DE1299678B - Schaltungsanordnung fuer Datenwaehlvermittlungsanlagen mit zentraler Steuerung und transparenter Nachrichtenuebertragung - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Datenwaehlvermittlungsanlagen mit zentraler Steuerung und transparenter Nachrichtenuebertragung

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DE1299678B
DE1299678B DE1967S0110999 DES0110999A DE1299678B DE 1299678 B DE1299678 B DE 1299678B DE 1967S0110999 DE1967S0110999 DE 1967S0110999 DE S0110999 A DES0110999 A DE S0110999A DE 1299678 B DE1299678 B DE 1299678B
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Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungs- zugeordnet. Diese beiden Kanäle seien z. B. 50-Bdanordnung zum Übertragen von Nachrichten über ' Kanäle- Dem 100-Bd-Kanal .O sind dann zwei Phaeine Datenwählvermittlungsanlage mit zentraler sen, nämlich ψ = 010 und φ = 110 zugeordnet, d. h., Steuerung und transparenter Nachrichtenübertragung, innerhalb eines Abtastintervalls r für einen 50-Bdbei dem eine codierte Information über die system- 5 Kanal liegen für den 100-Bd-Kanal zwei Abtastbedingten Rastfehler aus den vom sendenden Teil- intervalle. Dem 200-Bd-Kanal K4 schließlich sind nehmer übertragenen Nachrichten gebildet wird und vier Phasen φ = 001, ψ = Oil, φ = 101 und φ = zum zeitrichtigen Weitersenden der zum empfangen- 111 zugeordnet.
den Teilnehmer zu übertragenden Nachrichten dient. Zur Vermittlung von Nachrichten über transpa-
Es ist bereits ein Zeitmultiplex-Übertragungs- io rente Nachrichtenkanäle eignet sich besonders vorsystem vorgeschlagen worden, das im Gegensatz zu teilhaft ein Vermittlungssystem, das unter dem einer taktgebundenen Nachrichtenübertragung eine Namen asynchrones Zeitmultiplexvermittlungssystem transparente Nachrichtenübertragung gestattet. Unter bekanntgeworden ist. Ein solches Vermittlungsdem Begriff transparente Übertragung wird im fol- system, dessen grundsätzlichen Aufbau F i g. 2 zeigt, genden eine Übertragung verstanden, die weder an 15 enthält eine programmierbare zentrale Steuereinricheinen bestimmten Code noch an eine bestimmte tungZSi, die über Eingabecodewandler ECW und Übertragungsgeschwindigkeit unterhalb einer zulässi- Ausgabecodewandler ACW an die Zubringer Z und gen Höchstgeschwindigkeit gebunden ist. Bei einer an die Abnehmer^ anschaltbar ist. Die Zuordnunsolchen Übertragung kann ein bei der Abtastung der gen zwischen den Zubringern und Abnehmern sind in zu übertragenden Nachricht zwischen dem Zeit- ao einem platzadressierten zentralen Zuordnungsspeipunkt des Auftretens eines Polaritätswechsels und eher ZS enthalten. Eine Zuordnung kann beispielsdem Zeitpunkt seiner Aussendung auf Grund der weise am Ende der Wahl durch die vom Zubringer gerasterten Abtastung entstehender Zeitverzug ge- gesendeten Wahlinformationen gebildet werden. Die messen werden. Hierzu werden die beim Abtasten Zuordnung zwischen einem Zubringer und einem auf der Eingangsseite eines Übertragungskanals ge- 25 gewünschten Abnehmer, dem ein Polaritätswechsel P messenen Verzugszeiten zusammen mit der Infor- mitgeteilt werden soll, wird stets nur während einer mation über den jeweiligen Polaritätswechsel über- kurzen Zeitdauer wirksam. Sie wird, wie aus F i g. 2 tragen. Das kann derart geschehen, daß bei Auf- entnommen werden kann, bei Auftreten eines PoIatreten eines Polaritätswechsels ein Zähltakt wirksam ritätswechsels innerhalb der Nachricht mit Hilfe des gemacht wird und daß beim nächsten Abtastimpuls 30 Eingabecodewandlers ECW, über den der zentralen der Zählerstand eines durch diesen Zähltakt fort- Steuerung die Nummer des Zubringers mitgeteilt geschalteten Zählers als binäre Information zusam- wird, und des Ausgabecodewandlers ACW, über den men mit dem Polaritätswechsel übertragen wird. Eine der gewünschte Abnehmer ermittelt wird, dem Zusolche im folgenden als Impulstelegramm bezeich- Ordnungsspeicher ZS der zentralen Steuerung entnete Information, die entweder serienmäßig oder 35 nommen. Für dieses Vermittlungssystem sind Vorparallel übertragen werden kann, enthält demnach schlage gemacht worden, bei deren Verfolgung in eine Information über die Verzugszeit, also die Zeit- der zentralen Einrichtung eine Unterscheidung dardifferenz zwischen dem Eintreffen eines Polaritäts- über möglich ist, ob eine eintreffende Information wechseis und dessen Aussendung, sowie über den Teil einer zu vermittelnden Nachricht oder Teil eines Polaritätswechsel selbst. Jedem Impulstelegramm 40 für die zentrale Einrichtung bestimmten Steuergeht in der Regel ein Startschritt voraus. In ahn- signals ist. Dadurch ist die zentrale Steuerung in der licher Weise wie auf der Sendeseite wird auch auf Lage, nicht nur eintreffende Nachrichten weiterzuder Empfangsseite bei Eintreffen des ein Impuls- geben, sondern auch aus den eintreffenden Nachtelegramm einleitenden Startschrittes eine Einrich- richten neue Nachrichten zu bilden und diese austung wirksam, die auf Grund der Information über 45 senden.
