DE1289082B - Kupplung fuer Schienenfahrzeuge mit horizontal schwenkbarer Kupplungsklaue - Google Patents

Kupplung fuer Schienenfahrzeuge mit horizontal schwenkbarer Kupplungsklaue

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DE1289082B
DE1289082B DEN15422A DEN0015422A DE1289082B DE 1289082 B DE1289082 B DE 1289082B DE N15422 A DEN15422 A DE N15422A DE N0015422 A DEN0015422 A DE N0015422A DE 1289082 B DE1289082 B DE 1289082B
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DE
Germany
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coupling
ejector
claw
arm
cam
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DEN15422A
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Metzger William Joseph
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Midland Ross Corp
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Midland Ross Corp
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    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/04Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
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    • B61G3/06Knuckle-locking devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kupplung für Schienenfahrzeuge mit horizontal schwenkbarer Kupplungsklaue, deren innerhalb des Kupplungskopfes befindlicher Schenkel mit dem einen Arm eines doppelarmigen, horizontal schwenkbaren Auswerfers zusammenwirkt, wobei dieser Arm des Auswerfers an seinem Ende einen Nocken aufweist, der zum Verschwenken der Kupplungsklaue in die öffnungsstellung an einer Anschlagfläche des Schenkels der Kupplungsklaue angreift, und wobei der andeere Arm des Auswerfers mit einer Betätigungsvorrichtung für den Auswerfer in Verbindung steht.
  • Eine derartige Kupplung ist bekannt. Da die Anschlagfläche des Schenkels der Kupplungsklaue relativ nahe deren Drehachse liegt und ferner der Abstand zwischen dem Nocken des einen Auswerferarms und dessen Schwenkachse relativ groß ist, muß von der Betätigungsvorrichtung bei Beginn der Bewegung der Kupplungsklaue aus deren Kupplungsstellung heraus eine große Kraft aufgebracht werden, von der dann für die Weiterschwenkung der Klaue in öffnungsstellung nur ein Bruchteil erforderlich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kupplung der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß für das anfängliche Verschwenken der Kupplungsklaue aus deren Kupplungsstellung heraus von der Betätigungsvorrichtung nur eine geringere Kraft aufgebracht zu werden braucht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Auswerfer an seinem mit dem Schenkel der Kupplungsklaue zusammenwirkenden Arm einen zusätzlichen Nocken aufweist, der zwischen dem am Ende des Arms befindlichen Nocken und der Schwenkachse des Auswerfers liegt, und daß der Schenkel der Kupplungsklaue eine dem zusätzlichen Nocken zugeordnete zusätzliche Anschlagfläche aufweist, die von der Schwenkachse der Kupplungsklaue weiter entfernt ist als die mit dem am Ende des Arms des Auswerfers befindlichen Nocken zusammenwirkende Anschlagfläche, wobei beim Verschwenken des Auswerfers im Sinne des Öffnens der Kupplungsklaue zunächst nur der zusätzliche Nocken an der ihm zugeordneten Anschlagfläche zum Angriff kommt.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Zusatznockens am Auswerfer und der Zusatzanschlagflache am Schenkel der Kupplungsklaue wird einmal der effektive Hebelarm am Auswerfer verkleinert und zum anderen der effektive Hebelarm am Schenkel der Kupplungsklaue vergrößert. Beide Änderungen wirken im Sinne eines günstigeren Kräfteübersetzungsverhältnisses. Um das notwendige große Anfangsschwenkmoment auf die Kupplungsklaue zu übertragen, genügt eine wesentlich kleinere von der Betätigungsvorrichtung aufzubringende Kraft als bisher. Nachdem die Kupplungsklaue um einen bestimmten-Anfangsschwenkwinkel verschwenkt worden ist, kommt der am Ende des Auswerferarms befindliche Nocken mit der ihm zugeordneten Anschlagfläche am Schenkel der Kupplungsklaue in Eingriff und übernimmt das Weiterschwenken der Klaue in Öffnungsstellung. Das für dieses Weiterschwenken notwendige Schwenkmoment ist wesentlich geringer als am Anfang der Schwenkbewegung.
  • An Hand der Zeichnung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Es zeigt i F i g. 1 und 2 eine erfindungsgemäße Kupplung im Vertikal- und Horizontalschnitt mit in Kupplungsstellung befindlicher Klaue, F i g. 2 a eine perspektivische Ansicht des Klauenauswerfers, -F i g. 3 bis 8 Vertikal- bzw. Horizontalschnitte der Kupplung unter Veranschaulichung der Kupplungsklaue, des Auswerfers und der Betätigungsvorrichtung in drei verschiedenen Bewegungsphasen.
  • Die Figuren zeigen eine Kupplung 5 mit einer im Kupplungskopf 10 um eine Schwenkachse 7 schwenkbar gelagerten Klaue 6, einer durch vertikale Wände 33 im Kupplungskopf 10 gebildeten Kammer 29, in welcher ein Sperrglied 8 mittels einer Hebelanordnung 35, 37 heb- und kippbar gelagert ist, und einem um eine Schwenkachse 23 schwenkbaren Auswerfer 18, dessen hinterer Arm 20 vom Sperrglied 8 betätigbar ist, um Nocken 21 bzw. 22 am vorderen Arm 19 mit Anschlagflächen 25 d bzw. 13 a an Anschlägen 25 und 13 des Schenkels 14 der Klaue 6 derart in Eingriff zu bringen, daß die Klaue aus der in den F i g. 1 und 2 gezeigten Kupplungsstellung, in welcher der Schenkel 14 an der Innenfläche 9 des Kopfes 10 anliegt, in die in den F i g. 5 und 8 gezeigte öffnungsstellung verschwenkt wird.
