DE1286620B - Schaltmechanismus fuer Selbstschalter - Google Patents

Schaltmechanismus fuer Selbstschalter

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DE1286620B
DE1286620B DE1962L0041555 DEL0041555A DE1286620B DE 1286620 B DE1286620 B DE 1286620B DE 1962L0041555 DE1962L0041555 DE 1962L0041555 DE L0041555 A DEL0041555 A DE L0041555A DE 1286620 B DE1286620 B DE 1286620B
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DE
Germany
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lever
switching mechanism
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manual control
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DE1962L0041555
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English (en)
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Fehrenbach Alfred
Fraatz Heinrich
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/48Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having both electrothermal and electromagnetic automatic release
    • H01H73/50Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having both electrothermal and electromagnetic automatic release reset by lever
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/1009Interconnected mechanisms
    • H01H71/1027Interconnected mechanisms comprising a bidirectional connecting member actuated by the opening movement of one pole to trip a neighbour pole

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Bei dem Gegenstand des Hauptpatents handelt es sich um einen Schaltmechanismus für Selbstschalter mit magnetischer und thermischer Auslösung, bei dem das Handbedienungsorgan mit einer daran angebrachten Lasche ein Kniegelenk bildet und die Lasche mit dem anderen in Platinenschlitzen geführten Ende eine von einem Auslösehebel beeinflußte schwenkbare Auslöseklinke trägt, die zur Arretierung eines Kontaktsystems dient, und bei dem die Verklinkungsstelle der sich nur im Einschaltzustand im Schwenkbereich des Auslösehebels befindenden Auslöseklinke am Kontaktsystem im Berührungspunkt der durch den Schwenkpunkt des Kontaktsystems verlaufenden Tangente an dem um den Schwenkpunkt der Auslöseklinke gebildeten Kreis liegt und die Schwenkrichtung der Auslöseklinke die Tangentenrichtung ist.
  • Dieser Schaltmechanismus eignet sich besonders gut für mehrpolige Selbstschalter, da die Ausschaltbereitschaft erst kurz vor Beendigung des Einschaltvorganges vorhanden ist. Der Schaltweg enthält also eine sogenannte neutrale Schaltzone, die dadurch entsteht, daß die Auslöseklinke beim Einschaltvorgang erst kurz vor Kontaktgabe in den Wirkbereich des Auslösehebels gelangt. Diese neutrale Schaltzone kann bei Mehrpoligkeit des Schalters zur Steuerung der Nachbarpole ausgenutzt werden.
  • Bei einem bekannten doppelpoligen Schalter finden zwei Kniegelenke für die beiden Mechanismen Verwendung, die durch fest angebrachte Winkel gekuppelt sind. Die Winkel greifen gabelförmig ineinander, und bei Auslösung des einen Systems wird das Kniegelenk des anderen Systems mitgenommen. Bei dieser bekannten Anordnung wird das zweite System bei Auslösung des ersten Systems schon dann beeinflußt, wenn der erste Mechanismus noch gar nicht abgeschaltet hat. Bei Abschaltung des ersten Systems muß also das Kniegelenk des zweiten Systems mitbeschleunigt werden, wodurch eine erhebliche Schaltverzögerung eintreten kann (deutsche Auslegeschrift 1044 937).
  • Bei dem Schaltmechanismus nach der Erfindung liegen die Verhältnisse günstiger. Es-wird ein Kupplungshebel verwendet, der bei Auslösung eines Systems des mehrpoligen Mechanismus erst nach der Kontaktöffnung dieses Systems erfaßt wird und die Kontaktöffnung der Nachbarsysteme bewirkt.
  • Der Kupplungshebel ist ein selbständiges Baukastenteil, das unabhängig vom übrigen Mechanismus in den Schalter einfügbar ist. Dies hat den Vorteil, daß für den mehrpoligen Schalter die Mechanismen mehrerer einpoliger Schalter unverändert zusammengefügt werden können. Der Kupplungshebel verbindet dann die Einzelmechanismen zu einem voll funktionsfähigen mehrpoligen Schalter.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Auslösegenauigkeit bei Verwendung des Schaltmechanismus für Selbstschalter nach dem Hauptpatent als zwei- oder mehrpolige Selbstschalter zu erhöhen.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Schaltmechanismus i der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei der Anwendung auf zwei- oder mehrpolige Selbstschalter die Handbedienungsknebel als Kupplung für die Einschaltung der einzelnen Mechanismen untereinander dienen und daß als Kupp- i lung für die Auslösung ein unabhängig von der Funktion des übrigen Mechanismus in den Mechanismus einfügbarer Kupplungshebel dient, der durch Mitnehmerhebel mit Spiel betätigbar ist und auf die Hebel einwirkt.