die Verzugszeit einstellbar ist und durch die eine Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, zum
empffangsseitig ständig vorgesehene Verzögerungs- Zwecke des Aufnehmens von Nachrichten die Zeitzeit, die vorzugsweise einem Abtastintervall des punkte des Auftretens von Polaritätswechseln zu sendeseitigen Abtastzyklus entspricht, entsprechend notieren und aus diesen Notizen zu einem beliebigen dieser Verzugszeit verkürzt wird. 50 späteren Zeitpunkt die Nachricht zu rekonstruieren.
Bei Verfolgung dieses Prinzips ergibt sich eine be- Es ist weiter vorgeschagen worden, die Aussendung sonders günstige Möglichkeit der Verschachtelung von Informationen mit Hilfe eines Zeitplanes durchmehrerer Kanäle. Dabei ist gemäß einem weiteren zuführen, der die Zeitpunkte der auszusendenden Vorschlag jedem einzelnen Kanal eine bestimmte Polaritätswechsel enthält. Dieser Zeitplan kann der-Phasenlage des eine Nachricht abtastenden Taktes 55 art organisiert sein, daß mit dem Zeittakt jeweils ein zugeordnet. Es entspricht dem Wesen dieses Ver- Suchvorgang angestoßen wird, durch den alle Einfahrens, die Phasenlage als Sendephase und den Takt träge ausgegeben werden, deren Zeitmarkierung als Sendetakt zu bezeichnen. Ein solches Übertra- (Angabe des Ausgabezeitpunktes) gleich der durch gungssystem bietet den Vorteil einer absolut trans- einen Zeittakt erreichten Sendesollzeit ist. Da bei parenten Nachrichtenübertragung. 60 einem Zeitmultiplexvermittlungssystem die Ab-
Durch entsprechende Unterteilung des zur Ver- tastung erfolgt, können praktisch keine Verzugszeiten fügung stehenden Ubertragungsbandes in verschie- auftreten. Die Aussendung einer Information kann dene Sendephasen können Kanäle verschiedener daher sofort bei Erreichen der Sendesollzeit erfolgen. Bandbreite gebildet werden. Wie eine solche Ver- Arbeitet dagegen das genannte Vermittlungssystem
schachtelung im Prinzip durchgeführt werden kann, 65 mit einem Übertragungssystem mit transparenten zeigt Fig. 1. Die Phasenlage des Sendetaktes ist Zeitmultiplexkanälen zusammen, so ist es notwendig, dort mit φ bezeichnet. Dem Kanal Kl ist dabei die die Information über die Polaritätswechsel einer Phase φ = 000, dem Kanal Kl die Phase φ = 100 Nachricht im Übertragungssystem selbst zu bilden.
1 299 67β
Wenn die ankommende Information beispielsweise Teil einer Nachricht ist und ohne Verarbeitung weitergesendet werden soll oder wenn eine ankommende Information beispielsweise Teil eines Steuersignals ist und aus der zentralen Steuerung erst nach Verarbeitung weitergesendet werden soll, ist jeweils ein neues Impulstelegramm zu bilden. In diesem muß dann eine neue Verzugszeit enthalten sein, die sich aus der Zeitdifferenz zwischen der Sende-Sollwobei gleichzeitig die Wirkungsweise eines Vermittlungssystems beschrieben wird, das von transparenten Nachrichtenkanälen erreichbar und an transparente Nachrichtenkanäle anschaltbar ist.
