DE12954C - Neuerungen an Auflese- und Garbenbindmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Auflese- und Garbenbindmaschinen

Info

Publication number
DE12954C
DE12954C DE187912954D DE12954DD DE12954C DE 12954 C DE12954 C DE 12954C DE 187912954 D DE187912954 D DE 187912954D DE 12954D D DE12954D D DE 12954DD DE 12954 C DE12954 C DE 12954C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
eccentric
wheel
arm
sheaf
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE187912954D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. E. VAUGHAN in London
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G. E. VAUGHAN in London filed Critical G. E. VAUGHAN in London
Application granted granted Critical
Publication of DE12954C publication Critical patent/DE12954C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01D—HARVESTING; MOWING
    • A01D39/00—Independent binders, e.g. for hay; Binders attachable to mowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

1879.
Klasse 46.
GEORGE EDWARD VAUGHAN in LONDON. Neuerungen an Auflese- und Garbenbindmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. December 1879 ab.
: Diese Erfindung, besteht aus Neuerungen in der Herstellung und Anordnung von Maschinen, um Getreide und andere geschnittene Früchte aufzulesen, zu heben und in Garben zu binden.
Fig. ι ist eine isometrische Vorderansicht der combinirten Maschine,
Fig. 2 eine isometrische Hinteransicht,
Fig. 3 eine Oberansicht,
Fig. 4 eine Hinteransicht,
Fig. 5 die Ansicht eines Theils der Mechanismen.
Fig. 6 und 7 sind Querschnitte.
Fig. 8 zeigt einen Theil des endlosen Hebebandes.
Das Hauptgestell der Maschine besteht aus den schmiedeisernen Endstücken A und den hölzernen Gabelstücken oder Balken BCD, Fig. 6.
Das Hauptgestell ist von rechtwinkliger Form und besteht aus zwei Theilen. Der Theil, welcher hauptsächlich aus der Gabel B C besteht, liegt oberhalb der Räder, . wogegen der Theil, welcher zwischen den Stücken C und D zum Theil vertical und zum Theil horizontal angeordnet ist, in einer Ebene mit der Axe der Räder liegt.
Die Fufsstücke A bestehen vorzugsweise aus einem Stück in passender Form gebogenen Schmiedeisens, welches fest auf die Gabelstücke BCD gebolzt wird.
Der ganze Bewegungsmechanismus wird auf diesem Gestell angebracht, welches durch die Räder E und F getragen wird.
E ist das Hauptrad der Maschine, welches auf der Welle, die die ganze Länge des Hauptgestells entlang läuft, sitzt und durch mit dem Hauptgestell verbundene Consolen getragen wird.
Das Rad sitzt lose auf dieser Welle, kann jedoch durch Sperrrad und Sperrkegel mit derselben verbunden werden.
Tritt das Sperrrad .und der Sperrkegel in Wirkung, so kann das Rad E sich frei nach rückwärts bewegen; wird die. Maschine jedoch vorwärts bewegt, so stehen Welle und Rad mit einander in fester Verbindung.
F ist das Stützrad. Die Pferde werden an die Deichselstangen G, welche mit dem Balken B des Hauptgestells verbunden sind, angehängt.
Beim Gebrauch ist es manchmal rathsam, das vordere Ende der Maschine etwas auf- oder herunterzukippen, so dafs die Auflesevorrichtungen dem Boden näher oder weiter von demselben ab laufen.
Um diesen Zweck zu erreichen, sind die Deichselstangen, wie aus Fig. 1 zu ersehen, durch Scharniere mit dem Theil B verbunden.
Von den Deichselstangen aus ragt ein geschlitzter Arm H, Fig. 6 und 3, an der Seite des Gestells A nach hinten, wo derselbe mit dem Winkelhebel /, Fig. 1 und 3, verbunden wird.
Dieser Winkelhebel ist mit Sperrklinke und Zahnsegment J so versehen, dafs das Gestell durch den Kutscher nach Belieben gekippt und in dieser Stellung gehalten werden kann.
Zwei Consolen K, Fig. 6 und 2, werden mit der unteren Seite von B verbunden, um die Lager für den Cylinder L, welcher mit einer Reihe hervorspringender gekrümmter Zähne / versehen ist, zu bilden.
Dieser Cylinder L erhält eine rotirende Be-.wegung in der Richtung der Vorwärtsbewegung der Maschine, so dafs die Zähne / das auf dem Boden ruhende Getreide nach hinten gegen die Hebevorrichtung bewegen, die schrägliegenden Halme ordnen, so dafs sie alle parallel liegen und eine solche Stellung einnehmen, dafs sie leicht durch den Elevator gehoben werden können. Die Welle des Cylinders L ist an dem einen Ende mit dem Kettenrad M verbunden und wird durch die Kette, welche über ein zweites Kettenrad auf der Axe des Haupttriebrades E läuft, getrieben. Der Cylinder L mufs sich ungefähr zweimal drehen, wenn sich das Hauptrad E einmal dreht.
