DE1299052B - Sende- oder Empfangsantenne mit ungeschirmter symmetrischer Leitung, deren Einzelleiter als zusaetzliche Antenne verwendet sind - Google Patents

Sende- oder Empfangsantenne mit ungeschirmter symmetrischer Leitung, deren Einzelleiter als zusaetzliche Antenne verwendet sind

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DE1299052B
DE1299052B DE1965T0028098 DET0028098A DE1299052B DE 1299052 B DE1299052 B DE 1299052B DE 1965T0028098 DE1965T0028098 DE 1965T0028098 DE T0028098 A DET0028098 A DE T0028098A DE 1299052 B DE1299052 B DE 1299052B
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DE
Germany
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antenna
line
parallel
resistor
transformer
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DE1965T0028098
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Inventor
Fischer
Dr-Ing Gerhard
Jaeger
Dipl-Ing Karl
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Telefunken Patentverwertungs GmbH
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Telefunken Patentverwertungs GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q9/00Electrically-short antennas having dimensions not more than twice the operating wavelength and consisting of conductive active radiating elements
    • H01Q9/04Resonant antennas
    • H01Q9/16Resonant antennas with feed intermediate between the extremities of the antenna, e.g. centre-fed dipole
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/48Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency or frequency band, to a common load or source
    • H03H7/482Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency or frequency band, to a common load or source particularly adapted for use in common antenna systems

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Sende- oder Empfangsantenne, bei der die Leitungsverbindung zum Sender bzw. Empfänger als ungeschinnte symmetrische Leitung ausgebildet ist, die vertikal verlaufende Teile aufweist und bei der die beiden Einzelleiter dieser Leitungsteile für Gleichtaktströme parallel geschaltet und als zusätzliche, gegen Erde oder ein Gegengewicht erregte Antenne für vertikal polarisierte Wellen verwendet sind.
  • Weiterhin soll auch eine Sende- oder Empfangsantenne, bestehend aus zwei zusammengeschalteten Einzelantennen Gegenstand der Erfindung sein, bei der die Leitungsverbindung zum Zusammenschaltpunkt als ungeschinnte symmetrische Leitungen ausgebildet sind, die horizontal verlaufende Teile aufweisen und bei der jeweils die beiden Einzelleiter dieser Leitungsteile für Gleichtaktströme parallel geschaltet und als zusätzliche Dipolantenne für horizontal polarisierte Wellen verwendbar sind.
  • Es ist aus der Peiltechnik bekannt, die vertikalen Teile einer Peilantenne, also einer Rahmenantenne oder eines Adcocks, sowie die daran angeschalteten vertikalen Zuleitungsteile zur Gewinnung einer urgerichteten Antennenspannung heranzuziehen. Hierbei wird der sogenannte Vertikalantenneneffekt ausgenutzt. Die vertikalen, parallel und symmetrisch liegenden Teile der Peilantenne sowie der Zuleitungen bilden hierbei in Verbindung mit Erde bzw. einem Gegengewicht eine Vertikalantenne, die die gewünschte urgerichtete Spannung liefert.
  • Es ist auch schon bekannt (österreichische Patentschrift 157 541), die auf der Verbindungsleitung fließenden Gleichtaktströme durch Einschaltung einer bifilar gewickelten Drosselspule zu unterdrücken, so daß die häufig unerwünschte Wirkung der Zuleitung als zusätzliche Antenne beseitigt wird.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, bei Ausnutzung von Zuleitungsteilen als zusätzliche Antenne die Breitbandigkeit dieser zusätzlichen Antenne zu erhöhen, also die Abhängigkeit des Fußpunktwiderstandes sowie des Antennendiagramms dieser Antenne von der Frequenz zu verringern, ohne daß durch die hierfür notwendigen Maßnahmen die von der eigentlichen Antenne kommenden, in den Zuleitungen fließenden Ströme beeinflußt werden.