Auf der linken Seite ist ein mit Ll bezeichnetes, einer ankommenden Informationsrichtung zugeordnetes Bündel, das beispielsweise vier nach dem Zeitmultiplexprinzip verschachtelte Nachrichtenkanäle Kl bis K 4 enthält, dargestellt. Die diesem Bündel
zeit und der Sende-Istzeit ergibt. Als Sende-Sollzeit io zugeordneten Einrichtungen sind in einem Bündelgilt dabei der Zeitpunkt, an dem die Information, anschluß BA 1 zusammengefaßt. Der Bündelanschluß also der Polaritätswechsel, gesendet werden soll. Als
Sende-Istzeit gilt der Zeitpunkt, zu dem der Pola
ritätswechsel tatsächlich auf Grund des zeitgeraster-BA1 besteht aus einem Empfangsteil EE, einem Phasenregister φ Reg und einer Umcodiereinrichtung UCE. Der Empfangsteil EE enthält im Falle von in Serie ankommenden Nachrichten einen Serien-Parallel-Umsetzer SPE/. Dieser kann entfallen, wenn die Nachrichten in Parallelform angeboten werden. Das Phasenregister φ Reg liefert die einem Kanal entsprechende Phase φ, die in einem Teil I der Umcodier
ten Abtasttaktes gesendet wird.
Die Erfindung bezieht sich auf die Integration eines solchen transparenten Übertragungssystems mit einem derartigen zentralgesteuerten Zeitmultiplexvermittlungssystem. Durch die Erfindung werden
Möglichkeiten aufgezeigt, wie die von Zeitmultiplex- 20 einrichtung UCE in die Kanalnummer KNe umge-Übertragungskanälen mit transparenten Übertra- formt wird. Diese Kanalnummer KNe wird dem gungseigenschaften ankommenden Nachrichten wei- Serien-Parallel-Umsetzer SPU zugeführt und gelangt tervermittelt werden, wobei die genannten Zeitbedin- von dort über einen Kanalnummerncodierer KNC zugungen in einfacher Weise eingehalten werden kön- sammen mit einer vom Eingabecodewandler ECW nen. Bei dem bekannten Übertragungssystem sind die 25 der Vermittlung kommenden Bündelnummer BNe als zur Bildung und zur Entschlüsselung einer codierten Leitungsnummer LNe zur zentralen Steuerung ZSt. Abtastinformation erforderlichen Einrichtungen (Codierer, Decodierer) den einzelnen Kanälen zugeordnet.
Arbeitet ein solches Übertragungssystem mit dem ge-Gleichzeitig wird die Kanalnummer KNe einem zweiten Teil II der Umcodiereinrichtung UCE zugeführt, wo aus ihr der Wert für das dem betreffenden Kanal
nannten Vermittlungssystem zusammen, sind also 30 zugeordnete Abtastintervall τ ermittelt wird. Im Bündel ankommender und abgehender Informations- Serien-Parallel-Umsetzer SPU wird außer der Infor-
richtungen mit einer Vielzahl von Kanälen vorhanden, so würde diese individuelle Zuordnung einen großen Aufwand bedeuten. Dieser Aufwand wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß eine aus zwei Addiereinrichtungen bestehende zentrale Einrichtung sowohl zur Bildung einer ersten Information, die einen durch den Rastfehler bedingte Verzugszeit korrigierenden Wert kennzeichnet, als auch mationP über den Polaritätswechsel auch noch Information über die Verzugszeit der ankommenden Information aufgenommen. Diese empfangsseitige Verzugszeit de genannte Information wird ebenso wie der Wert für das Abtastintervall τ und der Wert für die Zeit t Ii, der den Zeitpunkt des Eintreffens des Polaritätswechsels angibt, der empfangsseitigen Addiereinrichtung AdE zugeführt. Die Zeit tIi wird
zur Bildung einer zweiten Information, die die durch 40 einem zentralen Zeitregister, das mit ZReg bezeichnet den Rastfehler der abgehenden Polaritätswechsel be- ist, entnommen. Die in der Addiereinrichtung AdE dingte Verzugszeit kennzeichnet, dient und daß die
eine Addiereinrichtung die erste Information aus
einem Wert für das Abtastintervall, einem Wert für gebildete korrigierende Information über den Zeitpunkt des tatsächlichen Polaritätswechsels ist mit ils bezeichnet und wird ebenso wie die Leitungsnummer
die übermittelte Verzugszeit und einem Wert für den 45 LNe und die Polarität P der zentralen Steuerung zuZeitpunkt des Eintreffens eines Polaritätswechsels des geführt.
Seite von F i g. 3 ist ein
jeweiligen Kanals und die andere Addiereinrichtung die zweite Information aus einem Wert für das Abtastintervall, einem Wert für die Sendephase und einem Wert für den Zeitpunkt der Aussendung eines Polaritätswechsels des jeweiligen betreffenden Kanals bilden.
Es ist also eine Codiereinrichtung zur Rastfehlermessung und eine Decodiereinrichtung zur Rastfehlerkompensation für alle Übertragungskanäle eines Einsatzortes zentral vorhanden.
