DE1299100B - Teleskopartig verkuerzbares Schirmgestell mit dreifacher Gliederung der Dachstangen - Google Patents

Teleskopartig verkuerzbares Schirmgestell mit dreifacher Gliederung der Dachstangen

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DE1299100B
DE1299100B DEB89878A DEB0089878A DE1299100B DE 1299100 B DE1299100 B DE 1299100B DE B89878 A DEB89878 A DE B89878A DE B0089878 A DEB0089878 A DE B0089878A DE 1299100 B DE1299100 B DE 1299100B
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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf ein teleskopartig besteht Gewähr dafür, daß die Dachstangenenden verkürzbares Schirmgestell mit dreifacher Gliederung nicht vorzeitig aus dem Griff austreten, der Dachstangen und mindestens dreifacher Gliede- Für das Auslöseglied sieht die Erfindung zwei
rung des Stockes, einem auf dem Stock gelagerten verschiedene zweckmäßige Ausführungsformen vor. Hauptschieber, am Hauptschieber angelenkten Haupt- 5 Bei der einen besteht das Auslöseglied aus einem streben, von denen jede mit dem inneren Ende eines am Stirnende des Griffes gelagerten Druckknopf; bei mittleren Dachstangenteiles gelenkig verbunden ist, der anderen aus einem am Griff um die Schirmstockje einem Riegel zwischen dem mittleren und äußeren achse drehbar gelagerten Ring. Dachstangenteil, der beim Auseinanderziehen der Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungs-
Dachstangen selbsttätig einfällt und beim Zusammen- io beispiele. Es zeigt
schieben durch den inneren Dachstangenteil aus- F i g. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäß gegelöst wird, sowie mit einem Griff, an dem die an stalteten Schirmgestells bei geschlossenem Dach in ihren Enden mit verdickten Köpfen versehenen verkürztem Zustand,
Dachstangen beim Auseinanderziehen festlegbar sind, F i g. 2 einen Längsschnitt durch den Schirm nach
wobei der Griff mit einem in Sperrstellung zwang- 15 Fig. 1 nach dem Festlegen der Dachstangenenden läufig wirkenden Riegelglied für die Dachstangen- am Griff,
köpfe versehen ist, das beim Einschieben der Dach- Fig. 3 eine Ansicht des Schirmes nach Fig. 1
Stangenköpfe in den Griff zurückweicht und ein- und 2 in verkürztem Zustand, schnappt. F i g. 4 eine vergrößerte Darstellung des unteren
Damit ein Schirm mit einem Gestell dieser Bauart ac Teiles der Fig. 2 und
einwandfrei funktioniert, dürfen die Dachstangen- F i g. 5 eine perspektivische Darstellung eines als
enden erst dann aus dem Griff austreten, wenn die Riegelglied geeigneten Sprengringes, Dachstangen so weit auseinandergezogen sind, daß F i g. 6 eine perspektivische Darstellung einer zwei-
die zwischen den mittleren und äußeren Dachstan- ten Ausführungsform eines solchen Springringes, genteilen angeordneten Riegel eingefallen sind. Bei 25 Fig. 7 einen der Fig. 4 ähnlichen Schnitt durch einem bekannten Schirmgestell der genannten Art eine Ausführung mit einem Sprengring nach Fig. 5, (schweizerische Patentschrift 210 033) wird dieses Fig. 8 eine Ausführung mit Drehring als Auslöse-
Ziel erreicht, wenn der Schirm jedesmal vollständig glied,
zusammengeschoben war, bevor er wieder ausein- Fig. 9 einen Schnitt nach Linie A-A in Fig. 8,
andergezogen wird. Ist der Schirm jedoch nur unvoll- 30 Fig. 10 eine Teilansicht, gesehen in Richtung des ständig zusammengeschoben worden, und zwar so Pfeiles B in F i g. 9,
weit, daß die Verriegelungen zwischen den mittleren Fig. 11 eine weitere Ausführung mit Drehring als
und äußeren Dachstangenteilen gelöst worden sind, Auslöseglied und
und wird er dann wieder auseinandergezogen, dann Fig. 12 einen Schnitt nach Linie C-C in Fig. 11.
