DE137268C - - Google Patents

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DE137268C
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Germany
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bottle
clamping jaws
rods
bottles
wedge pieces
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/22Details
    • B67C3/24Devices for supporting or handling bottles

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  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Vorrichtungen zum Füllen von Flaschen unter Gegendruck mufs die Mündung der Flasche stets luftdicht abgeschlossen und zu diesem Zweck gegen eine Gummidichtung angeprefst werden. Die Mittel hierzu sind verschiedenartig; entweder wird die Flasche in bekannter Weise am Boden oder am Halse festgehalten und durch Zugstangen oder Federn gegen die Dichtung angeprefst. Beide Arten der Festhaltung weisen Mängel auf, indem die Unterstützung der Flaschen am Boden Flaschen gleicher Höhe voraussetzt, während die Festhaltung am Flaschenhalse den Nachtheil besitzt, dafs sehr häufig bei schnellem Arbeiten während des Ansetzens oder Abnehmern der Flasche der Flaschenhals abgerissen wird. Da der Arbeiter die Flasche möglichst am unteren Theil anfafst, so wird durch den langen Hebelarm vom Angriifspunkt bis zur Einspannungsstelle sehr häufig ein Bruch an der schwächsten Stelle der Flasche, d. h. am Flaschenhals, herbeigeführt.
Diesen Uebelständen wird durch vorliegende Erfindung abgeholfen, indem die Flasche in weiter Entfernung von deren Mündung, nämlich am Bauche, festgehalten wird und zwar in der Weise, dafs zwei mit Gummi oder ähnlichem Stoff bekleidete Klemmbacken bei der Verschiebung der Flasche in die Stellung, welche den Zuflufs des Bieres und den Abgang der verdrängten Luft herbeiführt, fest um den Bauch der Flasche angeprefst werden.
Zum Festhalten der Flaschen dienen Keilstücke, welche, um diese Vorrichtung für Flaschen von verschiedenem Durchmesser benutzen zu können, drehbar angeordnet sind und zwei verschiedene Ausladungen gegen ihre Drehachse besitzen, so dafs eine schnelle Aenderung des Abstandes der Klemmbacken von einander vorgenommen werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue Flaschenanprefsvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι dieselbe im senkrechten Schnitt bei geschlossenem Hahn,
Fig. 2 in Seitenansicht bei geöffnetem Hahn, Fig. 3 in Vorderansicht gemäfs Fig. 2 und
Fig. 4 im Querschnitt.
Das Hahnküken α ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in den Seitenwangen b fest gelagert, während das Hahngehäuse c, an welchem der Dichtungsring / angebracht ist, auf dem Hahnküken drehbar ist.
Das Anpressen der Flasche gegen den Dichtungsring wird durch zwei Klemmbacken bewirkt, die beim Umlegen der Flaschen gegen ihre Seitenwandungen geprefst und zugleich nach dem Gehäuse hin gezogen werden.
Die Klemmbacken h, die auf ihrer Innenseite mit Gummistreifen oder dergl. ausgefüttert sind, sind scheerenartig gestaltet und auf der fest mit dem Gehäuse c verbundenen Stange i verschiebbar angeordnet. Eine Feder η ist bestrebt, die beiden Klemmbacken von einander zu entfernen. Auf der Aufsenseite der Klemmbacken sind Einschnitte angebracht, in welche sich Keilstücke k legen, die auf den Stangen c angeordnet sind. Diese
sind in Führungen d des Gehäuses c verschiebbar und an ihren oberen Enden mit Rollen f versehen, die in Curvennuthen g der Seitenwangen b eingreifen. An ihren unteren Enden sind die Stangen e durch einen halbkreisförmigen Bügel ο mit einander verbunden, der .unterhalb der Klemmbacken h liegt und den Keilstücken k gleichzeitig als Widerlager dient.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Flasche m wird bei der in Fig. ι dargestellten Stellung der Vorrichtung gegen die Dichtungsscheibe / gesetzt und dann nach unten in die in Fig. 2 dargestellte senkrechte Stellung gedreht. Hierbei werden die Stangen e infolge der excentrischen Anordnung der Curvennuthen g nach oben gezogen, und die Keilstücke k pressen die Klemmbacken h gegen die Flasche m, so dafs diese, von den Klemmbacken erfafst, bei der weiteren Aufwärts bewegung derselben mitgenommen und fest gegen die Dichtungsscheibe / geprefst wird.
Um Flaschen verschiedener Gröfse mit der Vorrichtung füllen zu können, sind die Keilstücke k auf den Stangen e drehbar und mit zwei nach entgegengesetzten Seiten gerichteten Keilfla'chen versehen, die verschiedenen Abstand von den Stangen e besitzen. Sollen Flaschen von geringerem Durchmesser gefüllt werden, so werden die Keilstücke aus der in Fig. 3 gezeichneten Stellung um i8o° gedreht, so dafs nunmehr diejenigen Keüflächen auf die Klemmbacken h einwirken, welche den gröfseren Abstand von den Stangen e haben. Anstatt Klemmbacken zu verwenden, die sich von der Seite gegen die Flaschen legen, können die Stangen e auch verlängert und an ihren unteren Enden mit einem Arm versehen werden, der sich gegen den Boden der Flasche legt, oder der die Stangen e mit einander verbindende Bügel 0 könnte als Widerlager für die Flasche ausgebildet werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätiger Flaschenhalter für Flaschenfüllvorrichtungen, bei welchen die Flasche durch Umlegen derselben mittelst Klemmbacken festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei Klemmbacken (h) mittelst Zugstangen (ej, die beim Umlegen der Flasche in excentrischen Curven (g) hochgezogen werden, und mittelst an den Zugstangen angebrachter Keilstücke (k) gegen den Bauch der Flasche geprefst werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die auf die Klemmbacken einwirkenden Keilstücke (k) um die Stangen (e) drehbar angeordnet und mit zwei nach entgegengesetzten Seiten gerichteten Keüflächen versehen sind, die verschiedenen Abstand von der Drehachse haben, so dafs die Keilstücke durch einfaches Umdrehen für Flaschen von verschiedener Gröfse eingestellt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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