DE133373C - - Google Patents

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DE133373C
DE133373C DENDAT133373D DE133373DA DE133373C DE 133373 C DE133373 C DE 133373C DE NDAT133373 D DENDAT133373 D DE NDAT133373D DE 133373D A DE133373D A DE 133373DA DE 133373 C DE133373 C DE 133373C
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shaft
wheel
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punch
notches
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/02Stamping using rigid devices or tools
    • B21D22/06Stamping using rigid devices or tools having relatively-movable die parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Prägemaschine und bezweckt die Herstellung einer solchen Maschine, die stark und einfach gebaut ist, aus wenigen, direct wirkenden Theilen besteht und bei welcher die continuirliche Drehbewegung der zum Antrieb des Stempels dienenden Welle der zum Antrieb des Blechhalters dienenden Welle eine intermittirende Bewegung mittheilt, und zwar so, dafs so wenig wie möglich Zug in den einzelnen wirkenden Theilen auftritt.
Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine neue Verbindungsweise zwischen dem Blechhalter und der denselben bewegenden Welle.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht die Erfindung.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Maschine; der Blechhälter befindet sich in seiner untersten Stellung, wo er das zu prägende Stück auf den Prägestock preist; der Stempel befindet sich in der Mitte seines Hubes.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Maschine, und zwar derjenigen Seite j an welcher die Uebertragung der Bewegung von der Hauptwelle auf die Welle zur Bethätigung des Stempels und auf die zur Bethätigung des Blechhalters stattfindet.
Fig. 3 ist ein verticaler Schnitt durch die Mitte von vorn nach hinten bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Stellung der einzelnen Theile.
Fig. 4 ist eine Einzelansicht der Zahnradübertragung zwischen der Stempelwelle und der Blechhalterwelle in der der Fig. 3 entsprechenden Stellung.
Fig. 5 ist eine ähnliche Schnittansicht wie Fig. 3, bei welcher der Stempel sich in seiner tiefsten Stellung befindet.
Fig. 6 ist eine Einzelansicht der Zahnradübertragung zwischen den beiden Wellen in der der Fig. 5 entsprechenden Stellung.
Fig. 7 ist eine ähnliche Schnittansicht wie Fig. 3, bei welcher Stempel und Blechhalter aus einander sind.
Fig. 8 ist eine Einzelansicht der Zahnradübertragung zwischen den beiden Wellen in der Stellung, die der Fig. 7 entspricht.
Fig. 9 ist eine Oberansicht der Maschine.
Das Fufsgestell α und die Seitenrahmen b c der Maschine können beliebiger Form und Gröfse sein.
d ist die Haupttriebwelle, die ihren Antrieb von einer beliebigen Kraftquelle aus entweder durch Riemen- oder durch Zahnradübertragung erhält. Im vorliegenden Fall ist die Welle an einer Seite der Maschine mit einer losen und einer festen Riemscheibe e f und einem Schwungrad g versehen.
Innerhalb des Rahmens b c ist eirre gekröpfte Welle h angeordnet, auf welcher ein grofses Zahnradi aufgekeilt ist, das in ein Rady am Ende der Triebwelle d eingreift.
Etwas über der Welle h ist eine zweite gekröpfte Welle k angebracht, die mit der Welle h direct so im Eingriff steht, dafs die continuirliche Drehbewegung der Welle h in jeder Richtung der Welle k eine intermittirende Drehbewegung in entgegengesetzter Richtung ertheilt.
Der Prägestock / ist zwischen den Rahmen b c auf dem Fufsgestell der Maschine angebracht.
Der Blechhalter m kann sich in verticaler Richtung dem Prä'gestock nähern oder von ihm entfernt werden. Der Blechhalter ' ist im vorliegenden Fall mit einer Geradführung η verbunden; letztere ist mit Leisten ο ρ versehen, die in Führungen q r am Seitenrahmen bc angeordnet sind.
Die Geradführung η ist mittels vier Stangen s mit einer anderen Geradführung t am oberen Maschinenende verbunden, welche ebenfalls, vertical auf- und abbeweglich ist. ■ . ■
Die Geradführung t umschliefst die gekröpfte Welle k und erhält eine auf- und abgehende Bewegung dadurch, dafs der Krummzapfen u mit einem horizontal gleitenden Klotz ν versehen ist,'der in einer Nuth w in. der Geradführung t vor- und rückwärts bewegt wird, wenn die Welle k sich dreht.
Die auf- und abgehende Bewegung der Geradführung t wird durch die Stangen s der unteren Geradführung η und so dem von dieser getragenen Blechhalter mitgetheilt.
Der Stempel χ des Prägestocks ist mit dem Gleitblock jr. der Geradführung η verbunden, und der Block y steht seinerseits durch eine verstellbare, bei 3 angelenkte Stange 2 mit dem Krummzapfen ^ der Welle h in Verbindung.
Die Verbindung der Wellen h und k wird folgendermafsen hergestellt:
Ein theilweise gezahntes Rad 4 ist zwischen dem Rad i und dem Rahmen c auf der Achse h aufgekeilt. Ein ebensolches Rad 5 ist auf der Wellet oberhalb des Rades 4 aufgekeilt.
