DE1299207B - Vorrichtung zum Luftsichten von Materialteilchen unterschiedlicher Groesse - Google Patents

Vorrichtung zum Luftsichten von Materialteilchen unterschiedlicher Groesse

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DE1299207B
DE1299207B DEST25178A DEST025178A DE1299207B DE 1299207 B DE1299207 B DE 1299207B DE ST25178 A DEST25178 A DE ST25178A DE ST025178 A DEST025178 A DE ST025178A DE 1299207 B DE1299207 B DE 1299207B
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DE
Germany
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mill
classifier
housing
suction
particles
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Pending
Application number
DEST25178A
Other languages
English (en)
Inventor
Lisowski Henry John
Saverse Ronald Ralph
Glynn Alfred Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sturtevant Mill Co
Original Assignee
Sturtevant Mill Co
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Publication date
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Publication of DE1299207B publication Critical patent/DE1299207B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/14—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with vertical rotor shaft, e.g. combined with sifting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Sichtermühle zum Mahlen von inhomogen zusammengesetzten Gütern, die in Teile unterschiedlicher Dichte zerkleinerbar sind, wie z. B. Körnerfrüchte, Sojabohnen u. dgl., bestehend aus einem hochtourig in einem zylindrischen Gehäuse umlaufenden Schlägermahlwerk und einem mit axialem Abstand davon angeordneten Zentrifugalsichter, wobei in dem einbautenfreien Raum zwischen dem Mahlwerk und dem Sichter eine Absaugevorrichtung für die groben Mahlgutbestandteile vorgesehen ist.
  • Es ist bekannt, beim Luftsichten die durch Zentrifugalkraft aus der spiralförmig aufsteigenden Luftströmung nach außen getragenen gröberen Teilchen durch radiale Öffnungen gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines Saugzuges aus der Sichterzone abzuziehen und sie in das Mahlwerk zurückzuführen.
  • Derartige Vorrichtungen werden in der Regel bei Rotationsmühlen, z. B. Hammermühlen mit vertikaler Rotorachse, angewendet. Dazu ist es bekannt, oberhalb des Mahlwerks in der eigentlichen Sichterzone eine Öffnung anzubringen, durch welche das Grobgut nach außen abgeführt und in die Aufgabeschnecke für das Mahlgut zurückgeführt wird.
  • Ferner ist es bekannt, eine konzentrisch zur Rotorachse liegende Ringwand im Sichterraum vorzusehen, welche das mit schraubenförmiger Strömung nach oben aufsteigende Gut radial in das außenliegende Gröbere und das innenliegende Feinere trennt, wobei das Feinere nach oben abgeführt wird, während das Gröbere durch einen Rückstau der Luftströmung in das Mahlwerk zurückfällt. Dabei können zusätzlich Leitungen vorgesehen sein, die beide Enden des Mahlwerks miteinander verbinden, so daß das zurückfallende Gröbere durch die obersten Mahlkörper nach außen abgeschleudert wird und durch die Ringleitung in den Aufgabenbereich zurückfällt.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführungsform sind in den beiden Enden des Mahlbereichs verbindende Überbrückungsleitungen vorgesehen, durch welche die Förderwirkung des Rotors eine Luftzirkulation in Gang setzt, welche die Rückführung des abgezogenen Gröberen beschleunigt.
  • Alle diese bekannten Einrichtungen befassen sich jedoch mit dem Problem, die ungenügend zerkleinerten Teilchen an der Abführseite des Mahlwerks abzuziehen und sie erneut dem Mahlwerk aufzugeben.
  • Beim Zerkleinern bestimmter Güter, insbesondere Körnerfrüchten, z. B. Sojabohnen, Mais od. dgl., tritt beim Zerkleinern die Erscheinung auf, daß infolge der unterschiedlichen Stoffzusammensetzung Zwischengrößen gebildet werden, die sich auch durch mehrmaliges Durchführen durch das Mahlwerk nicht weiter zerkleinern lassen. Andererseits sind diese Teilchen zu groß, um durch @ die Windsichtung abgeführt zu werden, da ihre Schwebegeschwindigkeit geringer als die der zermahlenen Teilchen in der gewünschten Größe ist. Dadurch tritt bei derartigen Mahlwerken die Erscheinung auf, daß diese nicht weiter zerkleinerbaren Teilchen, z. B. Schalenteile der Sojabohnen, sich in größeren Mengen im Mahlwerk sammeln und dessen Wirkung stark beeinträchtigen.
  • Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, um diese Teilchen aus dem Mahlwerk auszutragen, so daß der Mahlprozeß auch bei lang andauerndem Mahlen nicht beeinträchtigt wird. Die Erfindung macht sich dabei das bei der Windsichtung und Austragung des Gröberen zur Rückführung in das Mahlwerk bekannte Prinzip zunutze und löst die Aufgabe durch Umgestaltung dieser 5 bekannten Anordnungen in der Weise, daß die Absaugvorrichtung aus mehreren sich radial in das Mühlengehäuse erstreckenden Rohren besteht, die in einen gemeinsamen, das Mühlengehäuse mit Abstand konzentrisch umgebenden Ringkanal münden, der mit einer Saugvorrichtung verbunden ist. Durch diese erfindungsgemäße Anordnung erfolgt die Austragung der leichteren Teile des Mahlgutes unabhängig von der sonstigen Funktion der Mahl- und Sichteinrichtung in der Weise, daß die Austrag-; öffnungen mit ihrer Mündung in den radialen Bereich ragen, in dem die auszuscheidenden Teilchen in der Sichtanlage hochgetragen werden.
  • Dadurch wird es möglich, ohne Störung des übrigen Mahl- und Sichtvorgangs diese nicht mehr weiter zu zerkleinernden Teilchen ohne zusätzliche Vorrichtungen auszutragen.
  • Um eine Anpassung an unterschiedliche Mahlbedingungen zu ermöglichen, ist vorzugsweise die radiale Eintauchtiefe der Absaugerohre in das Mühlengehäuse verstellbar. Dabei bestehen die Absaugerohre vorzugsweise aus glatten Rohrstutzen, die in den Außenmantel des Mühlengehäuses mit dem Sammelringkanal überbrückenden radialen Verbindungsrohren gleitbar und mittels Stellschrauben darin feststellbar sind. Der Ringsammelkanal kann mit einem porösen Auffangbehältnis verbunden sein. Vorzugsweise ist die Sichtermühle durch achssenkrechte Anordnung gekennzeichnet.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Sichtermühle, F i g. 2 eine Draufsicht auf die in F i g. 1 gezeigte Sichtermühle mit zum Teil weggebrochenen Stellen, um Teile der Absaugsammelleitung freizulegen, F i g. 3 eine Vorderansicht der Sichtermühle, F i g. 4 einen vergrößerten Querschnitt durch einen Teil der inneren Mahlzone und der Austragröhre und F i g. 5 eine Draufsicht auf den Ringkanal mit Austragrohren.
  • Wie in F i g. 1 und 3 gezeigt; umfaßt das Mühlengehäuse 2 einen unteren Abschnitt 4, welcher seitlich des Gehäuses Antriebsmittel 6 und einen motorgetriebenen Schneckenförderer 8 trägt, um Material von einem Fülltrichter 10 durch das Gehäuse in die Mahlkammer G innerhalb des Gehäuses 2 (F i g. 4) zu fördern. _ An den unteren Enden der Wände der Mahlkammer G sind quer verlaufende, feststehende Mahlkörper 16, 18, 20 gelagert, welche mit rotierenden Schlägern 22, 24, 26 zusammenwirken, die an einer vertikalen Welle 28 befestigt sind. Die Welle 28 wird durch den Antrieb 6 angetrieben und trägt an ihrem unteren Ende Flügel 30, die einen sich schraubenförmig durch die Mahlkammer nach oben bewegenden Luftstrom erzeugen, der Teilchen nach oben trägt, wo sie dem Mahlvorgang unterzogen werden. Einen zweiten durch ein Gebläse 36 erzeugter Luftstrom trägt die Teilchen weiter nach oben von den Mahlorganen 16 und 22 weg.
  • Oberhalb des rotierenden Schlägers sind an der Welle 28 Sichterflügel 32 befestigt, die mit einem Prallwandtei134 zusammenwirken, um grobe Teilchen zurückzuhalten und um die Größe der Teilchen zu steuern, die durch das Auslaßgebläse 36 nach oben zum Austrag 12 geführt werden.
  • Bei zunehmender Menge von zurückgehaltenen groben Teilchen, die sich im mittleren Kammerteil G ansammeln, wird eine bestimmte Grenze erreicht, bei der die Konzentration grober Teilchen eine übermäßige Belastung für den Antrieb verursacht und der Wirkungsgrad dadurch absinkt, wenn nicht einTeil der groben Teilchen entfernt werden kann, ohne dabei die normal schraubenförmig nach oben gerichtete Bewegung der relativ kleinen Teilchen zu stören.
  • Zur Entfernung dieses Anteils der groben Teilchen aus der erwähnten Zone wird ein kreisförmiger Ringkanal 40 verwendet, welcher auf Armen 42 abgestützt ist, die im Abstand um das Gehäuse 2 ungefähr zwischen der Mahl- und der Sichtzone, wie in F i g. 4 gezeigt, angeordnet sind. Der Ringkanal besteht aus einem Rohr von rechteckigem Querschnitt. An einer Stelle ist die Sammelleitung an ein Ableitrohr 44 angeschlossen, welches seinerseits an ein senkrechtes Luftrohr 46 angeschlossen ist, durch welches von einem Luftverdichter 48 ein Luftstrom geblasen wird. Ein Ventil 50 steuert den Luftstrom, der nach unten durch einen unteren Leitungsabschnitt 52 in einen Sammelbehälter 54 führt.