  • Als Maßnahme zur Erhöhung der Breitbandigkeit ist es aus der deutschen Patentschrift 861878 bereits bekannt, aus einer Parallelschaltung von Induktivität und ohmschem Widerstand bestehende Zweipole in den Antennenleiter einzufügen. Würde- man entsprechend der Lehre der deutschen Patentschrift 861878 in die Antennenzuleitung lediglich Zweipole einschalten, die aus einer Induktivität und einem Widerstand bestehen,. so würde zwar die Breitbandigkeit der durch die Zuleitung gebildeten Antenne erhöht, da eine künstliche Bedämpfung der Antenne vorgenommen wurde, jedoch würden diese Zweipole gleichzeitig die zu der eigentlichen Antenne, an die die symmetrische Leitung angeschaltet ist, fließenden Ströme dämpfen und damit den Wirkungsgrad der eigentlichen Antenne verschlechtern. Diese nachteilige Erscheinung wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung umgangen.
  • Die oben genannte Aufgabe wird gemäß der Erfin- i dung bei einer Antenne der eingangs an erster Stelle geschilderten Art dadurch gelöst, daß die ungeschinnte symmetrische Leitung in zwei oder mehr Leitungsstücke aufgetrennt ist, daß die einander gegenüberliegenden Enden benachbarter Leitungsstücke über einen Übertrager miteinander verbunden sind und daß entweder a) die miteinander verkoppelten Wicklungen dieses Übertragers als nur für Gleichtaktströme wirksame Längsinduktivitäten die einander entsprechenden Leiterenden der benachbarten Leitungsstücke miteinander verbinden und daß wenigstens zur einen Wicklung ein Widerstand parallel geschaltet ist oder daß b) jede der miteinander verkoppelten Wicklungen dieses Übertragers die Leiterenden ein und desselben Leitungsstückes miteinander verbindet und zwischen die benachbarten Leitungsstücke ein Widerstand geschaltet ist daß ferner Übertrager und/oder Widerstand in an sich #^ bekannter Weise so bemessen sind, daß die Breitbandigkeit der zusätzlichen Antenne erhöht ist.
  • Auch bei einer Antenne der eingangs an zweiter Stelle geschilderten Art mit Ausnutzung horizontal verlaufender Zuleitungsteile als zusätzlicher Dipolantenne für horizontal polarisierte Wellen werden die oben erwähnten Maßnahmen zur Anwendung gebracht, jedoch nunmehr gleichzeitig an zum Zusammenschaltpunkt symmetrisch liegenden Punkten der beiden urgeschirmten symmetrischen Leitungen.
  • Für die in den Einzelleitern der symmetrischen Antennenzuleitung fließenden, von der eigentlichen Antenne herrührenden, sich im Gegentakt befindenden Stöme stellt der oder stellen die gemäß der Erfindung eingeschalteten Übertrager keinen Widerstand dar. Für diese Ströme ist also der Übertrager praktisch nicht vorhanden. Damit werden diese Ströme von dem Übertrager sowie dem parallelgeschalteten Widerstand nicht beeinflußt. Dagegen werden die Induktivitäten der Übertrager sowie die hierzu parallelgeschalteten Widerstände dann wirksam, wenn in den beiden Einzelleitern der symmetrischen Zuleitung gleichtaktige Ströme fließen. Gleichtaktige Ströme treten auf, wenn die symmetrische Leitung in Verbindung mit Erde oder einem Gegengewicht als Antenne wirksam ist und die beiden Einzelleiter der symmetrischen Leitung parallelgeschaltet sind. In beiden Einzelleitern erscheinen dann bei der erfindungsgemäßen Ausbildung aus Induktivität und/oder Widerstand bestehende Zweipole, die eine künstliche Bedämpfung der aus der symmetrischen Leitung gebildeten Antenne bewirken und damit eine Vergrößerung der Bandbreite mit sich bringen.
  • Es ist auch möglich, neben dem Widerstand noch eine Kapazität einzuschalten, so daß die Zweipole Parallelresonanzkreise werden. Gemäß bekannter Technik kann hierdurch bei entsprechender Dimensionierung erreicht werden, daß eine Antennenverkürzung bei einer mit der Resonanzfrequenz des Resonanzkreises gleichen Betriebsfrequenz erreicht wird. Eine derartige Ausbildung ist beispielsweise bei Verwendung der aus der Leitung gebildeten Antenne bei zwei verschiedenen Betriebsfrequenzen von Interesse.
