DE13164C - Neuerung an einem Apparate zum Prüfen von Münzen auf Dimensionen und Gewicht - Google Patents

Neuerung an einem Apparate zum Prüfen von Münzen auf Dimensionen und Gewicht

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DE13164C
DE13164C DENDAT13164D DE13164DA DE13164C DE 13164 C DE13164 C DE 13164C DE NDAT13164 D DENDAT13164 D DE NDAT13164D DE 13164D A DE13164D A DE 13164DA DE 13164 C DE13164 C DE 13164C
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Germany
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A. reitze in Hannover
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    • G07D5/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 8. Mai 1880 ab.
Der vorliegende Apparat besteht aus einem Kasten, der theilweise mit einer Platte α bedeckt ist, welche drei Schlitze zum Einstecken der drei verschiedenen Goldmünzen von 20, 10 und S Mark hat; indefs kann der Apparat auch für beliebige andere Münzsorten eingerichtet werden. Unterhalb dieser Platte sind drei zweiarmige, an einem Arm beschwerte Hebel b angebracht (für jede Münzsorte ein besonderer), welche durch das Auflegen einer Münze von richtigem Gewichte ins Gleichgewicht gelangen und in diesem Zustande das Auswerfen der Münze veranlassen, sofern sie auch die richtigen Dimensionen hat.
Der in Fig. 1 dargestellte Querschnitt des Apparates läfst die Einrichtung erkennen.
Fig. 2, 3 und 4 sind Detailzeichnungen der Hebel. Fig. 5 ist eine perspectivische Ansicht des Apparates. Die dem Gewichte c des Hebels entgegengesetzte Seite ist aus zwei Blechstücken gebildet, die genau so viel Abstand von einander haben, dafs das betreffende Goldstück, wenn es seine genau bestimmte Dicke hat, frei passiren kann, während eine auch nur um ein Geringes zu dicke Münze festgehalten wird, oder gar nicht in den Schlitz gelangen kann. Wird, wie in Fig. 1 gezeigt, eine Münze in den Apparat gesteckt, so trifft sie, ehe sie frei durch den Schlitz des Hebels passiren kann, zunächst ■ auf einen Stift d, welcher an der aufrecht stehenden Klappe befestigt ist und in den Schlitz hineinragt, wenn der Apparat in der Rühelage sich befindet. In dieser Lage ist die Münze, wenn sie das richtige Gewicht besitzt, noch nicht im Stande, die Klappe e um ihren Drehpunkt / schwingen zu machen, denn der Schwerpunkt derselben fällt, noch zu weit nach links. Die Münze von richtigem Gewicht ist indefs im Stande, die rechte Seite des Hebelsystems zu senken und dasselbe ins Gleichgewicht zu bringen.
Sobald indefs die Schwerpunkte beider Seiten in die Gleichgewichtslage gekommen sind, ist der Schwerpunkt der Klappe e nicht mehr genügend unterstützt und das Goldstück wirft die Klappe nach rechts hinüber, so dafs ein Uebergewicht des rechten Hebelarmes entsteht und dieser sich noch mehr senkt, wodurch das Goldstück freien Durchgang durch den Schlitz erhält. Die Richtigkeit des Gewichtes ist nunmehr zwar constatirt, ist die Münze nun aber zu grofs im Durchmesser, wie alle falschen Münzen von richtigem Gewicht und richtiger. Dicke, so wird es zwischen den Endbegrenzungen des Schlitzes festgehalten und wird nicht ausgeworfen; hat es aber die richtige Dimension, so fällt es frei in die vordere Abtheilung des Kastens.
Die Klappe e kann nur um ein bestimmtes Mafs nach rechts schwingen, ihr Weg wird durch einen Stift g begrenzt. Nach dem Auswerfen der Münze nimmt der Hebel seine Anfangsstellung wieder ein und die Klappe e wird durch das Uebergewicht von c, indem ihre Kante an die Platte α stöfst, wieder in ihre ursprüngliche Lage gedrängt. Die Klappe' e hat die Form einer Klammer, Fig. 2 und 3.
Die Schenkel h h1 derselben bilden das Gewicht zur "Verlegung ihres Schwerpunktes nach links, in der Anfangsstellung, der seine Unterstützung verliert, wenn eine vollwichtige Münze die Waage ins Gleichgewicht bringt. Es ist schliefs-Iich zu bemerken, dafs die sämmtlichen Verhältnisse der geschilderten Theile so bemessen sind, dafs nur vollwichtige Münzen im Stande sind, sich freien Weg zu bahnen.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Die Anordnung der Klappe e mit dem Stift d, welche die Münze so lange festhält, bis die Waage im Gleichgewicht steht und also das richtige Gewicht der Münze constatirt ist, dann aber, aus in der Beschreibung angeführten Gründen, zur Seite weicht, um dieser freien Durchgang zu gewähren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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