B', Fig. 2 und 7, ist ein mit Schlitzen versehener Blechmantel, welcher an dem Baum B herabhängt und nach vorn, unterhalb des Cylinders L, umgebogen ist. Die Zähne / des Cylinders L bewegen sich durch die Schlitze des Blechmantels B'. Die endlose Hebevorrichtung oder der Elevator, Fig. 7, besteht aus einer Reihe Bänder oder Ketten NN, welche
über eine Walze O laufen. Die Welle P dieser Walze O wird durch die auf dem Balken C befestigten Lager getragen.
An dem unteren Theil dieser Vorrichtung laufen die Ketten oder Bänder über eine ähnliche Walze Q, deren Welle von dem einen Ende durch eine von dem Gestell A hervorragende Console R, Fig. 6 und 2, und an dem andern Ende durch ein an dem Balken C befestigtes Hängelager s, Fig. 7, getragen wird.
Die Welle der Walze Q ist in beweglichen, mit den Consolen verbundenen Lagern angeordnet. Diese Lager werden durch die Federn U, Fig. 7, oder deren Aequivalente in ihrer Lage gehalten, so dafs die Walze Q unausgesetzt nach unten gedruckt und die Bänder oder Ketten NN straff gehalten werden. Die Walze Q kann, falls dieselbe beim Fahren Hindernissen begegnet, gehoben werden, um das Brechen der Maschinentheile zu vermeiden.
Die Elevatorbinder oder Ketten NN sind mit einer Reihe hervorragender Finger n, Fig. 8, versehen, wodurch das Getreide vom Boden aufgelesen, nach oben über die Walze O getragen und an die Behälter V abgeliefert wird, um gebunden zu werden.
Erfinder wendet vorzugsweise Ketten aus viereckig geformten Gliedern an, wobei ein Theil jedes Gliedes mit einem Finger η versehen wird, wie in Fig. 8 dargestellt.
Die Anwendung der Ketten gestattet, dafs man Kettenräder statt Walzen auf den Wellen P und Q anbringen kann. Ein fernerer Vortheil wird durch das Straffhalten der Kette erzielt, nämlich ein Ausgleiten ist unmöglich gemacht.
Die Finger der Ketten bilden eine Linie und wirken gleichzeitig, um das Getreide zu .heben. Oberhalb des Elevators und nach unten und vor denselben hervorragend ist eine Reihe von Getreidepressern angeordnet, welche an ihren unteren Enden mit der unteren Kante des Mantels B' verbunden sind.
Diese Theile wirken als Führungen, um das Getreide während des Hebens in Berührung mit den Fingern η zu halten.
Die Elevatorketten bewegen sich nach oben, mit einer Geschwindigkeit gleich den Drehungen des Cylinders L, so dafs die Auflesezähne / und die Finger η des Elevators sich mit gleicher Geschwindigkeit bewegen und zusammenwirken, um das ganze Getreide von dem Boden auf und bis hinter die Drücker W zu heben.
Der Elevator kann durch dieselbe Kette, welche über das Rad M läuft, um den Cylinder L zu bewegen, getrieben werden; da jedoch die Drehung in umgekehrter Richtung stattfinden mufs, läuft die Kette nicht über ein auf der Welle P angebrachtes Rad, sondern über ein mit dem. Zahnrad X verbundenes Kettenrad.
Das Zahnrad X steht mit dem Zahnrad Y, Fig. i, auf der Welle P so in Eingriff, dafs der Cylinder L und der Elevator mit gleicher Geschwindigkeit, jedoch in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden.
Das Bewegen des Elevators in entgegengesetzter Richtung zur Drehung des Hauptrades E verursacht, dafs die Finger η in ihrer Bewegung um die Walze Q den Boden in der Richtung der Vorwärtsbewegung dei Maschine berühren, um zu erzielen, dafs das ganze Getreide ohne Ausnahme aufgelesen wird.
In Maschinen dieser Art ist es nothwendig, Vorkehrungen zu treffen, um der Ungleichheit der Halme zu begegnen; es ist jedoch nicht nothwendig, dafs die ganze Hebevorrichtung eine gleiche Breite mit der Länge der längsten Halme besitzen soll.
Das Hauptgestell wird daher nach der Seite hin über die Hebevorrichtung ausgedehnt, so dafs die längsten Halme zwischen die Bäume B und C und innerhalb des Endes des Gestells A nach oben getragen werden können, wie in der Zeichnung dargestellt.
Wird eine Maschine dieser Art unmittelbar hinter der Mähmaschine angewendet, so dafs das Getreide ebenso schnell aufgelesen und gebunden, als geschnitten wird, so ist die Stellung des Hülfsrades nicht von Bedeutung.
Wird die Maschine jedoch angewendet bei Getreide, welches mehrere Tage nach dem Mähen gelegen hat, so ist es nothwendig, dafs das Hülfsrad der Auflese- und Bindemaschine eine solche Stellung zur Maschine erhält, dafs dasselbe beim Fahren nicht über das am Boden liegende Getreide läuft.
Um dies zu erzielen, wird das Rad JF nahe oder hinter dem äufseren Ende der Hebevorrichtung angeordnet und in passender Entfernung innerhalb des äufseren Endes des Hauptgestells.
Da der Elevator N fortwährend in Thätigkeit bleibt, würde er unausgesetzt Getreide an den Behälter V abliefern, so dafs der Bindearm durch das Getreide gehen müfste.
