DE1299694B - Anordnung zur UEbertragung von Fernsehbildern - Google Patents
Anordnung zur UEbertragung von FernsehbildernInfo
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- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N7/00—Television systems
- H04N7/18—Closed-circuit television [CCTV] systems, i.e. systems in which the video signal is not broadcast
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Über- die Notwendigkeit, überhaupt ein zusammengesetztes
tragung von Fernsehbildern, bestehend aus einer Auf- Signal zu bilden.
nahmevorrichtung, einer Wiedergabevorrichtung und Die Erfindung hat demgegenüber den weiteren
einem gemeinsamen Steuergerät. Vorteil, daß bei einer aus einer Bildaufnahmeröhre,
In der Patentanmeldung P 12 87 620.9-31 ist 5 z. B. vom Vidikontyp, und einem Fernsehempfänger
eine Anordnung geschützt, die dadurch gekennzeich- bestehenden Bildaufnahme- und Wiedergabeanordnet
ist, daß die für die Zeitablenkung in horizontaler nung sämtliche obengenannten Funktionsgruppen bis
und vertikaler Richtung notwendigen Ströme bzw. auf eine entfallen können.
Spannungen in je einem für das Aufnahme- und Wie- Als einzige der obengenannten, üblicherweise notdergabegerät
gemeinsamen Generator gewonnen wer- io wendigen Funktionsgruppen verbleibt der Kameraden,
der die parallel oder in Serie geschalteten Ab- verstärker. Jedoch kann die Stromversorgung für dielenksysteme
speist. . sen Verstärker auch aus dem Fernsehempfänger ent-Für die Wiedergabe von Fernsehbildern im Kurz- nommen oder von einem eigenen Netzteil geliefert
schlußverfahren und für Übertragungsverfahren, bei werden.
denen die für die Zeitablenkung in horizontaler oder 15 Darüber hinaus bietet die Erfindung den Vorteil,
vertikaler Richtung notwendigen Ströme bzw. Span- daß trotz des erheblich verkleinerten Aufwandes
nungen in je getrennten Generatoren für die Auf- beim Aufnahmegerät auch das Wiedergabegerät rela-
nahme und Wiedergabe gewonnen werden, ist es be- tiv einfach und billig hergestellt werden kann, da
kannt, Fernseh-Heimempfanger zu verwenden. Hier- hierfür ein Empfänger benutzt werden kann, der auch
bei gilt auch für die Wiedergabe von Fernsehbildern ao als Heimgerät verwendbar ist, so daß die ganze An-
im sogenannten Kurzschluß-Verfahren mittels nor- lage somit wirtschaftlicher herstellbar ist, da die
maler Fernseh-Heimempfänger (also die Aufnahme Stückzahl der Empfänger nicht nur der relativ klei-
einer Szene oder Bildvorlage z. B. mit einer Kamera nen Zahl der Aufnahmegeräte zu entsprechen
vom Vidikontyp und der Wiedergabe von dem Emp- braucht.
fänger) allgemein das Prinzip, den zur Wiedergabe 25 Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein
verwendeten Empfänger unverändert zu belassen und die gemeinsamen Generatoren für das Aufnahme-
die in diesem Falle notwendige Aufbereitung des und Wiedergabegerät enthaltender Fernseh-Heim-
Bildsignals in der Kamera vorzunehmen. empfänger als Wiedergabegerät verwendet wird und
Diese Aufbereitung erfordert folgende Funktions- auch die für die Bildaufnahmeröhre und/oder den
gruppen: 30 Kameraverstärker erforderlichen Betriebsspannungen
einen Ablenkgenerator für die Horizontal- und bzw. -leistungen von diesem Fernseh-Heimempfänger
Vertikalablenkung; aufgebracht werden.
