DE1299663B - Verfahren zur vollstaendigen oder teilweisen Kondensation von Wasserdampf oder anderer dampffoermiger Medien und Kondensator zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur vollstaendigen oder teilweisen Kondensation von Wasserdampf oder anderer dampffoermiger Medien und Kondensator zur Durchfuehrung des Verfahrens

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DE1299663B
DE1299663B DE1962M0052144 DEM0052144A DE1299663B DE 1299663 B DE1299663 B DE 1299663B DE 1962M0052144 DE1962M0052144 DE 1962M0052144 DE M0052144 A DEM0052144 A DE M0052144A DE 1299663 B DE1299663 B DE 1299663B
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DE
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chambers
steam
air
condensation
condensate
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Inventor
Kawaletz
Dipl-Ing Kurt
Dr-Ing Kurt
Spangemacher
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MASCHB AG
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MASCHB AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B1/00Condensers in which the steam or vapour is separate from the cooling medium by walls, e.g. surface condenser
    • F28B1/06Condensers in which the steam or vapour is separate from the cooling medium by walls, e.g. surface condenser using air or other gas as the cooling medium
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B1/00Condensers in which the steam or vapour is separate from the cooling medium by walls, e.g. surface condenser
    • F28B1/06Condensers in which the steam or vapour is separate from the cooling medium by walls, e.g. surface condenser using air or other gas as the cooling medium
    • F28B2001/065Condensers in which the steam or vapour is separate from the cooling medium by walls, e.g. surface condenser using air or other gas as the cooling medium with secondary condenser, e.g. reflux condenser or dephlegmator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur vollständigen oder teilweisen Kondensation von Wasserdampf oder anderen dampfförmigen Medien in Luftkondensatoren, bei denen das zu kondensierende Medium innerhalb von Kondensationselementen kondensiert wird, denen es über Dampfeintrittskammern zugeführt und aus denen das Kondensat über Kondensatkammern abgezogen wird, wobei die Kühlluft, die als berippte oder glatte Rohrbündel ausgebildeten Kondensationselemente in Querrichtung umströmt.
  • Zum Niederschlagen von Dampf werden häufig Kondensatoren benutzt, bei denen der Dampf an den Innenflächen schrägliegender oder senkrecht stehender von außen gekühlter Rohre kondensiert. Es sind Luftkondensatoren bekannt, bei denen über ein oder mehrere nebeneinander angeordnete Ventilatoren die Wärmeaustauschelemente in Form der beiden Schenkel eines nach oben zeigenden gleichschenkeligen Dreiecks angeordnet sind. Im allgemeinen befindet sich in der Spitze des gleichschenkeligen Dreiecks die Dampfzuführungsleitung, von der je ein Abzweig zu der oben angeordneten Dampfeintrittskammer jedes Elements führt. In diesen Elementen kondensiert der Dampf in fallender Richtung und wird aus einer unteren Kondensatsammelkammer abgeführt.
  • Es ist ferner bekannt, den Dampf von unten in die Kondensatorrohre einzuführen, derart, daß dieser in den Rohren dephlegmatorisch kondensiert.
  • Bei größeren Anlagen, z. B. bei Kraftwerken, ist es erforderlich, viele Ventilatoren nebeneinander anzuordnen. Um die Anlagekosten herabzusetzen und die Betriebsführung zu vereinfachen, ist man bemüht, die Anzahl der Ventilatoren zu verringern und Ventilatoren mit größerem Durchmesser zu benutzen. Beim Einsatz von Ventilatoren mit beispielsweise einem Durchmesser von 20 m ist es möglich, für Turbinenleistungen von 50 bis 70 MW mit zwei Ventilatoren auszukommen. Wenn die Ventilatoren auf Gebäuden aufgestellt werden, liegt ein weiterer Vorteil der Verwendung größerer Ventilatoren darin, daß die von ihnen erregte Frequenz wesentlich kleiner ist und damit Resonanzen mit dem Bauwerk weitgehend vermieden werden können. Auch ist die Geräuschbelästigung der Umgebung wesentlich geringer.
  • Infolge der größeren Abmessungen der Ventilatoren müssen auch die Kühlaggregate entsprechend größer ausgeführt werden, so daß ohne besondere Vorkehrungen in den Rohren Dampfgeschwindigkeiten entstehen würden, die theoretisch die Schallgeschwindigkeit erreichen oder überschreiten. Praktisch würde sich in den Dampfkammern ein Rückstau bilden, der zu erheblichen Druckverlusten und damit zur Verschlechterung des Vakuums führen würde. Es wäre zwar möglich, zur Herabsetzung der großen Dampfgeschwindigkeit auf größere Rohrdurchmesserder Kondensationselemente auszuweichen, . jedoch würden hierdurch die Wärmedurchgangszählen verschlechtert werden und die Anlage eine entsprechend größere Grundfläche zur Aufstellung benötigen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Dampfgeschwindigkeit unter Vermeidung der obigen Nachteile herabzusetzen und zugleich ein Einfrieren der Kondensationselemente bei Frost zu verhindern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das zu kondensierende Medium gegebenenfalls zusätzlich zu der bekannten oberen Einführung oder der Einführung von unten über in den Rohrbündeln vorgesehene Zwischenkammern in mittleren Höhenlagen in die Kondensationselemente eingeführt wird, in denen es sich nach oben und unten verzweigt und in steigender oder fallender Richtung kondensiert, wobei die aus dem Dampf ausgeschiedene Luft bzw. andere, nicht kondensierbare Gase zusammen mit anhängendem Restdampf an den Stellen, an denen die Dampfströme weitgehend kondensier sind, abgesaugt oder bei überdruck abgeführt werden.
