DE1299461B - Gasfeuerzeug mit elektrischer Funkenzuendung - Google Patents
Gasfeuerzeug mit elektrischer FunkenzuendungInfo
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- DE1299461B DE1299461B DER40222A DER0040222A DE1299461B DE 1299461 B DE1299461 B DE 1299461B DE R40222 A DER40222 A DE R40222A DE R0040222 A DER0040222 A DE R0040222A DE 1299461 B DE1299461 B DE 1299461B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/28—Lighters characterised by electrical ignition of the fuel
- F23Q2/285—Lighters characterised by electrical ignition of the fuel with spark ignition
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lighters Containing Fuel (AREA)
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Gasfeuerzeug mit elektrischer Funkenzündung, bei dem ein großflächiger Betätigungshebel dem Brenner benachbart angeordnet ist und wobei der Betätigungshebel mittelbar einerseits eine elektromagnetische Zündeinrichtung und andererseits ein Ventil in der Brennerzuleitung betätigt.
- Bei Gasfeuerzeugen dieser genannten Art ist die Brennermündung meist außerhalb des eigentlichen Feuerzeuggehäuses angeordnet. Will man die Brennermündung gegen Zugluft schützen und ordnet man sie versenkt in dem Gehäuse an, so daß die Flamme durch eine Öffnung in dem sonst nahezu geschlossenen Gehäuse hervortritt, so ergibt sich ein besonderes Problem: Der Betätigungshebel bewirkt beim Niederdrükken und auch beim Zurückgehen in seine Ausgangslage eine Änderung des Luftvolumens innerhalb des Gehäuses, das praktisch nur durch die für den Durchtritt der Flamme im Gehäuse vorgesehene Öffnung ausgeglichen werden kann. Der bei der Bewegung des Betätigungshebels auftretende Luftstrom vermag daher die Flamme zu löschen.
- Dieser Nachteil entsteht, wenn der Betätigungshebel druckknopfartig ausgebildet und kolbenartig in das Gehäuse eintauchend geführt ist und insbesondere auch dann, wenn der Betätigungshebel schwenkbar dem Brenner benachbart gelagert ist und eine verhältnismäßig große Grundfläche aufweist.
- Es besteht daher die Aufgabe, die Brennermündung besonders nach der Zündung der Flamme gegen diesen Luftstrom zu schützen.
- Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß an dem Chassis des Feuerzeuges eine die Brennermündung gegenüber dem Betätigungshebel abschirmende Trennwand angeordnet ist, durch die das Betätigungselement für das Brennerventil hindurchgeführt ist.
- Diese abschirmende Trennwand verhindert, daß der ausgleichende Luftstrom die Flamme nach dem Zünden löschen kann. Auf diese Weise wird auch verhindert, daß ein eventuell zum Zeitpunkt des Zündens auftretender Luftstrom das Zünden des austretenden Gasstromes beeinträchtigt.
- In dem Fall, daß das Brennerventil in einem größeren Abstand von dem Gastank angeordnet ist, ist gemäß weiterer Ausbildung -der Erfindung vorgesehen, daß die Brennermündung nach unten durch den in Nuten des Chassis einschiebbaren Elektrodenträger abgeschirmt ist.
- Diese Maßnahme bewirkt eine weitergehende Abschirmung des Brenners gegenüber dem obenerwähnten Luftstrom.
- Die Zeichnung ist ein schematischer Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Das Feuerzeug besteht aus dem Chassis 1, über das eine Hülse 2 geschoben ist. Durch eine Öffnung der Hülse 2 ist das Betätigungsglied 3 zugänglich und zu betätigen. Das Chassis 1 dient zur Befestigung des Magnetsystems 4 und des Tankes 5 mit der zugehörigen Mechanik.
- Das Magnetsystem 4 enthält einen Abreißanker, der von dem Betätigungsglied 3 über eine Feder 7 bewegt wird. Diese Feder kann in einem Fortsatz 8 des Magnetsystems oder besser im Chassis mittels der Achse 23 drehbar gelagert sein. Zu dem Magnetsystem gehören noch die Induktionsspule 9 und gegebenenfalls eine Stromspule, die unter oder über der Induktionsspule sitzen kann, der Unterbrecher 10 und der hierzu parallelgeschaltete Kondensator 11.
- Das Betätigungsglied 3 wirkt über eine Feder 12 auf den Ventilhebel 13, z. B. einen Wippenhebel, der mit einem Anschlag 21 versehen ist, und steuert damit die Brennstoffentnahme aus dem Tank 5. Der Brenner 14 ist durch eine Trennwand 15 in dem Chassis 1 räumlich von dem Betätigungsglied 3 getrennt, so daß keine Luftstöße, die beim Niederdrücken des Betätigungsgliedes beim Abreißen des Ankers entstehen, die Flamme wieder löschen können. Die Brennermündung wird nach unten durch den Elektrodenträger 16 abgeschirmt, der in Nuten 17 des Chassis 1 eingeschoben wird. Der auf der Tankoberseite befestigte Ventilhebel 13 kann mit einer Verklinkung versehen werden, die über einen Stößel beim Abstellen des Feuerzeugs auf eine Unterlage gelöst wird. Die Klinke ist hierbei ebenfalls am Tank befestigt.
