DE129920C - - Google Patents
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- DE129920C DE129920C DENDAT129920D DE129920DA DE129920C DE 129920 C DE129920 C DE 129920C DE NDAT129920 D DENDAT129920 D DE NDAT129920D DE 129920D A DE129920D A DE 129920DA DE 129920 C DE129920 C DE 129920C
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- door
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- PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N Glycerine Chemical compound OCC(O)CO PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F3/00—Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
- E05F3/04—Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with liquid piston brakes
- E05F3/06—Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with liquid piston brakes in which a torsion spring rotates a member around an axis perpendicular to the axis of the piston
Landscapes
- Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen sowohl für rechts wie auch für links ausschlagende
Thüren geeigneten Thürschliefser, der mit Leichtigkeit derart eingestellt werden
kann, dafs er den betreffenden Thürflügel entweder langsam oder auch schnell schliefst.
Auf Grund der besonderen Anordnung des Thürschliefsers genügt es, um dieses Resultat
zu erzielen, den Thürhebel auf dem Vierkant der ihn tragenden Federwelle zu versetzen bezw.
umzustellen, wodurch die Lage des Thürhebels in Bezug auf diejenige der Kurbel bezw. des
auf das Gegendruckmittel (Luft, Glycerin oder dergl.) im Innern der Vorrichtung zur Einwirkung
gelangenden Kolbens geändert, wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine zweckentsprechende Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein Aufrifs, theilweise im Schnitt
eines mit der neuen Einrichtung versehenen Thürschliefsers;
Fig. 2 zeigt den Thürhebel von oben,
Fig. 3 von unten gesehen;
Fig. 4 stellt die von dem Thürhebel getragene .umstellbare Fallklinke dar; ■
Fig. 5 veranschaulicht einen Längsschnitt des Thürschliefsers von unten gesehen;
Fig. 6 und 7 sind zwei schematische Figuren, welche die Stellung der Kurbel bezw. des
Kolbens bei zwei verschiedenen Lagen des Thürhebels wiedergeben.
Der am oberen Theil der Federwelle des Thürschliefsers vorgesehene Vierkant α dient
zur Aufnahme des mit entsprechender Aussparung c versehenen Kopfendes des ThUrhebels
b (Fig. 1, 6 und 7), der, wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, mit der einen oder
anderen Seite nach oben zur Verwendung gelangen kann, weshalb eine jede der beiden
Grundflächen des Thürhebels die Bezeichnung »Diese Seite nach oben« erhält, um die beiden
möglichen Lagen desselben anzudeuten. Aufserdem trägt der Thürhebel b in einem Längsschlitz
d die um einen Stift e schwingbare Fallklinke f (Fig. 1 und 4), welche oben und
unten mit zur Begrenzung des Ausschlages dienenden Ansätzen g versehen ist. Die Fallklinke
f greift stets in das übliche Schaltrad h des Thürschliefsers ein und wird beim Umstellen
des Thürhebels durch Eigengewicht in die richtige Lage gebracht. Nun ist die viereckige
Aussparung c des Thürhebels b so angeordnet, dafs die der Länge des Thürhebels nach
gerichtete Mittellinie weder mit einer Diagonale der Aussparung c zusammenfällt, noch parallel
zu einer Seitenkante dieser Aussparung läuft. Wird somit der Thürhebel b umgekehrt auf
den Vierkant α der Federwelle aufgesetzt, so wird die relative Lage des Kopfendes des
Thürhebels in Bezug auf diejenige des im Innern des Apparates befindlichen Kolbens geändert.
Auf diese Weise kann die Einstellung so vorgenommen werden, dafs der Thürflügel von
"dem Thürschliefser entweder langsam und geräuschlos oder mit Kraft bezw. mit einem
starken Ruck geschlossen wird, denn durch die Stellung des Thürhebels auf der Federwelle
wird die Gröfse des Ausschlags der auf den Kolben des Thürschliefsers zur Einwirkung gelangenden
Kurbel bedingt.
Die Fig. 5, 6 und 7 geben über die verschiedenen Lagen Aufschlufs, die der Thürhebel
erhalten kann.
In Fig. 5, die den Thürschliefser von unten gesehen veranschaulicht, zeigen die voll ausgezogenen
Linien die Einstellung, die ein langsames Schliefsen einer rechts ausschlagenden
Thür herbeiführt; durch die punktirten Linien dagegen werden die Lagen angedeutet, welche
die verschiedenen Theile einnehmen, wenn der Thürschliefser für eine schnell schliefsende links
ausschlagende Thür geeignet gemacht worden ist.
Die Fig. 6 stellt die Einstellung für eine langsam schliefsende, rechts ausschlagende Thür
dar, die Fig. 7 ebenfalls die Einstellung für eine rechts ausschlagende Thür, welche sich
jedoch schnell schliefsen soll. Es entspricht also die Einstellung nach Fig. 5 genau der
durch Fig. 6 veranschaulichten; in ersterer Figur aber ist der Thürschliefser von unten gesehen,
in der Fig. 6 dagegen wird er von oben betrachtet dargestellt. Würde es sich ferner darum
handeln, den Thürschliefser für eine schnell schliefsende links ausschlagende Thür bezw.
für eine langsam schliefsende links ausschlagende Thür einzustellen, so hätte der Thürhebel eine
Lage einzunehmen, die genau symmetrisch zu der gemäfs Fig. 6 bezw. Fig. 7 sein würde,
wie dies in den beiden Fällen durch eine dicke, strichpunktirte Linie angedeutet ist. Um dem
Monteur das Einstellen, d. h. das Umstellen des Thürhebels zu erleichtern, tragen die Grundflächen
des Thürhebels aufser den Bezeichnungen »Diese Seite nach oben« und auch »Siehe andere
Seite« die Angaben »Langsamer Schlufs für rechts ausschlagende Thür« und »Schnellschlufs
für links ausschlagende Thür« bezw. »Langsamer Schlufs für links ausschlagende Thür«
und »Schnellschlufs für rechts ausschlagende Thür«.
