DE136746C - - Google Patents
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- DE136746C DE136746C DENDAT136746D DE136746DA DE136746C DE 136746 C DE136746 C DE 136746C DE NDAT136746 D DENDAT136746 D DE NDAT136746D DE 136746D A DE136746D A DE 136746DA DE 136746 C DE136746 C DE 136746C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
- F42B3/10—Initiators therefor
- F42B3/103—Mounting initiator heads in initiators; Sealing-plugs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Bags (AREA)
- Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
Description
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Wenn zum Abschiefsen der nach dem Verfahren des Haupt-Patents hergestellten Zünder
■Ströme von hoher Spannung verwendet werden, dann ist, um eine genügende Isolirung
der Zündpole herbeizuführen, die Benutzung von Isolirkörpern von erheblicher Dicke erforderlich.
Solche Körper aus Platten zu schneiden oder zu stanzen, läfst sich aber ohne erheblichen Kraftaufwand und Abnutzung der
Werkzeuge nicht durchführen.
Bei dem Gegenstand der vorliegenden Errfindung werden diese Umstände vermieden,
indem der flache Isolirkörper von mäfsiger ■Dicke beibehalten wird, wohingegen die metallischen
Belegungen nicht wie nach dem Verfahren des Haupt-Patents auf entgegengesetzten Seiten, sondern auf derselben Seite des Isolirkörpers
in einem der Spannung des Zündstromes angemessenen Abstande angebracht
werden. Dies läfst sich für Zünder zu Pulver-.sprengungen
oder Sprengungen mit Sprengsalpeter, Blitzlichtzünder und dergl. ohne
■Weiteres durchführen, weil bei solchen Zündern eine gröfsere Breite des Isolirkörpers zulässig
ist. Bei der Herstellung von Glühzündern geiriäfs vorliegender Erfindung ist übrigens das
Auflöthen des Zünddrahtes in denkbar einfachster Weise durchzuführen, weil das Umwickeln
des Drahtes, 'das Umfalten und Zusammenkleben des Isolirkörpers entfällt. Auch
kann die Zündmasse zwischen den Belegungen, und zwar am besten in rinnenförmigen Vertiefungen,
welche der Isolirkörper besitzt, angebracht werden, was geeignet ist, eine sichere
Zündung zu gewährleisten und sehr flache Zünder herzustellen ermöglicht, die in manchen
Fällen besonders zweckentsprechend erscheinen.
Die Stoffe, aus welchen die neuen Zünder hergestellt werden, und die Herstellungsverfahren
sind im Uebrigen in allem Wesentlichen die gleichen, wie im Haupt-Patent genannt.
In Fig. ι und 2 ist mit α ein flacher, rechteckiger
Isolirkörper bezeichnet, welcher auf ,einer Seite zwei elektrisch leitende Streifen b
trägt, die beispielsweise aus Metallfolie oder in irgend einer anderen Weise hergestellt bezw.
mit dem Isolirkörper verbunden sein können. Diese Streifen b laufen in Spitzen c aus, die
unter Freilassung eines gewissen Zwischenraumes sich gegenüberstehen und als Pole für
die elektrische Entladung dienen.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen
nur durch eine im Princip bedeutungslose Abänderung der Form der beiden Belegungen
b und einer anderen Lage der Spitzen c.
Die in Fig. 4 dargestellte Anordnung dient zur Herstellung eines Glühzünders. Auf einem
flachen Isolirkörper α sind,zwei streifenförmige, parallel zu einander verlaufende Belegungen b
angebracht, die durch ein feines Glühdrähtchen d verbunden sind. Die Befestigung dieses Draht-
chens auf den Belegungen b erfolgt mittels kleiner Metalltropfen e, also durch Verlöthung.
Da das Drähtchen straff an dem Isolirkörper a anliegt, so ist es sehr gut gegen Beschädigung
geschützt.
Die Fig. 5, 6 und 7 veranschaulichen die Herstellung eines Glühzünders, bei welchem
das Glühdrähtchen nicht mit den Belegungen b verlöthet wird. Bei der Herstellung dieses
Zünders verfährt man so, dafs man den flachen Isolirkörper a — nachdem derselbe mit den
Belegungen b versehen ist — an zwei sich gegenüberstehenden Punkten mit je einer kleinen
Einkerbung f oder einem Ritz versieht und den Glühdraht d herumlegt, wie Fig. 5 dies
veranschaulicht. Darauf werden die Enden des Drahtes d möglichst fest zusammengewürgt
(s. Fig. 6), damit derselbe fest gegen die Belegungen geprefst wird.
Selbstverständlich könnte man den Glühdraht auch so aufbringen, dafs derselbe durch
zwei kleine Löcher gezogen wird, die sich im Isolirkörper α und den Belegungen b etwa an
den Stellen befinden, wo in Fig. 4 die Metalltropfen e liegen. Darauf werden die Enden
des Drahtes zusammengewürgt.