kann es, wenn das Auseinanderziehen ruckartig er- 35 Das Schirmgestell nach Fig. 1 bis 3 besteht aus folgt, geschehen, daß die Dachstangenenden aus dem einem Stock aus drei Teleskopgliedern 1,2 und 3, Griff austreten, bevor die Dachstangen hinreichend von denen das obere Ende des Stockgliedes 1 die weit auseinandergezogen worden sind, mit der Folge, übliche Schirmkrone 4 und das untere Ende einen daß nun jede einzelne Dachstange für sich von Hand unten näher zu beschreibenden Griff 5 trägt. An der auseinandergezogen werden muß. 40 Krone 4 sind wie üblich die Dachstangen angelenkt.
Bei einem anderen Schirm, dessen Gestell ähnlich Jede Dachstange besteht aus drei teleskopartig ineindem eingangs gezeichneten Gestell gebaut ist (deut- anderschiebbaren Teilen 6,7 und 8. Von den beiden sehe Patentschrift 625 783), besteht zwar gleichfalls Teilen 6 und 7, die beide U-förmigen Querschnitt die Forderung, die Dachstangenköpfe erst freiwerden haben, hat der Teil 6 den größeren Durchmesser. In zu lassen, wenn der letzte Zug erfolgt. Die zur Er- 45 ihn wird beim Verkürzen der Teil 7 eingeschoben, füllung dieser Forderung vorgesehene Lösung ist Der äußere Teil 8 ist massiv gestaltet und wird beim jedoch unbrauchbar, weil sie auf bestimmte Rei- verkürzten Schirm vom Teil 7 aufgenommen. Zur bungsverhältnisse zwischen den einzelnen Gestell- gegenseitigen Führung der Dachstangenteile dient teilen angewiesen ist. Ob das erstrebte Ziel, die eine am äußeren Ende des Dachstangenteiles 6 Dachstangenköpfe erst beim letzten Zug freiwerden so sitzende Hülse 9, die auf dem Dachstangenteil 7 zu lassen, erreicht wird, hängt somit auch hier davon gleitet, eine am äußeren Ende des Dachstangenteiles 7 ab, ob der Schirm sanft oder ruckartig auseinander- sitzende Hülse 10, die auf dem Dachstangenteil 8 gezogen wird. gleitet, sowie eine am inneren Ende des mittleren
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Dachstangenteiles 7 angebrachte geschlitzte Hülse Schirmgestell der eingangs bezeichneten Art zu 55 H5 der sogenannte Benäherbügel. Der Stoffbezug schaffen, bei dem beim Auseinanderziehen die Dach- wird an der Krone, am Benäherbügel 11, an der Stangenköpfe am Stock verriegelt bleiben, bis die Hülse 10 sowie am freien Ende einer jeden Dach-Riegel zwischen den mittleren und äußeren Dach- stange befestigt. In der Zeichnung ist er Übersichtstangenteilen sämtlich eingefallen sind, ganz gleich- lichkeitshalber fortgelassen.