Um diese Schwierigkeit zu umgehen, ist eine Scheidevorrichtung vor dem Elevator angebracht, um das Aufwärtsbewegen des Getreides, bevor dasselbe über die Hauptwalze läuft, so zu hemmen, dafs das Getreide in Garben abgetheilt wird, wie solche zum Binden geeignet sind.
Diese Scheidevorrichtimg besteht aus einer Reihe von Platten Y', welche an ihren unteren Enden mit dem unteren Ende des Mantels C' drehbar verbunden sind.
Hinter diesem Mantel C' ist eine oscillirende Welle b', Fig. 7. Diese Welle D' ist an dem einen Ende im Gestell A und an dem entgegengesetzten Ende in der Console S gelagert.
Die Welle D1 ist mit hervorragenden Kurbelarmen d versehen.
Jeder dieser Arme ist durch ein durch den Mantel C' laufendes Glied b mit einer der Platten Y' verbunden.
Wird die oscillirende Welle theilweis gedreht, so werden die Platten Y' nach vorn gegen die nachgiebigen Getreidecompressoren W bewegt, so dafs dieselben von den Spitzen der Finger η hinwegbewegt werden, wodurch das Getreide von den sich nach oben bewegenden Fingern abgestreift wird.
Dasselbe sammelt sich zwischen den Platten Y' und den Compressoren W an, so dafs die Zufuhr angehalten und das Getreide in Garben getrennt wird, um die Wirkung des Bindearms zu erleichtern.
Die oscillirende Welle wird durch die an einem ihrer Enden angebrachte Kurbel und durch ein Excenter auf der Bindearmwelle getriebene Stange E' bewegt.
Der Behälter V besteht vorzugsweise aus zwei Blechstücken, deren vordere Kanten auf der vorderen Kante des Baumes C befestigt werden. Dieselben werden mit Einschnitten versehen, um die Finger η hindurchzulassen, und sind an ihrer hinteren Kante mit dem Balken D fest verbunden.
Der Raum F', Fig. 3, 4 und 2, zwischen den beiden Blechplatten des Behälters bildet einen Schlitz, so dafs der Kopf des Bindearms sich unterhalb der Fläche des Behälters bewegen kann, um die Garbe zu fassen, zusammenzudrücken und zu binden.
Das Schutzbrett G' läuft das innere Ende des Elevators und des Behälters entlang, um die Bewegung des Getreides nach den Bewegungsmechanismen zu beschränken und zu verhindern, dafs der Wind die Lage des Getreides bei der Einführung desselben vom Elevator in den Behälter verändern kann.
Der Kutschersitz A" ist auf einer passenden Stütze angebracht, welche mit dem Balken C oberhalb des Hauptrades E befestigt ist, so dafs das Gewicht des Kutschers die Schwebehaltung der Maschine auf der Hauptaxe nicht hindert.
Vor dem Sitz zwischen den Bäumen C und B ist ein Fufstritt J' angebracht.
Die rotirenden Bindevorrichtungen werden durch die auf dem Balken D befestigten Consolen J" getragen, Fig. 7.
Die Hauptwelle K' der Bindevorrichtung dreht sich in den oberhalb des hinteren Balkens D angebrachten Lagern und wird durch die Kette oder das Band L' getrieben.
Die Kette L' läuft über die Räder M' JV'. Das Rad M' sitzt auf der Hauptaxe, das Rad JV' auf der Welle K'. ' ■
Es ist rathsam, dafs die Welle K' und die dadurch getriebenen Theile eine Wechselbewegung besitzen, so dafs die Wiederholung der Wirkung nach der Stärke der Halme adjustirt werden kann, d. h. steht das Getreide sehr dicht, so mufs schneller gebunden werden als bei dünnem Getreide.
Das Rad Ai', Fig. 4, ist zu diesem Zweck lose auf seiner Welle angeordnet, und an der einen Fläche ist eine Kuppelung angeordnet, so dafs das Rad nach Erfordernifs aus- und eingerückt. werden kann.
In den Zeichnungen ist eine gewöhnliche Zahnkuppelung dargestellt, welche gestattet, dafs das Hauptrad E sich nach hinten drehen kann, ohne das Rad M' mitzudrehen.
Wird das Rad E jedoch nach vorn bewegt, so greift die Kuppelung ein und dreht das Rad M'.
Ein Hebel O', Fig. 5, wird drehbar mit dem Gestell A verbunden, und ist so mit einer Schulter oder Anschlag h versehen, dafs ein Excenter g auf der Fläche des Rades M' mit dem Anschlag h des Hebels O' in Berührung kommt und die Kuppelung ausrückt.
Eine Bewegung des Hebels auf seinem Zapfen befreit das Excenter, rückt die Kuppelung nochmals ein und setzt die Bindevorrichtung in Bewegung.
Eine Fufsstange ist mit dem Hebel verbunden, so dafs der Kutscher nach Bedarf die Kuppelung ausrücken und die Bindevorrichtung in Thätigkeit setzen kann.
Eine passend angeordnete Feder verursacht eine entgegengesetzte Wirkung, um das Excenter in Thätigkeit zu setzen und das Rad M' auszurücken. Der Hebel O' kann avich selbstthätig bewegt und durch passend angebrachte Theile abwechselnd in Thätigkeit gesetzt werden, oder die Theile können durch das Durchlaufen der Garbe oder durch die Einwirkung der vorbeschriebenen Trennvorrichtung bewegt werden.
