DE138048C - - Google Patents
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- DE138048C DE138048C DENDAT138048D DE138048DA DE138048C DE 138048 C DE138048 C DE 138048C DE NDAT138048 D DENDAT138048 D DE NDAT138048D DE 138048D A DE138048D A DE 138048DA DE 138048 C DE138048 C DE 138048C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D1/00—Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
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- F02D2700/0269—Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
JUNf 1907
Patentanwalt Hindi
Braunschweig
Braunschweig
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Regelungsverfahren
für solche Explosionskraftmaschinen , welche mit gewöhnlichem Lampenpetroleum oder anderen hoch siedenden Brennstoffen
arbeiten. Das Regelungsverfahren besteht darin, daß man die Gesammtladungsmenge von stets gleichbleibender Zusammensetzung
dem jeweiligen Kraftbedarf entsprechend ändert, ohne die Luft vorzuwärmen und den Brennstoff vor dem Eintritt zu vergasen.
Bei den Explosionskraftmaschinen, welche mit Aussetzern arbeiten, hat sich als nöthig
erwiesen, für eine Verdampfung des Petroleums schon vor dem Eintritt in das Einströmventil
Sorge zu tragen. Man hat entweder einen durch eine äußere Flamme beheizten Verdampfer oder einen um den Cylinderkopf
herumgeführten Verdampferkanal, der durch die Hitze des Explosionsraumes beheizt wurde,
angewendet, oder man hat, wenn schon dem Petroleum keine Verdampferflächen geboten
wurden, wenigstens die Luft selbst vorwärmen müssen.
Die erste Anordnung hat den Nachtheil der Anwendung einer äußeren Flamme, welche
unangenehmen Geruch verbreitet und Brennstoff verbraucht. Die zweite Anordnung bietet
die Unbequemlichkeit einer häufigen Reinigung des schlecht zugänglichen Verdampferkanals
und zwingt zu verwickelten Formen, des Cylinderkopfes, wodurch leicht Fehlguß oder
Risse eintreten. Das dritte Verfahren endlich zwingt zur Anwendung einer besonderen
Einrichtung, um die Luft durch die Ausströmgase (wenn man eine äußere Flamme vermeiden will) vorzuwärmen.
Es gelingt zwar, eine solche Petroleummaschine bei voller Belastung auch mit kalter
Luft und ohne den Brennstoff vor dem Eintritt zu vergasen, zu betreiben; bei abnehmender
Belastung dagegen wird die Maschine durch die überhandnehmenden Aussetzer so gekühlt, daß ein ordnungsmäßiger Betrieb
nicht aufrecht zu erhalten ist. Wird die Maschine dagegen durch Veränderung der Ladungsmengen statt durch Aussetzer geregelt,
so können selbst im Leerlauf ohne Luftvorwärmung und vorherige Verdampfung des Petroleums regelmäßig auftretende Zündungen
erzielt werden. Durch den Fortfall der bei mit Aussetzer arbeitenden Maschinen erforderlichen
Vorrichtungen erhellt ohne Weiteres der technische Fortschritt, welcher durch das
neue Regelungsverfahren verkörpert wird.
Die Erklärung dafür, daß es möglich ist, bei Anwendung der Regelung mit veränderlicher
Ladung ohne die übliche Vorwärmung der Verbrennungsluft oder vorherige Verdampfung
des Petroleums zu arbeiten, liegt hauptsächlich darin, daß durch die regelmäßigen
Zündungen der Cylinder wärmer gehalten wird als beim Arbeiten mit Aussetzern, bei denen entweder gar keine oder durch Zurücksaugen
der Verbrennungsgase nur relativ wenig Wärme dem Cylinder zugeführt wird. Durch die regelmäßigen Zündungen bleiben
offenbar die Cylinderwandungen so heiß, daß das zerstäubt eingeführte Petroleum durch die
(2. Auflage, ausgegeben am /5. Februar igoß.J
strahlende Wärme der Wandungen genügend verdampft. Dazu kommt, daß bei schwachen
Belastungen, wo nur geringe Wärmemengen im Cylinder entwickelt werden, das angesaugte
Gemisch unter einem gewissen Minderdruck in den Cylinder gesaugt wird; dadurch muß
die Verdampfung der im Gemisch vorhandenen Flüssigkeitstheilchen schon bei niedrigerer
Temperatur vor sich gehen als bei Ansaugung unter Atmosphärenspannung, wie es bei Aussetzermaschinen
der Fall ist.
In der Zeichnung stellt Fig. ι eine theilweise
Längsansicht einer Petroleumkraftmaschine, bei welcher das Regelungsverfahren angewendet werden soll, dar; Fig. 2 giebt
einen Querschnitt durch den Cylinder. Es bedeutet A den Cylinderkopf, b das Einströmventil,
C den unbeheizten Mischraum für Luft und Petroleumstaub, d die Steuerwelle der
Maschine. Durch eine vom Regler verstellbare Nockenscheibe mit schrägem Nocken e
wird die Steuerrolle f gehoben und gesenkt und dadurch das Einströmventil b der Belastung
entsprechend mehr oder weniger geöffnet und gleichzeitig der Petroleumpumpe g
ein größerer oder kleinerer Hub ertheilt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Regelungsverfahren für mit Petroleum und ähnlichen flüssigen Brennstoffen betriebene Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung regelmäßig eintretender Zündungen die Ladungsmenge von gleichbleibender verhältnißmäßiger Zusammensetzung dem jeweiligen Kraftbedarf entsprechend verändert wird, ohne die Luft vorzuwärmen und den Brennstoff vor dem Eintritt zu vergasen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE138048C true DE138048C (de) |
Family
ID=405885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT138048D Active DE138048C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE138048C (de) |
-
0
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