Zur Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnungen hingewiesen; in
F i g. 3 ist ein die wesentlichen Merkmale der Erfindung aufweisendes Blockschaltbild dargestellt; in den
F i g. 4 und 6 sind Einzelheiten der in F i g. 3 schematisch dargestellten Einheiten gezeigt; in F i g. 5 sind die zeitabhängigen Vorgänge beim Auf der rechten Seite von F i g. 3 ist ein einer abgehenden Informationsrichtung zugeordnetes Bündel L 2 vorhanden. Wiederum sollen in ihm beispielsweise vier Kanäle K' 1 bis K' 4 enthalten sein. Die diesem Bündel zugeordneten Einrichtungen sind in einem Bündelanschluß BA 2 zusammengefaßt. Wird über diese Kanäle in Serie gesendet, so enthält eine Sendeeinrichtung SE einen Parallel-Serien-Umsetzer PSU, dem von einem Kanalnummerndecodierer KND die dem anzuschaltenden Kanal entsprechende Kanalnummer KNs zugeführt wird. Außer einer Information P über den Polaritätswechsel, die von der zentralen Steuerung kommt, wird dem Parallel-Serien-Umsetzer auch noch der Wert der neuen sendeseitigen Verzugszeit ds zugeführt. Zur Bildung der Sendeverzugszeit ds ist die sendeseitige Addiereinrichtung AdS vorhanden, der wiederum aus einem zentralen Zeitregister ZReg eine den gewünschten Sendezeit-
Empfängen einer codierten Abtastinformation und in 65 punkt angebende Zeitinformation, im folgenden tli Fi g. 7 die zeitabhängigen Vorgänge beim Aus- genannt, zugeführt wird. Entsprechend den Voraus-
daß die
senden eines Impulstelegramms dargestellt.
Als erstes soll auf F i g. 3 eingegangen werden, Setzungen, daß die Aussendung eines Impulstelegramms zu einem Zeitpunkt 12 s geschehen soll, ent-
5 6
spricht die Zeit 12i der Zeit ί 2 s. Der Addiereinrich- ein eigenes Empfangsregister EÄ1, Ei?2, ER3 und tang AdS wird außerdem ein Wert zugeführt, aus dem ER4 zugeordnet. Diese Empfangsregister sind vordas Abtastintervall τ und die Sendephase φ s des an- zugsweise als Schieberegister ausgebildet. Entsprezuschaltenden Kanals ableitbar sind. Diese Werter chend einer aus z. B. 3 Bits bestehenden Information und φ s werden im Teil I einer Umcodiereinrichtung 5 über die Verzugszeit enthält jedes Schieberegister UCS aus der Kanalnummer KNs ermittelt. Im Teil II fünf Stellen. Die erste Stelle dient zur Aufnahme dieser Umcodiereinrichtung wird zum eigentlichen eines die Einleitung eines Impulstelegramms ange-Sendezeitpunkt, d. h. zu dem Zeitpunkt, in dem der benden Startbits, drei weitere dienen zur Aufnahme Sendephase des Kanals entsprechend die Sendung der 3 Bits für die Verzugszeit, und die letzte dient des Impulstelegramms beginnt, aus der Phase φ, die io zur Aufnahme eines Bits für den Polaritätswechsel, in diesem Falle dem Zeitregister ZReg direkt entnom- Aus dem mit φ Reg bezeichneten Phasenregister wird men werden kann, die Kanalnummer KNs gebildet die einem Kanal entsprechende Phase φ einer mit und dem Parallel-Serien-Umsetzer zugeführt. Ein DC φ bezeichneten Phasendecodiereinrichtung angeeigenes Phasenregister ist sendeseitig nicht erforder- boten. Diese Decodiereinrichtung ist ein Teil der in lieh, da alle am betrachteten Einsatzort vorhandenen 15 Fi g. 3 mit I bezeichneten Umcodiereinrichtung UCE. Bündelanschlüsse eine gemeinsame synchrone Zeit- Die wie bei F i g. 1 vorhandenen acht Phasen des darstellung haben. Der Vollständigkeit wegen sei an- Sendetaktes sind mit den den einzelnen Kanälen zugeführt, daß aus der Leitungsnummer LNs für den geordneten Empfangsregistern des Serien-Parallelgerufenen Abnehmerkanal die Bündelnummer ableit- Umsetzers SPU derart verbunden, daß der Phasenbar ist und über den Ausgabecodewandler ACW zum 20 ausgang φ — 000 mit dem dem Kanal Kl zugeord-Bündelanschluß BA 2 geführt ist. Für den Fall der neten Empfangsregister ER 1 und der Phasenausgang internen Verarbeitung und Wiederaussendung der φ = 100 mit dem dem Kanal K2 zugeordneten Emp-Nachricht nach Verarbeitung ist sowohl auf der Ein- längsregister .Ei? 2 verbunden ist. Die Phasenausgangsseite als auch auf der Ausgangsseite der zen- gänge φ = 010 und φ = 110 sind mit dem dem tralen Steuerung ZSt je eine Speichereinrichtung vor- 25 Kanal K 3 zugeordneten Empfangsregister ER 3 und handen. Der eingangsseitig vorhandene Speicher wird, die Phasenausgänge φ = 001, φ = 101 und φ = 111 entsprechend seiner Wirkungsweise als Ereignispuf- mit dem dem Kanal K 4 zugeordneten Empfangsregiferspeicher, mit ESp, der ausgangsseitig vorhandene ster IT.R4 verbunden.