Letztere Methode hält Erfinder für die vortheilhaftere. Hierbei wird bei der Ausführung der Hebel O' mit dem an dem einen Ende einer .oscillirenden Welle R' angebrachten Kurbelarm verbunden.
Der Kurbelarm oder Hebel k, an dem entgegengesetzten Ende der Welle Ji', ruht auf dem Behälter V oder auf dem Elevator, so dafs derselbe durch das Passiren des Getreides unterhalb desselben gehoben wird.
Das auf der Garbenseite befindliche Ende der oscillirenden Welle R1 wird durch die auf den Consolen J" gelagerte Console S' getragen.
Die Welle K' ist röhrenförmig, so dafs die Welle T' durch dieselbe laufen kann.
Die Welle T' ragt durch die Enden der Welle K' hervor und ist an dem einen Ende mit dem Compressorarm U', Fig. 4, und an dem anderen Ende mit einem Trieb V', Fig. 1, versehen.
Auf dem inneren Ende der Welle K' sitzt ein Arm_ W, auf welchem der Bindearm A' nahe der Axe der Welle K' drehbar angebracht
ist. Der Arm A' besitzt eine vibrirende Bewegung auf seinem Drehzapfen, und diese Bewegung wird durch den in dem gekrümmten Schlitz c des Armes W1 sich bewegenden Stift begrenzt, Fig. 7.
Die vibrirenden Bewegungen des Armes A' werden durch das auf der Console J" befestigte Excenter k" bestimmt.
An der Seite des Armes A' ist ein zweiter Arm in, welcher zur gegebenen Zeit durch ein Excenter / nach vorn geworfen wird, so dafs die Garbe aufser Berührung mit dem Bindearm gerückt und aus der Maschine entfernt wird.
Der Bindearm A' ist an seinem äufseren Ende zugespitzt, um, wenn nothwendig, leichter durch das Getreide gehen zu können.
Auf der Seite, in der Nähe des Bindekopfes, ist ein kleiner Finger oder Arm q unbeweglich befestigt, und zwar parallel mit der Seite des Kopfes, um den Bindefaden beim Drehen des Armes aufzufangen, durch den Schlitz im Behälter V um die Garbe zu tragen und an die unterhalb des Behälters, unmittelbar über die Balken D angeordnete Verknotungsvorrichtung abzuliefern.
An dem Kopf des Bindearmes, radial zum Finger oder Arm q, ist eine Rolle r angebracht, über welche der Bindefaden läuft, um den Faden nach den Verknotungsmechanismen zu führen.
Der Verknotungsmechanismus geht zwischen den Finger q und die Rolle r hindurch, so dafs der Faden unmittelbar in den Verknotungshaken eingeführt wird.
Eine Stütze j ist an dem äufseren Ende der Console J", Fig. 4, angebracht, um die Fadenspule und Spannvorrichtung in genügender Höhe über dem von dem Bindearm A beschriebenen Kreis zu halten.
Die Spule t kann nach Bedarf entfernt und durch eine frische Spule ersetzt werden.
Die Spule wird auf eine von der Seite der Stütze s hervorragende Spindel gesteckt und mit geeigneter Hemmvorrichtung versehen, um ein übermäfsiges Abwickeln des Fadens zu verhindern.
Als Hemmvorrichtung wendet Erfinder ein Band oder eine Schnur u an, welche über eine an dem Ende der Spule hergestellte oder damit verbundene Scheibe, und über eine entsprechende Scheibe auf der Welle K' läuft. Die Schnur u ist so adjustirt, dafs der Spule eine Rückwärtsdrehung gegeben wird, sobald die Schnur durch die Drehung der Welle K' bewegt wird, so dafs eine correcte Spannung des Fadens erzeugt wird.
Beim Abziehen des Fadens von der Spule gleitet dieselbe auf der Schnur u, welche in entgegengesetzter Richtung zur Spule bewegt wird, oder die Schnur u gleitet um die Scheibe der Welle K1.
Dies Gleiten der Schnur u findet überall bei angezogenem Faden statt.
Ist der Faden jedoch durch die Einwirkung der Bindevorrichtung schlaff geworden, so tritt die Schnur in Wirkung, dreht die Spule zurück und giebt dem Bindefaden die erforderliche Spannung.
Es ist jedoch nothwendig, ein noch schärferes Anziehen des Bindefadens hervorzubringen, so dafs der Bindearm die Schnur genügend fest um die Garbe legen kann. Wäre die ganze erforderliche Spannung auf die sich in fortwährender Thätigkeit befindende Schnur u übertragen, so würde ein übermäfsiges Abnutzen derselben stattfinden. Auf der Stütze s, vor der Spule t, ist die Spannvorrichtung ν angebracht.
Dieselbe besteht aus zwei Platten, zwischen welche der Faden mit erforderlicher Kraft geklemmt wird, um die nothwendige Spannung zu erzeugen.
Die Spannung ist jedoch elastisch durch die Anordnung einer Feder w auf einem Vorsprung einer der Platten, welche dadurch mit der Kraft der Feder an die entgegengesetzte Platte gedrückt und der Faden zwischen dieselben geklemmt wird.
