DE136561C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE136561C DE136561C DENDAT136561D DE136561DA DE136561C DE 136561 C DE136561 C DE 136561C DE NDAT136561 D DENDAT136561 D DE NDAT136561D DE 136561D A DE136561D A DE 136561DA DE 136561 C DE136561 C DE 136561C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gas
- pipe
- mixture
- beer
- pressure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 31
- 235000013405 beer Nutrition 0.000 claims description 17
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 11
- 238000000855 fermentation Methods 0.000 claims description 10
- 230000004151 fermentation Effects 0.000 claims description 10
- RTZKZFJDLAIYFH-UHFFFAOYSA-N Diethyl ether Chemical compound CCOCC RTZKZFJDLAIYFH-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 9
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 9
- 230000002378 acidificating effect Effects 0.000 claims description 5
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 3
- 239000007921 spray Substances 0.000 claims description 3
- 235000013361 beverage Nutrition 0.000 claims description 2
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 13
- CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N Carbon dioxide Chemical compound O=C=O CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 3
- 230000008569 process Effects 0.000 description 3
- 230000009471 action Effects 0.000 description 2
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 2
- 239000000110 cooling liquid Substances 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 2
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 2
- 239000003380 propellant Substances 0.000 description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 description 1
- 235000015107 ale Nutrition 0.000 description 1
- 244000052616 bacterial pathogen Species 0.000 description 1
- 229910002092 carbon dioxide Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000001569 carbon dioxide Substances 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000007710 freezing Methods 0.000 description 1
- 230000008014 freezing Effects 0.000 description 1
- 239000013505 freshwater Substances 0.000 description 1
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 1
- 235000015095 lager Nutrition 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 235000020004 porter Nutrition 0.000 description 1
- 230000002311 subsequent effect Effects 0.000 description 1
- 238000013022 venting Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12H—PASTEURISATION, STERILISATION, PRESERVATION, PURIFICATION, CLARIFICATION OR AGEING OF ALCOHOLIC BEVERAGES; METHODS FOR ALTERING THE ALCOHOL CONTENT OF FERMENTED SOLUTIONS OR ALCOHOLIC BEVERAGES
- C12H1/00—Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages
- C12H1/12—Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation
- C12H1/14—Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation with non-precipitating compounds, e.g. sulfiting; Sequestration, e.g. with chelate-producing compounds
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Genetics & Genomics (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Devices For Dispensing Beverages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- Jig 136561 KLASSE 6 b.
Die vorliegende. Erfindung bezieht sich auf das Verfahren des Frischens gegohrener Getränke
, insbesondere von Bier, durch die .Wiedereinführung der bei der Gährung entweichenden
gasförmigen Gährungsprodukte, und bezweckt vorwiegend eine Verbesserung dieses Verfahrens dahin, dais dem Bier von
den genannten Produkten die Kohlensäure möglichst nur im Gemisch mit den gebildeten
Aethern, unter Hintanhaltung schädlicher Beeinflussung der letzteren, wieder zugeführt
wird.
Dieser Erfindung gemäfs wird die Verbesserung in nachstehender Weise erreicht:
Vom gährenden Bier (Lagerbier, Porter, Ale u. s. w.) wird, wenn dasselbe gut »in
Krausen steht«, und nöthigenfalls nach Entfernung der Decke gerührt und gelüftet worden
ist, eine hinreichende Menge zur Fertiggährung in Fässer abgezogen, welche einen
Ueberdruck von etwa 0,5 bis 5kg aushalten; das Kräusenbier wird so hoch eingefüllt, dafs
nur ein geringer Leerraum verbleibt. Die Fässer bleiben mit offenem Spundloch so lange
stehen, bis der Geruch der entweichenden Gase erkennen läist, dais sie luftfrei sind. Hiernach
wird das Fais an einen »Verdichter« (Compressor) angeschlossen, wobei zweckmäfsig
das Verbinduhgsrohr zuvor durch Hindurchtreiben von geeigneter Flüssigkeit oder Gas
vollständig entlüftet wurde. Zugleich mit den Gährungsgasen wird in den Compressionsraum
des Verdichters, der äufserdem mit einer Kühlvorrichtung versehen ist, Kühlflüssigkeit eingespritzt,
z. B. luftfreies gekühltes Wasser, und dadurch einer Schädigung bezw. widerlichen
Geschmacksänderung der (bis 1Z2 pCt.)
vorhandenen, für das Verfahren werthvollen Aether durch die Verdichtungswärme vorgebeugt.
