DE1299402B - Vorrichtung zum Schutz gegen Abstuerzen - Google Patents

Vorrichtung zum Schutz gegen Abstuerzen

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DE1299402B
DE1299402B DE1958S0060274 DES0060274A DE1299402B DE 1299402 B DE1299402 B DE 1299402B DE 1958S0060274 DE1958S0060274 DE 1958S0060274 DE S0060274 A DES0060274 A DE S0060274A DE 1299402 B DE1299402 B DE 1299402B
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DE
Germany
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spring
rope
pulley
ring gear
cover
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Pending
Application number
DE1958S0060274
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English (en)
Inventor
Carlsson Carl David
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Metso Sweden AB
Original Assignee
Sala Maskinfabriks AB
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B35/00Safety belts or body harnesses; Similar equipment for limiting displacement of the human body, especially in case of sudden changes of motion
    • A62B35/0093Fall arrest reel devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/32Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3261Safety-nets; Safety mattresses; Arrangements on buildings for connecting safety-lines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung men. Im Inneren der Bremstrommel ist ferner eine zum Schutz gegen Abstürzen mit einem Sicherungs- Spiralnut vorgesehen, in welcher ein Führungsstift seil, welches durch eine Spiralfeder auf eine in einem eingreift, der durch die Nut bei fortlaufender Trom-Gehäuse gelagerte Seilscheibe aufwickelbar ist, die meldrehung radial verstellt wird und dabei über weimit einer aus einem Zahnkranz und mindestens einer 5 tere Glieder zwei Bremsbacken in zunehmendem Sperrklinke bestehenden Fliehkraftkupplung in Ver- Maße auseinanderspreizt, die somit mit zunehmender bindung steht, durch welche sie bei Überschreiten Kraft an der Trommelwand zur Anlage kommen, einer bestimmten Abwickelgeschwindigkeit mit einem Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde,
Bremsmechanismus gekuppelt wird, dessen Brems- dieselbe Wirkung zuverlässiger mit weniger und einkraft in Abhängigkeit von der durch das Abwickeln io fächeren Mitteln zu erreichen und insbesondere auch des Sicherungsseils bewirkten Drehung der gekuppel- eine entsprechende Vorrichtung von geringeren Austen Teile zunimmt. maßen und geringerem Gewicht zu schaffen.
Solche Vorrichtungen — auch Sicherheitsrollen, Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer
Rollblöcke, Blöcke, Flaschen u. dgl. genannt — fin- Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art dadurch den bei Arbeiten an Bauwerken, in Bergwerken und 15 gelöst, daß der Bremsmechanismus eine Feder aufan anderen Stellen, bei welchen die Gefahr eines Ab- weist, die bei fortschreitender Drehung der gekuppelsturzes aus größerer Höhe besteht, als Sicherungs- ten Teile zunehmend gespannt wird und durch deren einrichtung Verwendung. Die Vorrichtung wird dazu zunehmende Spannkraft die zunehmende Bremskraft an irgendeinem festen Punkt angehängt und der zu hervorgerufen wird.
Sichernde, vorzugsweise mittels eines Gürtels oder 20 Auf diese Weise wird ein erheblich unkomplizier-Brustgeschirrs, an dem herausziehbaren Seil befestigt. terer Bremsmechanismus erhalten, der zudem ledig-Bei einer bekannten Bauart einer solchen Vorrich- lieh ein einziges als Ganzes bewegliches Teil besitzt, tung steht die Seilscheibe, auf der das Seil normaler- das darüber hinaus nur eine Drehbewegung vollführt, weise aufgewickelt ist, unter dem Einfluß einer Fe- Dadurch wird weiterhin die Funktionssicherheit der der, die im selben Maße gespannt wird, wie das Seil 25 Vorrichtung günstig beeinflußt und eine erheblich herausgezogen wird. Falls der damit Gesicherte ab- kompaktere Bauweise erreicht, die zudem auch ein stürzt, so daß an der Seilscheibe eine hohe Abwickel- geringeres Gewicht ergibt, was für den vorgesehenen geschwindigkeit auftritt, wird eine Fliehkraft-Sperr- Verwendungszweck von Vorteil ist. vorrichtung wirksam und hält die Seilscheibe fest, so Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemä-
daß das Seil fortan nicht weiter herausgezogen wer- 30 ßen Vorrichtung sind Gegenstand der Unterden kann. ansprüche. Die Erfindung wird an Hand der Zeich-
Diese bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß nungen näher erläutert. Es zeigt
die Seilscheibe zu plötzlich verriegelt wird, wodurch F i g. 1 die Art und Weise der Benutzung der er-
das Seil wie auch der damit Gesicherte einer erheb- findungsgemäßen Vorrichtung als Schaubild, liehen ruckartigen Belastung ausgesetzt wird, indem 35 F i g. 2 einen Längsschnitt eines Ausführungsbeidie Fallbewegung ganz plötzlich unterbrochen wird. Spieles der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Demgegenüber ist bereits eine Ausführung be- F i g. 3 einen Querschnitt durch die Vorrichtung
kanntgeworden, bei der über eine Fliehkraftkupp- nach Fig. 2 in verschiedenen Ebenen, wobei die lung eine mittels eines Drehknopfes in ihrer Span- linke Hälfte des Querschnitts der Linie A -A und die nung einstellbare federbelastete Lamellenbremse zu- 40 rechte Hälfte der Linie B-B in F i g. 2 folgt, geschaltet wird, wenn die Abwickelgeschwindigkeit Die dargestellte Vorrichtung weist ein Gehäuse 1
des Seils einen gewissen Betrag überschreitet. auf, an dem gelenkig eine Aufhängöse 2 befestigt ist.