Um den Druck der Feder reguliren zu können, ist eine Mutter auf dem Vorsprung so angeordnet, dafs die Feder mehr oder weniger zusammengedrückt und die Spannung dadurch variirt werden kann.
Um das zufällige Drehen der Mutter und die nicht beabsichtigte Verminderung des Druckes zu vermeiden, ist das untere Ende der Mutter viereckig und in dem Ende der Feder eine entsprechend vierkantige Oeffhung hergestellt, so dafs der Druck der Feder auf das Viereck ein zufälliges Drehen der Mutter verhindert.
Soll die Spannung der Feder abgeändert werden, so drückt man dieselbe zusammen, bis das Ende von dem Vierkant der Mutter befreit ist, welche Mutter vor- oder rückwärts geschraubt werden kann, und wird die Feder, sobald sie wieder freigegeben ist, durch das Vierkant der Mutter festgehalten. Auf dem Ende der Welle T' sind zwei Arme U' und Y" angebracht.
Ersterer wird auf der Welle befestigt, während der andere beweglich angebracht ist, jedoch durch eine Feder y gebremst und in Stellung gehalten wird. Diese Feder y sitzt auf einem auf der Welle T' befestigten Arm z.
Der Arm Y" ist der Compressorarm, gegen welchen die Garbe beim Binden durch den Bindearm A' gedrückt wird, so dafs dieselbe ohne Spannung des Bindefadens zusammengedrückt wird. Die Feder y dient dazu, um dem Zusammendrücken einen gewissen Grad von Elasticität zu verleihen und ein Brechen der Theile zu verhindern, falls die Garbe gröfser sein sollte, als gewünscht wird.
Ist das "Binden vollendet ,so treten die Arme U' und Y" durch das Drehen der Welle T' in ihren Lagern innerhalb der Welle K' in Ruhe, so dafs die Garbe befreit und durch das Vorwärtsbewegen des Bindearmes aus den Armen entfernt wird.
Auf der Welle K' ist ein Excenter α', dessen Verbindungsstange E' die Trennvorrichtung bewegt, angebracht.
Diese Verbindungsstange ist an ihrem äufseren Ende gabelförmig hergestellt und hakenartig umgebogen, um die Welle theilweis zu umgeben und das Excenter α' zu umfassen, so dafs bei der Drehung der Welle K' die Verbmdungsstange E' nach vorn bewegt und das eingeführte Getreide in Garben abgetheilt wird.
Auf der äufseren Fläche des Rades JV' ist ein Excenter b', oder man kann diese äufsere Fläche mit einer excentrischen Nuth versehen.
Vor diesem Rad ist ein Arm d' angeordnet, dessen eines Ende in dem festen Lager i' in der Console J" gehalten und geführt wird.
Das andere Ende dieses Armes ist mit einem Schlitz von genügender Gröfse versehen, um den Trieb V zu umfassen.
Auf der einen Seite dieses Schlitzes ist eine Reihe Zähne eingeschnitten, welche mit dem Trieb in Eingriff stehen, so dafs das Rück- und Vorwärtsbewegen des Armes eine entsprechende Drehung des Triebes verursacht.
Ein Zapfen oder Vorsprung ragt von der Seite der Stange d' hervor und steht so mit dem Excenter b' in Berührung, dafs eine Drehung des Rades JV' eine hin- und hergehende Bewegung der Stange d' in ihren Lagern hervorruft.
Die Gestalt des Excenters b' ist eine solche, dafs die Stange d' eine abwechselnd hin- und hergehende Bewegung mit gewissen Zwischenräumen, wo eine Bewegung nicht stattfindet, erhält.
Der Trieb V' erhält eine entsprechende vibrirende Drehung mit entsprechenden Pausen. ■ Durch diese Einrichtung werden die Compressoren U' und Y" während des Bindens der Garbe unbeweglich festgehalten und zur gegebenen Zeit so zurückgezogen, dafs die Garbe entfernt werden kann. Die Vorrichtung zum Verknoten des Bindefadens kann von beliebiger Beschaffenheit sein und auf den Balken D unterhalb des Behälters V angeordnet werden, wobei die Verknotungsvorrichtung in den Schlitz F' ragt, so dafs der Bindefaden durch den Bindekopf correct darin geführt wird.
Zu diesem Zweck sind Verknotungsvorrichtungen, welche eine schwingende Bewegung besitzen, vorzuziehen. Wird eine solche Verknotungsvorrichtung angewendet, so wird die Welle g' oberhalb des Balkens D gelagert, so dafs die Verknotungsvorrichtung durch eine schwingende Zahnstange h', welche mit dem Trieb /' auf dem Ende der Welle g' in Eingriff steht, bewegt und die erforderliche hin- und hergehende Bewegung der Welle g' erzielt wird. Die Zahnstange ist durch Drehzapfen mit dem Endgestell A oder mit einer von demselben hervorragenden Console verbunden. Dieselbe erhält durch ein Excenter k' auf der Seite des Rades JV' eine zeitweilige hin- und hergehende Bewegung.
Das Excenter k' ist von ähnlicher Gestalt wie das Excenter b', jedoch der Stellung des Armes zur schwingenden Zahnstange, welche mit dem Excenter k' in Berührung steht, entsprechend.