Gleichzeitig nimmt das Wasser jedoch auch vorhandene flüchtige saure, schlecht schmeckende Produkte in erheblichem Mafse
auf. Das comprimirte Gemisch aus Kohlensäure und Aether wird zusammen mit dem Wasser in ein Gefäfs gedrückt, wobei das
Wasser, in Form eines Sprühregens durch das im genannten Gefäfs bereits vorhandene Gas
fallend, dieses nochmals wäscht, d. h. durch Aufnahme einer weiteren Menge flüchtiger
saurer Produkte weiter reinigt. Das Gefäfs wird im Nachfolgenden »Wascher« genannt
werden. Da das im Wascher sich sammelnde Wasser luftfrei ist und unter Druck steht, so
benutzt man dasselbe zweckmäfsig im Verdichter (in welchen es unter entsprechendem
Druck eingeführt werden mui's) so oftmals wieder, als dies sein Gehalt an aufgenommenen
Verunreinigungen gestattet, worauf man es durch frisches entlüftetes und gekühltes
Wasser ersetzt.
An Stelle von Wasser, welches Erfinder im Allgemeinen vorzieht, können auch andere
Flüssigkeiten oder Lösungen benutzt werden, um besondere Nebenzwecke zu erfüllen, wie
die Abtödtung von Keimen oder die Beseitigung schädlicher Gährungsprodukte, wie die
erwähnten sauren, falls diese in einer durch •Wasser allein nicht zu bewältigenden Menge
auftreten sollten u. s. w.
Der Wascher wird zweckmäfsig gekühlt, einestheils des Wassers und seiner Verunreinigungen,
anderentheils des Kohlensäureäthergemisches wegen.
Das in der eben beschriebenen Weise behandelte Gährungsgas wird, nachdem man es
z. B. durch Tuchfilter u. s. w. von seinem Feuchtigkeitsgehalt befreit hat, mit dem aufzufrischenden
Bier in einem »Frischer« genannten Gefäfs in der Weise zusammengebracht,
dafs das Gas von unten, das Bier als Sprühregen von oben eintritt, die Einführung
des Gases aber bei einer Temperatur und unter einem Druck erfolgt, die niedriger sind als die
Temperatur des Bieres und der Druck, unter welchem das Bier steht. Es ist durch vielfältige
Versuche erprobt, dais unter diesen Bedingungen eine sehr vollkommene Frischung
sich erreichen läfst; am zweckmäfsigsten wird das Gas mit der Gefriertemperatur des Wassers
bezw. einer noch niedrigeren Temperatur mit dem Bier zusammengeführt und das Bier unter
einem Druck von ι bis 2,5 kg eingeführt. Der Erfinder hat ermittelt, dafs es, um das ätherhaltige
Kohlensäuregas auf die benöthigte Temperatur herunterzukühlen, erforderlich ist,
dasselbe auf serhalb des Waschers in besonderen, vor der Füllung entlüfteten »Kühlern« eine
Zeit (ungefähr einen Tag) lang bei einer verhältnifsmäfsig niedrigen, aber gleichförmigen
Temperatur unter einem 10 Atmosphären nicht untersteigenden Druck zu halten; nach dieser
Behandlung kühlt sich das Gemisch beim Expandiren pro Volumen nur um einen Bruchtheil
eines Grades ab. Die Kühler werden zwischen Wascher und Frischer eingeschaltet.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Beispiel einer zur Ausführung des Verfahrens geeigneten
Apparateanordnung dargestellt.
Fig. ι zeigt dieselbe in der Seitenansicht, wobei einige Theile weggebrochen gedacht,
andere im Schnitt gezeichnet sind.
Fig. 2 veranschaulicht den unteren Theil des »Frischers« von rechts Fig. 1 aus gesehen;
einige Theile sind weggebrochen gedacht, andere im Schnitt gezeigt.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht z. Th. im Schnitt eines Theiles des Verdichtungscylinders und
anliegender Theile.
Fig. 4 zeigt in Vorderansicht den »Wascher« zusammen mit einer Reihe von Gaskühlern,
welche bezüglich der in Fig. 1 gezeigten etwas verschieden angeordnet sind.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht des mit dem Verdichter verbundenen Regulators.
Fig. 6 ist eine Ansicht im Schnitt eines Gaskühlers.
