DE1299331B - Transistorverstaerker mit regelbarem Verstaerkungsfaktor und mit ueber den gesamten Regelbereich konstanter Durchlasskurve - Google Patents

Transistorverstaerker mit regelbarem Verstaerkungsfaktor und mit ueber den gesamten Regelbereich konstanter Durchlasskurve

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DE1299331B
DE1299331B DE1966S0101359 DES0101359A DE1299331B DE 1299331 B DE1299331 B DE 1299331B DE 1966S0101359 DE1966S0101359 DE 1966S0101359 DE S0101359 A DES0101359 A DE S0101359A DE 1299331 B DE1299331 B DE 1299331B
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DE1966S0101359
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Kellermann Konrad
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00—Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20—Automatic control
    • H03G3/30—Automatic control in amplifiers having semiconductor devices

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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Transistorverstärker mit regelbarem Verstärkungsfaktor und mit über den gesamten Regelbereich konstanter Durchlaßkurve, bei dem eine aus der Ausgangsspannung gewonnene Regelspannung über die Basisvorspannung des Transistors dessen Arbeitspunkt regelt.
  • Ein solcher Transistorverstärker ist bekannt und beispielsweise in der deutschen Auslegeschrift 1154 519 beschrieben. Dabei ist das Problem des Konstanthaltens der Durchlaßkurve bei einer Regelung des Verstärkungsfaktors zurückgeführt auf ein Konstanthalten der Ausgangs- und Eingangsimpedanz des Transistorverstärkers und wird so gelöst, daß über eine aus der Ausgangsspannung gewonnene Regelspannung mit der Änderung des Emitterstromes gleichzeitig eine Änderung der Emitter-Kollektor-Spannung eingestellt wird. Diese Art von Regelung weist jedoch den Nachteil auf, daß wohl die Durchlaßkurve über den ganzen Regelbereich konstant bleibt, daß aber mit der Regelung ein beträchtlicher Verlust an Aussteuerbarkeit verbunden ist.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden und der gestellten Aufgabe einer konstanten Durchlaßkurve über den gesamten Regelbereich des Verstärkungsfaktors gerecht zu werden, wird bei einem Transistorverstärker der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Transistor einen stromabhängigen Gegenkopplungswiderstand besitzt, über den gleichzeitig mit dem Arbeitspunkt die Gegenkopplung in Abhängigkeit von der Regelspannung geregelt wird.
  • Ein Transistorverstärker gemäß der Erfindung weist neben der konstanten Durchlaßkurve über den gesamten Regelbereich des Verstärkungsfaktors günstige Eigenschaften bezüglich der Aussteuerbarkeit und von Modulationverzerrungen auf. Weiterhin besitzt ein erfindungsgemäßer Transistorverstärker gegenüber dem bekannten Transistorverstärker durch die Kombination der Arbeitspunktregelung mit der Gegenkopplungsregelung einen größeren Regelbereich des Verstärkungsfaktors.
  • An Hand eines in F i g.1 dargestellten Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher erläutert werden. Der Transistor des Verstärkers ist mit T bezeichnet. Er ist in Emitterschaltung betrieben. Eine Signalquelle S ist über einen Kondensator Cl an den Hochpunkt eines Eingangsschwingkreises K,. gelegt. Der Transistor T ist mit seiner Basis über den aus den beiden Kapazitäten C2 und C3 bestehenden Spannungsteiler an den Eingangsschwingkreis K, angekoppelt. Ein Lastwiderstand RL ist über einen Kondensator C4 an den Hochpunkt eines am Ausgang des TransistorsT vorgesehenen Schwingkreises K2 gelegt. Ferner ist ein aus einer mit der Induktivität des Schwingkreises K2 induktiv gekoppelten Induktivität LN und einer Kapazität CN bestehender Neutralisationszweig vorgesehen. Im Emitterzweig des Transistors T liegt ein Gleichstromgegenkopplungswiderstand RE und parallel dazu - kapazitiv getrennt - ein Regelheißleiter Rx. Dieser Regelheißleiter RH bewirkt eine veränderbare Gegenkopplung. Sie wird durch den über eine Drossel Dr und einen Vorschaltwiderstand Rv fließenden Heißleiterstrom IH geregelt. Der Heißleiterstrom Ix ist ein Teil des Regelstromes IR, der einem Regelverstärker VR entnommen wird. Der andere Teil fließt durch einen Spannungsteiler, der aus einem ohmschen Widerstand RT und aus einer Halbleiterdiode D gebildet ist und an dem die Regelspannung UR steht. An der Halbleiterdiode D wird eine Spannung abgenommen, die über einen ohmschen Widerstand RB der Basis des Transistors T zugeführt wird und zur Steuerung des Arbeitspunktes des Transistors T dient.