Beim Entfernen der Garben aus der Maschine ist es wünschenswerth, dafs sie eine solche Lage erhalten, dafs das Triebrad beim Fahren der Maschine in entgegengesetzter Richtung die Garben nicht berührt.
Um diesen Zweck zu erreichen, ist ein horizontal hervorragender, gekrümmter Arm m' an dem hinteren Balken D befestigt, so dafs die Garbe beim Entfernen derselben auf dem Behälter V gehalten und vom Abfallen verhindert wird. Ein gekrümmter Arm oder ein Horn n' wird auf einem entsprechenden Theil der Maschine befestigt, um die Garben aufzuhalten und zu verhindern, dafs sie an dem einen Ende abfallen. Dieser Arm kann auf der Console J", welche geschlitzt ist, um eine Adjustirung des Armes zuzulassen, befestigt werden. , Beim Vorgehen des Bindearmes A', um die Garbe nach dem Binden aus der Maschine zu entfernen, wird das eine Ende der Garbe durch das Horn n' festgehalten, während das andere Ende der Garbe auf das Horn oder den Arm m' gleitet, so dafs die Garbe herumgedreht wird und so auf den Boden fällt, dafs ihre Länge der Richtung der Maschinenspur auf der Triebradseite entspricht.
Ist es nicht nothwendig, die Garbe nach einer Seite der Maschine abzuliefern, so können die Arme oder Hörner m' n' in Wegfall kommen.
Die Vorrichtung zum Binden der Garbe und die Verknotungsvorrichtung, welche Erfinder anwendet, ist in nachstehendem beschrieben und die Einzelnheiten in den Fig. 9 bis 26 dargestellt. A2 ist ein rotirender Verknotungshaken, dessen Stellung in Fig. 14 isometrisch dargestellt ist.
Das Ende des Fadens α wird durch den Greifer B^ gehalten, geht nach oben, ruht in der Biegung des Hakens Ä"1 und geht von da aus nach der Spule.
Der fadentragende Arm ergreift im gegebenen Moment den Faden a, trägt denselben um die Garbe in den Haken A* und in Berührung mit dem Greifer J92, so dafs das Getreide von einer Schleife des Bindefadens umfafst wird, deren beide Theile bei dem Haken und dem Greifer zusammentreffen.
Nun fängt die Wirkung der Verknotungsvorrichtung an, die beiden Theile des Fadens, welche in Fig. 13 durch einen einfachen Faden α 2 dargestellt sind, nehmen die Biegung des Hakens in dem Moment an, wo die Bewegung des Mechanismus des Hakens eintritt.
Die erste Bewegung wirft den Finger D2 nach vorn, um den Faden a2 in der Biegung des Hakens zu umfassen. Diese Stellung ist in den Fig. 15 und 16 dargestellt.
Nachdem der Faden so umfafst worden ist, fängt der Haken A2 an, zu rotiren, und nimmt seine zweite Stellung ein, Fig. 17 und 18, wo die hin- und hergehende Backe E2, der Biegung des Hakens zu, zurückgezogen worden ist.
Die vierte Stellung ist in Fig. ig und 20 dargestellt, nachdem eine Umdrehung des Hakens vollendet und der Bindefaden um den Hals des Hakens getragen wird.
Der Finger D2 ist von der Spitze des Hakens zurückgezogen und ruht auf dem Ende der Backe E2, so dafs der Theil des Fadens, welcher oberhalb des Fingers D2 ruht, innerhalb der Spitze des Hakens zwischen den Finger D2 und die Backe E2 gleiten kann. Das weitere Drehen des Hakens, Fig. 21 und 22, verursacht ein nochmaliges Vorgehen der Backe E2, um den Theil des Fadens zu erfassen, welcher zwischen ihm und der Spitze des Hakens ruht.
Die Backe E2 hält den Faden fest, während die Schleife des Fadens, welche den Hals des Hakens umgiebt, durch die Einwirkung der Vorrichtung zum Abgleiten gebracht wird.
Das schliefsliche Entfernen des Knotens aus der Verknotungsvorrichtung wird durch das Zurückgehen der Backe E2, Fig. 23 und 24, bewirkt.
Der Greifer B2 ist eine Schieberstange mit Einschnitten oder L-förmig gestaltetem Ende b2, welche mit einer Schneide aus gehärtetem Stahl versehen ist, um den Faden dadurch im gegebenen Moment, durchzuschneiden, dafs diese Schneide sich scheerenartig gegen eine zweite am Gestell befestigte Schneide bewegt.
Unterhalb der Schneide ist der Greifer etwas gröfser, mit rauher Fläche versehen und wirkt so im Verein mit einem zweiten Theil, welcher ebenfalls mit rauher Fläche versehen ist, dafs das Ende des Fadens fest zwischen den beiden Theilen während des Durchschneidens gehalten wird.
Die Bewegung des Greifers B2 findet ungefähr zur gleichen Zeit statt, wenn die Theile in die fünfte Stellung gerückt sind, Fig. 21 und 22, wobei der Greifer nach vorn bewegt ist, um das Ende des Fadens zu befreien und denselben von neuem zwischen die Drehvorrichtung und den Kopf des Bindearmes zu nehmen, so dafs, sobald der Greifer zurückgezogen wird, der Faden getrennt, die Garbe freigegeben und der Faden von neuem, wie vorher beschrieben, festgehalten wird.