In Fig. ι bezeichnet α die Gährfässer, durch
mit Ventilen c versehene Rohre an eine Leitung b angeschlossen, die horizontal verlaufend
über ein Sicherheitsventil d mit einem absteigenden Rohr c verbunden ist, das seinerseits
durch Kuppelung /' mit dem horizontalen, seitlich in den Cylinder h des Verdichters i eindringenden
Rohr g in Verbindung steht. Der Verdichter ;' ist doppelwirkend, so dafs bei
jedem Hub seines Kolbens k (Fig. 3) Gas aus dem Gährgefäfs eingesaugt und die vorher eingesaugte
Gasladung auf der entgegengesetzten Kolbenseite verdichtet durch das Rohr / ausgetrieben
wird. Am Punkte 11 (Fig. 3) communicirt mit dem Verdichtercylinder ein
Rohr in, abgezweigt von einem Rohr 0, welches in Verbindung steht mit einem gekühlte
Flüssigkeit (z. B. Kaltwasser) enthaltenden Behälter, so dafs bei jedem Hub des Kolbens k
ein Strahl kalter Flüssigkeit zusammen mit dem durch g hereinkommenden Gas eingespritzt
wird. Das Gemisch von Kühlflüssigkeit und comprimirtem Gas wird aus dem Verdichter
durch das Rohr I, welches die Wand q des auf niedriger Temperatur gehaltenen Raumes
r durchdringt, nach einem stehenden Cylinder s, dem"»Wascher« gefördert, derart, dais
das Rohr / in eine an der Decke des Cylinders angeordnete Düse t mündet, welche aus einem
kurzen Rohr besteht, das oberhalb des unteren, geschlossenen Endes einen Längsschlitz u hat.
Die Flüssigkeit fällt somit in Gestalt eines Sprühregens durch das den Cylinder erfüllende
Gas nach dem Boden, wo sie sich sammelt. Vom unteren Theil des Cylinders führt ein
Rohr ν nach einem in der Leitung 0 vor der Leitung m angeordneten Dreiweghahn zv, so
dais die Flüssigkeit unter dem Druck des im Cylinder befindlichen Gases im Kreislauf benutzt
werden kann, bis ihre Verunreinigungweitere Verwendung ausschliefst,. wonach sie
dann am Boden des Cylinders vermittelst Hahnes χ abgezogen wird.
Hinter dem Wascher j sind im Kaitraume r, in Hintereinanderschaltung mit einander verbunden,
mehrere, z. B. drei, stehende, cylindrische Gefäfse y derart angeordnet, dafs der
Boden des ersten Gefäfses mit dem Kopf des zweiten durch Rohr ζ und der Boden des letzr
teren mit dem Kopf des dritten durch Rohr ι in Verbindung steht, so dafs diese Gefäfse
thatsächlich ein Gefäfs bilden. Der erste Kühler y ist am Kopf mit dem Kopf des Wäschers s
durch Rohr 2 in Verbindung; vom unteren Theil des letzten Kühlers y ist ein Rohr 3 nach
dem »Frischer« geführt. Jeder Kühler y hat in der Decke einen Luftablafshahn 4 und im
Boden einen Abziehhahn 5. Sie werden'vor
dem Gebrauch in der Art entlüftet, dafs man sie von unten her bei offenem Lufthahn vollständig
mit luftfreiem Wasser füllt, dann die Lufthähne schliefst und das Wasser durch die
Hähne 5 abfliefsen läfst. Mit dem ersten Kühler y ist durch Rohr 7 ein Druckmesser 6 verbunden,
der zusammen mit dem durch Rohr 10 mit der Rohrkuppelung / verbundenen Druckmesser
8 und dem durch Rohr 11 mit dem Wascher ί verbundenen Druckmesser 9 auf
einer gemeinsamen Tafel angeordnet ist.
Der »Frischer« besteht zweckmäfsig aus einem stehenden Cylinder 12, in dessen Decke
das Zuleitungsrohr 13, 29 für das zu frischende Bier einmündet und von dessen Boden ein Abzugsrohr
14, event, mit eingeschalteter Filterpresse 15, nach dem Füllraum abgeht, wo es
in geeigneter Höhe auf einem von dessen Decke herabhängenden Träger 16 befestigt ist,
auf welchem in das Rohr 14 ein gläsernes Schaurohr 17 eingeschaltet ist. Das Ende des
Rohres 14 theilt sich in eine Anzahl je mit Hahn versehener Stutzen 18 zum Aufschieben
der die Verbindung mit den zu füllenden Gebinden bezw. Fässern herstellenden biegsamen
Rohrlängen 19. ...
