DE136692C - - Google Patents

Info

Publication number
DE136692C
DE136692C DENDAT136692D DE136692DA DE136692C DE 136692 C DE136692 C DE 136692C DE NDAT136692 D DENDAT136692 D DE NDAT136692D DE 136692D A DE136692D A DE 136692DA DE 136692 C DE136692 C DE 136692C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cushion
stuffing
mattress
levers
aid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT136692D
Other languages
English (en)
Publication of DE136692C publication Critical patent/DE136692C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/02Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons with toilet conveniences, or specially adapted for use with toilets

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Bewegung eines Stopfkissens für Matratzen von Krankenbetten u.dergl., welche dazu bestimmt ist, in den Matratzen eine Oeffnung frei zu lassen, durch welche irgend ein nothwendiges Hausgeräth eingeführt werden kann. Das Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dafs das Stopf kissen vermittelst einer Combination von parallelen Hebeln auf seiner durch zwei parallele Achsen gebildeten, mit dem Stopfkissen gelenkig verbundenen Unterlage derart bewegt wird, dafs es zunächst aus der Matratzenöffnung senkrecht nach abwärts gezogen und in derselben seitlich verstellt wird, so dafs die Oeffnung in der Matratze unterhalb des Bettes leicht zugänglich ist.
Diese Einrichtung bietet gegenüber bekannten Vorrichtungen den besonderen Vortheil, dafs die Vorrichtung eine sehr geringe Bauhöhe erhält und besonders für die heutzutage allgemein verwendeten niedrigen Bettstellen anwendbar wird. Ein weiterer Vortheil wird noch dadurch erreicht, dafs die zur gelenkigen Aufnahme des Stopfkissens dienenden parallelen Achsen in ihrer Lage derart bemessen sind, dafs die die Bewegung des Stopfkissens bewirkenden Hebel an verschiedenen Stellen derselben befestigt werden können, derart, dafs die Einrichtung für Bettstellen von verschiedener Breite angewendet werden kann.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel, und zwar ist Fig. 1 eine Längsansicht eines derart eingerichteten Krankenbettes, Fig. 2 ein Längsschnitt desselben mit entfernten Stopfkissen, Fig. 3 ein Querschnitt durch das Krankenbett in derselben Stellung. Fig. 4 und 5 stellen Einzeltheile der Befestigung für die das Stopfkissen tragenden Gelenkstangen vor.
In der Matratze a, welche auf einem passenden Federlager b ruht, ist eine Oeffnung c angebracht, die durch ein Stopf kissen d verschlossen werden kann. Dieses letztere wird zweckmäfsigerweise von einer gelochten Blechplatte e getragen, welche an ihrer Unterseite mit Hülfe ihrer Längsrichtung nach angenieteter Winkeleisenstücke ff versteift ist. Diese Blechplatte wirkt als gelenkiges Verbindungsmittel zwischen den Augen von Hebeln g g-, welche in an ihren Enden vorgesehenen Lagern drehbar sind. Diese letzteren werden durch die Längsträger h h des Rahmens der Federmatratze oder des Bettes getragen und werden in einer der Länge der Platte e entsprechenden Entfernung befestigt, so dafs beim Schwingen der Hebel diese Platte und mit ihr auch das Kissen d während der ganzen Bewegung des letzteren nach abwärts sowie auch nach aufwärts stets in horizontaler Lage erhalten wird. Die Bewegung dieses Kissens ist aus den Fig. 1 und 2 klar ersichtlich.
In seiner Schlufstellung wird das Kissen, wie in Fig. 1 ersichtlich, mit Hülfe von Gelenken j j gehalten,' welche einen Hebelarm der Kissenträger mit den Längsträgern der Matratze oder der Bettstatt verbinden. Es wird sich empfehlen, diese Glieder j elastisch, beispielsweise in Form von entsprechend stark gewickelten Spiralfedern (Fig. 1) auszubilden, zum Zwecke, dem Kissen selbst in seiner Schlufslage eine gewisse Nachgiebigkeit zu ertheilen, welche hauptsächlich derjenigen gleich sein soll, welche

Claims (2)