  • Es sei noch erwähnt, daß es vollkommen gleichgültig ist, wie die Antenne, an die die als zusätzliche Antenne ausgenutzte Zuleitung angeschaltet wird, ausgebildet ist, sofern sie nur mit einer urgeschirmten symmetrischen Leitung gespeist werden kann. In den Figuren der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In der F i g. 1 ist als eigentliche Antenne ein horizontal liegender Dipol 1 vorgesehen, der aus Gründen der Erhöhung der Bandbreite gemäß bekannter Technik unterteilt ist und an den Unterteilungsstellen Zweipole 2 enthält. An diesen Dipol 1 ist eine symmetrische Leitung 3 angeschaltet, die vertikale Leitungsteile aufweist. Über den Übertrager 4 ist diese symmetrische Leitung mit dem Empfängereingang oder Senderausgang 5 verbunden. Die Antennenseite des Übertragers 4 ist in ihrer Mitte über die Primärwicklung eines weiteren Übertragers 6 an Erde oder ein Gegengewicht gelegt. Von der Sekundärseite des Übertragers 6, also an den Klemmen 7, kann man eine Antennenspannung entnehmen, die von einer vertikal polarisierten Welle herrührt. Als Antenne sind in diesem Fall die beiden nunmehr parallelgeschalteten Einzelleiter der symmetrischen Leitung 3 zusammen mit dem Gegengewicht wirksam. Zur Bedämpfung dieser zusätzlichen, aus den Leiterteilen gebildeten Antenne ist in der Leitung 3 ein Übertrager 8 eingeschaltet, zu dessen einer Wicklung ein Widerstand 9 parallelgeschaltet ist. Wie bereits oben erläutert, sind für die von der Antenne 1 kommenden Ströme der Übertrager 8 sowie der Widerstand 9 praktisch nicht vorhanden. Dagegen hat die aus den Teilen 8 und 9 gebildete Anordnung für die durch die vertikal polarisierte Welle in der Leitung 3 hervorgerufenen Ströme die Wirkung eines aus Widerstand und Induktivität gebildeten und in die beiden Einzelleiter eingeschalteten Zweipols. Die in F i g. 1 dargestellte Anordnung ist somit zum Empfang und zur Aussendung sowohl von horizontal polarisierten als auch von vertikal polarisierten Wellen geeignet. Die der horizontal polarisierten Welle entsprechende Spannung liegt an den Klemmen 5 an, während die der vertikal polarisierten Welle entsprechende Spannung an den Klemmen 7 aus- bzw. eingekoppelt wird. Es sei noch erwähnt, daß der Dipol 1 für die aus der Leitung 3 zusammen mit einem Gegengewicht gebildete Antenne eine sogenannte Dachkapazität darstellt.
  • Bei der Ausführungsform der F i g. 2 tritt an Stelle des Dipols gemäß F i g. 1 eine Rahmenantenne 10, wie sie beispielsweise in der Peiltechnik verwendet wird. Auch für die hier in der Leitung 3 fließenden, von der Antenne 10 herrührenden Gegentaktströme stellen die Leitungen 11 und 12 mit ihren parallelgeschalteten Widerständen (die Leitung ist hier an zwei Stellen unterbrochen und mit Übertragern sowie parallelgeschalteten Widerständen bestückt) keinen Widerstand dar. Die von der Rahmenantenne 10 herrührenden Spannungen werden an den Klemmen 5 ausgekoppelt. Auch hier bilden die Einzelleiter der Leitung 3 zusammen mit einem Gegengewicht eine Antenne für vertikal polarisierte Wellen, deren Ausgangsspannung an den Klemmen 7 ausgekoppelt werden kann. Wie bei der Ausführungsform der F i g.1 ist die durch die Leitung 3 in Verbindung mit dem Gegengewicht gebildete Antenne durch Einschaltung der Übertrager und der parallelgeschalteten Widerstände bedämpft, also breitbandiger gemacht. Während man also an den Klemmen 5 eine Spannung auskoppeln kann, die von der Richtantenne herrührt, erhält man an den Klemmen 7 eine Spannung, die von einer ungerichteten Antenne erzeugt wird, wobei diese ungerichtete Antenne durch die erfindungsgemäße Maßnahme breitbandig gemacht wurde.