Die Vorrichtungen, durch welche die vorerwähnten Bewegungen ausgeführt werden, sind nachstehend beschrieben.
Der Haken A 2 ist an dem Ende einer Welle F2 angebracht. Die Welle F2 dreht sich eine bestimmte Zeit lang nach einer Richtung und für gleiche Zeitdauer in entgegengesetzter Richtung, so dafs dieselbe auf den ursprünglichen Standpunkt zurückgebracht wird. Bei dem Vorwärtsbewegen der Welle wird der Knoten erzeugt, beim Zurückdrehen wird der Haken in seine ursprüngliche Stellung zurückgebracht, um den Faden für einen zweiten Knoten aufzunehmen.
Die Theildrehungen können auf beliebige Weise und durch bekannte Vorrichtungen erzeugt werden. Die Art der Anbringung ist in den Figuren dargestellt.
G2 ist ein Trieb, welcher an dem hinteren Ende der Welle F2 befestigt wird. Die Welle kann jedoch auf andere Weise mit der Haupttriebkraft verbunden werden.
Die Rückseite des Hakens A2 ist durchlocht, um die Backe E2 aufzunehmen. An der Rückseite der Welle, mit dem Schlitz in Verbindung stehend, ist eine Rinne, innerhalb welcher der Schenkel d2 der Backe E2 pafst und sich rück· und vorwärts bewegen kann. Nahe dem Ende dieses Schenkels ist ein kleiner Vorsprung f2, welcher in radialer Richtung nach aufsen ragt, um mit einem passenden Excenter in Berührung zu kommen, so dafs der Schenkel und die Backe E zur gegebenen Zeit bewegt werden.
Auf der entgegengesetzten Seite der Welle F2 ist eine ähnliche Rinne angebracht, um die Schenkel des Fingers T2 aufzunehmen, dessen Ende bis in einen L-förmigen Einschnitt in dem Theil H2 ragt, wodurch der Finger D2 zur bestimmten Zeit rück- und vorwärts bewegt werden kann. An der Seite der Welle Fi ist ebenfalls ein transversaler Einschnitt P, in welchen die Klinke g2 greift, um die Welle zur gegebenen Zeit am Drehen zu verhindern und dieselbe in ihrer richtigen Stellung während der Ruhezeit zu halten.
Nahe dem hinteren Ende der Welle ist ein konischer Trieb _/2, welcher seine Drehung von dem Trieb g2 erhält und dazu dient, um die Excenter, welche die Bewegung des Fingers D2 und des Greifers und Schneiders B2 bestimmen, in Thätigkeit zu setzen.
Ein gezahnter Ring K2 steht mit dem Trieb β in Eingriff.
Innerhalb dieses Ringes ist ein Excenterrad L2, dessen Fläche mit einem excentrischen Einschnitt P versehen ist, Fig. 11. Dieses Excenterrad sitzt auf einer Welle P, welche durch die Platte M2 des Gestells nach unten geht und mittelst Klinke IP und Einschnitt T""

Claims (6)

mit dem gezahnten Ring K2 in Eingriff steht, so dafs eine Drehung des Ringes K2 nach der einen Richtung eine entsprechende Drehung des Daumenrades Z2 bewirkt, während seine Drehung in entgegengesetzter Richtung keine Wirkung auf das Daumenrad ausübt. Oberhalb des Excenters Z2 ist ein Läufer JV2, dessen obere Kante concav hergestellt ist, dem Einschnitt k2 des Theiles Zf2 entsprechend. Der untere Theil des Läufers ist mit einem Vorsprung n2 versehen, welcher beim Drehen des Rades Z2 rück- und vorwärts in dem Einschnitt i2 bewegt wird. Der Vorsprung oder Zapfen n2 kann mit Frictionsrolle versehen werden. Die Drehung des Triebes J2 und des Ringes K2 verursachen, dafs der Theil Z72 sich rück- und vorwärts auf der Welle F2 bewegt, wie durch die Krümmung des excentrischen Einschnittes P bestimmt, so dafs das entsprechende Vor- und Rückwärtsgehen des Fingers D2 erzeugt wird. Wie vorher erwähnt, beziehen sich die ersten und zweiten Stellungen auf die veränderte Lage der Backe, wie in Fig. 13 und 16 dargestellt. Die Bewegung des Fingers D2, bevor die Welle F2 sich zu drehen anfängt, wird durch einen Schlitz in dem Trieb J2 oder, wie in der Zeichnung, Fig. 10, dargestellt, in einer mit dem Trieb J2 verbundenen Nabe und durch den Trieb G2 und einen Zapfen O2 der Welle F2 verursacht. Hierdurch rotirt der Trieb G2 zuerst innerhalb der Grenzen des Schlitzes P frei um die Welle F2, weil diese Welle nicht bewegt wird, bis der Zapfen O2 von einem Ende bis zum anderen des Schlitzes sich bewegt hat. Diese Drehung vor der Drehung der Welle F2 wird durch den gezahnten Ring K2 auf das Daumenrad Z2 übertragen, und ist gerade genügend, um den Finger Z>2 nach vorn aus der in Fig. 13 gezeigten bis in die in Fig. 15 gezeigte Stellung sich zu bewegen. Der Zapfen /2 bewegt sich in einem excentrischen Ausschnitt m2 des an dem Gestell