Speicher, entsprechend seiner Organisation als Zeit- Die Aufnahme und Weitergabe eines Impulsplan, mit ZP bezeichnet. 30 telegramms wird im folgenden am Beispiel einer
Dem Ereignispufferspeicher ESp stehen die Lei- über den 50-Bd-KanalXl eintreffenden Nachricht tungsnummer LiVe eines Informationen liefernden erläutert, wozu auf F i g. 5 verwiesen wird. Diesem Kanals, die Polarität? der Information sowie der Kanal ist im angegebenen Beispiel die Phase φ = 000 Wert ils für die zeitrichtige Darstellung des Polari- zugeordnet. Man erkennt aus der Zeichnung, daß ein tätswechsels zur Verfügung. Das bedeutet, daß alle 35 Polaritätswechsel PW zu einem innerhalb des durch weiteren Verarbeitungsvorgänge innerhalb der zen- den Takt mit der Phase φ = 000 bestimmten Zeittralen Steuerung durch späteren Abruf über einen raumes des Intervalls τ 1 auftritt. Der zwischen dem in Fig. 3 mit A br bezeichneten Eingang zeitun- tatsächlichen Auftreten und dem Aussenden des kritisch erfolgen können, d. h., daß innerhalb der Polaritätswechsels beim nächsten Abtasttakt liegende zentralen Steuerung auf eine zeitrichtige Darstellung 40 Zeitraum ist als Verzugszeit de definiert und führt verzichtet werden kann. zur Bildung eines Informationstelegramms IT. In
Das gilt aber auch für die Ausgabe von Informa- diesem ist der Startschritt mit St, die Verzugszeittionen, da dem als Zeitplan organisierten Speicher ZP information mit uvw und die Polaritätsinformation von der zentralen Steuerung ZSt neben der Leitungs- mit P bezeichnet. Man erkennt, daß zu jedem durch nummer LNs für einen anzuschaltenden Kanal und 45 die Empfangsphase φ = 000 bestimmten Zeitpunkt der auszusendenden Polarität P auch noch der Wert ein Abtastimpuls des Kanals Kl vorhanden ist. Als ti s für den Sendezeitpunkt zugeführt wird. Ein Abruf Abtastintervall ergibt sich in diesem Falle der kann derart geschehen, daß bei Eintreffen einer vom Wert τ 1. Über den Ausgang φ = 000 des Deco-Zeitregister ZReg gelieferten Ist-Zeit tli die Aus- dierersDC^ in Fig. 4 gelangt also zu jedem Zeitsendung derjenigen Polaritätswechsel, deren Zeit- 50 punkt des Auftretens des Abtasttaktes des Kanals Kl markierungen mit dieser Ist-Zeit übereinstimmen, ein Schiebetakt an das Schieberegister ERl. Daeingeleitet wird. durch werden die einzelnen Bits des Informations-
Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Erfindung telegramms in der in F i g. 5 dargestellten Weise in ist es zweckmäßig, die Vorgänge beim Empfang und das Schieberegister eingeschrieben. Erreicht der beim Aussenden von Nachrichten getrennt zu be- 55 Startschritt die letzte Stelle des Schieberegisters, so schreiben. Als erstes wird auf den Empfang von wird mit dem Eintreffen des Schiebetaktes am DurchNachrichten eingegangen. Dazu wird vorausgesetzt, schaltegliedPGl die gesamte Information parallel daß die Übertragung über die transparenten Kanäle, einer Aufnahmeeinrichtang, die mit AE bezeichnet die für die ankommende Informationsrichtung in ist, übergeben. Diese Aufnahmeeinrichtung enthält Fig. 2 mit .O bis K4 bezeichnet sind, in der in 60 somit die Information über die Polarität und über die Fig. 1 dargestellten Weise geschieht. Die Phasen- empfangsseitige Verzugszeit de. Letztere wird dem lage des Sendetaktes ist wiederum mit φ bezeichnet. Addierer AdE zugeführt. Wie man aus Fig. 5 er-Wie bereits beschrieben, sind die Kanäle Kl und K2 kennt, ist zur Bildung des korrigierenden Zeitwertes z. B. 50-Bd-Kanäle, während der Kanal K3 ein 100- tls in der Empfangsstelle der Vermittlung die Ver-Bd-Kanal und der Kanal K4 ein 200-Bd-Kanal ist. 65 kürzung einer als generelle Zeitvorgabe gedachten In F i g. 4 ist der Bündelanschluß BA1 der Emp- Dauer gleich dem Abtastintervall τ um den Wert de fangsseite der Vermittlungsstelle im einzelnen dar- der Verzugszeit erforderlich, um eine zwar generell gestellt. Jedem der Kanäle Kl, K2, K3 und K4 ist verzögerte, aber doch zeitrichtige Darstellung des

Claims (9)

  1. 7 8
    Polaritätswechsels zu erhalten. Kennt man den Zeit- die später näher eingegangen wird, geschieht erfin-
    punkt tli des Eintreffens eines Polaritätswechsels, so dungsgemäß an zentraler Stelle in der Addiereinrich-
    kann folgende Beziehung aufgestellt werden: rung AdS. Die zur Aussendung der sendeseitigen