  • Dabei strömt der Dampf also in den Kondensatorrohren sowohl von unten nach oben als auch von oben nach unten, so daß sich die Dampfströme an einer etwas unterhalb der Mitte zwischen der oberen und unteren Dampfzuführung liegenden Stelle begegnen. An dieser Stelle, an der die Kondensation beendet ist, scheiden sich die Luft und andere nicht kondensierbare Gase ab und werden abgesaugt. Der genaue Punkt kann ermittelt werden, indem man die Länge der Rohre im Verhältnis der durch Versuche festzustellenden Wärmeübergangsbedingungen aufteilt, wobei der Unterschied des k-Wertes bei der Dampfströmung entgegen und mit der Kondensatströmung zu berücksichtigen ist.
  • Abgesehen von der Herabsetzung der Dampfgeschwindigkeit auch bei größeren Aggregaten, besteht ein weiterer Vorteil der Erfindung darin, daß in die Kondensationselemente unten der Frischdampf eingeführt wird, so daß dieser in inniger Berührung mit dem im Gegenstrom hierzu fließenden Kondensat steht, wodurch bei Frost ein Einfrieren der unteren Abschnitte vermieden wird. Ferner kann man in den Zwischenkammern, und zwar sowohl in den Dampfzuführungskammern als auch an den Stellen, an denen die Luftabsaugung erfolgt, das Kondensat abziehen. Hierdurch wird der Kondensatfilm in den darunterliegenden Teilen der Kondensationselemente dünner. Wegen der schlechten Leitfähigkeit des Wassers bringt die Verringerung der Kondensatfilmdicke eine Verbesserung der Wärmeübergangsbedingungen und eine gringere Unterkühlung und damit einen wärmewirtschaftlichen Gewinn. Weiterhin ist es möglich, insbesondere bei Teillasten, die obere Dampfzuführungsleitung bzw. bei weiterer Aufteilung die oberen Dampfzuführungsleitungen durch Absperrorgane abzustellen. Im oberen Teil werden sich dann Luft und andere, nicht kondensierbare Gase ansammeln, so daß dieser Teil stillgelegt wird. Da bei modernen Kraftwerken meist dem Speisewasser im Betrieb und beim Konservieren der Reservekessel Hydrazin zugesetzt wird, besteht keine Gefahr von Korrosionen im stillgelegten Teil. Der Nachteil der Kondensatunterkühlung, der im Winter zum Einfrieren führen kann, wird demnach durch Verkleinern -der wirksamen Kondensationsfläche weitgehend gemindert. Die Luftabsaugleitungen kann man an jeder Kammer mit Drosselgeräten versehen, so daß die Möglichkeit besteht, sie entsprechend einer eventuellen unterschiedlichen Beaufschlagung und Einfriergefahr mehr oder weniger an der Luftabsaugung zu beteiligen.
  • Bei einem Kondensator zum Durchführen des Verfahrens können die oberen Kondensationselemente über die oberen Dampfeintrittskammern mit der Dampfleitung und die darunterliegenden Kondensationselemente über Zwischenkammern mit den Dampfleitungen verbunden sein, wobei die Luftabsaugekammern durch eine Leitung an ein luftseitig parallel, dampfseitig in Serie zu den Kondensationselementen geschaltetes Nachkühlelement angeschlossen ist.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal des Erfindungsgegenstandes können auch die Kondensatsammelkammern mit der vom Abdampfstutzen kommenden Dampfleitung verbunden sein, wobei zwischen den Zwischenkammern und den nunmehr als Dampfeintrittskammern dienenden Kammern eine weitere Luftabführungskammer oder ein weiterer Luftabführungsstutzen vorgesehen ist, wodurch die Luftabführung aus den Kammern entfällt. Ferner kann sowohl an den Kammern als auch an den Zwischenkammern und an den Luftabsaugekammern ein Kondensatablaßstutzen vorgesehen sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt A b b. 1 schematisch einen Querschnitt der Anlage und A b b. 2 eine Draufsicht auf die auf A b b. 1 dargestellte Anlage in Richtungs des Pfeils A.