  • Zur Erzielung einer konstanten Durchlaßkurve müssen zwischen der Eingangsadmittanz Y, und der Ausgangsadmittanz Y2 des aus dem gegengekoppelten Transistor T gebildeten Vierpols die Beziehungen Yi+ - Yi_ (1) Y2+ = Y2_ (2) gelten, wobei Y, = G, +jB" Y2 = G2 +jB2 (j = imaginäre Einheit) ist. Das » +«-Zeichen im Index bedeutet den »hochgeregelten«, das »-«-Zeichen den »abgeregelten« Zustand. Die Bedingungen (1) und (2) lassen sich durch Befolgung der Lehre der Erfindung in der Praxis mit sehr guter Annäherung erfüllen. Die Stabilisierungswirkung der Regelung ist so vorzüglich, daß auf die Verwendung von Spezialregeltransistoren verzichtet werden kann.
  • In den F i g. 2, 3 und 4 ist der grundsätzliche Verlauf der Eingangs- und Ausgangsadmittanz eines in Emitterschaltung betriebenen Transistors in Abhängigkeit von verschiedenen Regelungen dargestellt. Der Eingangsleitwert ist durch Y, = G1 -E- j. Cl, der Ausgangsleitwert durch Y2 = G2 -E- j , C2 gegeben (c) = Kreisfrequenz). In den linken Diagrammen sind G, und Cl, in den rechten Diagrammen G2 und C2 als Ordinaten aufgetragen.
  • F i g. 2 bezieht sich auf den Fall einer Arbeitspunkt-Aufwärtsregelung. Zur Erläuterung muß gesagt werden, daß man bei der Arbeitspunktregelung zwischen der sogenannten Aufwärtsregelung und der sogenannten Abwärtsregelung unterscheidet. Aufwärtsregelung bedeutet, daß, von der optimalen Verstärkung bei einem bestimmten Ausgangsstrom ausgehend, der Verstärkungsfaktor mit einer Vergrößerung des Ausgangsstromes des Verstärkers abnimmt. Abwärtsregelung bedeutet dementsprechend Abnahme des Verstärkungsfaktors mit abnehmendem Ausgangsstrom. Als Abszisse ist in F i g. 2 der KollektrostromIc aufgetragen. F i g. 3 bezieht sich auf den Fall der Gegenkopplungsregelung. Als Abszisse ist dementsprechend der Betrag des Gegenkopplungswiderstandes RG gewählt. F i g. 4 behandelt den Fall einer kombinierten Regelung entsprechend der Lehre der Erfindung. Als Abszisse dient dementsprechend eine als Ic; RG bezeichnete Hilfsgröße, deren Wert mit wachsendem Ic und Rc ebenfalls ansteigt, wobei die Abhängigkeit von diesen beiden Größen von der im Einzelfalle verwendeten Koordinierungsvorrichtung abhängt. Aus der Überlagerung der Regelungen nach F i g. 1 und 2 ergibt sich die Konstanz der Eingangs-; und Ausgangsadmittanz und damit die Konstanz der Durchlaßkurve des Transistorverstärkers über den gesamten Regelbereich des Verstärkungsfaktors.