    tls = tli + τ — de Verzugszeit vorhandenen Einrichtungen, nämlich die
    5 Senderegister SR1 bis SR 4 werden über eine mit LE
    Da voraussetzungsgemäß die Kanäle des Leitungs- bezeichnete Ladeeinrichtung mit der sendeseitigen bündeis verschiedene Übertragungskapazitäten be- Verzugszeit ds und der Polaritätsinformation P besitzen (in diesem Beispiel zwei 50-Bd-, ein 100-Bd-, aufschlagt. Das geschieht derart, daß mit einer vom ein 200-Bd-Kanal), ist es erforderlich, aus der Kanal- Kanahiummerndecodierer KND in F i g. 3 gelieferten Zuordnung einen Wert für das diesem Kanal züge- io Information über die Kanalnummer KNs des anzuordnete Abtastintervall r zu ermitteln. Zu diesem schaltenden Kanals K'4 ein DurchschaltegliedDG'l Zweck ist der Teil II des Umcodierers UCE vor- bis DG' 4 durchlässig wird, so daß die Ladeinforhanden. Dort wird aus der im ersten Teil I der Um- mation parallel in das Schieberegister des betreffencodiereinrichtung UCE ermittelten Kanalzuordnung den Kanals eingeschrieben wird. Mit jedem vom ein Wert für das Abtastintervall gebildet. Dieser z. B. 15 Teil II des Umcodierers UCS kommenden Schiebebinär dargestellte Wert für das Abtastintervall τ wird takt wird ein Bit des Impulstelegramms, dessen ebenfalls der Addiereinrichtung AdE zugeführt. Der Kanal entsprechend der Sendephase φs gerade sen-Wert für die Zeit tli, der dem Zeitpunkt des Ein- det, ausgegeben. Dies ist in Fig. 7 im einzelnen dartreffens eines Polaritätswechsels entspricht, wird gestellt. Die Information über die sendeseitige Verdem Zeitregister ZReg entnommen. In hier nicht ao zugszeit ds ist in diesem Falle mit xyz bezeichnet dargestellter Weise wird in der Addiereinrichtung worden. Beim ersten Abtastimpuls wird das Startbit AdE entsprechend der Formel und mit den folgenden Abtastimpulsen werden die
    tls = tli+ τ —de weiteren Informationsbits über die Verzugszeit ds
    und den Polaritätswechsel PW ausgegeben.
    der Zeitpunkt ils ermittelt, zu dem der Polaritäts- 35 Zur Bildung der sendeseitigen Verzugszeit ds in wechsel z. B. weitergeleitet und ausgesendet werden der sendeseitigen Addiereinrichtung AdS wird aus muß. Beim Empfang eines Impulstelegramms liegen der Soll-Zeit tls (die in diesem Falle der Ist-Zeit der zentralen Steuerung also die neue Polarität P, tli entspricht), einer fiktiven Empfangsphase φe, die Soll-Zeit tls und die gerade aktuelle Kanal- einer je Kanal konstanten und bekannten Sendenummer KNe vor. Fügt man bei mehreren Bündeln 30 phase φ s sowie dem Abtastintervall r die sendeseitige am betrachteten Einsatzort zur Kanalnummer KNe Verzugszeit ds gebildet. Als fiktive Empfangsphase noch mittels des Eingabecodewandlers ECW die <pe wird die Differenzzeit zwischen der gewünschten Bündelnummer BNe hinzu, was in Fig. 3 dargestellt Soll-Zeit tIs und dem letzten Durchgangszeitpunkt ist, so hat die so entstandene Meldung die Form, die der Sendephase <ps durch q>s — 000 definiert. Im in einem Vermittlungssystem der vorher genannten 35 einzelnen erkennt man aus Fig. 7, daß sich die Art verarbeitet werden kann. sendeseitige Verzugszeit ds folgendermaßen ergibt:
    Die von der Vermittlung bzw. der zentralen Steue- ds = ws + τ — e rung auszusendende Nachricht, d. h. die Information
    über einen Polaritätswechsel, muß zu einem be- Für den Fall, daß die Sendephase φ s größer als stimmten Zeitpunkt, der im folgenden Soll-Zeit tls 4° die Empfangsphase φe ist, vereinfacht sich diese Begenannt wird, von den zentralen Einrichtungen, d. h. ziehung:
    vom Zeitplan der Vermittlung, der Sendeeinrichtung ds = ws — SE übergeben werden. Dieser sendeseitige Teil der
    Vermittlungsstelle ist in Fig. 6 im einzelnen dar- Da der Wert für die Sendephasenlage φs für jeden gestellt. Jedem der innerhalb des in eine abgehende 45 Kanal einen bestimmten Wert hat, kann eine Zu-Informationsrichtung führenden Bündels L 2 liegen- Ordnung zwischen einem Kanal und den Werten des den Kanäle K'l bis K' 4 ist im Falle einer Serien- jeweiligen Abtastintervalls r und der Sendephasenmäßigen Weitersendung jeweils ein Senderegister lage ψ s in einem einzigen Umcodiervorgang, der im SR1 bis SR 4, z. B. ein Schieberegister, zugeordnet, Teil I des Umcodierers UCS geschieht, durchgeführt das entsprechend dem als Beispiel gewählten Bit- 5° werden.