- Der Tank 5 ist an seinem unteren Ende mit dem Chassis 1 verschraubt. Die Mutter 18 wird dabei auf den Stutzen 19 des Einfüllventils aufgeschraubt. Das Magnetsystem 4 ist ebenfalls mit dem Chassis verschraubt. Die Einstellschraube 24 am Tankboden dient zur Einstellung der Flammengröße, die Feder 25 zur Rückführung des Ankers in die Ausgangsstellung. Die Federn 7 und 12 weisen eine Vorspannung in Richtung auf das Betätigungsglied 3 auf. Dadurch wird erreicht, daß kein Leerhub entsteht. Es können auch mehrere Blattfedern oder Blattfedern kombiniert mit starren oder beweglich gelagerten Teilen verwendet werden. Die Feder 27 ist bei 26 auf den Ventilhebel 13 -beispielsweise aufgenietet und liegt an -dem abgewinkelten Ende Lies Ventilhebels an. Zwischen der Vorderkante 20 des Betätigungsgliedes 3 und der Zwischenwand 15 muß genügend Spielraum vorhanden sein, damit beim Bewegen des Betätigungsgliedes die Luft aus dem Gehäuse, gegebenenfalls durch besondere Luftlöcher, etwa an einer Breitseite der Hülse, entweichen kann. Das Betätigungsglied 3 ist z. B. als Schwenkhebel ausgebildet und im Chassis oder am Magnetsystem gelagert. Es weist im Längsschnitt im wesentlichen eine dreieckige Form, im Querschnitt dagegen U-Profil auf; es kann auch aus der Hülse 2 hervorragen.
- Indem dargestellten Ausführungsbeispiel ist in die Zwischenwand 15 noch eine geschlitzte Gummischeibe 22 eingefügt, die zur elastischen und dichten Durchführung des Ventilhebels 13 durch diese Zwischenwand dient. An Stelle der dargestellten Scheibe kann auch ein Gummiformteil, wie z. B. eine Stulpe, ein Faltenbalg od. dgl., verwendet werden.
- Das Betätigungsglied 3 kann auch als ein senkrecht beweglicher Drucktaster ausgeführt sein. Ebenso kann es auch an einer Schmalseite des Gehäuses angeordnet sein.
- Wesentlich für die Ausgestaltung des Chassis und des Betätigungsgliedes ist in jedem Fall die Anordnung der Einzelteile in dem Feuerzeug so, daß die beim Abreißen des Ankers entstehende, momentane Luftströmung, die durch das Betätigungsglied verursacht wird, die Flamme über dem Brenner nicht ausblasen kann.
- Die beschriebene Anordnung der Einzelteile ergibt außerdem eine sehr leichte Handhabung sowie Montage und Demontage des Feuerzeugs.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Gasfeuerzeug mit elektrischer Funkenzündung, bei dem ein großflächiger Betätigungshebel dem Brenner benachbart angeordnet ist, wobei der Betätigungshebel mittelbar einerseits eine elektromagnetische Zündeinrichtung und andererseits ein Ventil in der Brennerzuleitung betätigt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Chassis (1) des Feuerzeuges eine die Brennermündang (14) gegenüber dem Betätigungshebel (3) abschirmende Trennwand (15) angeordnet ist, durch die das Beätigungselement (13) für das Brennerventil hindurchgeführt ist.
- 2. Gasfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennermündung nach unten durch den in Nuten (17) des Chassis (1) einschiebbaren Elektrodenträger (16) abgeschirmt ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER40222A DE1299461B (de) | 1965-03-26 | 1965-03-26 | Gasfeuerzeug mit elektrischer Funkenzuendung |
| CH353166A CH443759A (de) | 1965-03-26 | 1966-03-11 | Gasfeuerzeug mit elektrischer Funkenzündung |
| US535542A US3399023A (en) | 1965-03-26 | 1966-03-18 | Gas lighter with electric spark ignition |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER40222A DE1299461B (de) | 1965-03-26 | 1965-03-26 | Gasfeuerzeug mit elektrischer Funkenzuendung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1299461B true DE1299461B (de) | 1969-07-17 |
Family
ID=7406005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER40222A Pending DE1299461B (de) | 1965-03-26 | 1965-03-26 | Gasfeuerzeug mit elektrischer Funkenzuendung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3399023A (de) |
| CH (1) | CH443759A (de) |
| DE (1) | DE1299461B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1965
- 1965-03-26 DE DER40222A patent/DE1299461B/de active Pending
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1966
- 1966-03-11 CH CH353166A patent/CH443759A/de unknown
- 1966-03-18 US US535542A patent/US3399023A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH443759A (de) | 1967-09-15 |
| US3399023A (en) | 1968-08-27 |
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