  • Bei dem in der F i g.1 gezeigten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Transistorverstärkers mit Arbeitspunkt-Aufwärtsregelung und kombinierter Gegenkopplungsregelung ist der stromabhängige Gegenkopplungswiderstand ein Heißleiter RH. Es wird dessen Eigenschaft ausgenutzt, daß er bei zunehmendem Strom geringeren elektrischen Widerstand bietet und damit für den Transistor T eine geringere Gegenkopplung bewirkt. Beide Arten von Regelungen lassen gleichsinnig bei großer Regelspannung den Verstärkungsfaktor abnehmen. Das gilt für den Fall, daß die Regelspannung den beiden »Regelpunkten« der Basis des Transistors T und dem Hochpunkt des stromabhängigen Gegenkopplungswiderstandes, gegenphasig zugeführt wird. Statt des Heißleiters RH könnte auch beispielsweise ein Kaltleiter verwendet werden. Nur müßte die Regelspannung den beiden »Regelpunkten« gleichphasig zugeführt werden, damit die gleichsinnige Regelung erreicht wird. Ebenso kann als stromabhängiger Gegenkopplungswiderstand ein anderes Element mit gekrümmter Strom-Spannungs-Kennlinie verwendet werden, wenn die Regelspannung dementsprechend zugeführt wird.
  • Die Diode D hat den Zweck, durch ihre Nichtlinearität die Addition der den F i g. 1 und 2 entsprechenden Regelungen zur Regelung nach F i g. 4 mit konstantem Verlauf der Admittanzkurve zu unterstützen.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das in F i g. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel. Das Prinzip der kombinierten Arbeitspunkt- und Gegenkopplungsregelung zum Erreichen konstanter Eingangs- und Ausgangsadmittanz eines Transistorverstärkers läßt sich auf beliebige Transistorverstärker anwenden. Auch sind bezüglich der Verwendung von stromabhängigen Gegenkopplungswiderständen keine Grenzen gesetzt; es muß nur eine sinngemäße Steuerung dieser Widerstände erfolgen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Transistorverstärker mit regelbarem Verstärkungsfaktor und mit über den gesamten Regelbereich konstanter Durchlaßkurve, bei dem eine aus der Ausgangsspannung gewonnene Regelspannung über die Basisvorspannung des Transistors dessen Arbeitspunkt regelt, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der Transistor (T) einen stromabhängigen Gegenkopplungswiderstand besitzt, über den gleichzeitig mit dem Arbeitspunkt die Gegenkopplung in Abhängigkeit von der Regelspannung (UR) geregelt wird.
  2. 2. Transistorverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der stromabhängige Gegenkopplungswiderstand ein Heißleiter (RH) ist.
  3. 3. Transistorverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelspannung (UR) an einem Spannungsteiler liegt, der aus einer Diode (D) und aus einem ohmschen Widerstand (RT) besteht, und daß die an der Diode (D) liegende Spannung der Basis des Transistors (T) zugeführt wird.
DE1966S0101359 1966-01-10 1966-01-10 Transistorverstaerker mit regelbarem Verstaerkungsfaktor und mit ueber den gesamten Regelbereich konstanter Durchlasskurve Pending DE1299331B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3019396A (en) * 1959-10-09 1962-01-30 Mohawk Business Machines Corp Automatic volume control transistor circuit arrangement
DE1154519B (de) * 1961-07-21 1963-09-19 Thomson Houston Comp Francaise Breitbandiger Transistorverstaerker mit regelbarem Verstaerkungsfaktor
DE1172732B (de) * 1962-12-15 1964-06-25 Philips Patentverwaltung Verfahren und Anordnung zum Steuern der Verstaerkung zweier in Serie geschalteter Verstaerkerstufen

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