In dem Frischer 12 befindet sich eine constante Flüssigkeitssäule, was zweckmäfsig in
der Art geschieht, dafs man einen liegenden Cylinder 20, der durch Röhren 21, 22 mit Kopf
und Bodentheil des Frischers communicirt, an das eine Ende eines doppelarmigen Hebels 23
hängt, dessen anderes, durch Gegengewicht 25 belastetes Ende durch Stange 26 mit einem
Ventil 2J zusammenhängt, in dessen Gehäuse
28 das Rohr 13 mündet (Fig. 2). Ebenso communicirt mit dem Ventilgehäuse durch
Krümmer 30 das von dem Bierbottich 33 herkommende Bierzuleitungsrohr 29; auf dem
Krümmer sind ein Schauglas 31 und ein Druckmesser 32 angeordnet. Zwischen den
Bierbottichen 33 und dem Frischer 12 ist ein Druckregler 34 gewöhnlicher Art in das Rohr
29 eingeschaltet, um das Bier dem Frischer unter dem gehörigen Druck zuzuführen.
Das den Frischer mit Gas versorgende Rohr 3 mündet in einen Expansionshahn 35,
von dem ein engeres Rohr 36 in das mit Druckmesser 38 versehene Gehäuse 37 eines Druckreducirventils
39 führt; das Gehäuse 37 communicirt mit einem Entfeuchtungsfilter 40
(ausgestattet mit Lagen von Filz, Baumwollfasern, Watte u. s. w.), von welchem ein
Rohr 41 in die Decke des Frischers 12 mündet; auf dem Rohr 41 sind ein Druckmesser 42 und
ein Thermometer 43 angeordnet. Die Mischung des Gases mit dem Bier bezw. die Frischung
des letzteren erfolgt in wohlbekannter Weise, indem das Bier unter einem etwas höheren
Druck als derjenige ist, unter welchem das gekühlte Gas steht, in den Frischer einsprüht
und so in feinzertheilter Form durch das Gas hindurchfällt.
In Fig. 4 ist eine etwas abgeänderte Anordnung der Gaskühler y veranschaulicht. Wie
in Fig. ι sind im Kühlraum r drei stehende Cylinder 44 hinter einander angeordnet, aber
nicht wie dort in Reihe, sondern parallel geschaltet, indem jeder am Kopf durch ein absteigendes
Rohr 45 mit einem gemeinsamen, wagrecht vom Wascher s ausgehenden Rohr 46
über einen Hahn (Ventil) 47 in Verbindung steht.
Die Vorrichtung zum Ablassen von Gas aus den Kühlern 44 ist ähnlich getroffen, indem
sich am Bodentheil der Kühler wagrecht ein Rohr 48 hinzieht, von welchem Zweigrohre
über mit A^entilen 50 ausgestattete Verbindungen
in den Bodentheil der Cylinder einmünden. Jeder Kühler ist auf der Vorderseite
mit einem Druckmesser 51 ausgestattet in der Art, dafs derselbe durch Röhre 52 über den
Lufteinlafs 55 (vergl. Fig. 4) mit dem Kopf des Kühlers communicirt; am unteren Ende
der Rohre 52 ist der Lufthahn 56 angeordnet. -Unterhalb der Kühler zieht sich ein gemeinsames
Abiaisrohr 53, welches mit jedem Kühler an dessen Boden über ein Ventil 54 communicirt.
Um die Wirkung des A^erdichters i vermittelst
des Druckes des aus den Gährfässern a einströmenden Gases zu regeln, ist mit dem
Regulator des Verdichters folgende Vorrichtung verbunden : In einem am Regulatorgestell
befestigten Bügel 57 (Fig. 5) ist wagrecht ein Cylinder 58 gehalten, dessen äufseres Ende
durch Oeffnung 59 mit einem von der Verbindung / ausgehenden Rohr 60 communicirt.
Ein im Cylinder beweglicher Kolben 61 (bezw. an seiner Stelle ein Diaphragma) ist durch
seine Stange 62 an den Arm 63 eines am Bügel 57 gelagerten, unter der Spannung einer
Schraubenfeder 68 stehenden Winkelhebels gekuppelt, dessen anderer Arm 64 zwischen zwei
Vorsprüngen der Stange 65 des den Verdichter mit der Treibsubstanz versorgenden
Ventils hereinragt. Die Ventilstange ist in der üblichen Weise mit den Schwungkugeln 66
verkuppelt. Um die Spannung des Winkelhebels regelbar zu machen, kann die Feder 68
vermittelst Schraube 67 in stärkere oder schwächere Spannung versetzt werden. Steigt
der Druck des in den Kolben einströmenden Gases über den normalen, so wird durch Einwärtstreiben
des Kolbens und daraus folgendes Anheben der Ventilstange die Einströmöffnung für die Treibsubstanz geschlossen; sinkt der
. Gasdruck wieder, so treibt die Wirkung der Schwungkolben auf die Ventilstange den Cylinder
wieder zurück.