  • Die Handbedienungsknebel für die einzelnen Pole, die mit Lagerzapfen jeweils in zwei Platinen schwenkbar angeordnet sind, stehen miteinander durch angepreßte, in entsprechende Ausnehmungen der benachbarten Handbedienungsknebel eingreifende Ansätze in Verbindung. Die Ansätze sind jeweils immer nur auf der einen Handbedienungsknebelseite angebracht, während auf der anderen Seite die entsprechend geformten Ausnehmungen vorgesehen sind.
  • Die äußeren Handbedienungsknebel besitzen nur an den einander zugekehrten Seiten einen Ansatz oder eine Ausnehmung, während die mittleren Handbedienungsknebel auf der einen Seite einen Ansatz und auf der anderen Seite eine Ausnehmung aufweisen.
  • Vom Lagerzapfen aus gesehen sind die Ausnehmungen in den Handbedienungsknebeln in radialer Richtung größer als die Ansätze, so daß diese in dieser Richtung Spiel besitzen.
  • Der Kupplungshebel für die Auslösung besteht aus einer in Kippnischen von Gehäusewandungen schwenkbar gelagerten, rechteckigen Querschnitt besitzenden Achse und darauf nur aufgesteckten Kupplungsarmen.
  • Auf der Achse des Kupplungshebels sind der Polzahl entsprechend viele Kupplungsarme angebracht, die lose auf der Achse sitzen und in Ausnehmungen von Gehäusewandungen schwenkbar sind. Die Ausnehmungen der Gehäusewandungen sind durch die Platinen des Mechanismus abgedeckt.
  • Die Kupplungsarme besitzen je zwei Ansätze in Form einer Abwinklung.
  • An Hand der Zeichnung wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 den Schaltmechanismus eines Poles mit Kupplungshebel für die Nachbarpole in Einschaltstellung, F i g. 2 diesen Mechanismus in Ausschaltstellung, F i g. 3 die Freiauslösestellung, F i g. 4 den Kupplungshebel in perspektivischer Darstellung, F i g. 5 die Handbedienungsknebelkupplung im Schnitt.
  • In den F i g. 1 bis 3 ist der Schaltmechanismus eines Poles dargestellt. Die Mechanismen der einzelnen Pole sind untereinander gleich und bestehen jeweils aus einem um eine gehäusefeste Achse 4 schwenkbaren, unter Wirkung einer Knebelfeder 30 stehenden Handbedienungsknebel 1, an dem eine Lasche 2 angebracht ist, die mit dem Arbeitsarm des Knebels ein Kniegelenk bildet. Der Knickpunkt 3 dieses Kniegelenkes befindet sich am äußersten Ende des Arbeitshebelarmes des Handbedienungsknebels 1. Das andere Laschenende ist mit einer Achse 5 in Platinenschlitzen 6 geführt und trägt auf der Achse 5 eine Auslöseklinke 7. Die Auslöseklinke ist V-förmig ausgebildet und wird durch eine die Achse 5 umfassende Schenkelfeder 8 in Gegenuhrzeigerrichtung gedrückt. Die Auslöseklinke 7 besitzt einen hakenförmig ausgebildeten Schenkel, der mit einem um eine gehäusefeste Achse 9 schwenkbaren Mitnehmerhebel 10 eines Kontaktsystems zusammenwirkt.
  • Die Achse 9 dient gleichzeitig zur Lagerung eines Kontakthebels 11, der durch eine Schenkelfeder 12 gegen den Mitnehmerhebel 10 verspannt ist. An dem Mitnehmerhebel 10 greift eine Auslösefeder 13 an, die sich lediglich an einer Nase 14 des Mitnehmerhebels 10 und an dem Magnetjoch 15 einer Auslösespule 16 abstützt. Die Auslösespule 16 ist als Tauchankerspule ausgebildet, und ihr einer Pol steht unmittelbar einem ferromagnetischen Teil 17 des Kontakthebels 11 gegenüber. Der Tauchanker 18 (F i g. 3) der Auslösespule 16, der mit einem Stößel 18a in einem festen Spulenkern 19 in Spulenlängsrichtung verschiebbar ist, steht unter Wirkung einer Blattfeder 20, die an der Stelle 21 an einer Platine befestigt ist und an dem aus der Auslösespule 16 herausragenden Stößelende angreift. Der Stößel 18 a wirkt auf einen um eine gehäusefeste Achse 22 schwenkbaren Hebel 23 ein, der mit dem anderen Hebelarm an dem zweiten Schenkel der Auslöseklinke 7 angreift. Der Hebel 23 ist durch eine Schenkelfeder 24 im Gegenuhrzeigersinn gefedert und trägt eine Lasche 25, auf die über eine Justierschraube 26 ein Bimetall 27 einwirken kann. Zur Einstellung des Auslösepunktes des Tauchankers 18 ist eine in einer Platine gelagerte Justierschraube 28 vorgesehen, die auf die Blattfeder 20 einwirkt.