Die Einstellbarkeit soll es ermöglichen, die Brems- Aus dem Gehäuse heraus erstreckt sich ein herauswirkung bzw. Verzögerungsstrecke der jeweiligen Be- ziehbares Seil 3, dessen freies Ende an einem Schutzlastung anzupassen. Beim praktischen Betrieb wird 45 gurt 4 des zu Sichernden zu befestigen ist (vgl. jedoch stets die Gefahr bestehen, daß eine solche Fig. 1). Nach Fig.2 und 3 besteht das Gehäuse aus Einstellung nicht oder nicht zweckdienlich erfolgt, einem Kasten 5 mit dazu passendem Deckel 6, der zumal kaum die Gelegenheit wahrgenommen werden einerseits durch Schrauben 8 unmittelbar am Kadürfte, die jeweilige Einstellung vor Gebrauch des sten 5 angeschraubt ist und andererseits durch einen Geräts praktisch zu überprüfen. Auch eine Markie- 50 Bolzen 7 für die Aufhängöse 2 am Kasten festgehalrung verschiedener Lastzustände an dem Einstell- ten wird. Mitten quer durch das Gehäuse erstreckt knopf würde hier nicht zuverlässig Abhilfe schaffen, sich ein glatter Bolzen 9, der sich sowohl durch den da die Bremswirkung von mancherlei Umständen, Kasten 5 als auch durch den Deckel 6 erstreckt und wie Feuchtigkeit, Abnutzung u. dgl., abhängen wird. durch Querstifte 10 und 11 gesichert ist. Der BoI-Außerdem ist auch schon ein Gerät bekanntgewor- SS zen 9 dient als Drehlager für eine nicht darauf festden, bei dem die Fliehkraftsperre gleichfalls nicht gelegte Seilscheibe 12, die als Gehäuse für eine Spiunmittelbar gegenüber dem Gehäuse zur Wirkung ralfeder 14 ausgebildet ist. Das innere Ende der Spikommt und damit eine plötzliche Blockierung her- ralfeder 14 ist mit einer Schraube 15 am Lagervorruft, sondern mit einer Reibungsbremse in Ein- bolzen 9 befestigt (F i g. 3), während das äußere Fegriff tritt. Diese Reibungsbremse ist mittels relativ 60 derende mit einer Schraube 16 an der Seilscheibe 12 komplizierter Mittel so gestaltet, daß die Bremskraft angeschraubt ist. Die Seilscheibe 12 ist mit einer mit fortschreitendem Drehwinkel zunimmt, so daß Stirnplatte 17 versehen, die als Deckel für das Federauch hier letzten Endes ein Festhalten des Seils er- gehäuse dient und abnehmbar an der Seilscheibe bereicht wird. festigt ist. Die Spiralfeder 14 ist derart angeordnet, Bei dieser bekannten Vorrichtung wirkt eine auf 65 daß sie bestrebt ist, das Seil auf die Seilscheibe aufeiner neben der Seilscheibe angeordneten Brems- zuwickeln. Beim Ausziehen des Seils wird die Feder trommel vorgesehene Sperrklinke mit zweierlei mit gespannt,
der Seilscheibe verbundenen Nockenscheiben zusam- Seitlich an der Seilscheibe 12 befindet sich ein BoI-

Claims (4)

  1. 3 4
    zen 18, der als Lager für eine Sperrklinke 19 dient, auf dem Gehäuse befestigt, und die Sicherheitsrolle die von einer Feder 20 gegen einen Vorsprung 21 an ist wieder verwendungsbereit. Dadurch, daß nach, der Seilscheibennabe gedrückt wird. Diese Klinken- einem Auslösen der Bremse eine erneute Verweneinrichtung, die als Fliehkraftsperre dient, ist vor- dung der Sicherheitsrolle erst dann möglich ist, wenn zugsweise doppelt vorgesehen, und zwar diametral 5 man den Deckel 6 abgeschraubt und die Seilscheibe beiderseits des Lagerbolzens 9 der Seilscheibe. Das zurückgedreht hat (andernfalls könnte man das Seil freie Ende der Sperrklinke kann in die nach innen weder weiter herausziehen noch in die Rolle zurückgerichteten Klinkenzähne 22 eines Zahnkranzes 23 laufen lassen), wird erreicht, daß das Innere der Rolle eingreifen, dessen äußerer Umfang mit einem Ge- zwangläufig besichtigt wird und etwaige Verschmutwinde versehen und in einen Ringflansch 24 an der io zung, Rost oder andere Mangel entdeckt werden. Innenseite des Deckels 6 eingeschraubt ist. Diese aus Um das Seil der beschriebenen Vorrichtung, falls den Sperrklinken 19, den Federn 20 und dem Zahn- erwünscht, auch