Der Ausschlag der bekannten Theile, auf welche die Federwelle die Bewegung des Thürhebels
überträgt, richtet sich nach der jeweiligen Anfangsstellung des Thürhebels. In den Fig. 1,
5, 6 und 7 wird die Kurbel mit i, die zwischen Kurbel und Kolben geschaltete Pleuelstange
mity und der Kolben selbst mit k bezeichnet.
Bei der Einstellung für langsamen ThUrschlufs (Fig. 6) hört die Kurbel i auf, ihre
Drehbewegung auszuführen, noch viel eher als sie ihren Todtpunkt erreicht hat, bei der Einstellung
für schnellen Thürschlufs dagegen (Fig. 7) nähert sich die Kurbel i mehr ihrem
Todtpunkt. Ferner ist es klar, dafs je mehr sich die Kurbel i ihrem Todtpunkt nähert,
desto gröfser der Kreisbogen ist, welchen sie im Verhältnifs zu der unter Vermittelung der
Pleuelstange j stattfindenden Längsbewegung des Kolbens k zu beschreiben hat. Befindet
sich also beispielsweise die Kurbel i in ihrem Todtpunkte, so kann dieselbe einen ziemlich
grofsen Kreisbogen in der einen oder anderen Richtung zurücklegen, ohne dafs der Kolben k
eine beträchtliche Längsbewegung ausführt. Nun erfolgt bei der auf Grund des Thürschlusses
stattfindenden Auswärtsbewegung des Kolbens k ein Ueberführen bezw. Durchpressen
einer gewissen Menge des im Cylinder / der Vorrichtung enthaltenen, vor dem Kolben k
befindlichen Gegendruckmittels (Luft, Glycerin oder dergl.) durch den am oberen Theil des
Cylinders / befindlichen langgestreckten Kanal m,
und zwar in der Weise, dafs dieses Gegendruckmittel hinter den Kolben gelangt. Je
weniger Flüssigkeit oder dergl. aber durch den Kanal m hindurchzugehen hat, desto geringer
ist der Widerstand, welcher der um die Federwelle angeordneten Spiralfeder entgegengesetzt
wird. Befindet sich somit die Kurbel i in ihrem Todtpunkte, so erfährt die erwähnte
Spiralfeder gar keinen Widerstand, und wenn die Kurbel um eine nur geringe Strecke von
dem Todtpunkte, beispielsweise um α/10 ihres
Ausschlages, entfernt wird, so ist der Widerstand, welcher der Spiralfeder entgegengesetzt
wird, viel kleiner, als wenn die Kurbel 2/10
ihres Weges ausführt. Folglich wenn der Thürhebel b derart auf dem Vierkant α eingestellt
ist, dafs beispielsweise die Kurbel i sich ihrem Todtpunkte um nicht mehr als 2J10 ihres
Ausschlages nähert, so giebt es während des ganzen Thürschlusses keine Zeit, während welcher
keine Flüssigkeit oder dergl. durch den Kanal m hindurchgeht. Somit steht die ThUr
bei ihrem Schlufs nur unter dem Einflüsse des vor dem Kolben befindlichen Gegendruckmittels
und schliefst sich infolgedessen verhältnifsmäfsig langsam. Nähert sich dagegen die Kurbel i ihrem Todtpunkte, beispielsweise
um Y10 ihres Gesammtausschlages, so ist der
durch den Kolben i am Ende seiner Auswärtsbewegung zurückgelegte Weg ein ganz
unbeträchtlicher, so dafs fast keine Flüssigkeit oder dergl. durch den Kanal m hindurchgeprefst
wird und somit die Spiralfeder beim Thürschlufs überwiegend zur Geltung kommen kann. Demzufolge wird in dem vorliegenden
Fall der Thürflügel mit einem plötzlichen stärken Ruck geschlossen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Thürschliefser für rechts sowohl wie für links ausschlagende Thüren, dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks passender Abgrenzung der Längsbewegung des im Cylindergehäuse des Thürschliefsers auf das Gegendruckmittel (Luft, Glycerin und dergl.) zur Einwirkung gelangenden Kolbens, Drehschiebers oder dergl. für den Thürhebel verschiedene, im Voraus bestimmte winklige Lagen vorgesehen sind, deren eine· oderandere von diesem Thürhebel einzunehmen ist, je nachdem ein langsamer oder ein schneller Thürschlufs erfolgen soll.
Thürschliefser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die am Kopfende des Thürhebels b befindliche, auf das Vierkant a der Federwelle aufzusetzende, einen Vierkantschlüssel bildende Aussparung c derart liegt, dafs die nach der Länge des Thürhebels b gerichtete Mittellinie weder mit einer Diagonale der Aussparung c zusammenfällt, noch parallel zu einer Seitenkante dieser Aussparung läuft, zum Zwecke, beim Umwenden oder Umstellen des Thürhebels der letzteren eine andere Lage als die ursprüngliche zu geben.
Thürschliefser nach Anspruch i. und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem Längsschlitze d des Hebels b drehbar um eine zur Thürschliefserwelle rechtwinklige Achse eine Fallklinke f vorgesehen ist, die oben und unten Anschläge g hat und in einer jeden der möglichen Lagen des Hebels b aus dessen Grundfläche hervortritt, um stets mit dem Sperrrade h der Federwelle in Eingriff zu gelangen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE129920C true DE129920C (de) |
Family
ID=398346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT129920D Active DE129920C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE129920C (de) |
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0
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