    muster für das Impulstelegramm fünf Stellen auf- Für den Fall, daß über die weiterführende Lei-
    weist. tung L1 parallel übertragen wird, können die Sende-
    Die Bildung einer sendeseitigen Verzugszeit ds register entfallen. An ihrer Stelle wird dann aus
    wird an Hand von F i g. 6 erläutert. Unter der Vor- einem hier nicht dargestellten zentralen Register
    aussetzung, daß ein Polaritätswechsel PW zum Zeit- 55 gesendet.
    punkt tls auf den 50-Bd-Kanal K'l gegeben werden Patentansprüchesoll, ist die Information über diesen Polaritäts-
    wechsel im ZeitplanZP (in Fig. 3) mit dem Zeit- 1. Schaltungsanordnung zum Übertragen von
    punkt tls markiert. Wird dieser Zeitpunkt durch Nachrichten über eine Datenwählvermittlungs-
    eine vom Zeitregister kommende Zeit, die als Ist- 60 anlage mit zentraler Steuerung und transparenter
    Zeit tli bezeichnet wird, erreicht, so wird die Aus- Nachrichtenübertragung, bei dem eine codierte
    Sendung eingeleitet. Es gilt also hier die Zuordnung Information über die systembedingten Rastfehler
    tli — tls. Tatsächlich wird der Polaritätswechsel aus den vom sendenden Teilnehmer übertragenen
    jedoch erst mit dem nächsten Sendetakt, der z.B. Nachrichten gebildet.wird und zum zeitrichtigen
    für den Kanal K! 2 durch die Sendephasen φ = 100 65 Weitersenden der zum empfangenden Teilnehmer
    gekennzeichnet ist, zur Aussendung gebracht. Es zu übertragenden .Nachrichten:.dient, dadurch
    ergibt sich demnach eine sendeseitige Verzugszeit ds. gekennzeichnet, daß eitie'äus zwei Addier-Die Ermittlung dieser sendeseitigen Verzugszeit,, au£, t„__, .einrichtungen (AdE, AdS) bestehende zentrale
    '--''■■■■■" ""''-' '■'■- -: '- -■-■■- 909530/88
    Einrichtung sowohl zur Bildung einer ersten Information, die einen durch den Rastfehler bedingte Verzugszeit (de) korrigierenden Wert (tsl) kennzeichnet, als auch zur Bildung einer zweiten Information, die die durch den Rastfehler der abgehenden Polaritätswechsel bedingte Verzugszeit (ds) kennzeichnet, dient und daß die eine Addiereinrichtung (AdE) die erste Information aus einem Wert für das Abtastintervall (T), einem Wert für die übermittelte Verzugszeit (de) und einem Wert für den Zeitpunkt (t Ii) des Eintreffens eines Polaritätswechsels des jeweiligen Kanals und die andere Addiereinrichtung (AdS) die zweite Information aus einem Wert für das Abtastintervall (T), einem Wert für die Sendephase (φ s) und einem Wert für den Zeitpunkt (t2s) der Aussendung eines Polaritätswechsels des jeweiligen betreffenden Kanals bilden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Eingangs- ao seite der Vermittlungsstelle angeordneter Pufferspeicher (EPS) die erste Information (tls) zusammen mit einer den betreffenden Kanal angebenden weiteren Information (LNe) und einer den jeweiligen Polaritätswechsel angebenden Information (F) speichert und daß die zentrale Steuerung (ZSt) die Weiterverarbeitung dieser Information zeitunkritisch durchführt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Ausgangsseite der Vermittlungsstelle angeordneter und als Zeitplan organisierter Speicher (ZP), in den von der zentralen Steuerung (ZSt) zeitunkritisch eine Information über den anzuschaltenden Kanal (LNs) über den Polaritätswechsel (P) und über den Sendezeitpunkt (t2s) gelangt, die Information zeitrichtig ausgibt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Addiereinrichtung (AdE) einerseits zur Aufnähme der empfangsseitigen Verzugszeit (de) über eine Empfangseinrichtung (EE) an alle einer ankommenden Informationsrichtung zugeordneten .