  • In F i g. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Als eigentliche Antenne ist hier ein Dipol für vertikal polarisierte Wellen 13 vorgesehen, der gemäß bekannter Technik wieder unterteilt ist und an den Unterteilungsstellen Zweipole aufweist. Auch die Leitung 3 kann wiederum zum Empfang vertikal polarisierter Wellen benutzt werden. Aus Abmessungsgründen ist jedoch die durch die Leitung 3 mit dem eingeschalteten Leitungsübertrager 14 sowie parallelgeschaltetem Widerstand gebildete Antenne zum Empfang von längeren Wellen, als sie durch die Antenne 13 empfangen werden, geeignet. Die Anordnung der F i g. 3 stellt also eine Antenne zum Empfang von vertikal polarisierten Wellen verschiedener Frequenzbereiche dar. In der eingezeichneten Stellung der Schalter 15 erhält man an den Klemmen 5 eine Spannung, die von dem Dipol 13 herrührt, und in einem bestimmten Frequenzbereich liegt. Nach Umschaltung der Schalter 15 in die zweite mögliche Lage werden die beiden Einzelleiter der Leitung 3 parallelgeschaltet und gegenüber einem Gegengewicht als Antenne benutzt. An den Klemmen 7 erhält man also eine Spannung, die von dieser zusätzlich gebildeten Antenne herrührt. Diese ist zur Aussendung oder zum Empfang von Wellen mit großer Wellenlänge geeignet.
  • Man kann natürlich auch bei dem Ausführungsbeispiel der F i g. 3 bei Verwendung von Übertragern entsprechend den Ausführungsbeispielen der F i g. 1 und 2 ohne Schalter auskommen.
  • Wie bereits oben erwähnt, lassen sich horizontal liegende Zuleitungsteile einer symmetrischen Leitung zum Empfang von horizontal polarisierten Wellen heranziehen. Ein derartiges Ausführungsbeispiel ist in der F i g. 4 dargestellt. Die eigentliche Antenne ist hier eine aus zwei Dipolen 16 und 17 gebildete Richtantenne, die in der dargestellten Zusammenschaltung einen H-Adcock bildet. Die Spannung dieser Richtantenne wird an den Klemmen 5 ausgekoppelt. Die horizontal verlaufenden Zuleitungen 18 und 19 zu den beiden Dipolen 16 und 17 sind auch hier als zusätzliche Antenne ausgenutzt. Für diesen Anwendungsfall werden die beiden Querverbindungen 20 geöffnet sowie die Schalter 21 geschlossen, also in die eingezeichnete Stellung gebracht. Die horizontal liegenden Leitungsteile 18 und 19 bilden dann einen Dipol für horizontal polarisierte Wellen, dessen Spannung an den Klemmen 7 ein- bzw. ausgekoppelt werden kann. Im Gegensatz zu den bisher beschriebenen Antennenanordnungen bilden die Leitungsteile nunmehr nicht mehr einen gegenüber einem Gegengewicht betriebenen Unipol, sondern einen Dipol. Die erfindungsgemäße Maßnahme der Einschaltung von Übertragern wird in beiden Dipolteilen angewendet. In beiden Dipolteilen ist also wenigstens je ein Übertrager 22 mit parallelgeschaltetem Widerstand eingeschaltet, der eine Bedämpfung des Dipols für horizontal polarisierte Wellen bewirkt und damit die Breitbandigkeit der aus den Leitungsteilen gebildeten Antenne vergrößert.