  • Der Anschlag 13 des Klauenschenkels 14 ragt von einer hinteren Schenkelseitenfläche 15 nach unten und steht bei 12 über diese Seitenfläche 15 vor. In der Kupplungsstellung gemäß F i g. 2 liegt der Kopf 8 a des Sperrgliedes 8 an der Schenkelseitenfläche 15 der Kupplungsklaue 6 an und verhindert deren Verschwenken. Mit 16 ist ein oberer Rand des Klauenschenkels 14 bezeichnet.
  • Wenn der Schwenkarm 35 um seine Schwenkachse 36 im Uhrzeigerdrehsinn gedreht wird, wird der Anheber 37 angehoben, wobei ein Zapfen 45 in einem Langloch 40 des Fußes 41 des Sperrgliedschenkels 8 b derart nach hinten und oben bewegt wird, daß eine am Anheber 37 sitzende Schulter 48 an einem Ansatz 49 der die Kammer 29 begrenzenden Wand 39 vorbeigelangen kann. Das Sperrglied 8 wird angehoben, wobei die Vorderfläche 8 m seines Kopfes 8 a an der vorderen -Innenfläche 28 der Kammer 29 gleitet, bis eine von der Kopfoberfläche 8 n vorstehende gewölbte Kopferhöhung 30 mit einer entsprechend gewölbten Aussparung 31 im Kupplungskopf 10 bei 44 in Eingriff gelangt. Wird der Schwenkarm 35 weitergedreht, .so schwenkt nunmehr das Sperrglied 8 im Uhrzeigergegendrehsinn, und der Fuß 41 des Sperrgliedschenkels 8 b tritt mit der Vorderfläche des hinteren Arms 20 des Auswerfers 18 in Eingriff und verschwenkt diesen ebenfalls im Uhrzeigergegendrehsinn (F i g. 2). Der zusätzliche Nocken 22 gelangt bei Beginn der Schwenkbewegung des Auswerfers 18 mit der zusätzlichen Anschlagfläche 13a am Klauenschenkel 14 in Eingriff. Dank des geringen Abstandes zwischen dem zusätzlichen Nokken 22- und der Schwenkachse 23 des Auswerfers 18 einerseits und des großen Abstandes der zusätzlichen Anschlagfläche 13 a von der Schwenkachse 7 a der Kupplungsklaue 6 andererseits wird eine derartige Kraftübersetzung erreicht, daß mit geringer Betätigungskraft ein hohes Drehmoment zum anfänglichen Verschwenken der Klaue in Öffnungsrichtung erzielt wird. Nach einem Verschwenken der Klaue um etwa 7° tritt - wie in den F i g. 3 und 6 gezeigt ist - der eigentliche Nocken 21 des Auswerfers 18 mit der Anschlagfläche 25a des Kupplungsklauenanschlags 25 in Eingriff und übernimmt das weitere Verschwenken der Klaue bis in die in den F i g. 5 und 8 gezeigte Öffnungsstellung. Bei dieser letzten Schwenkphase wird bei gleicher Betätigungskraft am Auswerferarm 20 ein geringeres Schwenkmoment für die Klaue 6, jedoch ein größerer Schwenkweg zur Verfügung gestellt. Das geringere Schwenkmoment würde zum anfänglichen Bewegen der Klaue aus der Kupplungsstellung heraus nicht ausreichen, ist aber für das Weiterschwenken, wie dargelegt, genügend groß.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Kupplung für Schienenfahrzeuge mit horizontal schwenkbarer Kupplungsklaue, deren innerhalb des Kupplungskopfes befindlicher Schenkel mit dem einen Arm eines doppelarmigen, horizontal schwenkbaren Auswerfers zusammenwirkt, wobei dieser Arm des Auswerfers an seinem Ende einen Nocken aufweist, der zum Verschwenken der Kupplungsklaue in die öffnungsstellung an einer Anschlagfläche des Schenkels der Kupplungsklaue angreift, und wobei der andere Arm des Auswerfers mit einer Betätigungsvorrichtung für den Auswerfer in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerfer (18) an seinem mit dem Schenkel (14) der Kupplungsklaue (6) zusammenwirkenden Arm (19) einen zusätzlichen Nocken (22) aufweist, der zwischen dem am Ende des Arms (19) befindlichen Nocken (21) und der Schwenkachse (23) des Auswerfers liegt, und daß der Schenkel (14) der Kupplungsklaue (6) eine dem zusätzlichen Nocken (22) zugeordnete zusätzliche Anschlagfläche (13 a) aufweist, die von der Schwenkachse (7) der Kupplungsklaue (6) weiter entfernt ist als die mit dem am Ende des Arms (19) des Auswerfers (18) befindlichen Nocken (21) zusammenwirkende Anschlagfläche (25a), wobei beim Verschwenken des Auswerfers (18) im Sinne des öffnens der Kupplungsklaue (6) zunächst nur der zusätzliche Nocken (22) an der ihm zugeordneten Anschlagfläche (13a) zum Angriff kommt.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch l., dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (21 und 22) und die Anschlagflächen (25 a und 13 a) so zueinander angeordnet sind, daß der am Ende des Arms (19) befindliche Nocken (21) erst zum Angriff an der ihm zugeordneten Anschlagfläche (25 a) kommt, nachdem die Kupplungsklaue (6) von dem zusätzlichen Nocken (22) um etwa 7° verschwenkt worden ist.
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