gültig, ob der Schirm sanft oder ruckartig ausein- 60 Auf dem Stock ist ein von Hand zu bewegender andergezogen wird. Diese Aufgabe wird erfindungs- Schieber, der sogenannte Hauptschieber 12, beweggemäß dadurch gelöst, daß für das Riegelglied ein lieh gelagert. In seiner unteren Stellung, in der er von Hand willkürlich betätigbares Auslöseglied vor- in Fig. 1 und 2 erscheint, wird der Schieber 12 in gesehen ist. Bei dieser Bauart braucht der Benutzer üblicher Weise durch eine Nase oder Klinke, die nur die einfache Regel zu befolgen, zunächst den 65 entweder am Stock oder am Schieber selbst gelagert Schirm auseinanderzuziehen und, wenn diese Opera- ist, festgelegt. Ebenso sind Mittel zur Festlegung des tion beendet ist, das Auslöseglied von Hand zu Schiebers 12 in seiner oberen Lage vorgesehen, die betätigen. Wird diese Reihenfolge eingehalten, so er bei aufgespanntem Schirm einnimmt. Mittel zur
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Festlegung des Hauptschiebers in diesen beiden Enden eine Verdickung gleich welcher Art auf-
Lagen sind allgemein bekannt und in der Zeichnung weisen.
aus Übersichtlichkeitsgründen fortgelassen. Allen Ausführungsformen ist ferner ein am Griff Jede Dachstange ist mit dem Hauptschieber 12 ausgebildeter Ringwulst gemeinsam, der entweder durch eine Hauptstrebe 13 verbunden, die mit einem 5 nach innen oder nach außen vorsteht und in Ver-Gelenkzapfen 14 an das innere Ende des mittleren riegelungsstellung in die Nuten 36 der Dachstangen-Dachstangenteiles 7 angeschlossen ist. Der Gelenk- köpfe 34 ragt.
zapfen 14 bildet gleichzeitig das Mittel zur Verbin- Zunächst sei die Ausführung nach F i g. 2 und 4
dung des Benäherbügels 11 mit dem inneren Ende beschrieben. Dabei zeigt die rechte Hälfte der F i g. 4 des mittleren Dachstangenteiles 7. Jede Hauptstrebe io eine Dachstange in Verriegelungsstellung und die
13 ist in üblicher Weise durch ein Gelenk 15 mit linke Hälfte eine Dachstange im Augenblick der
einer Hilfsstrebe 16 verbunden. Sämtliche Hilfsstre- Entriegelung von Hand.
ben 16 sind gelenkig an einen Hilfsschieber 17 ange- In F i g. 4 besteht ein Teil des Griffes aus einer schlossen, der auf dem Stock im Bereich zwischen Blechkappe 37, die einen Kunststoffkörper 38 entdem Hauptschieber 12 und der Krone 4 verschiebbar 15 hält. Die Teile 37 und 38 sind mittels einer Mutter ist und dazu dient, das aufgespannte Dachgestell ab- 39 aneinander befestigt, die auf das freie Ende des zustutzen. Teleskopgliedes 3 des Stockes geschraubt ist. Dabei Der Stock, die Dachstangen und Streben mußten stützt sich die Oberseite des Kunststoffkörpers 38 in der Zeichnung verkürzt dargestellt werden, weil gegen einen durch den Stock gesteckten Querstift 40. die Wiedergabe eines Schirmgestells in seiner vollen ao An der Blechkappe 37 ist ein nach innen ragender Länge die Einzelheiten unkenntlich gemacht hätte. Ringwulst 41 ausgebildet, der in Verriegelungsstel-In auseinandergezogener Stellung werden die drei lung in die Nuten 36 der Dachstangenköpfe greift Stockglieder 1, 2 und 3 durch Federrasten 18 und 19 (F i g. 4, rechte Hälfte). In dieser Stellung werden gesichert, welche kraftschlüssig wirken, bei hinrei- die Dachstangenköpfe 34 durch einen Ring 42 formchend starkem axialen Druck auf die Stockenden 25 schlüssig am Griff