die ganze Matratze durch ihre Lagerung auf Federn b erhält. Die übrigen zur Bewegung des Stopfkissens dienenden Theile werden aus einer vollständig starren Hebelcombination gebildet, welche keinerlei Nachgiebigkeit besitzt, auf Grund welcher das Kissen die Bewegung der Matratze theilen könnte. Die constructive Durchführung des zur Bewegung des Kissens dienenden Apparates bezweckt hauptsächlich die Anwendbarkeit dieser Einrichtung in derselben Gröfse auf verschieden breite Betten, sowie auch in jenen Fällen zu ermöglichen, wo sich die Oeffnung in der Matratze an einer beliebigen Stelle derselben befindet. Zu diesem Zwecke werden die Kissenträger einstellbar gemacht. Sie bestehen aus einem Paar kurbelartig ausgebildeter Hebel k k, welche an ihrem einen Ende einander genau gegenüber auf Zapfen ο mit Hülfe ihrer Nabe g drehbar gelagert werden. Das andere Ende trägt eine Nabe m, deren Bohrung zur Aufnahme der Gelenkstange η dient, welch letztere in dieser Nabe mit Hülfe einer Schraube ρ festgestellt werden kann. Die Zapfen ο der Hebel k sind auf Klemmstücken q befestigt, die mit Hülfe dreier Einstellschrauben r an den Längsträgern des Bettes angebracht werden können. Aus dieser Einrichtung ergeben sich folgende Vortheile: Einerseits lassen sich die Achsen η in den Bohrungen der Naben m je nach der Breite der Bettstelle verschieben, so dafs ein und dieselbe Einrichtung für verschiedene Betten in Anwendung kommen kann. Andererseits ermöglicht das besondere Befestigungsmittel der Klemmstücke q, wie aus Fig. 4 ersichtlich, die Anbringung der Einrichtung in vollkommen correcter Weise, selbst dann, wenn der beispielsweise aus Holz hergestellte Längsträger h der Bettstatt sich unter dem Einflüsse der Beanspruchung oder der Temperatur geworfen und in seinem Querschnitte eine zur Lage des Bettes schiefe Stellung angenommen hat. Die Ausführungsform der Befestigungklammer in Fig. 5 zeigt die Möglichkeit, diese Einrichtung auch an jenen Bettstellen anzuwenden, deren Längsträger beispielsweise als Röhren von rundem Querschnitt ausgebildet sind. Auch in diesem Falle wird die Anwendung der Stellschraube die Function dieser Einrichtung von eventuellen Durchbiegungen dieser Träger h unabhängig machen. Diese ganze Einrichtung wird mit Hülfe eines auf der Nabe eines der Hebel k angeordneten Handhebels s in Bewegung gesetzt, dessen Handgriff t gleichzeitig zur Bewegung des Kissens und auch nach erfolgter Einstellung desselben zum Einhängen der Feder j dienen kann. In ähnlicher Weise können auch Haken u an dem Bettgestell vorgesehen sein, welche die Handgriffe t in jener Stellung festhalten, in welcher das Kissen d vollkommen entfernt worden ist. Pateντ-Α νSprüche:
1. Vorrichtung zur Bewegung des Stopfkissens für Matratzen von Krankenbetten u. dergl., gekennzeichnet durch zwei parallele, die gelenkige Lagerung eines Stopfkissens (d) bildende und mittels je zweier mit einander passend verbundener paralleler Hebel (k) (s) stets in der gleichen Horizontalebene verstellbare Achsen (n), wodurch das Stopfkissen (d) zunächst aus der Oeffnung (c) der Matratze senkrecht nach abwärts gezogen und hierauf unter der letzteren seitlich verstellt werden kann, derart, dafs trotz der geringen Bauhöhe der Einrichtung die Oeffnung (c) der Matratze vollkommen freigelegt wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die zur gelenkigen Lagerung des Stopfkissens (d) dienenden parallelen horizontalen Achsen (n) in ihrer Länge derart bemessen sind, dafs die Naben (m) der Hebel (s k) an verschiedenen Stellen dieser Achsen mit Hülfe ihrer Druckschrauben (p) festgestellt werden können, so dafs diese Einrichtung unverändert auf verschieden breite Bettstellen angeordnet werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT136692D Active DE136692C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE136692C true DE136692C (de)

Family

ID=404635

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT136692D Active DE136692C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE136692C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2319591C2 (de) Medizinischer Apparat
DE3232771A1 (de) Arbeits-sitzmoebel
DE1654385B2 (de) Matte fuer liege-, sitz- und stuetzflaechen
EP0910264B1 (de) Rahmen für liege- oder sitzmöbel
DE1228962T1 (de) Element eines Flugzeugsitzes mit Bezugstoff und Herstellungsverfahren eines solchen Elementes
DE69819245T2 (de) Brotröster
DE136692C (de)
DE672258C (de) Federung eines Polsterstuhles, -sessels o. dgl.
DE203724C (de)
DE252392C (de)
DE72647C (de) Federnde Aufhängung für Ruhe-, Kranken- und Verwundetentransport-Betten
DE133633C (de)
DE3408036A1 (de) Koerpertrainingsgeraet
DE201342C (de)
DE103107C (de)
DE182877C (de)
DE278631C (de)
DE263372C (de)
DE264176C (de)
DE55307C (de) Maschine zum Zubereiten von Häuten und Leder
AT28874B (de) Vorrichtung zum Vertilgen von Engerlingen, Feldmäusen u. dgl.
AT63034B (de) Maschine zum Auszupfen der Hilfsfäden aus Spitzengeflechten.
EP0105205A2 (de) Kombinationsmöbel
DE269552C (de)
DE312452C (de)