  • In der in F i g. 1 dargestellten Einschaltstellung liegt der Kontakthebel 11 mit seinem Kontakt 11a auf einem ortsfesten Gegenkontakt 29 auf. Die Auslösefeder 13 ist gespannt, und der Mitnehmerhebe110 wird von dem hakenartig ausgebildeten Schenkel der Auslöseklinke 7, die durch eine Öffnung 10a am Ende des Mitnehmerhebels 10 greift und sich am Öffnungsrand verklammert, gehalten. Die Achse 5 befindet sich am unteren Ende der Platinenschlitze 6, und der Arbeitshebelarm des Handbedienungsknebels 1 bildet mit der Lasche 2 ein über die Totpunktlage gespanntes Kniegelenk. Bei Auftreten eines Kurzschlußstromes oder eines Überstromes wird entweder über das Bimetall 27 oder über die Auslösespule 16 der Hebel 23 im Uhrzeigersinn gegen den linken Schenkel der Auslöseklinke 7 verschwenkt. Nach Überwindung eines zwischen dem Hebel 23 und der Auslöseklinke 7 vorhandenen Freihubes wird die Auslöseklinke 7 dann ebenfalls in Uhrzeigerrichtung mitgenommen, wodurch eine Entarretierung des rechten Schenkels der Auslöseklinke 7 von dem Mitnehmerhebel 10 eintritt. Die Auslöseklinke 7 rutscht von dem Rand der COffnung 10a des Mitnehmerhebels 10 ab, und der Mitnehmerhebel 10 kann unter der Wirkung der Auslösefeder 13 im Uhrzeigersinn schwenken und dabei den Kontakthebel 11 mitnehmen (F i g. 3). Der Kontakt ist geöffnet, und zur Herstellung der Wiedereinschaltbereitschaft geht nunmehr das durch den Arbeitshebelarm des Handbedienungsknebels 1 und die Lasche 2 gebildete Kniegelenk über die gestreckte Lage hinaus in die entgegengesetzte Stellung über. Dabei schwenkt der Handbedienungsknebel 1 in die in F i g. 2 dargestellte Stellung, und die Achse 5 wird in den Platinenschlitzen 6 aufwärts geführt. Die Schrägfläche des rechten Schenkels der Auslöseklinke 7 gleitet dabei an dem unteren CSffnungsrand des Mitnehmerhebels 10 so weit empor, daß sich der hakenförmig ausgebildete Schenkel der Auslöseklinke 7 wieder über den oberen Öffnungsrand des Mitnehmerhebels 10 legt. Der Schalter ist wieder einschaltbereit. Durch Umlegen des Handbedienungsknebels 1 aus der Stellung nach F i g. 2 in die Stellung nach F i g. 1 erfolgt die Wiedereinschaltung des Kontakts 11 a, 29. Zur Handausschaltung braucht lediglich der Handbedienungsknebel l von der eingeschalteten Stellung in die andere Schaltstellung umgelegt zu werden.
  • Die Kupplung der Auslöseglieder der einzelnen Mechanismen erfolgt durch einen Kupplungshebel, der in F i g. 4 im einzelnen dargestellt ist. Der Kupplungshebel besteht aus einer Achse 35, die in den in F i g.1 bis 3 nur gestrichelt angedeuteten Kippnischen 36 von Gehäusewänden schwenkbar gelagert ist. Auf die Achse 35, die einen rechteckigen Querschnitt besitzt, sind Kupplungsarme 30 a, 30 b, 30 c aufgeschoben, und zwar sitzen die Kupplungsarme 30a, 30b, 30 c lose auf der Achse 35 und werden nur durch Gehäusewandungen, die für die Kupplungsarme vorgesehene Ausnehmungen besitzen und daran anliegende Platinen des Mechanismus gehalten. Die Achse 35 besitzt einen Ansatz 35a, durch den sie gegen Verrutschen gesichert ist. Die Kupplungsarme 30 a, 30 b, 30c besitzen auf der einen Seite abgewinkelte Ansätze 30' a, 30' b, 30'c, die mit den Mitnehmerhebeln 10 der Mechanismen zusammenwirken. Ferner sind an den Kupplungsarmen Ansätze 30" a, 30" b und 30" c vorgesehen, die die Laschen 25 der Hebel 23 beeinflussen.
