DE133343C - - Google Patents

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DE133343C
DE133343C DENDAT133343D DE133343DA DE133343C DE 133343 C DE133343 C DE 133343C DE NDAT133343 D DENDAT133343 D DE NDAT133343D DE 133343D A DE133343D A DE 133343DA DE 133343 C DE133343 C DE 133343C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/02Cartridge bags; Bandoleers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand .der vorliegenden Erfindung bildet eine nahtlos gewebte Verbandzeugtasche, in welcher der die Tasche, sowie der mit angewebten Verstärkungslappen versehene, den Verschlufsdeckel bildende Theil aus einem Stück ohne Naht gewebt sind, und der den Deckel bildende Theil zwecks lösbarer Befestigung an einem Patronenbandelier mit einem Doppelhaken versehen ist.
Die für je eine Tasche bestimmten Längen werden als zusammenhängendes Band nach der im deutschen Patent 121 553 beschriebenen Art und Weise hergestellt und nachträglich in geeignete Längen zerschnitten.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt:
Fig. ι die schaubildliche Ansicht eines Patronenbandeliers mit angehängter Verbandzeugtasche; Fig. 2 die schaubildliche Ansicht eines gewebten Bandes vor seiner Zerschneidung in geeignete Längen; Fig. 3 die schaubildliche Ansicht einer für eine Tasche bestimmten Länge im offenen und Fig. 4 denselben Theil im zusammengefalteten Zustande; Fig. 5 die schaubildliche Ansicht der fertigen Tasche mit dem Verbandzeug; Fig. 6 einen Querschnitt der Tasche und Fig. 7 einen Querschnitt des Gewebes; Fig. 8 die schaubildliche Ansicht des zur Befestigung dienenden Doppelhakens.
Das Band α, welches die für je eine Tasche bestimmten Längen enthält, wird allgemein als ein aus den drei Lagen 1, 2, 3 (Fig. 7) bestehendes Gewebe nach dem im deutschen Patent 121553 erklärten Verfahren hergestellt. Der hauptsächlichste Unterschied besteht jedoch darin, dafs hier die Taschen nicht, wie dort, unmittelbar neben einander liegend, sondern in gewissen Abständen auf dem Bande hergestellt werden. Der zwischen den eigentlichen, aus den Lagen 2 und 3 gebildeten Taschen b liegende Theil des Gewebes besteht bis zum Rande i nur aus den Kettenfäden m, denn die Schufsfäden sind nur bis ο eingetragen.
Hat man ein Band in dieser Weise hergestellt, so werden die einzelnen für je eine Tasche bestimmten Längen an der Linie x-x der Fig. 2 abgetrennt, die Kettenfäden m beseitigt und dann die in Fig. 3 dargestellte Länge derart umgeformt, dafs die Innenseite der Tasche b nach aufsen kommt, wodurch die Ränder ο und i nach der Umlegung der vorspringenden Lappen k im Innern der Tasche b zu liegen kommen, wie in Fig. 4 veranschaulicht. Hierauf kann man die stumpf zusammenstofsenden Ränder^/zusammennähen und aufserdem noch die Lappen k mit der aus der Lage 1 bestehenden Rückwand des Deckels mittelst Niete g vereinigen. Der Deckel wird mit Hülfe der Verschlufstheile h nach Art der Handschuhbefestigung an der Tasche b befestigt (s. Fig. 5 und 6). Aufser diesen Theilen sind noch die Metallaugen / im Deckel angebracht, durch welche der zum Befestigen der Tasche dienende Doppelhaken c, d hindurchtritt.
Ist das als Packety zusammengelegte Verbandzeug in die Tasche eingeführt, so schliefst man den Deckel der Tasche und steckt die Enden der Haken c durch die Oeffnungen e des Patronenbandeliers A, wo die Tasche dann die in Fig. 1 gezeigte Stellung einnimmt und
bequem getragen werden kann, und das Verbandzeug nicht nur direct zur Hand ist, sondern auch unbeschmutzt bleibt, was von der jetzigen Transportweise im Tornister-u. s. w. nicht behauptet werden kann, weil es mit anderen Gegenständen unvermeidlich zusammenkommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: . '
    Verbandzeugtasche, dadurch gekennzeichnet, dafs sowohl die Tasche (b) als auch der Deckel (k) nebst den beiden seitlichen Verstärkuhgslappen aus einem Stück ohne Naht gewebt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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