  • Der Ventilator 1 saugt in bekannter Weise die Luft von unten und drückt sie im Querstrom zu den Kondensationselementen 2a bis 2 f, die aus mehreren parallelgeschalteten Rohren, meist Rippenrohren oder auch glatten Rohren bestehen, wobei die Luft die Rohre von außen kühlt. Die vom Abdampfstutzen 3 kommende Dampfleitung verzweigt sich in mehrere Leitungen 4 a bis 4 c, die oberhalb der Kondensationselemente als Leitung 4 a und seitlich als Leitungen 4 b und 4 c angeordnet sind. Aus der oberen Leitung 4a strömt der Dampf durch Stutzen in die Dampfeintrittskammern 5 a und 5 b und von diesen in die Kondensationselemente 2 a und 2 b. Aus den Zweigleitungen 4 b und 4 c gelangt der Dampf in die Zwischenkammern 6 a und 6 b, wo er sich in die oberen Kondensationselemente 2c und 2d sowie in die unteren Kondensationselemente 2 e und 2 f verteilt. In den Luftabsaugekammern 7a und 7b ist sowohl der von unten als auch der von oben kommende Dampfstrom weitgehend kondensiert. Aus den Luftabsaugekammern werden die Luft und die anderen nicht kondensierbaren Gase mit dem anhängenden Restdampf durch die Leitungen 8 über das luftseitig parallel zu den Kondensationselementen geschaltete Nachkühlelement 9 von der in der Zeichnung nicht dargestellten Luftabsaugevorrichtung abgesaugt. Es besteht auch die Möglichkeit, in die unteren Kondensatsammelkammern 10 a, 10 b einen weiteren Teil des Dampfes einzuführen, wobei dann selbstverständlich zwischen den neu hinzukommenden Dampfeintrittskammern und den Kondensatsammelkammern, die nunmehr die Funktion von Dampfeintrittskammern zusätzlich übernehmen, noch Luftabsaugekammern oder Luftabsaugestutzen vorgesehen werden müssen. Außerdem können erforderlichenfalls statt der dargestellten parallel angeordneten Zwischenkammern 6a und 6b für die Dampfeinführung noch weitere Zwischenkammern bei der Unterteilung der Gesamtelemente angeordnet werden, wobei selbstverständlich auch hier zwischen den beiden Zwischenkammern wieder für die Absaugung der Luft gesorgt werden muß.
  • Das Kondensat wird durch in den Kammern 6, 7 und 10 angebrachte Stutzen 11 abgeleitet und einer nicht dargestellten Sammelleitung zugeführt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur vollständigen oder teilweisen Kondensation von Wasserdampf oder anderen dampfförmigen Medien in Luftkondensatoren, bei denen das zu kondensierende Medium innerhalb von Kondensationselementen kondensiert wird, denen es über Dampfeintrittskammern zugeführt und aus denen das Kondensat über Kondensatkammern abgezogen wird, wobei die Kühlluft die als berippte oder glatte Rohrbündel ausgebildeten Kondendationselemente in Querrichtung umströmt, dadurch gekennzeichnet, daß das zu kondensierende Medium gegebenenfalls zusätzlich zu der bekannten oberen Einführung oder der Einführung von unten über in den Rohrbündeln vorgesehene Zwischenkammern in mittleren Höhenlagen in die Kondensationselemente eingeführt wird, in denen es sich nach oben und unten verzweigt und in steigender und fallender Richtung kondensiert, wobei die aus dem Dampf ausgeschiedene Luft bzw. andere nicht kondensierbare Gase zusammen mit anhängendem Restdampf an den Stellen, an denen die Dampfströme weitgehend kondensiert sind, abgesaugt oder bei Überdruck abgeführt werden.
  2. 2. Kondensator zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensationselemente (2a, 2 b) über die Dampfeintrittskammern (5 a, 5 b) mit der Dampfleitung (4a) und die Kondensationselemente (2 c, 2 d, 2 e, 2 f) über die Zwischenkammern (6 a, 6 b) mit den Dampfleitungen (4 b, 4 c) verbunden sind, wobei die Luftabsaugekammern (7 a, 7 b) durch eine Leitung (8) an ein luftseitig parallel, dampfseitig in Serie zu den Kondensationselementen (2) geschaltetes Nachkühlelement (9) angeschlossen sind.
  3. 3. Kondensator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Kondensatsammelkammern (10 a,10 b) mit der vom Abdampfstutzen (3) kommenden Dampfleitung verbunden sind, wobei zwischen den Zwischenkammern (6 a, 6 b) und den nunmehr als Dampfeintrittskammern dienenden Kammern (10 a, 10 b) eine weitere Luftabführungskammer oder Luftabführungsstutzen vorgesehen ist, wodurch die Luftabführung aus den Kammern (10 a,10 b) entfällt.
  4. 4. Kondensator nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl an den Kammern (10 a, 10 b) als auch an den Zwischenkammern (6 a, 6 b) und an den Luftabsaugekammern (7 a, 7 b) ein Kondensatablaßstutzen (11) vorgesehen ist.
DE1962M0052144 1962-03-15 1962-03-15 Verfahren zur vollstaendigen oder teilweisen Kondensation von Wasserdampf oder anderer dampffoermiger Medien und Kondensator zur Durchfuehrung des Verfahrens Withdrawn DE1299663B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2754330A1 (de) * 1976-12-06 1978-06-08 Hudson Products Corp Vorrichtung zur kondensierung von wasserdampf oder anderen daempfen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB410824A (en) * 1932-11-24 1934-05-24 Harry Bentley Improvements in and relating to air cooled steam condensers

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