festgelegt und sind somit zwangalso nachgeben, so daß der Stock teleskopartig wer- läufig verriegelt. Sie sind dann in dem mit R beden kann. zeichneten Ringraum formschlüssig eingeschlossen. Während bei aufgespanntem Schirm die mittleren Der Ring 42, der in Verriegelungsstellung die Köpfe Dachstangenglieder 7 durch die mittels der Hilfs- 34 daran hindert, sich radial nach innen zu bewegen streben 16 abgestützten Hauptstreben 13 daran ge- 30 und damit vom Ringwulst 41 freizukommen, ist auf hindert werden, sich in die inneren Dachstangenglie- dem Kunststoffteil 38 axial verschiebbar gelagert und der 6 einzuschieben und somit keiner besonderen steht unter der Wirkung einer Schraubenfeder 43, Verriegelung bedürfen, ist eine besondere Verriege- die ihn in Verriegelungsstellung zu halten sucht. Zur lung zwischen den mittleren und äußeren Dachstan- Auslösung der Verriegelung von Hand dient ein an gengliedern 7 und 8 notwendig, die so gestaltet ist, 35 der Stirnseite des Griffes gelagerter Druckknopf 44, daß sie selbsttätig einfällt, wenn die äußeren aus den der beim Niederdrücken über zwei auf Zapfen 45 mittleren Dachstangengliedern vollständig herausge- gelagerte Kipphebel 46 den Ring 42 entgegen der zogen sind, und beim Zusammenschieben der Dach- Feder 43 verschiebt (F i g. 4, linke Hälfte). Die Kippstangen durch die inneren Dachstangenteile 6 wieder hebel sind, um den Eintritt und Austritt der kugelausgelöst werden. Solche Verriegelungen sind bei 40 förmigen Fortsetzung 35 nicht zu hindern, an ihren dreiteiligen Dachstangen bekannt und bedürfen da- äußeren Enden abgeschrägt, her hier keiner näheren Erläuterung. Am Kunststoffteil 38 ist ein hülsenförmiger Fort-Es ist dem Schirmbenutzer nicht zuzumuten, jede satz 47 ausgebildet, damit beim Tragen des geöffder acht bis zehn Dachstangen eines Schirmes ein- neten Schirmes der Hand nicht nur die verhältniszeln auseinanderzuziehen und zum Verkürzen wieder 45 mäßig kurze Blechkappe 37 als Handgriff zur Verzusammenzuschieben. Die Dachstangenenden, also fügung steht. Die Hülse 47 hat aber auch einen die äußeren Enden der Dachstangenteile 8 müssen wesentlichen technischen Zweck, indem sie dem daher am Schirmgriff derart verriegelbar sein, daß ganzen Griff eine größere Stabilität verleiht. Sie entallein ein Zug oder Schub am Schirmgriff genügt, hält zu diesem Zweck eine axial verschiebbare die Verriegelungen zwischen den Dachstangenteilen 7 50 Scheibe 48, die bei unverkürztem Schirm durch eine und 8 in Sperrstellung zu bringen oder auszulösen. Kegelfeder 49 in der Stellung nach Fig. 4 gehalten Hierzu dienen die nachstehend beschriebenen Riegel- wird, in der sie sich gegen einen nach innen vorelemente. stehenden Rand 50 legt. Wird der Schirm verkürzt, Zur Verrieglung der Dachstangenenden am Griff so trifft das dem Griff zugewandte Ende 51 des macht sich die Erfindung die Tatsache zunutze, daß 55 mittleren Stockgliedes 2 auf die Scheibe 48 und die Dachstangenenden stets mit Köpfen 34 versehen schiebt sie in den hülsenförmigen Fortsatz 47 vollsind, die das Annähen des Stoffbezuges ermöglichen ständig hinein, wobei die Windungen der Kegelfeder sollen und kugelförmige Fortsätze 35 haben, die dem 49 sich am Boden der Hülse 47 in gemeinsamer Schutz gegen Verletzungen dienen. Die Köpfe 34 Ebene zusammenlegen.
