DE13190C - Neuerungen an Speisewasservorwärmern für Dampfkessel - Google Patents

Neuerungen an Speisewasservorwärmern für Dampfkessel

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DE13190C
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G. H. CORLISS in Providcnce, Stadt Rhode Island (V. St. v. N. A.)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/32Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters arranged to be heated by steam, e.g. bled from turbines

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Description

1880.
Klasse 14.
GEORGE HENRY CORLISS in PROVIDENCE (Staat Rhode Island, V. S. A.).
Neuerungen an Speisewasser-Vorwärmern für Dampfkessel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1880 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Speisewasservorwärmer für Dampfmaschinen, die mit nasser Luftpumpe arbeiten, und hat den Zweck, durch eine einfache Vorrichtung das Speisewasser auf eine hohe Temperatur zu bringen.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι theils ein verticaler Schnitt, theils eine Ansicht des Condensators,
Fig. 2 ein Schnitt unter 90° zu dem vorigen und theilweise Seitenansicht.
rs A ist der Dampfcylinder, a1 a2 sind die ^Rohrstutzen für den ausblasenden Dampf, D ist das Fundament, E E1 der Condensator. Zur Speisung wird besonders vorher gereinigtes oder solches Wasser angewendet, was keine Niederschläge · absetzt. Der . Condensator zerfällt in zwei Theile: die obere hohe Kammer E\ in der sich die Röhrenschlange e, durch die das Speisewasser fliefst, befinden, und die untere eigentliche Condensationskammer E, in der der Dampf durch Einspritzung von kaltem Wasser oder auf andere bekannte Weise condensirt wird und aus dem die Luftpumpe L das Condensationswasser und die Luft entfernt. Beide Kammern sind der leichteren Reinigung und der Ausbesserung wegen nicht in einem Stück hergestellt, sondern durch Schrauben vereinigt, so dafs E1 von E ohne grofse Mühe abgenommen werden kann. Die Kammer E1 hat an ihrem oberen Ende Stopfbüchsen ί, durch welche die Röhrenenden der Schlange e dampfdicht durchgehen, und zwar strömt das Speisewasser durch e ein und durch e1 aus. Die Schlange e selbst besteht aus einzelnen, durch Krümmerstücke verbundenen Röhren, die, im Zickzack auf- und absteigend, in einer oder mehreren Reihen (in der Zeichnung sind zwei angegeben) vermittelst der kurzen Quer-Riegel E2E* so in ihrer Lage gehalten werden, dafs sie beim Eintritt des Dampfes kein Geräusch durch Schlagen und Zittern machen können, dabei aber doch der durch die Wärme verursachten Ausdehnung folgen können, weswegen auch die Enden durch die Stopfbüchsen ί geleitet sind.
Die Röhren e können auch durch eine einzige Röhre oder mehrere längere Röhren, die auf irgend eine Art verbunden sind, ersetzt werden; sie können auch schraubenförmig oder auf eine andere Art gebogen sein. Das Wesentliche ist, dafs der Dampf frei durch die Zwischenräume circuliren, das Aeufsere der Röhren e berühren und ungehindert in die Kammer E1 herabsinken kann.
Der Vorgang ist ein sehr einfacher. Der abgehende Dampf des Cylinders tritt abwechselnd durch die Röhrenstutzen a1 a? in die Kammer E1, umspült die Wasserröhren e von allen Seiten und giebt Wärme an dieselben ab. Dann wird er in der unteren Kammer E durch directe Berührimg mit kaltem Wasser condensirt und das Condensationswasser durch die Luftpumpe L fortgeschafft.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Der aus zwei Theilen E und E1 zusammengesetzte Vorwärmer, dessen unterer Theil E das zum Condensiren des Dampfes dienende Wasser aufnimmt und mit einer Luftpumpe L in Verbindung steht, und dessen oberer Theil theils zur Erhitzung des in geeignet gebogener Röhre e circulirenden Speisewassers, theils zur Aufnahme des abgehenden Dampfes und Abführung desselben nach dem Condensator dient.
  2. 2. Der Cylinder A mit den Röhrenstutzen β1«2, Vorwärmer E E1, Speiseröhre e mit ihren Trägern E2 E3 in der gezeichneten Verbindung mit einander und zu dem erklärten Zweck.
  3. 3. Die Stopfbüchsen ί in Verbindung mit dem Vorwärmer £ E1 und der Röhre e.
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