  • Die Kupplung der Handbedienungsknebel l a, 1 b, 1 c der einzelnen Mechanismen ist in F i g. 5 wiedergegeben. Die Bedienungsknebel besitzen je zwei Lagerzapfen 4 a, 4 b, 4 c, die in Platinen 31 a, 31 b, 31 c schwenkbar angeordnet sind. Die äußeren Platinen sind von Gehäusewänden 32 flankiert. Die Handbedienungsknebel 1 a und 1 b besitzen je einen angepreßten Ansatz 33 a, 33 b, die in Ausnehmungen 34 b und 34 c der Handbedienungsknebel 1 b bzw. 1 c eingreifen. Die Ausnehmungen 34 b, 34 c sind in radialer Richtung gesehen etwas größer als die Ansätze 33 a, 33 b, so daß beim Zusammenbau des Schalters Toleranzungenauigkeiten der Platinen 31 a, 31 b, 31 c ausgeglichen werden können. Der Ansatz 33 a und die Ausnehmung 34 c ist so geformt, daß die äußeren Handbedienungsknebel l a, 1 c zusammenpassen, wenn sie für einen zweipoligen Schalter verwendet werden sollen. Die äußeren Handbedienungsknebel 1 a und 1 c sind an ihrer Oberseite zur Mitte hin abgeschrägt.
  • Die Wirkung des Kupplungshebels wird an Hand der F i g. 1 bis 3 klar. Löst ein Mechanismus aus, so wird die Auslöseklinke 7 in der beschriebenen Weise aus dem Mitnehmerhebel 10 ausgehakt, so daß dieser unter der Wirkung der Auslösefeder 13 nach oben schwenkt. Er stößt dabei gegen den Ansatz 30'c und schwenkt den Kupplungshebel im Gegenuhrzeigersinn, so daß die Ansätze 30" a, 30" b für die Nachbarmechanismen wirksam werden können. Diese Ansätze greifen dann, wie in F i g. 2 für den Ansatz 30" c dargestellt, an der Lasche 25 der Hebel 23 an, so daß diese auf die entsprechenden Auslöseklinken 7 einwirken und die Entarretierung bewirken. Die Auslöseklinken 7 werden ausgehakt und geben somit auch für diese Mechanismen den Mitnehmerhebel 10 frei, so daß die Kontakte öffnen können. Die Wiedereinschaltung der einzelnen Mechanismen erfolgt durch die gekuppelten Handbedienungsknebel l a, 1 b, 1 c in der bereits beschriebenen Weise. Die Auslöseklinken 7 sind nach erfolgter Auslösung bereits wieder an dem Mitnehmerhebe110 verhakt, so daß das Kontaktsystem in die Einschaltstellung bewegt werden kann. Durch die besondere Ausbildung des Mechanismus stören die Ansätze 30" a, 30" b und 30"c, die sich bei Beginn der Einschaltbewegung noch im Schwenkbereich der Hebel 23 befinden, nicht, da die Auslöseklinken 7 ihrerseits noch außerhalb dieses Schwenkbereiches sind. Die Auslöseklinken 7 gelangen erst auf dem letzten Teil der Einschaltbewegung, jedoch mit Sicherheit vor Kontaktgabe, in dem Wirkbereich der Hebel 23. Inzwischen ist aber der Kupplungshebel durch die Federung der Hebel 23 in die in F i g. 1 dargestellte Lage geschwenkt worden, so daß die Ansätze 30" a, 30" b, 30"c sich außerhalb des Schwenkbereiches der Hebel 23 befinden. Der Kupplungshebel stellt ein Baukastenteil dar, das die Funktion des Mechanismus in keiner Weise beeinträchtigt, d. h., der Schaltmechanismus ist auch ohne Kupplungshebel funktionsfähig.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltmechanismus für Selbstschalter mit magnetischer und thermischer Auslösung, bei dem das Handbedienungsorgan mit einer daran angebrachten Lasche ein Kniegelenk bildet und die Lasche mit dem anderen in Platinenschlitzen geführten Ende eine von einem Auslösehebel beeinflußte schwenkbare Auslöseklinke trägt, die zur Arretierung eines Kontaktsystems dient, und bei dem die Verklinkungsstelle der sich nur im Einschaltzustand im Schwenkbereich des Auslösehebels befindenden Auslöseklinke am Kontaktsystem im Berührungspunkt der durch den Schwenkpunkt des Kontaktsystems verlaufenden Tangente an dem um den Schwenkpunkt der Auslöseklinke gebildeten Kreis liegt und die Schwenkrichtung der Auslöseklinke die Tangentenrichtung ist, nach Patent 1192 730, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Anwendung auf zwei- oder mehrpolige Selbstschalter die Handbedienungsknebel (1a, 1b, 1c) als Kupplung für die Einschaltung der einzelnen Mechanismen untereinander dienen und daß als Kupplung für die Auslösung ein unabhängig von der Funktion des übrigen Mechanismus in den Mechanismus einfügbarer Kupplungshebel (30a, 30b, 30c, 35) dient, der durch Mitnehmerhebel (10) mit Spiel betätigbar ist und auf die Hebel (23) einwirkt.