  • An im Abstand voneinander auf der inneren Umfangsfläche der Sammelleitung 40 liegenden Punkten sind, wie F i g. 5 zeigt, quer verlaufende Rohrstücke 58, 59, 60 und 61 vorgesehen, in welchen zugehörige Absaugerohre 62 verschiebbar sind (F i g. 4). Die Absaugerohre 62 haben eine solche Länge, daß sie in die Bewegungszone der wirbelnden Masse von Teilchen hineinragen.
  • Wie in F i g. 4 gezeigt, ist ein Verstellorgan 64 an dem Rohr 62 befestigt und kann in einem Schlitz 66 im Rohrstück 58 verschoben werden. Durch diese Anordnung kann jedes der um die Sammelleitung 40 angeordneten Rohre 62 in radialer Richtung verstellt werden und so in einen bestimmten Abstand zu der Mittelachse der Kammer G gebracht werden.
  • Beim Betrieb des Kompressors 48 zwecks Erzeugung eines genügend starken, in der Luftleitung nach unten gerichteten Luftstromes ist es möglich, eine Saugwirkung zu erzeugen, die auf alle Punkte um die Sammelleitung 40 und auch an den inneren Enden jedes der Anschlagrohre 62 in direkter Nähe der groben Teilchen in der Zone C ausgeübt wird. Somit kann ein steuerbarer Anteil der groben Teilchen abgeschieden werden.
  • Es wurde festgestellt, daß durch Variieren der Lage der inneren Enden der Absaugerohre im Verhältnis zur Fördergeschwindigkeit der Gebläse 30 und 36 und dem sich schraubenförmig nach oben bewegenden Teilchenstrom die Größe der groben Teilchen, welche aus der wirbelnden Masse herausgezogen werden können, gesteuert werden kann. Die feineren Mahlgutteilchen bewegen sich in einer schraubenförmig verlaufenden Bahn in unmittelbarer Umgebung der Welle 28. Relativ große, aber noch mahlbare Teilchen konzentrieren sich im unmittelbaren Bereich der Gehäusewand 2. Zwischen diesen beiden Zonen sammeln sich ebenfalls relativ grobe, aber nicht mehr zerkleinerbare und gegenüber dem eigentlichen Mahlprodukt leichte Teilchen, wie z. B. Schalen, die aus dem Mahlprozeß ausgeschieden werden sollen. Somit kann durch die Einstellung jedes der Absaugerohre, unter Berücksichtigung der Größe der kleinen Teilchen, welche durch die Vorrichtung durchgehen sollen, und der Betriebsgeschwindigkeit der Maschine, jede größere Anhäufung dieser groben Teilchen in dieser Zwischenzone der Kammer verhindert werden und ein kleiner Anteil grober Teilchen ständig entfernt und in den Sammelbehälter 54 geführt werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Sichtermühle zum Mahlen von inhomogen zusammengesetzten Gütern, die in Teile unterschiedlicher Dichte zerkleinerbar sind, wie z. B. Körnerfrüchte, Sojabohnen u. dgl., bestehend aus einem hochtourig in einem zylindrischen Gehäuse umlaufenden Schlägermahlwerk und einem mit axialem Abstand davon angeordneten Zentrifugalsichter, wobei in dem einbautenfreien Raum zwischen dem Mahlwerk und dem Sichter eine Absaugevorrichtung für die groben Mahlgutbestandteile vorgesehen ist, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Absaugevorrichtung aus mehreren sich radial in das Mühlengehäuse erstreckenden Rohren (62) besteht, die in einen gemeinsamen, das Mühlengehäuse (2) mit Abstand konzentrisch umgebenden Ringkanal (40) münden, der mit einer Saugvorrichtung (48) verbunden ist.
  2. 2. Sichtermühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Eintauchtiefe der Absaugerohre (62) in das Mühlengehäuse (2) verstellbar ist.
  3. 3. Sichtermühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugerohre aus glatten Rohrstutzen (62) bestehen, die in den Außenmantel (2) des Mühlengehäuses mit dem Sammelkanal (40) überbrückenden radialen Verbindungsrohren (58) gleitbar und mittels Stellschrauben (64) darin feststellbar sind.
  4. 4. Sichtermühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelringkanal (40) mit einem porösen Auffangbehältnis (54) verbunden ist.
  5. 5. Sichtermühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch achssenkrechte Anordnung.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2709552A (en) * 1952-03-06 1955-05-31 Microcyclomat Co Method and apparatus for reducing solid materials utilizing vibratory shock waves
US3003707A (en) * 1955-02-14 1961-10-10 Turbo Jet Milling Co Inc Method and apparatus for reducing the size of particles
US3071330A (en) * 1958-11-18 1963-01-01 Altenburger Maschinen G M B H Apparatus for fine grinding
FR1320782A (fr) * 1962-01-19 1963-03-15 Ultrafine De L Union Francaise Perfectionnements aux dispositifs de broyage

Patent Citations (4)

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