einen Kameraverstärker für etwa 90 db Verstär- Im Verfolg der Erfindung können die Versorgungskung;
Spannungen für die Bildaufnahmeröhre ganz oder einen Taktgeber zur Gewinnung der horizonta- 35 teilweise entweder aus einem im Empfänger ohnehin
len und vertikalen Synchronisierimpulse; vorhandenen Netzteil oder durch Gleichrichtung des
eine Addierschaltung, in der das sogenannte zu- vom Zeilentransformators im Empfänger abgeleiteten
sammengesetzte oder BAS-Signal auf den die Rücklaufimpuls gewonnen werden. Gemäß einer
Bildinformationen und die Synchronisierzeichen Weiterbildung der Erfindung können an dem Heimenthaltenden
Signale gebildet wird. 40 empfänger Ausgangsbuchsen vorgesehen sein, an Diese Methode ist für viele Anwendungen zu auf- denen die Zuleitungen für die Stromversorgung und
wendig, kompliziert und teuer. für die Ablenkspulen der Bildaufnahmeröhre in der
Nun sind zwar Anlagen für industrielles Fernsehen Weise anschließbar sind, daß beim Einstecken der
mit Aufnahmekamera und Sichtkamera bekannt (be- Zuleitung der Stromkreis für die Ablenkspulen (bzw.
kanntgemachte Unterlagen des deutschen Gebrauchs- 45 eine ihrer Masseverbindungen) unterbrochen und die
musters 1691395), bei denen die Aufnahmekamera Ablenkspulen der Bildaufnahmeröhre mit denen der
mit einem alle Betriebsspannungen und Ablenk- Bildröhre in Reihe (oder parallel) geschaltet werden,
ströme führenden Betriebsgerät über ein Kabel ver- Der gesamte Aufwand einer solchen Bildaufbunden
ist. Hierbei ist jedoch das Betriebsgerät ein nähme-Vorrichtung in Verbindung mit einem Fernseparates, besonders ausgebildetes Zusatzgerät mit 50 seh-Heimempfänger besteht aus einem 4- bis 5stufieigenen
Netzanschlüssen und mit besonderen Verbin- gen Video-Verstärker und etwa zwei Transistorstufen
düngen sowohl zum Aufnahmegerät als auch zum für die Dunkeltastung des Strahlstroms in der Bild-Empfänger.
Darüber hinaus ist bei dieser bekannten aufnahmeröhre während der Rücklaufzeit. Anordnung ein weiteres zusätzliches Gerät in Form. Zwar ist es bereits bekannt, einzelne Funktionen
eines Bedienungskästchens am Bildempfänger vorge- 55 auf der Aufnahmeseite mit denen auf der Wiedersehen,
an dem die notwendigen Regler und weitere gabeseite zusammenzufassen, jedoch werden bei dieelektrische
Anschlüsse vorgesehen sein müssen. sen bekannten Anordnungen die Vorteile der Erfin-Diese
Methode erfordert daher noch immer einen dung nicht erzielt. So ist es z. B. bekannt (USA.-erheblichen
Aufwand an Bauteilen und Geräte- Patentschrift 2210 992), mehrere Aufnahmevorricheinheiten.
60 tungen von einem einzigen die Synchronisierimpulse Gemäß der Hauptpatentanmeldung kann der Auf- erzeugenden Taktgeber zu steuern. Die Verbindung
wand für eine sogenannte Kurzschlußübertragung in zwischen Aufnahme und Wiedergabe erfolgt bei dieder
Weise vereinfacht werden, daß für das Auf- ser Anordnung jedoch in üblicher Weise mit Hilfe
nähme- und das Wiedergabegerät nur je ein gemein- eines BAS-Signals, und auch die Stromversorgung ist
samer Ablenkgenerator für die horizontale und ver- 65 nicht in der erfindungsgemäßen Weise ausgeführt,
tikale Ablenkrichtung verwendet wird. Hierdurch ent- Auch bei mechanischer Abtastung (z.B. deutsche
fällt die Forderung, Synchronisierzeichen vom Auf- Patentschrift 525 380) liegt ein anderes Problem vor.