Claims (1)
- ' In Fig. 6 ist der Kühler y von einem Isolirmantel umschlossen und mit einer inneren Kühlschlange ausgestattet.Patent-AνSPRU CH :A^erfahren zum Frischen gegohrener Getränke vermittelst der Einführung gasförmiger Gährungsprodukte, dadurch gekennzeichnet, dafs man die möglichst luftfreien Gase zur Schonung der Aether und Absorption unangenehmer saurer Produkte in Gegenwart von zuvor gekühlter luftfreier Flüssigkeit comprimirt, das Gemisch aus verdichtetem Gas und Flüssigkeit von oben in einen kühl gehaltene« Wascher drückt, so dais die Flüssigkeit als-Sprüh durch bereits vorhandenes Gasgemisch fallend, letzterem eine weitere Menge der unangenehmen sauren Produkte entzieht, das so weiter gereinigte Gemisch in Kühlern unter Druck bis unter die Temperatur des zu frischenden Getränkes kühlt und sodann das Bier u. s. w. mit dem Gasgemisch in bekannter Weise imprägnirt, derart, dafs das Gas bei dieser Temperatur mit genanntem Getränk zusammengebracht und dafs letzteres unter höherem Druck als das Gasgemisch in den Mischer eingeführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136561C true DE136561C (de) |
Family
ID=404515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136561D Active DE136561C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136561C (de) |
-
0
- DE DENDAT136561D patent/DE136561C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0174269A2 (de) | Pumpe für cryogene Fluide | |
| DE2704027A1 (de) | Wasser-entlueftungsvorrichtung fuer eine getraenke-zubereitungsanlage | |
| DE2359033A1 (de) | Saftspender | |
| DE102007045958A1 (de) | Verfahren zur Dosierung von Dialkyldicarbonaten in Getränke | |
| DE136561C (de) | ||
| EP0847959B2 (de) | Verfahren zur Herstellung und Abfüllung von mit Sauerstoff oder einem Sauerstoff-Gasgemisch angereicherten Flüssigkeiten | |
| DE602005000706T2 (de) | Vorrichtung zum Spülen des Leerraums eines Behälters | |
| EP3768816A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur konservierung von weinhaltigen flüssigkeiten | |
| DE10128620A1 (de) | Sprudelgetränkegerät | |
| DE1257112B (de) | Vorrichtung zum Saettigen einer Fluessigkeit mit Gas | |
| DE45102C (de) | Verfahren und Apparate zur Darstellung flüssiger Kohlensäure aus den Verbrennungsgasen von reiner Kohle | |
| DE448163C (de) | Einrichtung zum Sterilisieren von in Buechsen oder aehnlichen Gefaessen befindlichenNahrungsmitteln | |
| DE97162C (de) | ||
| DE485651C (de) | Vorrichtung zum Saettigen von Fluessigkeiten mit Kohlensaeure oder aehnlichen leicht loeslichen Gasen | |
| DE77995C (de) | Apparat zum Ausschänken von kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten | |
| DE62423C (de) | Druckbildungsvorrichtung an einem Windkessel bei Bierabfüllapparaten | |
| DE65666C (de) | Apparat zur Herstellung gashaltiger Flüssigkeiten | |
| DE57375C (de) | Verfahren zur Belüftung der Bierwürze | |
| DE410106C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Bleichen von Textilgut mittels Sauerstoff- oder Ozonflotte | |
| DE2408242A1 (de) | Verfahren zur abfuellung schaeumender getraenke, insbesondere bier | |
| DE66903C (de) | Verfahren nebst Vorrichtung, um Flüssigkeiten mit luftförmigen Körpern zu imprägniren | |
| DE675853C (de) | Impraegnieren von Milchgetraenken mit Kohlensaeure | |
| DE1517348A1 (de) | Karbonisator | |
| DE73783C (de) | Verfahren und Apparat zum Carbonisiren von Bier | |
| DE167136C (de) |