Übertragungskanäle (Kl bis K4) anschaltbar und andererseits sowohl mit einem den Zeitpunkt (tIi) des Eintreffens eines Polaritätswechsels feststellenden Zeitregister (ZReg) als auch mit einer Umcodiereinrichtung (UCE) verbunden ist, daß die Umcodiereinrichtung (UCE) in einem, mit einem die Phasenlage aller Kanäle enthaltenden Phasenregister (φ Reg) verbundenen ersten Teil (I) aus der Phase (φ) eine den betreffenden Kanal identifizierende Kanalnummer (KNe) bildet und diese sowohl dem Pufferspeicher (EPS) der zentralen Steuerung (ZSt) als auch einem zweiten Teil (II) des Umcodierers (UCE) zur Verfügung stellt und daß in diesem zweiten Teil aus der Kanalnummer (KNe) das für diesen Kanal geltende Abtastintervall (r) ableitbar ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle von in Serie ankommenden Nachrichten die Empfangseinrichtung (EE) als Serien-Parallel-Umsetzer (SPU) ausgebildet ist, der je Kanal ein eigenes Empfangsregister(£Kl bis ER4 in Fig. 4) enthält, das zur Aufnahme einer ankommenden codierten Abtastinformation im Rhythmus der vom ersten Teil (I) des Umcodierers (UCE) für diesen Kanal geltenden Kanalzuordnungsimpulse fortgeschaltet wird, daß alle Empfangsregister (ERl bis ER4) über Durchschalteglieder (DGl bis DG 4) mit einer Aufnahmeeinrichtung (AE) verbunden sind, in die beim Eintreffen des letzten Bits der codierten Abtastinformation die gesamte Abtastinformation parallel übergeben wird, und daß die der empfangsseitigen Verzugszeit (de) entsprechende Information zur Addiereinrichtung (AdE) und die dem Polaritätswechsel entsprechende Information (P) zum Pufferspeicher (EPS) der zentralen Steuerung (ZSt) gelangt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Addiereinrichtung (AdS) einerseits zur Übergabe der sendeseitigen Verzugszeit (ds) über eine Sendeeinrichtung (SE) an alle einer abgehenden Informationsrichtung zugeordneten Übertragungskanäle (K'1 bis K' 4) anschaltbar ist und andererseits sowohl mit dem den Zeitpunkt (t 2 z) der Aussendung eines Polaritätswechsels angebenden Zeitregister (ZReg) und einer Umcodiereinrichtung (UCS) verbunden ist, in deren mit dem als Zeitplan organisierten Speicher (ZP) verbundenen ersten Teil (I) aus der gelieferten Kanalnummer (KNs) des anzuschaltenden Kanals ein Wert für das für diesen Kanal geltende Abtastintervall (τ) und die Sendephase (φ s) ableitbar ist, und daß in einem mit dem Zeitregister (ZReg) verbundenen zweiten Teil (II) des Umcodierers (UCS) ein Wert für die Kanalnummer (KNs) des anzuschaltenden Kanals ableitbar ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitregister (ZReg) außer dem Zeitpunkt (tli) der Aussendung des Polaritätswechsels auch zur Erzeugung der Phasenlage (φ) aller einer abgehenden Informationsrichtung zugeordneten Kanäle (K' 1 bis K' 4) dient.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle von serienmäßig abgehenden Nachrichten die Sendeeinrichtung (SE) als Parallel-Serien-Umsetzer (PSU) ausgebildet ist, in dem jedem Kanal (K'1 K'4) ein eigenes Senderegister (SR 1 bis SRA) zugeordnet ist, daß alle Senderegister mit einer Ladeeinrichtung (LE) verbunden sind, in der die von der anderen Addiereinrichtung (A dS) gebildete Information über die sendeseitige Verzugszeit (ds) vorliegt, daß je Senderegister ein Durchschalteglied (DG'l bis DG'4) vorhanden ist, das beim Auftreten der einen Kanal identifizierenden Kanalnummer (KNs) durchlässig ist und die Übernahme dieser Information in das betreffende Senderegister ermöglicht, und daß zur Aussendung der Information über den entsprechenden Kanal ein den aus dem im zweiten Teil (II) des Umcodierers gebildeten Kanalnummern entsprechender Takt an das betreffende Senderegister gelegt ist.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der als Zeitplan organisierte Speicher (ZP) zentrale Warteplätze aufweist, die für alle Kanäle zugänglich sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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