DE1286483C2 - Gewinnungs- und Foerdervorrichtung fuer den Langfrontbau - Google Patents
Gewinnungs- und Foerdervorrichtung fuer den LangfrontbauInfo
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- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
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- E21C35/08—Guiding the machine
- E21C35/12—Guiding the machine along a conveyor for the cut material
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
i 286 483
oder
Dt
fern.
gin.
Fiii.·
Dt
fern.
gin.
Fiii.·
Ein Kohlenhobel erhält an Stelle seines bekannten Führungsbalkens nun den entsprechenden Ausschnitt
mit dui Befestigungsmitteln. Bei Schrämmaschinen
mit Schrämstange, Schrämarmen oder Schrämwalzen wird das Maschinengehäuse mit entsprechenden Lagerflächen
auf den Einheitsgrundkörper aufgesetzt, der damit wieder die Hauptlast trägt. Dies schließt nicht
aus, daß ein Teil des Maschinengehäuses über den
Förderer greift oder zusätzlich auf der versatzseitigen Seitenwand aufgestützt wird. Die Schrämmaschine
braucht für ihre Längsbewegung keinen Sonderantrieb. C er zugmittelgezogene Einheitsgrundkörper gibt einem
Zechenbetrieb die Möglichkeit, die Kohlengewinnung entweder schälend oder schrämend durchzuführen
oder noch andere Vorrichtungen in Verbindung mit dem Einheitsgrundkörper am Abbaustoß entlangzufaii.
; beispielsweise Bohrmaschinen. Meßwagen
ich Kabinen.
; Hinheitsgrundkörper nach der Erfindung gibt die Möglichkeit, auf demselbn flach gehaltene
'wirperartige Zwischenträger vorzusehen, die als iiigen ausgebildet sind und über den Förderer
grci'.n und dabei doch die Unterstützungsfläche für de Maschinenkörper bilden. Diese Ausbildung
se*.:.iit dadurch die Möglichkeit, mit Hilfe der beis|·.:
'-weise üblicherweise für den Kohlenhobelantrieb viii gesehenen Antriebe und Zugmittel eine den
Kohlenhobel ersetzende Schrämmaschine anzutreiben. Die Abänderungsmöglichkeiten am Einsatzort sind
dadurch besonders vereinfacht und geben einem Zechenbetrieb die* Möglichkeit zur verhältnismäßig
schnellen Umstellung vom schälenden auf den schrämenden Betrieb. Ein wesentlicher Vorteil ist in
d'"r vorstehend angedeuteten Weise darin zu sehen,
daß die am Ende des Förderers vorgesehenen Antriebe bei eventuell notwendig werdenden Umstellungen
vom schälenden auf den schrämenden Betrieb oder einem sonstigen Geräteantrieb unverändert beibehalten
werden.
Bei Verwendung eines aus mehreren Gliedern bestehenden Einheitsgrundkörpers kann jedes Glied eine
Vo-richtung «nderer Gattung tragen. Die Zusammenstellung
nuhrerer Vorrichtungsarten ist dadurch vereinfacht. So kann auch ein Kohlenbrecher in verhältnismäßig
kleinem Abstai d der eigentlichen Gewinnungsma. chine folgen.
Die in Zugrichtung aufeinanderfolgenden Glieder werden zweckmäßig endseitig durch Kupplungselemente
gelenkig verbunden. Eine andere zweckmäßige Bauart kennzeichnet sich dadurch, daß von jeweils
zwei Gliedern des Einheitsgrundkörpers das Lat τ
des Kohlenhobels, der Schrämmaschine oder einer anderen Vorrichtung gebildet ist, wobei die aufmontierte
Vorrichtung die Kupplung der beiden Glieder bilden kann.
Es kann weiterhin zweckmäßig sein, wenn, in Vertikalrichtung übereinander angeordnet, zwischen dem
Einheitsgrundkörper und der Gewinnungsmaschine od. dgl. ein grundkörperartiger Zwischenkörper als
drehgestellartige Verbindung der Glieder des Einheitsgrundkörpers angeordnet ist.
Gemäß we'feren Erfindungsmerkmalen werden die
Glieder der Einheitsgrundkörper mit Energieübertragungselementen, und zwar Leitungen, ausgerüstet,
die zwischen d^n Gliedern kuppelbar sind und außerdem
bei aktivierten Gewinnungsvorrichtungen mit den aufmontierten Vorrichtungen verbunden werden
können.
Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung einen Längenabschnitt des Strebförderers mit an ihm
geführten Vorrichtungen in Draufsicht.
Der Strebförderer 1 ist abbaustoßseitig mit einem Aufgleitblech 14 ausgerüstet, das den Raum zwischen
Fördererseitenwand und Abbaustoß ausfüllt. Das Aufgieitblech 14 dient als Führung für die Glieder eines
Einheitsgrundkörpers 7, der mittels des Zugmittels 6 in Längsrichtung des Förderers hin- und herziebar
ist.
Auf dem Einheitsgrundkörper 7 können wahlweise Gewinnungs- oder sonstige Hilfsvorrichtungen aufmontiert
werden. Veranschaulicht ist eine mit Schi umarmen 8 versehene Schrämmaschine 9, ferner
ein Kohlenhobel 11 und ein mit Brechwalzen 2 versehener Kohlenbrecher 12. An Stelle der genannten
Vorrichtungen können aber auch gepanzerte Kabinen füi Aufsichtspersonen oder ein Kasten mit Meßwerkzeugen
und Steuergeräter angeordnet werden, auch sind sonstige Gerätekombinat:onen möglich.
DL· Glieder des Einheitsgrundkörpers 7 sind über gelenkige Kupplungen 19 miteinander verbunden.
Der Einheitsgrundkörper besitzt Zughaken 13. Für eine notwendig werdende Energiezuleitung ist eine
Brücke 4 vorgesehen, über welche von der Versatz seite des Förderers her das Kabel oder eine andere
Leitung zur anzutreibenden Vorrichtung geführt ist. Gemäß einer nicht gezeichneten Lösung können die
Energiezuleitungen aber auch durch ein den Förderer untergreifendes Schwert hindurchgeführt v. erden.
Der Einheitsgrundkörper kann auch einteilig sein. Der Zusammenbau aus mehreren Gliedern erlaubt
die gleichzeitige Montage unterschiedlicher Vorrichtungen. Bei Verwendung eines Kohlenbrechers wird
dieser auf dem in Transpoitrichtung weisenden Endglied
montiert.
Die Glieder des Einheitsgrundkorpers sind mit durchlaufenden Energieleitungen 3 (beispielsweise
Welle, Kabel oder Schlauch) versehen. Die Abschnitte der Energieleitungen sind durch Kupplungen verbunden,
außerdem sind Anschlüsse für die auf den Gliedern aufmontierten anzutreibenden Vorrichtungen vorgesehen. Sofern ein Kabelarm 4 verwendet
wird, erfolgt seine Anordnung an dem der Förderrichtung entgegengesetzten Vorrrichtungsende. Für
die Unterbringung von Meß- und Steuergeraten kann ein besonderes Grundkörperglied verwendet sein.
Eine vorteilhafte Ausführungsfonn erhält man dadurch,
wenn die Glieder eines Einheitsg,undkörpers7 — vergleichsweise wie ein Drehgestell an einem
Waggon — durch eine aufmontierte werkzeugtragendc Vorrichtung gekuppelt werden. Eine solche
Vorrichtung ist raumbewtglich und ermöglicht dabei eine Geringhaltung der Baulänge.
Eine weitere Ausführungsform besteht darin, daß über einer am Liegenden arbeitenden Gewinnungsvorrichtung eine höher arbeitende Gewinnungsvorrichtung brückenartig auf den Gliedern des Einheitsgrundkorpers
abgestützt wird.
Die auf den Einheitsgrundkörpern aufmontierten Vorrichtungen sind in ihren Bemessungen nicht auf
den Raum zwischen Förderer und Abbaustoß beschränkt; diese aufmontierten Vorrichtungen können
auch nach der Seite des Förderers hin über letzteren erstreckt sein. Dabei können an dem Einheitsgrundkörper
den Förderer übergreifende Führungen lösbar befestigt sein.
Es ist auch möglich, auf einem oder zwei Gliedern
des Fiinlieitsgrundkörpcrs einen grundkörpcrartigcn
Zwischenkörper anzuordnen. Dieser kann dazu dienen, gleichzeitig zwei verschiedene oder gestaffelte
werkzeugtragende Vorrichtungsteile aufzunehmen.
