DE130889C - - Google Patents

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DE130889C
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rail
wheels
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withdraw
straight line
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DENDAT130889D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L13/00Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L13/02Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using mechanical interaction between vehicle and track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein seinem Wesen nach bekannter Reibungsantrieb für Eisenbahn-Signal- oder Stelleinrichtungen. Derselbe besteht aus einer längs einer Fahrschiene angeordneten Reibungsschiene, weiche durch die Rä'der der Fahrzeuge eine Verschiebung erfährt. Diese Verschiebung wird in entsprechender Weise ausgenutzt.
Das wesentlich Neue gegenüber bekannten ähnlichen Einrichtungen besteht gemäfs vorliegender Erfindung darin, dafs die Reibungsschiene bezw. das diese ersetzende Organ eine doppelte Bewegung erhält, nämlich zunächst eine geradlinige, welche zur Leistung der gewünschten Arbeit nutzbar gemacht wird, und sodann eine kreisbogenförmige, welche dazu dient, die Schiene der Einwirkung des Zuges möglichst zu entziehen, um. eine unnöthige Abnutzung oder eine wiederholte Bewegung der mit der Schiene verbundenen Einrichtung oder dergl. zu vermeiden.
In der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 bis 4 eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Neben der Fahrschiene 1, auf welcher die Laufräder 2 der Fahrzeuge rollen, ist eine Schiene 3 angeordnet. Dieselbe ist zweckmäfsig U-förmig auf einer Unterlage 4 derart geführt, dafs sie ihrer Längsverschiebung möglichst geringen Reibungswiderstand entgegensetzt. Zu diesem Zwecke läuft die Schiene 3 zweckmäfsig auf Kugeln oder Rollen 5. Die Träger 6 der Unterlagen für die Schiene 3 sind in geeigneter Weise, z. B. an dem Fufse der Fahrschiene i, mit Hülfe der Arme 7 drehbar gelagert. Diese Lagerung kann nun in verschiedener Weise erfolgen. In Fig. 1 und 2 sind die Träger 6 auf einem Zapfen 8 drehbar angeordnet, welcher in dem Arme 7 derart gelagert ist, dafs er innerhalb gewisser Grenzen sich nach allen Richtungen bewegen kann, während die Schiene 3 durch das Gegengewicht 9 an den Trägern 6 aufwärts gegen den über die Schiene ragenden Theil des Radreifens gehoben wird. In Fig. 3 und 4 sind die Träger 6 um horizontale Zapfen 10 drehbar, welche mit dem cylindrischen Zapfen 8 fest verbunden sind. Auch in diesem Falle werden die Träger durch Gegengewichte 9 derart gehoben, dafs die Schiene 3 an den Radreifen angeprefst wird.
Fährt nun ein Zug auf der Schiene 1, so bewegt der auf der Schiene 3 rollende Theil des Radreifens diese, um den, den Verhältnissen entsprechenden, angestrebten Zweck zu erreichen, wobei die geradlinige Bewegung der Schiene 3 durch Anschläge oder dergl. begrenzt sein kann. Hierauf wird die Schiene 3 infolge der eigenartigen Lagerung um die Bolzen 4 und 8 parallel zur Schiene 1 nach aufsen geschwenkt. Die Ruckbewegung der Vorrichtung kann in bekannter Weise, z. B. durch Federn, Gewichte u. s. w. erfolgen, oder es kann von einer selbsttätigen Rückbewegung abgesehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ein Reibungsantrieb für Eisenbahn-Signaloder Stelleinrichtungen mit einem längs der Fahrschiene angeordneten beweglichen Organ, welches beim Ueberfahren eines Zuges gegen
    die Räder gedrückt wird und dadurch eine Verschiebung erleidet, dadurch gekennzeichnet, dafs die Verschiebung zunächst eine geradlinige ist, welche auf Kugel- oder Rollenlagern erfolgt und für die beabsichtigte Arbeit nutzbar gemacht wird, und demnächst eine Schwenkbewegung der Schiene parallel mit sich selbst eintritt, um die Schiene der weiteren Beeinflussung durch die Räder möglichst zu entziehen.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen:
DENDAT130889D 1901-03-12 Expired DE130889C (de)

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DE130889T 1901-03-12

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