nahmegerät zum Wiedergabegerät zu übertragen, und Es ist zwischen Wiedergabe- und Aufnahmeseite
lediglich eine mechanische Kupplung in der Weise vorgesehen, daß dieselbe Achse beide Nipkow-Scheiben
trägt. Die Erfindung selbst wird hierdurch nicht berührt. Das gleiche gilt für Vorrichtungen, die allein
auf die Aufnahmeseite beschränkt sind (z. B. USA.-Patentschrift 2587420), bei der beispielsweise die
Linearitätsregelung für die Horizontale und vertikale Ablenklichtung individuell für jedes der drei Ablenksysteme
durchgeführt wird. Auch hier ist die Stromversorgung andersartig.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert.
Die Figur zeigt eine erfindungsgemäße Anordnung in schematischer Form, bei der alle diejenigen Teile,
die zur Erläuterung der Erfindung unwesentlich sind, weggelassen sind.
In dem Aufnahmegerät 1 sind die Kameraröhre 2, Vorverstärker 3 und die Ablenksysteme A1 (für die
Horizontalablenkung) und A2 (für die Vertikalablenkung) enthalten.
Zum Wiedergabegerät, z. B. Fernseh-Heimempfänger, gehört eine Bildröhre 5 mit den zugehörigen Ablenksystemen
A 3 (für die Vertikalablenkung) und A4 (für die Horizontalablenkung) und eine Video-Endstufe
6. Gv ist der im Fernseh-Heimempfänger vorhandene Ablenkgenerator für die Vertikalablenkung
und GH der entsprechende Ablenkgenerator für die Horizontalablenkung.
Mit N ist der Netzteil für die allgemeine Stromversorgung des Empfängers bezeichnet.
Am Fernseh-Heimempfänger 4 sind zusätzliche Anschlüsse bzw. Buchsen 7 vorgesehen, die Ausgangsbuchsen
für die Ablenkspule A 3 (bzw. Generator für Vertikalablenkung Gv) des Heimempfängers
sind. In gleicher Weise sind zusätzliche Anschlüsse bzw. Buchsen 8 für die Ablenkspulen A 4 (bzw. Generator
für die Horizontalablenkung G11) des Heimempfängers
vorhanden. Darüber hinaus sind am Fernseh-Heimempfänger Buchsen 9 angebracht, an
denen zusätzliche Anschlüsse, die von der schematisch durch die Kästchen iV dargestellten Stromversorgung
kommen, angeschlossen sind. 10 ist eine zusätzliche Buchse für die Video-Endstufe.
In der bisher dargestellten Weise stellt der Empfänger 4 einen in seinem Grundaufbau separaten normalen
Fernseh-Heimempfänger dar (die für die Erläuterung der Erfindung nicht wesentlichen Teile sind
nicht dargestellt), mit dem in bekannter Weise von einem Fernsehsender ausgestrahlte Programme empfangen
werden können.
Zur Wiedergabe der Aufnahmen des Aufnahmegerätes 1 und um dieses funktionsbereit zu machen,
werden in die Buchsen 7 bis 10 die entsprechenden Zuleitungen 7 α bis 10« des Aufnahmegeräts 1 gesteckt.
Auf diese Weise können die Bildsignale von der Kameraröhre 2 über die Verbindung 10 a zum
Wiedergabegerät bzw. an die Bildröhre 5 gelangen. Die für das Aufnahmegerät 1 oder die für die
Kamera- bzw. Bildaufnahmeröhre 2 erforderlichen Betriebsspannungen (Strom- bzw. Spannungsversorgung
schematisch durch das Kästchen Na dargestellt) werden mittels der Zuleitungen 9 a zugeführt. Sie
können statt aus dem Netzteil für die allgemeine Stromversorgung des Wiedergabegeräts (Fernseh-Heimempfängers
4) auch durch Gleichrichtung der aus dem Zeilentransformator entnommenen Rücklaufimpulse
gewonnen werden. Ebenso kann auch die Stromversorgung für den Kameraverstärker 3 aus
dem Fernseh-Heimempfänger entnommen oder von einem eigenen Netzteil, welches wahlweise in der
Kamera oder im Fernsehempfänger untergebracht sein kann, bereitgestellt werden.