sind entweder als gesonderte Teile auf die Dach- 60 Wird das Dach geschlossen, so nimmt das Gestell stangenenden aufgesetzt oder mit den Dachstangen zunächst die Stellung nach F i g. 1 ein, in der die aus einem Stück hergestellt. Dabei befindet sich Köpfe 34 einen gewissen Abstand von der Kappe 37 zwischen dem Schaft des Kopfes und der Kugel 35 haben. Soll der Schirm verkürzt werden, so umklamstets eine Ringnut 36. Mittels dieser Ringnut wird mert man die äußeren Dachstangenenden 8 mit der bei allen nachstehend beschriebenen Ausführungs- 65 Hand oder bindet sie um die Hülse 47 herum mittels formen die Dachstange am Griff gefaßt. Notwendig des üblichen, nicht dargestellten Gummibandes. Hierfür die Erfindung ist eine derartige Ringnut jedoch auf wird der Stock zusammengeschoben, so daß zunicht. Es genügt, daß die Dachstangen an ihren nächst die Stellung nach Fig. 2 erreicht wird. In
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dieser Stellung sind die Dachstangenköpfe 34 mit Stock gelagerten Ringes 52. Kugeln 57, von denen ihren kugelförmigen Fortsätzen 35 in die Kappe 37 in Fig. 7 nur eine gezeichnet ist, verhindern in Vereingedrungen, wobei sie zunächst den Ring 42 gegen riegelungsstellung, daß der unter radialer Vorspandie Feder 43 heruntergeschoben haben, bis die Nuten nung stehende Sprengring 52 unter Verkleinerung 36 in den Bereich des Ringwulstes 41 und die kugel- 5 seines Durchmessers nach innen zurückweichen kann, förmigen Enden der Dachstangenteile 8 in den Ring- so daß die Dachstangenenden mit Sicherheit festgeraum R gelangt sind, wobei der Ring 42 in die Sperr- legt sind. Die Kugeln 57 werden in der gezeichneten stellung zurückgeschnappt ist. Damit sind sämtliche Stellung durch einen Auslöseknopf 58 gehalten, an Dachstangen am Griff zwangläufig verriegelt und das dem eine Konusfläche 59 ausgebildet ist. Wird der Gestell kann durch weiteres Zusammenschieben aller io Knopf 58 gegen eine Feder 43' von Hand nieder-Teile in die verkürzte Stellung nach Fig. 3 gebracht gedrückt, so gelangt die Konusfläche59 in den Bewerden. Im Verlauf dieser Bewegung werden die reich der Kugeln 57, die dadurch nach innen zurücknicht näher dargestellten Verriegelungen zwischen weichen können. Dadurch ist der Ring 52 in der den Dachstangenteilen 7 und 8 ausgelöst. Lage, unter der Wirkung semer Vorspannung gleich-
SoIl der Schirm wieder in Benutzung genommen 15 falls nach innen zurückzuweichen, also seinen Durchwerden, so wird das Gestell auseinandergezogen bis messer zu verringern, so daß die kugelförmigen Fortzunächst die Stellung nach Fig. 2 erreicht ist. In sätze35 der Dachstangenenden freigegeben werden, dieser Stellung sind sämtliche Verriegelungen zwi- Beim Einschieben der Dachstangenenden in die sehen den Dachstangenteilen 7 und 8 selbsttätig in Kappe 37 bleiben die Kugeln 57 in der gezeichneten Sperrstellung übergegangen. Sodann wird der Knopf ao Stellung und der Durchmesser des Ringes 52 ändert 44 niedergedrückt, so daß die Dachstangenenden sich somit nicht. Dafür weichen jedoch die elastisch vom Griff freikommen und der Stock vollständig nachgiebigen Flanken 53 unter dem Druck der kugelauseinandergezogen werden kann, womit die Stellung förmigen Fortsätze 35 zurück, bis diese Fortsätze nach Fig. 1 wieder hergestellt ist. in die rechts in Fig. 7 gezeichnete Verriegelungs-
Die nachstehend beschriebenen weiteren Ausfüh- as stellung gelangt sind. Im übrigen wird ein gemäß rungsformen haben mit derjenigen nach Fig. 4 ge- Fig. 7 gebautes Schirmgestell in derselben Weise meinsam, daß als Sperrglied für die Dachstangen- gehandhabt, wie ein Schirmgestell nach Fig. 1 bis 4. enden ein in die Nuten 36 der Dachstangenköpfe 34 Die beiden weiteren Ausführungsformen nach
greifender Ring dient. Während jedoch der Ring 42 Fig. 8 bis 12 sehen nach außen ragende Ringwulste in Fig. 4 zum Verriegeln und Entriegeln axial ver- 30 61 und demgemäß Sprengringe 54 in der Form nach schoben wird, findet bei den weiteren Ausführungs- Fig. 6 vor. Diese Ausführungen unterscheiden sich formen eine radiale Bewegung statt. Zu diesem von den zuvor beschriebenen dadurch, daß als Aus-Zweck sind die Ringe als Sprengringe gestaltet, die löseglied kein Druckknopf sondern ein Drehring vorzum Entriegeln entweder radial nach innen federn, gesehen ist.