als schlaffes Sicherungsseil benutzen kranz 23 bestehende Fliehkraftsperre tritt in Tätig- zu können, ist sie mit einer Verriegelung versehen, keit, wenn die Drehzahl der Seilscheibe einen ge- mit der die Seilscheibe 12 festgelegt werden kann, wissen Wert überschreitet, wobei die Fliehkraft die 15 nachdem man das Seil auf gewünschte Länge her-Kraft der Federn 20 überwindet und die Sperrklin- ausgezogen hat. Diese Verriegelung besteht im darken 19 so weit nach außen drückt, daß sie in die gestellten Fall aus einem im Gehäuse längsverschieb-Klinkenzähne 22 eingreifen. baren Riegel 33, dessen inneres Ende in Verriege-
    Der Zahnkranz 23 bildet einen Teil einer Rei- lungsstellung vor einer Nase 34 an der Stirnplatte 17 bungsbremse, von der ein weiterer Teil aus mehreren ao der Seilscheibe gebracht werden kann, wodurch eine aufeinanderliegenden flachen Tellerfedern 25 besteht. weitere Drehung der Seilscheibe und damit ein wei-Diese Federn enthalten Mittellöcher, in die ein axia- teres Herausziehen des Seils verhindert wird. Dieser ler Vorsprung 26 des Deckels 6 ragt. An diesem Vor- Riegel 33 besitzt einen von einer Schraubenfeder 35 sprung sind die Federscheiben nicht drehbar befestigt. umgebenen Schaft, wobei die Feder den Riegel in Außer an diesem Vorsprung liegen die Tellerfedern 25 die Verriegelungsstellung zu drücken sucht, also beim 25 nicht an dem Deckel an, so daß ihre äußeren Teile Herausziehen des Riegels aus dieser Stellung gein Richtung gegen den Deckel federn können, der zu spannt wird. Der Riegelschaft ist mit einem abgediesem Zweck um den genannten Vorsprung 26 her- winkelten Schenkel 36 versehen und kann hiermit um einen freien Raum aufweist. Das aus den Schei- gedreht werden. Wenn sich der Riegel in der Verben gebildete Federpaket liegt auf der Innenseite an 30 riegelungsstellung befindet, ruht der Schenkel 36 in dem Zahnkranz 23 an, der auf der entsprechenden einem hierfür vorgesehenen Einschnitt 37 und ist Seite mit einer Reibungsfläche 28 versehen ist, die hieraus herausziehbar und in eine rechtwinklig zu bremsend gegen das Federpaket 25 angedrückt wer- diesem Einschnitt verlaufende Vertiefung 38 einrastden kann. Je weiter der Zahnkranz infolge seines bar, wobei der Riegel 33 die Seilscheibe freigibt. Gewindes gegen den Deckel geschraubt wird, desto 35 Hinsichtlich der Wirkungsweise der beschriebenen mehr werden die Federscheiben nach außen gebogen Vorrichtung ist noch anzumerken, daß bei den Bewe- und gespannt. Zwischen dem dieserart verdrehten gungen, die der zu Sichernde normalerweise vorZahnkranz 23 und den Tellerfedern 25 sowie auch nimmt, das Seil aus der Vorrichtung herausgezogen zwischen dem Außengewinde des Zahnkranzes und oder von der Spiralfeder 14 in die Vorrichtung hineindem hierin eingreifenden Innengewinde des Ring- 40 gezogen wird, wobei die Seilscheibe das Seil aufwickelt flansches 24 entsteht daher eine Bremswirkung, die oder abwickelt, ohne daß die Fliehkraftverriegelung sich durch die zunehmend gesteigerte Spannung der wirksam wird. Die Spiralfeder 14, die ziemlich lang Federscheiben im selben Maße erhöht, wie der Zahn- ist und viele Windungen aufweist, leistet beim Herkranz weiter gegen die Federscheiben geschraubt wird. ausziehen des Seils keinen nennenswerten Widerstand,