Beim Einstecken der Zuleitungen la bzw. 8a in
die Buchsen 7 bzw. 8 werden der Stromkreis für die Ablenkspulen A 3 und A 4 (bzw. deren eine Verbindung
mit Masse) unterbrochen und die Ablenkspulen A1 für die Horizontalablenkung der Kameraröhre
2 mit denen (A 4) der Bildröhre 5 in Reihe geschaltet. Das gleiche gilt für die Spulen A 2 des Vertikalablenksystems
der Kameraröhre und derjenigen (A 3) der Bildröhre. Um die Höhe der Ablenkspannungen
des Fernseh-Heimempfängers auf die entsprechenden des Aufnahmegeräts zu bringen, sind zu
den Ablenkspulen A1 und A 2 der Kameraröhre je
ein WiderstandR1 bzw. R2 parallel geschaltet, so
daß diese Parallelschaltung nach Einführen der Stekker in Serie mit dem Ablenksystem des Empfängers
liegt.
Die Ablenkspulen der Bildaufnahmeröhre können im Ausgangskreis separater Ablenkverstärker liegen,
deren Eingang von den Ablenkgeneratoren des Empfängers angesteuert wird.
Ebenso können, besonders dann, wenn die Entfernung zwischen dem Aufnahme- und Wiedergabegerät
groß ist oder wenn mehrere Aufnahmegeräte ein Wiedergabegerät steuern bzw. umgekehrt, die Ablenksysteme
auch parallel geschaltet werden. Sowohl bei parallelgeschalteten, als auch bei in Serie geschalteten
Ablenksystemen ist es zweckmäßig, Phasendrehglieder 11 vorzusehen, die derart bemessen sind,
daß Phasengleichheit in den Ablenksystemen besteht. Diese Übereinstimmung der Phase kann beispielsweise
durch parallele Blindwiderstände, z. B. Wicklungskapazitäten, gestört sein.
Claims (5)
1. Anordnung zur Übertragung von Fernsehbildern nach Patentanmeldung P 12 87 620.9-31
(deutsche Auslegeschrift 1287 620), dadurch gekennzeichnet, daß ein die gemeinsamen
Generatoren für das Aufnahme- und Wiedergabegerät enthaltender Fernseh-Heimempfänger als
Wiedergabegerät verwendet wird und auch die für die Bildaufnahmeröhre und/oder den Kameraverstärker
erforderlichen Betriebsspannungen bzw. -leistungen von diesem Fernseh-Heimempfänger
aufgebracht werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsspannungen
für die Bildaufnahmeröhre ganz oder teilweise aus einem im Empfänger ohnehin vorhandenen
Netzteil gewonnen werden.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsspannungen
für die Bildaufnahmeröhre ganz oder teilweise durch Gleichrichtung der vom Zeilentransformator
im Empfänger abgeleiteten Rücklaufimpulse gewonnen werden.
4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
Heimempfänger Ausgangsbuchsen vorgesehen sind, an denen die Zuleitungen für die Stromversorgung
und für die Ablenkspulen der Bildaufnahmeröhre in der Weise anschließbar sind, daß
beim Einstecken der Zuleitung der Stromkreis für
die Ablenkspulen (bzw. eine ihrer Masseverbindungen) unterbrochen und die Ablenkspulen der
Bildaufnahmeröhre mit denen der Bildröhre in Reihe (oder parallel) geschaltet werden.
5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zu den
Ablenkspulen der Bildaufnahmeröhre je ein Widerstand parallel geschaltet ist und daß diese
Parallelschaltung in Serie mit dem Ablenksystem des Empfängers liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| US2210992A (en) * | 1935-09-21 | 1940-08-13 | Telefunken Gmbh | Television scanning apparatus |
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Also Published As
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| DE1287620B (de) | 1969-01-23 |
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