also ihren Durchmesser verringern, oder radial nach 35 Bei der Ausführung nach Fig. 8 bis 10 hat der außen federn, also ihren Durchmesser vergrößern. Sprengring 54 radial nach innen gerichtete Vorspan-Diese beiden Formen von Ringen sind in Fig. 5 nung, benötigt somit keine Federung der Flanke55, und 6 dargestellt und seien zunächst näher erläutert. weil er beim Einschieben der Dachstangenköpfe in Die beiden Ringe nach Fig. 5 und 6 sind Spreng- seiner Gesamtheit radial nach außen nachgibt. Auf ringe, im Durchmesser also durch elastische Ver- 4° der Außenseite des Griffkörpers 64 ist ein um die formung veränderlich. Im Gegensatz zu einfachen Stockachse drehbarer, von Hand zu betätigender Sprengringen überschneiden sich die voneinander Griff 69 gelagert, der am Umfang mit einer Anzahl getrennten Enden des Ringkörpers, so daß unab- von Löchern 70 versehen ist. In jedes dieser Löcher hängig vom jeweiligen Durchmesser die geschlossene, ragt ein am Sprengring 54 befestigter Stift 71 mit lückenlose geometrische Ringform erhalten bleibt, 45 einer Schulter 72, die an einer Schrägfläche 73 anwie dies beispielsweise auch bei einem Schlüsselring liegt. Diese Schrägfläche ist im Bereich einer Ausder Fall ist. Die beiden Ringe nach Fig. 5 und 6 nehmung74 des Griffkörpers 64 ausgebildet. Wird haben ein durch einen ringsumlaufenden Schlitz 51 der Ring 69 von Hand gedreht, so nimmt er die geöffnetes Hohlprofil. Die eine Flanke dieses Hohl- Stifte 71 mit. Diese gleiten dabei mit ihren Schultern profils ist konisch gestaltet. Beim Ring 52 nach so 72 auf den zugeordneten Schrägflächen 73, werden Fig. 5 bildet die konisch gestaltete Flanke 53 die also radial nach außen bewegt und nehmen dabei den Außenflanke, während beim Ring 54 nach Fig. 6 Sprengring 54 entgegen seiner Vorspannung mit, so die Innenflanke 55 konisch geformt ist. Die korn- daß die Köpfe der Dachstangen freigegeben werden, sehen Flanken53 und SS sind elastisch nachgiebig. Der Drehwinkel des Ringes 69 ist gemäß Fig. 10 Bei einigen möglichen Ausführungen kann auf die 55 durch Stift und Schlitz 75,76 gesichert. Nachgiebigkeit allerdings verzichtet werden. In jedem Bei der Ausführung nach Fig. 11 und 12 findet
Falle sind jedoch die Ringe 52 und 54 insofern wieder ein Sprengring 54 Verwendung, dessen geelastisch verformbar, als ihr Durchmesser durch neigte Flanke 55 (Fig. 6) elastisch nachgiebig ist und elastische Verformung geändert werden kann. Dabei somit beim Einführen der Dachstangenköpfe 34 zukönnen Anschläge vorgesehen sein, die das Maß der 60 rückweicht, um sodann in deren Nuten 36 einzu-Durchmesserveränderung begrenzen. schnappen. Im Griffkörper 62 ist der Sprengring 54