    Die beschriebene Vorrichtung kann mit einer An- 45 weshalb die Vorrichtung den zu Sichernden nicht bezeigeeinrichtung versehen sein, die angibt, ob die hindert. Sollte dieser jedoch abstürzen, wobei das Seil Sicherheitsrolle ausgelöst wurde, d. h. ob die Bremse mit hoher Geschwindigkeit entnommen wird, dann betätigt wurde. Bei der hier dargestellten Bauart be- wird die Drehgeschwindigkeit der Seilscheibe so hoch, steht diese Anzeigeeinrichtung aus einem im Dek- daß die Sperrklinken 19 nach außen schwenken und in kel 6 des Rollengehäuses längsbeweglichen Stift 29 5° die Klinkenzähne 22 eingreifen. Hierdurch wird der (Fig. 2), dessen inneres Ende als Kopf 30 geformt Zahnkranz 23 mitgenommen und gegen die Tellerist und von den Tellerfedern 25 betätigt wird, wäh- federn 25 geschraubt, wobei er auf ihnen schleift, rend das äußere Stiftende in einer Öffnung 31 im Dabei tritt die bereits geschilderte Bremswirkung ein. Deckel sichtbar ist. Das freie Stiftende fluchtet mit Die Fallbewegung des Gesicherten wird daher ziemder äußeren Deckeloberfläche, solange die Bremse 55 lieh sanft gebremst und trotzdem verhältnismäßig nicht ausgelöst worden ist. In dieser Stellung wird schnell unterbunden, nämlich spätestens dann, wenn der Kopf 30 durch eine Feder 32 gegen die Teller- der Zahnkranz die Ränder der Tellerfedern 25 gegen federn 25 gedrückt, wobei die Feder 32 im vorliegen- die Innenseite des Deckels 6 gepreßt hat bzw. wenn den Beispiel aus einem den Stift umgebenden Gummi- der Stift 29 so weit nach außen gedrückt wurde, wie ring (Gummidichtung) besteht. Wenn die Fliehkraft- 60 es die Feder 32 zuläßt, verriegelung wirksam wird und die Bremse hierdurch
    in Tätigkeit gesetzt wird, wobei die Federscheiben Patentansprüche: nach außen gedrückt werden, wird der Stift 29 ebenfalls nach außen gedrückt, so daß sein äußeres Ende 1. Vorrichtung zum Schutz gegen Abstürzen aus der öffnung 31 hervortritt. Falls eine solche Aus- 65 mit einem Sicherungsseil, welches durch eine lösung eingetreten ist, muß der Deckel 6 abgenom- Spiralfeder auf eine in einem Gehäuse gelagerte men und der Zahnkranz in seine Ausgangsstellung Seilscheibe aufwickelbar ist, die mit einer aus zurückgedreht werden. Dann wird der Deckel wieder einem Zahnkranz und mindestens einer Sperr-
    klinke bestehenden Fliehkraftkupplung in Verbindung steht, durch welche sie bei Überschreiten einer bestimmten Abwickelgeschwindigkeit mit einem Bremsmechanismus gekuppelt wird, dessen Bremskraft in Abhängigkeit von der durch das Abwickeln des Sicherungsseils bewirkten Drehung der gekuppelten Teile zunimmt, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsmechanismus eine Feder aufweist, die bei fortschreitender Drehung der gekuppelten Teile zunehmend ge- ίο spannt wird und durch deren zunehmende Spannkraft die zunehmende Bremskraft hervorgerufen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder des Bremsmechanismus als Tellerfeder (25) ausgebildet ist, die seitlich am zugleich als Teü des Bremsmechanismus wirkenden Zahnkranz (23) anliegt, der in Richtung auf die Feder hin verschiebbar ist und ein Außengewinde aufweist, das mit einem Gewinde im Eingriff steht, das an einem am Gehäuse (1) angebrachten Ringflansch (24) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnkranz (23) ringförmig ausgebildet ist sowie eine Reihe von Klinkenzähnen (22) auf der Innenseite aufweist und daß innerhalb des Zahnkranzes (23) mindestens eine Sperrklinke (19) angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einer öffnung (31) des Gehäuses (1) ein Stift (29) angeordnet ist, der durch die Tellerfeder (25) bei der Bremsung nach außen gedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1958S0060274 1958-01-22 1958-10-15 Vorrichtung zum Schutz gegen Abstuerzen Pending DE1299402B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3818176A1 (de) * 1987-08-17 1989-03-02 Hans Wendelborn Sicherungsleine
DE102018004800B4 (de) * 2017-12-22 2020-08-06 Carsten Lindemann Absturzsicherung und Kletterhilfe für abgedeckte Fahrsilohaufen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE521950A (de) *
DE894354C (de) * 1938-04-02 1953-10-22 Joseph Trouin Vorrichtung zum Schutz gegen Abstuerzen

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