DE128687C - - Google Patents

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DE128687C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B35/00Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
    • B63B35/54Ferries

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in PARIS.
auf eine Eisenbahnfähre.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Erleichterung der Ein- und Ausschiffung von Eisenbahnzügen bei Eisenbahnfähren, welche sich von den. bekannten Einrichtungen dadurch unterscheidet, dafs es nicht erforderlich ist, den Eisenbahnzug mitsammt der Fähre bis auf die volle Höhe der an Land befindlichen Schienen zu heben. Nach vorliegender Erfindung wird vielmehr zwischen Fährschiff und Land ein heb- und senkbarer Boden vorgesehen, welcher ebenfalls mit Schienen zur Aufnahme des Zuges versehen ist. Das den Zug tragende Fährschiff braucht dabei nur so hoch gehoben zu werden, dafs seine Schienen sich in gleicher Höhe mit denen des Zwischenbodens befinden. Der Zug fährt hierauf auf den Zwischenboden und wird von diesem bis zur Höhe der Schienen an Land gehoben.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Er-~ findungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung dargestellt.
Fig.. ι zeigt das Fährschiff im Schnitt und stellt aufserdem die zu dessen Hebung verwendete Vorrichtung dar.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt und
Fig. 3 ein Grundrifs der Gesammteinrichtung.
In den beiden letzteren Figuren zeigt b das Fährschiff, welches längsseits am Quai q liegt. An dieser Stelle ist die Hebevorrichtung für das Schiff angeordnet, welche durch hydraulische oder dergl. Pressen e bewegt werden kann.
Vor dieser Stelle ist ein bei a c offener Graben α g angeordnet, in welchem sich ein heb- und senkbarer Boden ρ befindet, der das Zwischenstück der Schienen χ χ zwischen den Schienen des Schiffes und denjenigen des Landes trägt. Dieser Boden wird durch eine mechanische Anordnung gehoben und gesenkt, z. B. durch hydraulische Prefscylinder/^y. . . .
Nachdem das Schiff mit dem Zuge t über der Hebevorrichtung d angekommen ist, wird letztere so weit gehoben, dafs auf ihr das Gewicht des Zuges lastet, d. h. also bis das Fährschiff auf einer Wasserlinie liegt, welche sich ohne den Zug bezw. im unbelasteten Zustande ergeben würde. Zweckmäfsig ist es jedoch, der Sicherheit halber das Heben noch ein kleines Stück weiter fortzusetzen, damit beim Herunterfahren des Zuges auf alle Fälle ein Aufschwimmen des vielleicht doch nicht genügend hoch gehobenen Fährschiffes vermieden wird. Hierauf wird der Boden ρ derart eingestellt, dafs die auf ihm befindlichen Schienen χ χ in .gleicher Höhe mit denen des Fährschiffes liegen, so dafs der Eisenbahnzug nunmehr auf die Plattform ρ fahren kann. Schliefslich wird dann der Boden ρ mit dem Zuge auf das Niveau der Schienen an Land gebracht, so dafs der Zug auf diese auffahren kann. Beim Einschiffen der Eisenbahnzüge vollzieht sich der Vorgang in umgekehrter Reihenfolge.
Es ist ersichtlich, dafs mit dieser Einrichtung gegenüber dem Bekannten eine bedeutende Arbeitsersparnifs erzielt wird,' da es nicht mehr
erforderlich ist, das Schiff zusammen mit dem Zuge bis auf die volle Höhe der Schienen an Land zu heben, wie es ohne Verwendung der Hebevorrichtung ρ nothwendig sein würde.
Der Boden ρ kann nöthigenfalls auch horizontal derart beweglich eingerichtet sein, dafs er in die Längs- bezw. Querrichtung etwas geschwungen werden kann, um die Geleise schnell und leicht genau gegen einander einstellen zu können.
Ein Vortheil der .vorliegenden Anordnung liegt noch darin, dafs die Stapelung für das Fährschiff und das Abstützen desselben sich wesentlich einfacher gestaltet, als es bei völligem Herausnehmen des Schiffes aus dem Wasser der Fall sein würde. Ein Abstützen des Fährschiffes wird sogar in den meisten Fällen überhaupt nicht erforderlich sein.
Die Art der treibenden Kraft für das Hebewerk, d. h. also ob Dampf, Elektricität, Wasserdruck u. s. w., ist für das Wesen der Erfindung ohne Bedeutung. Werden hydraulische Pressen verwendet, so können dieselben entweder, wie es auf der Zeichnung dargestellt ist, in den Boden des Hafenbassins eingelassen sein, oder sie können sich auf den Quäimauern befinden, um auf das Schiff durch senkrechten Zug einzuwirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Erleichterung der Aus- und Einschiffung ' von Eisenbahnzügen aus einer oder auf eine Eisenbahnfähre, bei welcher das Fährschiff nebst Eisenbahnzug mittels einer heb- und senkbaren Plattform gehoben werden kann:, dadurch gekennzeichnet, dafs an derjenigen Stelle des Quais^ an welcher das Fährschiff mit dem Zuge angehoben wird, vor dem Schiffe ein Graben (a g) angeordnet ist, in dem ein zweiter mit Eisenbahnschienen belegter heb- und senkbarer Boden (p) angeordnet ist, zu dem Zwecke, den Zug (t), nachdem er vorher mittels der ersten Plattform mitsammt dem Fährschiff so weit aus dem Wasser gehoben ist, dafs letzteres auf einer Wasserlinie schwimmt, die der Sicherheit halber um ein kleines Stück tiefer liegt als die Wasserlinie, auf welcher das Schiff ohne den Zug, also im unbelasteten Zustande, liegen würde, auf diesen Boden hinaufzufahren, um ihn alsdann mit diesem allein bis zum Niveau der am Lande befindlichen Schienen zu heben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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