Ist auf die eine oder andere Weise der Isolirkörper mit den Belegungen versehen und
gegebenenfalls das Glühdrähtchen befestigt, dann wird durch Eintauchen in eine breiige
Zündmasse das Zünderköpfchen g vollends hergestellt.
An Stelle der breiigen Zündmasse g kann jedoch auch pulverförmige Zündmasse angewendet
werden. Dieselbe wird in eine kleine Düte oder Kapsel / (Fig. 13) gethan, in welche
der die Belegungen b tragende Isolirkörper eingesetzt wird. Die Düte oder Kapsel wird
dann zweckmäfsig durch einen Pfropfen aus Wachs, Stearin oder dergl. bezw. durch einen
Gufsblock aus Schwefel u. s. w. oder in irgend einer sonst geeigneten Weise verschlossen.
Anstatt die erstarrende Zündmasse um das eine Ende des Isolirkörpers α herum anzuordnen,
kann man dieselbe auch in Rinnen einschmieren, welche im Körper α vorgesehen
.sind. Fig. 11 zeigt eine solche Längsrinne zwischen den Belegungen b.
In Fig. 14 und 15 ist ein Isolirkörper ä dargestellt,
welcher eine Querrinne besitzt, die nach der Herstellung der Belegungen b in den
Körper α eingeprefst ist. In diese Rinne wird die Zündmasse g eingeschmiert.
Zur Befestigung des Zünderkopfes in der Ueberhülse h dient Gufsmasse (Schwefel, Gips,
Kolophonium oder dergl.). In die Ueberhülse h kann die Sprengkapsel k eingesetzt werden
(Fig. 10).
In Fig. 8 und 9 ist ein Zünderkopf dargestellt, welcher eine ungewöhnliche Gröfse besitzt
und sich durch die erhebliche Menge der Zündmasse g auszeichnet. Diese enthält Magnesiumpulver
oder einen anderen zur Erzeugung von Blitzlicht geeigneten Stoff oder
Mischungen solcher Stoffe, so dafs nach elektrischer Zündung ein Blitzlicht entsteht, welches
für photographische Aufnahmen oder zum Abgeben sichtbarer Signale bei Eisenbahnen
oder bei im Felde stehenden Truppen oder dergl. mehr verwendet werden kann. Solche
Zünderköpfe können mit den Zuleitungsdrähten η versehen werden, zweckmäfsig aber
sieht man von der Anbringung dieser Drähte ab und verwendet die in Fig. 16 dargestellte
Klemme. Dieselbe besteht aus einer Grundplatte ο aus isolirendem Material, einer breiten
Metallfeder ρ und zwei derselben gegenüberstehenden Federn q und r. Wird ein Zünderkopf,
wie ein solcher in Fig. 8 dargestellt ist, jedoch ohne Drähte η von oben in die Klemme
eingesteckt, dann sitzt er in dieser ganz fest. Die Klemme q steht dann in leitender Verbindung
mit der einen Belegung b des Zündkopfes und die Klemme r mit der anderen Belegung. Die Klemme q wird an den einen
Pol einer Zündbatterie angeschlossen, deren anderer Pol mit der Klemme r in Verbindung
steht. In die Leitung ist ein Contactgeber geschaltet, der gestattet, die Zündung an einem
beliebigen Zeitpunkt vorzunehmen.
Claims (2)
1. Eine weitere Ausbildung des durch Patent 121345 geschützten elektrischen Zünders
(Funken- oder Glühzünder), dadurch gekennzeichnet, dafs der beliebig dicke, flache
Isolirkörper (a) statt auf beiden nur auf der einen Seite zwei elektrisch leitende Belegungen
(b) besitzt, welche sich gegenüberstehen und die Pole für die elektrische
Entladung bilden, durch Welche die als Brücke zwischen den Belegungen angeordnete
feste oder pulverförmige Zündmasse entflammt wird.
2. Eine Ausführungsform des Zünders nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs
die die Belegungen verbindende feste Zündmasse in Rinnen oder sonstigen Vertiefungen
sitzt, die im Isolirkörper ausgespart sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE136746T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136746C true DE136746C (de) |
Family
ID=5666523
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT121345D Active DE121345C (de) | |||
| DENDAT136746D Active DE136746C (de) |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT121345D Active DE121345C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE136746C (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE522534A (fr) * | 1952-10-06 | Générateur d'étincelle | ||
| DE102004004668A1 (de) * | 2004-01-30 | 2005-08-25 | Dynitec Gmbh | Zünd- und Anzündelemente |
-
0
- DE DENDAT121345D patent/DE121345C/de active Active
- DE DENDAT136746D patent/DE136746C/de active Active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE121345C (de) |
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