  • In der F i g. 5 ist eine aus Übertrager und Widerstand bestehende Anordnung dargestellt, die an Stelle der in den F i g. 1 bis 4 verwendeten Übertrager mit parallelgeschaltetem Widerstand eingeschaltet werden kann. Es ist jedoch aus Gründen der Einfachheit und auch der Wirksamkeit die Verwendung der in den F i g. 1 bis 4 gezeigten Zweipolschaltung vorzuziehen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Sende- oder Empfangsantenne, bei der die Leitungsverbindung zum Sender bzw. Empfänger als urgeschirmte symmetrische Leitung ausgebildet ist, die vertikal verlaufende Teile aufweist und bei der die beiden Einzelleiter dieser Leitungsteile für Gleichtaktströme parallel geschaltet und als zusätzliche, gegen Erde oder ein Gegengewicht erregte Antenne für vertikal polarisierte Wellen verwendet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die urgeschirmte symmetrische Leitung (3) in zwei oder mehr Leitungsstücke aufgetrennt ist, daß die einander gegenüberliegenden Enden benachbarter Leitungsstücke über einen übertragen (8,11,12; 14) miteinander verbunden sind und daß entweder a) die miteinander verkoppelten Wicklungen dieses Übertragers als nur für Gleichtaktströme wirksame Längsinduktivitäten die einander entsprechenden Leiterenden der benachbarten Leitungsstücke miteinander verbinden und daß wenigstens zur einen Wicklung ein Widerstand (9) parallel geschaltet ist (F i g.1, 2 und 3), oder daß b) jede der miteinander verkoppelten Wicklungen dieses Übertragers die Leiterenden ein und desselben Leitungsstückes miteinander verbindet und zwischen die benachbarten Leitungsstücke ein Widerstand geschaltet ist (F i g. 5), daß ferner Übertrager (8, 11, 12, 14) und/oder Widerstand (9) in an sich bekannter Weise so bemessen sind, daß die Breitbandigkeit der zusätzlichen Antenne erhöht ist.
  2. 2. Sende- oder Empfangsantenne, bestehend aus zwei zusammengeschalteten Einzelantennen, bei der die Leitungsverbindungen zum Zusammenschaltpunkt als urgeschirmte symmetrische Leitungen ausgebildet sind, die horizontal verlaufende Teile aufweisen und bei der jeweils die beiden Einzelleiter dieser Leitungsteile für Gleichtaktströme parallel geschaltet und als zusätzliche Dipolantenne für horizontal polarisierte Wellen verwendet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die urgeschirmten symmetrischen Leitungen (18 und 19) symmetrisch zum Zusammenschaltpunkt in zwei oder mehr Leitungsstücke aufgetrennt sind, daß jeweils die einander gegenüberliegenden Enden benachbarter Leitungsstücke über einen Übertrager (22) miteinander verbunden sind und daß entweder a) die miteinander verkoppelten Wicklungen dieses Übertragers (22) als nur für Gleichtaktströme wirksame Längsinduktivitäten die einander entsprechenden Leiterenden der benachbarten Leitungsstücke miteinander verbinden und daß wenigstens zur einen Wicklung ein Widerstand parallel geschaltet ist (F i g. 4), oder daß b) jede der miteinander verkoppelten Wicklungen dieses Übertragers die Leiterenden ein und desselben Leitungsstückes miteinander verbindet und zwischen die benachbarten Leitungsstücke ein Widerstand geschaltet ist (F i g. 5), daß ferner übertragen (22) und/oder Widerstand (9) in an sich bekannter Weise so bemessen sind, däß die Breitbandigkeit der zusätzlichen Antenne erhöht ist.
  3. 3. Antenne nach Anspruch 1 oder 2 in der Ausbildung mit dem Alternativmerkmal a), dadurch gekennzeichnet, daß dem Widerstand (9) eine Kapazität parallel geschaltet ist, die mit der Längsinduktivität einen Parallelresonanzkreis bildet, der in bekannter Weise eine Antennenverkürzung bei mit der Resonanzfrequenz des Resonanzkreises gleicher Betriebsfrequenz bewirkt.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT157541B (de) * 1937-04-14 1939-12-11 Lorenz C Ag Antennenanordnung, insbesondere für Funkbaken.
DE861878C (de) * 1941-04-21 1953-01-08 Telefunken Gmbh Vertikalantenne, insbesondere fuer Peilsysteme nach dem Adcock-Prinzip

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT157541B (de) * 1937-04-14 1939-12-11 Lorenz C Ag Antennenanordnung, insbesondere für Funkbaken.
DE861878C (de) * 1941-04-21 1953-01-08 Telefunken Gmbh Vertikalantenne, insbesondere fuer Peilsysteme nach dem Adcock-Prinzip

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