Das Rad 4 ist ungefähr auf die Hälfte seines Umfangs mit Zähnen versehen und an beiden Enden der Zahnung sind Einschnitte 6, 7 und hinter diesen zwei Zapfen 8, 9, die zweckmäfsig Rollen 10 tragen, vorgesehen (Fig. 4 und 6). , .-..·. ■ ■ ·.
Das Rad 4 ist bei 11 auf ein gröfseres Stück der nicht mit Zähnen versehenen Seite dünner : als an der anderen Seite; die Zapfen 8, 9 stehen etwas über die Fläche des ausgeschnittenen Theils 11 hervor.
Die Peripherie des Theils 11 ist von dem ■ Zapfen 8 bis zum. Zapfen 9 concentrisch zur Welle h, jedoch ist der Radius hier gröfser als der der gezahnten Seite. Das Rad 5 besitzt einen Zahn weniger als das Rad 4; zu ; beiden Seiten der Zähne befindet sich ein, grofser Zahn 12, 13, der in die Einschnitte 6, 7 ' des Rades 4 pafst. Das Rad.5 ist ferner mit Einschnitten, 14, 15 versehen, die nach der; Peripherie des Rades und nach einer Seite offen sind zur Aufnahme der Rollenzapfen 8 und 9 des Rades 4. . ■
Der äufsere Rand der Zähne 12, 13 befindet sich in solcher Entfernung vom Mittelpunkt des Rades, dafs diese Zähne längs der Peripherie :
des eingeschnittenen Theils 11 des Rades 4 laufen, wenn letzteres sich dreht.
Das Rad 5 wird dabei stillgehalten von dem Augenblick an, wo einer seiner Einschnitte 14, 15 einen der Rollenzapfen 8,9 verläfst, bis zu dem Augenblick, wo der andere Zapfen in den anderen Einschnitt eintritt.
Der flache Theil 16 des Rades 5 entspricht in seiner Dicke dem ausgeschnittenen Theil 11 des Rades 4.
Die Einschnitte 14, 15 des Rades 5 sind so gestaltet, dafs, wenn einer der Zapfen, z. B. 8, in einen der Einschnitte, z.B. 14, einzugreifen im Begriff steht, die Wandungen des Einschnittes rechtwinklig zu einem Radius durch den Zapfen 8 stehen, so dafs jedes Stofsen oder Schlagen der beiden Räder an einander auch bei grofser Umdrehungsgeschwindigkeit vollständig, ausgeschlossen ist.
Im vorliegenden Falle ist der ausgeschnittene Theil 11 etwa χ/3 so dick wie das ganze Rad 4, während die Rollenzapfen 8, 9 ebenfalls um Y3 der Raddicke überstehen. Der flache Theil 16 ist 2/3 so stark wie das Rad 5.
Die beschriebene Einrichtung sichert eine leichte und., zuverlässige Wirkung, des Rades 4 nach beiden Richtungen, wobei abwechselnd eine Drehung und dann ein Stillstand des Rades. 5 stattfindet, ohne dafs Gefahr vorhanden ist, dafs die Zähne brechen oder sonst Störungen eintreten.
Durch die neue Anordnung werden Stöfse und . Schläge vermieden, die bei Maschinen bisheriger Art unvermeidlich waren.
Ein weiterer Vortheil ist der, dafs die Zähne der Räder nur beim Hinbringen und Wegziehen des Blechhalters in Wirkung treten, also nur für eine Leistung, die wenig Kraft erfordert, während zum Prägen selbst nur die Zapfen 8, 9 des Rades 4 in Thätigkeit kommen.

Claims (3)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    ι . Eine Prägemaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs von einer Welle (h) zum Antrieb des Stempels eine Welle (u) zur Bewegung des Blechhalters (m) in der Weise angetrieben , wird, dafs die continuirliche Drehbewegung der Stempelwelle (h) der Blechhalterwelle (k) eine absatzweise Drehbewegung mittheilt.
  2. 2. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die obere von der gekröpften Welle (U), zum' Antrieb des Blechhalters (m) vertical auf- und abbewegte und mit diesem fest verbundene Geradführung (t) mit der unteren, den Blechhalter (m) tragenden Geradführung (n) unter Umgehung. der Stempelwelle (7zJ in fester Verbindung steht.
  3. 3. Eine Maschine nach Anspruch.1, dadurch gekennzeichnet, dafs die continuirliche Bewegung der Stempelweile(h) der Blechlialter-
    welle (k) eine intermittirende Bewegung durch zwei auf diese Wellen (k h) aufgekeilte Zahnräder (5, 4) mit nur theilweiser Zahnung ertheilt, von denen das eine (5) mit zwei hinter den Enden des Zahnkranzes angeordneten Einschnitten (14, 15) und mit zwei zwischen diesen Einschnitten und. dem Zahnkranz angeordneten grofsen Zähnen (12, 13) versehen ist, während das andere (4) zwei mit Rollen (10) versehene Zapfen (8, 9) besitzt, die zum Eingreifen in die Einschnitte (14, 15) des anderen Rades bestimmt sind und ferner ebenfalls zwei Einschnitte (6, 7) besitzt, in welche die grofsen Zähne (12, 13) des anderen Rades eingreifen, und dafs ferner das zweitgenannte Rad (4) aufserdem einen gekrümmten Theil besitzt, an welchem die grofsen Zähne des anderen, ohne einzugreifen, entlang laufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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