  2. 2. Schaltmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handbedienungsknebel (1 a, 1 b, 1 c) für die einzelnen Pole mit Lagerzapfen (4 a, 4 b, 4 c) jeweils in zwei Platinen (31a, 31b, 31c) schwenkbar angeordnet sind, miteinander durch angepreßte, in entsprechende Ausnehmungen (34b, 34c) der benachbarten Handbedienungsknebel (1 b,1 c) eingreifende Ansätze (33 a, 33 b) gekuppelt sind und die Ansätze (33 a, 33 b) jeweils nur auf der einen Handbedienungsknebelseite sitzen, während auf der anderen Seite die entsprechenden Ausnehmungen (34 b, 34c) vorgesehen sind.
  3. 3. Schaltmechanismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Handbedienungsknebel (la, 1c) nur an den einander zugekehrten Seiten mit je einem Ansatz (33a) oder einer Ausnehmung (34c) versehen sind, während die mittleren Handbedienungsknebel auf der einen Seite einen Ansatz (33 b) und auf der anderen Seite eine Ausnehmung (34 b) besitzen.
  4. 4. Schaltmechanismus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (34 b, 34 c) in den Handbedienungsknebeln (1 a, l b, I c) in radialer Richtung von den Lagerzapfen (4a, 4b, 4c) aus gesehen größer als die Ansätze (33a, 33b) sind, so daß diese Spiel in dieser Richtung besitzen.
  5. 5. Schaltmechanismus nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Handbedienungsknebel (1a, 1c) an ihrer Oberseite zur Mitte hin abgeschrägt sind.
  6. 6. Schaltmechanismus nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungshebel (30a, 30b, 30c, 35) für die Auslösung aus einer in Kippnischen (36) von Gehäusewandungen schwenkbar gelagerten, rechteckigen Querschnitt besitzenden Achse (35) und darauf nur aufgesteckten Kupplungsarmen (30 a, 30 b, 30 c) besteht.
  7. 7. Schaltmechanismus nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (35) des Kupplungshebels (30a, 30b, 30c, 35) der Polzahl entsprechend viele Kupplungsarme (30a, 30 b, 30 c) angebracht sind, die lose auf der Achse (35) sitzen und in Kippnischen (36) schwenkbar sind, die sich in Gehäusewandungen befinden und durch die Platinen (31 a, 31 b, 31 c) des Schaltmechanismus gehalten sind. B. Schaltmechanismus nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsarme (30a, 30b, 30c) je zwei Ansätze (30'a, 30'b, 30' c und 30" a, 30" b, 30" c) in Form einer Abwinklung besitzen.
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EP0332936A1 (de) * 1988-03-14 1989-09-20 Siemens Aktiengesellschaft Koppelbares Schaltgerät

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DE1044937B (de) * 1956-11-27 1958-11-27 Elektro App Werke J W Stalin V Kupplungsanordnung fuer zwei nebeneinander angeordnete, ueber einen gemeinsamen Schalthebel betaetigte, mit Kniehebelverriegelung versehene einpolige Selbstschalter oderSchaltwerke fuer Selbstschalter, insbesondere Kleinselbstschalter, zur Erreichung eines zweipoligen Schaltsystems

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