Die Glieder des Einheitsgrundkörpers sind außerdem geeignet als Träger von Bohrgeräten und Vorrichtungen zum Abdrucken der Kohle mittels Sprengstoff oder der Hochdruckhydraulik. In letzterem Fall kann der Hochdruckhydraulikcrzcuger auf dem Hinheitsgrundkörper aufmontiert sein.
Die Glieder des Einheitsgrundkörpers sind außerdem geeignet als Träger von Bohrgeräten und Vorrichtungen zum Abdrucken der Kohle mittels Sprengstoff oder der Hochdruckhydraulik. In letzterem Fall kann der Hochdruckhydraulikcrzcuger auf dem Hinheitsgrundkörper aufmontiert sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Gewinnungs- und Fördervorrichtung für den Wendung eines Förderers mit eine, als Aufgleitblech
Langfrontbau bei Verwendung eines Förderers ausgebildeten Einheitsführung fur zugmittelgezogene
mit einer als Aufgleitblech ausgebildeten Einheits- 5 Maschinen unterschiedlicher Gattung, z.B. scnramführung
für zugroittelgezogene Maschinen unter- maschinen und Kohlenhobel.
schiedlicher Gattung, z. B. Schrämmaschinen und Die Beschaffenheit, insbesondere die Hai te der
Kohlenhobel, dadurch gekennzeichnet, Kohle und ihre Lagerung, sind in der Regel ausdaß
für den bedarfsweisen Einsatz eines Kohlen- schlaggebend für die Wahl der einzusetzenden
hobcls bzw. einer Schrämmaschine oder einer io Maschinengattung. In manchen Fallen genügen
sonstigen Vorrichtungsart der Einheitsführung ein schälend arbeitende Kohlenhobel. In anderen hallen
auf ihr gelagerter und für die Montage dieser ver- sind Maschinen mit aktivierten Werkzeugen, beispielsschiedenen
Vorrichtungen ausgebildeter — ge- weise Schrämmaschinen, besser geeignet. NichtJmmer
gebenenfalls aus mehreren hintereinanderliegen- besteht zu Beginn des Erschließens eines Abbauden
Gliedern zusammengesetzter — zugmittel- 15 feldes eine klare Vorstellung in bezug auf die einzugezogener
Einheitsgrundkörper (7) zugeordnet ist. setzende Gattung der Gewinn-ingsmaschine. bolclie
2. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Fälle (meistens Grenzbereiche) schließen nicht aus,
Anspruch ' dadurch gekennzeichnet, daß bei daß man unter höherem wirtschaftlichem Aufwand
dem aus Gliedern zusammengesetzten Einheits- einen Wechsel zwischen Masch.ncngattungen und
grundkörper (7) die Glieder endseitig durch ao weiteren Teilen der Gewinnungsvorrichtung vornen-Kupplungselemente
(10) verbunden sind. men muß. In anderen Fällen neigt man dazu,eine vor-
3. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach handene Gewinnungs- und Fördervorrichtung ohne
Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rücksicht auf die Gegebenheiten und die zu erwar-Zugmittel
von dem jeweils äußeren Glied des tenden Nachteile und verschlechterten Leistungen
Einheitsgrundkörpers (7) nur überdeckt ist. 35 einzusetzen.
4. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach In Kenntnis der genannten Unzulänglichkeiten de.
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem bekannten Gewinnungs- und Fordervorrichtungen hai
Einheitsgrundkörper (7) den Förderer übeigrei- man. ohne die Nennnung einer praktikablen Losung,
fende Führui.gskörper in lösbarer Anordnung zu- sich mit der Hoffnung begnügt, daß durch <. w
geordnet sind. 30 Schaffung einer Einheitsausführung von Räum- und
5. Gewinnungs- unJ Fördervorrichtung nach Gleitblechen der wahlweise Einsatz von Schrämma-Ansprucli
1, uadurch gekennzeichnet, daß von schinen oder Kohlenhobeln jeweils in Anpassung an
jeweils zwei Gliedern des Einheitsgrundkörpers d'e geologischen Verhältnisse möglich gemacht wer-(7)
das Lager des Kohlenhobels, der Schräm- den könnte. In der Praxis hat man dagegen fur die
maschine oder einer anderen Vorrichtung gebildet 33 verschiedenen Maschinengattungen ebenso verschieist,
wobei die aufmontierte Vorrichtung die de"e Führungen und Gleitbleche verwendet. So
Kupplung der beiden Glieder bilden kann. hat man Kohlenhobel \or d«.ir Förderer geführt.
6. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Schrämmaschinen dagegen über dem Förderer laufen
Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß, in Ver- lassen.
tikalrichtung übereinander angeordnet, zwischen 4° Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das
dem Einheitsgrundkörper (7) und der Gewin- Problem des schnellen und wahlweisen Finsatze»
nungsniaschine od. dgl. ein grundkörperartiger von Gewinnungsmaschinen unterschiedlicher Gattung
Zwischenkörper als drehgestellartige Verbindung in möglichst einfacher Weise unter Vermeidung eines
der Glieder des Einheitsgrundkörpers angeord- Wechsels der Führungselemente zu losen. Die Lrfinnet
ist. 45 dung ist dadurch gekennzeichnet, daß für den bedarfs-
7. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach weisen Einsatz eines Kohlenhobels bzw. einer
Anspruch 1 bzw. einem der folgenden, dadurch Schrämmaschine oder einer sonstigen Vorrichtungsgekennzeichnet,
daß die Glieder des Einheits- art der Einheitsführung ein auf ihr gelagerter und
grundkörpers (7) mit Kupplungen versehene für die Montage dieser verschiedenen Vorrichtungen
Energieübertragungselemente (3) aufweisen, wo- 50 ausgebildeter — gegebenenfalls aus mehreren hinterbei
diese Energieübertragungsclemente benach- einanderliegenden Gliedern zusammengesetzter —
barter Glieder miteinander bzw. mit den auf- zugmittelgezogener Einheitsgrundkörper zugeordnet
montierten Vorrichtungen kuppelbar sind. ist.
8. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nach Die Erfindung ist mithin die Ausrüstung des
Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der 55 Förderers und seiner seitlichen Aufgleitbleche bzw.
Einheitsgrundkörper (7) lösbar befestigte Halter Führungsmittel mit einem zugmittelgezogenen Ein-(4)
für die Energieleitungen (5) besitzt und daß heitsgrundkörper, der jeweils nach Bedarf die Mon-
in diesem Halter Meß- und Steuergeräte an- tage der verschiedensten Ein- und Vorrichtungen
geordnet sind. erlaubt. Die Erfindung ermöglichi nun die Lieferung
9. Gewinnungs- und Fördervorrichtung nachfi° ües Förderers mit Gleit- und Räumblechen bzw.
Anspruch 7 bzw. 8, dadurch gekennzeichnet, daß Zwangsführungen und einem zugmittelgezogenen
die Energieleitungen (5) in einem den Förderer in E-inheilsgrundkörper. Dieser Einheitsgrundkörper ist
an sich bekannter Weise bis zur Versatzseite damit ein zum Förderer gehörender Bauteil. Der
untergreifenden Schwert des Einheitsgrund- Einheitsgrundkörper bildet einen gleitenden Unterkörpers
(7) angeordnet sind. «5 satz bzw· einen Wagen, der bei jeder aufgesetzten
Maschinenart die Hauptlast trägt und durch sein
Zusammenarbeiten mit der stets gleichbleibenden
——— Einheitsführung auch der Maschinenführung dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964H0051555 DE1286483C2 (de) | 1964-02-03 | 1964-02-03 | Gewinnungs- und Foerdervorrichtung fuer den Langfrontbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964H0051555 DE1286483C2 (de) | 1964-02-03 | 1964-02-03 | Gewinnungs- und Foerdervorrichtung fuer den Langfrontbau |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1286483B DE1286483B (de) | 1969-01-09 |
| DE1286483C2 true DE1286483C2 (de) | 1973-02-01 |
Family
ID=7157731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964H0051555 Expired DE1286483C2 (de) | 1964-02-03 | 1964-02-03 | Gewinnungs- und Foerdervorrichtung fuer den Langfrontbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1286483C2 (de) |
-
1964
- 1964-02-03 DE DE1964H0051555 patent/DE1286483C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1286483B (de) | 1969-01-09 |
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