DE129876C - - Google Patents

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DE129876C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2710/00Control of valve gear, speed or power
    • F01L2710/003Control of valve gear for two stroke engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVI 129876 KLASSE 46 ^.
Zweitakt-Explosionsmaschine.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine im Zweitakt arbeitende Explosionskraftmaschine mit vorderem Pumpenraum und steuerndem Kolben.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 bis 3 in Längsschnitten verschiedene Arbeitsstellungen der Maschine. Der Cylinder C ist mit der Druckleitung D verbunden, welche mit einem selbstthätigen Einlafsventil V versehen ist. Der Auspuffkanal P wird vom Arbeitskolben K gesteuert; Z ist das Zündrohr. Der Arbeitsvorgang der Maschine ist folgender:
Fig. ι zeigt die Maschine im Augenblick der Zündung; der Kolben wird in der Pfeilrichtung vorwärts getrieben, wobei die Expansion der entzündeten Gase stattfindet. Ventil V ist hierbei geschlossen und bleibt so lange in der Verschlufsstellung, bis der Kolben auf seinem Weg nach vorn die Auspufföffnung P freigiebt. In demselben Augenblick strömen die verbrannten Gase durch die letztere ins Freie, wodurch infolge der im Cylinder eintretenden Druckminderung bezw. infolge des Ueberdruckes in der Leitung D das Einlafsventil V geöffnet wird und Gemisch in den Cylinder eintritt, die austretenden Verbrennungsgase vor sich herschiebend. Der Kolben hat mittlerweile seine vordere Todtpunktlage erreicht (Fig. 2) und beginnt den Rückweg. In demselben Augenblick, in welchem er hierbei die Auspufföffnung wieder absperrt und in welchem die Verdichtung beginnt, wird das Einlafsventil V durch den Verdichtungsdruck geschlossen (Fig. 3). Die Verdichtung wird bis zur rückwärtigen Todtpunktlage fortgesetzt, worauf Zündung und Explosion stattfindet und der Arbeitsvorgang von Neuem beginnt.
Das Oeffnen und Schliefsen des Einlafsventiles V erfolgt selbstthätig durch den Wechsel des Ueberdruckes in Druckleitung und Cylinder beim Oeffnen und Schliefsen der Auspufföffnung seitens des Kolbens. Eine gröfsere oder geringere Geschwindigkeit der Maschine bewirkt ein kürzeres bezw. längeres Offenlassen des Auspuffweges und infolge dessen auch des Einlafsventiles. Dadurch wird, da der Hub desselben begrenzt ist, weniger bezw. mehr Gemisch in den Cylinder eintreten, wodurch leichtere oder kräftigere Ladungen erzielt werden. Es findet somit hierbei eine selbsttätige Regelung des Ganges der Maschine statt.
Der Druck in der Leitung D kann in beliebiger Weise erreicht werden, man kann dieselbe z. B. durch einen Druckbehälter speisen. Bei der gezeichneten Ausführungsform der Maschine wird der Arbeitskolben derselben dazu benutzt, um Gemisch in die Druckleitung D zu fördern und dasselbe in der letzteren unter entsprechenden Druck zu setzen.
Der Arbeitskolben bildet zu diesem Zwecke gleichzeitig den Kolben einer Pumpe, deren Körper der rückwärtige Cylindertheil. deren Saugleitung 5 und deren Druckleitung Z) ist.
Beim Rückgang- des Arbeitskolbens wird hierbei Gemisch durch Leitung S unter „Qeffnung des Saugventils F1 angesaugt und4beim Vorgang des ■ Arbeitskolbens unter ^,Scjiliejsen dieses Ventiles in die Leitung Ü geschoben,
An in
wobei eine Verdichtung der Ladung bis zu dem durch Freilegen des Auspuffkanal P bedingten Oeffnen des Einlafsventiles V erfolgt.
Durch die Pumpenanordnung, welche sowohl die Einführung des Gemisches in die Leitung D und die Herstellung eines entsprechenden Druckes in derselben bewirkt, wird erreicht, dafs der Pumpenkolben stets diejenige Gemischmenge ansaugt, welche vorher behufs Ladung der Maschine aus der Druckleitung in dieselbe überströmte. Wird daher viel Gemisch in der Maschine verarbeitet, dann wird viel Gemisch durch die Pumpe angesaugt, verbraucht die Maschine wenig Gemisch, dann wird durch die Pumpe nur wenig beigeschafft. Die Gemischeinführung richtet sich hierbei also stets nach dem Verbrauch und findet auf diese Weise eine selbsttätige Regelung statt.
Bei solchen Kohlenwasserstoffmaschinen, in welchen der Kohlenwasserstoff in flüssiger Form eingeführt wird, wird die eben beschriebene Einrichtung zum Ansaugen und Verdichten von Gemisch selbstverständlich zum Ansaugen und Verdichten von atmosphärischer Luft benutzt, welch letztere das ungesteuerte Einlafsventil V beim Freiwerden des Auspuffkanaies öffnet, um in den Cylinder einzutreten und sich hier mit dem mittlerweile vergasten Kohlenwasserstoff zu mischen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zweitakt-Explosionsmaschine mit zwischen Explosionsraum und Gasdruckleitung eingeschaltetem, senkrecht geführtem selbsttätigen Ventil, dadurch gekennzeichnet, dafs das letztere, welches beim Freilegen des Auspuffweges durch den vorgehenden Arbeitskolben infolge des Druckes in der Gaszuleitung geöffnet wurde, durch den zurückgehenden Arbeitskolben vermöge seines Eigengewichtes ohne Mitwirkung von Federn bei Abschlufs der Auspufföffnung und Beginn der Compression wieder geschlossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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