Bei der Ausführung nach Fig. 7 wird ein Spreng- mittels dreier Stifte77 gelagert, die mit dem Ring54 ring 52 nach Fig. 5 verwendet. Diese Ausführung fest verbunden, im Griffkörper 62 jedoch in drei stimmt mit derjenigen nach Fig. 4 insofern überein, kurzen radial verlaufenden Schlitzen 78 verschiebbar als wiederum ein nach innen ragender Ringwulst 41 65 sind. Die Stifte 77 ragen sämtlich in einen Drehring vorgesehen ist, der in Verriegelungsstellung in die 79, der zu diesem Zweck mit Schlitzen 80 versehen Nuten 36 der Dachstangenköpfe greift. Dem Wulst ist, welche unter einem spitzen Winkel gegen die gegenüber steht die untere Kante 56 des auf dem Schlitze 78 geneigt sind. Durch Drehen des Ringes
79 von Hand werden damit die Stifte 77 gezwungen, sich in den Schlitzen 78 radial nach außen zu bewegen. Dabei nehmen sie den Sprengring 54 mit, der auf diese Weise entgegen seiner nach innen gerichteten Vorspannung gespreizt wird und die Dach-Stangenköpfe 34 freigibt.
Die Sprengringe können so gestaltet werden, daß die ihnen an sich innewohnende Elastizität genügt, um die nötige Vorspannung zu erzeugen. Es kann sich aber auch empfehlen, die Federung ganz oder teilweise in Zusatzfedern zu verlegen, die die Form einfacher, an einer Stelle ihres Umfanges geschlitzter Streifen aus Federblech haben können. Derartige Zusatzfedern sind bei den Ausführungen nach F i g. 7 und 11 vorgesehen und dort mit 81 bezeichnet. is

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Teleskopartig verkürzbares Schirmgestell mit dreifacher Gliederung der Dachstangen und min- ao destens dreifacher Gliederung des Stockes, einem auf dem Stock gelagerten Hauptschieber, am Hauptschieber angelenkten Hauptstreben, von denen jede mit dem inneren Ende eines mittleren Dachstangenteiles gelenkig verbunden ist, je einem Riegel zwischen dem mittleren und äußeren Dachstangenteil, der beim Auseinanderziehen der Dachstangen selbsttätig einfällt und beim Zusammenschieben durch den inneren Dachstangenteil ausgelöst wird, sowie mit einem Griff, an dem die an ihren Enden mit verdickten Köpfen versehenen Dachstangen beim Auseinanderziehen festlegbar sind, wobei der Griff mit einem in Sperrstellung zwangläufig wirkenden Riegelglied für die Dachstangenköpfe versehen ist, das beim Einschieben der Dachstangenköpfe in den Griff zurückweicht und einschnappt, dadurch gekennzeichnet, daß für das Riegelglied (42, 52, 54) ein von Hand willkürlich betätigbares Auslöseglied (44, 58, 69, 79) vorgesehen ist.
2. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseglied aus einem am Stirnende des Griffes (37) gelagerten Druckknopf (44, 58) besteht.
3. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseglied aus einem am Griff um die Schirmstockachse drehbar gelagerten Ring (69, 79) besteht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 909528/14
DEB89878A 1966-11-17 1966-11-17 Teleskopartig verkuerzbares Schirmgestell mit dreifacher Gliederung der Dachstangen Pending DE1299100B (de)

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GB1134648A (en) 1968-11-27
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