M2 befestigten Klotzes, so dafs die Backe F2 nur während der Drehung der Welle bewegt wird. Wie vorher erwähnt, geht die Welle T durch die Platte des Gestells M2 und ist an dem unteren Ende mit einem Excenterrad Q2 versehen. Auf der inneren Fläche dieses Rades Q2 ist ein herzförmiger, excentrischer Einschnitt p2, dessen gröfserer Theil concentrisch zur Axe des Rades Q2 steht. Der Schenkel des Greifers Z^2 bewegt sich in Führungen auf der unteren Seite des Gestelles M2, und'ist an dem hinteren Ende mit einem Vorsprung h% versehen, welcher in den excentrischen Einschnitt p2 greift. Dieser Vorsprung kann mit Frictionsrolle versehen werden. Der Greifer und Schneider Z^2 wird durch das Drehen des Excenters hin- und herbewegt. Auf der äufseren Kante des Excenterrades Q2 ist eine Einkerbung q, in welche das Ende der Klinke r greift, um ein Rückwärtsdrehen des Excenterrades zu verhindern, angebracht. Der Greifer und Schneider B2 bewegt sich, wie vorher erwähnt, im Verein mit dem entsprechenden Theil R2. Dieser Theil R2 ist in den auf der unteren Seite des Gestelles M2 angebrachten Führungen angeordnet und ist nachgiebig mittelst der Feder .S2, so dafs der Greifer Fäden von verschiedener Stärke aufnehmen kann. Die Feder S2 drückt den Theil R2 fortwährend gegen den Greifer, giebt jedoch der Stärke der angewendeten Fäden entsprechend nach. Die Bewegung der Welle F2 variirt von τι/.2-bis 13/4-Drehung und zurück. Paten τ-Ansprüche:
1. Die Combination und Anordnung des drehbaren Bindearmes und der damit verbundenen Vorrichtungen an einer Garbenbindemaschine.
2. Die Combination und Anordnung des Bindearmes und der damit verbundenen Mechanismen, um die Garbe aus der Maschine zu entfernen, in einer Garbenbindemaschine.
3. Die Combmation, Anordnung und Herstellung einer Garbenbindemaschine mit Mechanismen zum Verknoten des Bindefadens und den damit verbundenen Operationen.
4. Die Combination eines rotirenden Bindearmes, Bandträgers und concaven Behälters mit einer hin- und herschwingenden Vorrichtung zum Zusammendrücken (Compressor) und einem Schutzarm oder einem Zinken.
5. Die Combination eines rotirenden Bindearmes auf einer rotirenden Welle in einer Garbenbindemaschine mit feststehender Bindevorrichtung.
6. Die Combination und Anordnung der verschiedenen Theile und Mechanismen in der Construction einer Auflese-, Hebe- und Garbenbindemaschine.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE187912954D 1879-12-28 1879-12-28 Neuerungen an Auflese- und Garbenbindmaschinen Expired DE12954C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE12954T 1879-12-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE12954C true DE12954C (de) 1881-03-18

Family

ID=34608213

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE187912954D Expired DE12954C (de) 1879-12-28 1879-12-28 Neuerungen an Auflese- und Garbenbindmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE12954C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2826904C2 (de)
DE2512342C2 (de) Maschine zum Anpfählen von Weinreben
DE2947388C2 (de)
DE2547735B2 (de) Vorrichtung zum Schneiden von Bindegarn nach jedem Bindevorgang bei einer Rundballenpresse
DE3445060C2 (de)
DE3002988C2 (de)
DE3003015A1 (de) Verknotungsvorrichtung fuer eine ballenpresse
DE390267C (de) Maschine zum Verschnueren von Briefbuendeln u. dgl. Gegenstaenden
DE3125172C2 (de)
DE13553C (de) Neuerungen an Garbenbinde-Maschinen
DE719423C (de) Vorrichtung zum Zusammenbinden von gebuendelten Briefen, Schriftstuecken, Gegenstaenden u. dgl.
DE1953C (de) Selbstthätiger Garbenbinder für Mähmaschinen
DE6305C (de) Garbenbindemaschine
DE38237C (de) Neuerung an Ernte- und Bindemaschinen
DE19286C (de) Garbenbindemaschine
DE12573C (de) Neuerungen an Garbenbindern
DE57752C (de) Neuerung an Garbenbindern
DE824429C (de) Naehmschine
DE17468C (de) Neuerungen an Garbenbindern
DE658492C (de) Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Herstellen einer buendelfoermigen Packung von Gummiband in abgepasster Laenge
DE9115C (de)
DE814960C (de) Knuepfvorrichtung an Bindevorrichtungen, insbesondere fuer Ballenpressen
DE42901C (de) Fadenheftmaschine
DE586149C (de) Vorrichtung zum Bilden eines Weberknotens, insbesondere fuer Ketten-Anknuepfmaschinen
DE6975C (de) Getreidemähemaschine mit Garbenbinder