DE136360C - - Google Patents

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DE136360C
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tire
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs
    • B60C7/16Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs of helical or flat coil form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Erfindungsgegenstand bezieht sich auf solche Gummiradreifen, welche mittelst eines flachen Metallbandes auf der Felge befestigt werden und besteht in einem Hohlgummireifen von annähernd D-förmigem Querschnitt, bei welchem das Befestigungsband die ebene Grundfläche des Reifens überdeckt.
Der Zweck des Erfindungsgegenstandes besteht darin, die Beschädigung des Radreifens durch die seitlichen Ränder des Befestigungsbandes zu verhindern und die Gebrauchsfähigkeit des Reifens zu verlängern, und zwar dadurch, dafs in der den Reifenhohlraum umgebenden Gummischicht eine Schutzhülle vorgesehen ist, bestehend aus einer oder mehreren in ununterbrochen schneckenförmigen Wickelungen um den ganzen inneren Reifenumfang herumgeführten, in die Gummimasse eingebetteten Schnur bezw. Schnüren, deren einzelne Wickelungen durch die Gummimasse von einander getrennt sind.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι und 2 Längsschnitte eines Reifentheils mit eingebetteter Schnur bezw. Schnüren, und zwar ist in Fig. 1 die Schnur in durchgehenden schneckenförmigen Wickelungen und in Fig. 2 in getrennten kreisförmigen Wickelungen angeordnet gezeigt.
Fig. 3 ist der Querschnitt des Reifens nach Fig. i.
Fig. 4 und 5 sind den Fig. 1 und 2 ähnliche Längsschnitte, bei welchen jedoch zwischen den Schnurwickelungen Rillen vorhanden sind.
Fig. 6 schliefslich ist ein Querschnitt, welcher die Anwendung des Erfindungsgegenstandes bei einem Reifenmantel zeigt.
Der Gummihohlreifen besitzt D-förmigen bezw. annähernd D-förmigen Querschnitt und der Hohlraum D-förmigen, dreieckigen, eiförmigen oder beliebigen anderen Querschnitt. α ist der Gummi, b die in diesem eingebettete Schnur und c eine Segeltuchhülle für den Reifenhohlraum.
Die Herstellung eines Gummireifens, beispielsweise nach Fig. 1 und 3, wird auf einem Dorn ausgeführt, dessen Querschnitt der beabsichtigten Gestalt des Reifenhohlraumes entsprechend gewählt wird.
Soll der Reifenhohlraum mit einer Lage Segeltuch c versehen werden, so wird zunächst ein Streifen von mit Gummiüberzug versehenem Segeltuch um den Dorn gewickelt, und zwar so, dafs die mit Gummiüberzug versehene Fläche nach aufsen gerichtet ist und die einander überschneidenden Kanten vereinigt sind. Aufserdem kann die Lage auch aus zwei oder mehreren über einander gelegten und durch Gummilösung mit einander vereinigten Streifen hergestellt werden.
Um den mit dieser Segeltuchlage versehenen Dorn wird dann in Form einer Schnecke, entweder mit dicht an einander liegenden Wickelungen oder vorteilhaft mit Zwischenräumen zwischen den einzelnen Wickelungen, eine oder mehrere Schnüre bezw. ein Band b aus Faserstoff von rundem, flachem oder sonst geeignetem Querschnitt gewickelt und auf den Dorn entweder durch Festkleben an der mit
Gummiüberzug versehenen Segeltuchlage c oder in anderer Weise befestigt.
Werden zwei oder mehrere Schnüre angewendet, so können die Wickelungen derselben, wie bei ο (Fig. 5) gezeigt, neben einander gelagert werden, so dafs ein flaches Band entsteht, dessen Wickelungen in einigem Abstande von einander liegen.
Bei der in Fig. 1 gekennzeichneten Ausführungsform können die Zwischenräume zunächst mit plastischem Gummi ausgefüllt werden, worauf Gummi um das Ganze herumgelegt, um den Radreifen dann beim Durchdrücken des Gummis durch eine Form zu formen, und schliefslich der Reifen in der üblichen Weise, vorteilhaft vor der Entfernung des Dorns, vulkanisirt wird.
Werden an Stelle der Schneckenwickelungen gesonderte Wickelungen b, wie in Fig. 2 gezeigt, angewendet, weiche je in einer Querebene liegen, so werden diese. Wickelungen aus kurzen Schnurlängen hergestellt, deren Enden vortheilhaft in der Mittellinie der Dorngrundfläche an einander liegen, und werden durch Anhaften an der vorher auf den Dorn aufgebrachten Segeltuchlage c während der Aufbringung des Gummis an Ort und Stelle gehalten.
Zur Entfernung des Reifens vom Dorn kann erforderlichenfalls die ebene Grundfläche des Reifens, der Mittellinie g (Fig. 3) entsprechend, längsgeschlitzt und die so getrennten Theile nach erfolgtem Abnehmen vom Dorn durch Verkitten der Schnittflächen und Auflegen eines oder mehrerer mit Kautschuküberzug versehener Segeltuchstreifen h auf der Reifengrundfläche wieder vereinigt werden.
Die vorzugsweise verwendete Schnur ist eine aus Litzen hergestellte Schnur von rundem, quadratischem, flachem oder eiförmigem Querschnitt, indessen kann auch irgend ein anderes Fasermaterial verwendet werden.
Um ferner die Klebfähigkeit des Gummis an der Schnur zu sichern, ist es vortheilhaft, die Schnur mit Kautschuklösung zu überziehen.
Die vorliegende Erfindung ist natürlich nicht allein für solche Reifen verwendbar, welche nicht von einem äufseren Mantel umschlossen sind, sondern auch für mit einem solchen Mantel umgebene Reifen, und weiter kann auch der D-förmige Mantel selbst mit Schnüren in der beschriebenen Weise versehen sein, wie in Fig. 6 dargestellt, in welcher u der den Reifen t umgebende, mittelst eines Bandes ν am Radkranz befestigte Mantel ist, welcher mit einer Segeltucheinlage c und mit in den Gummi eingebetteter Schnur bezw. Schnüren b in der beschriebenen Weise versehen ist. Der Mantel u ist weiter bei g an der Grundfläche entlang aufgeschnitten, damit er über den Reifen t hinweggeführt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Gummihohlreifen von D-förmigem Querschnitt mit flachem Befestigungsband und innerer Schutzhülle, dadurch gekennzeichnet, dafs diese" Schutzhülle aus einer Schnureinlage (b) aus Faserstoff besteht, welche in Gestalt innerer, in Zwischenräumen in den Gummi eingebetteter und durch letzteren von einander getrennter, schraubenförmiger Wickelungen oder einzelner Ringe hergestellt ist und zur Verhinderung des Durchschneidens der Seitenwä'nde des Gummireifens durch die Kanten des inneren, den Reifen auf dem Rad haltenden Befestigungsbandes (v) dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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