DE138401C - - Google Patents

Info

Publication number
DE138401C
DE138401C DENDAT138401D DE138401DA DE138401C DE 138401 C DE138401 C DE 138401C DE NDAT138401 D DENDAT138401 D DE NDAT138401D DE 138401D A DE138401D A DE 138401DA DE 138401 C DE138401 C DE 138401C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
floor
switch
current
driving chamber
pole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT138401D
Other languages
English (en)
Publication of DE138401C publication Critical patent/DE138401C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/46Adaptations of switches or switchgear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

1141/
MCHES
PATENTAMT
Es ist bekannt, die Bewegung eines Fahrstuhles oder einer Fahrkammer mittels einer Reihe von Druckknöpfen (je einer für jedes Stockwerk) zu veranlassen, welche Druckknöpfe an der Fahrkammer selbst angebracht sind, so dafs Jemand, der einen Fahrstuhl benutzen will, ihn ohne einen Fahrstuhlwärter in Betrieb setzen kann, wie dies z. B. in dem D. R. P. 105486 aus einander gesetzt ist.
Nach vorliegendem System wird indessen ein Druckknopf für jedes Stockwerk an der Fahrkammer eines kleinen Aufzuges, wie er z. B. für die Beförderung von Speisen u. s. w. benutzt wird, angeordnet; diese Druckknöpfe werden zuerst niedergedrückt, um die Bewegungsgrenze der Fahrkammer zu bestimmen und alsdann wird die Fährkammer durch eine Regelungsvorrichtung an dem Stockwerk oder der Haltestelle in Bewegung gesetzt. , Der kennzeichnende Gesichtspunkt vorliegender Erfindung liegt darin, dais elektromagnetische Schalter, welche mit dem Stockwerksregler verbunden sind, nicht unmittelbar den Anlafs- und Umsteuerungsschalter beeinflussen, sondern durch Vermittelung von Relais, die bei Bedienung der Stockwerksschalter durch Schalter mit dem einen Pol der Stromquelle und durch die nach den Stockwerksschaltern zu schliefsenden Thürschalter mit dem anderen Stromquellenpol verbunden werden.
Die Zeichnung ist eine Uebersichtsdarstellung der Stromquelle mit Verbindungen, welche zur Ausführung der Erfindung angeordnet werden.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Fahrstuhl durch einen Elektromotor a betrieben, es kann indessen auch eine sonst geeignete elektrisch, hydraulisch oder durch Dampf betriebene Maschine verwendet werden. Die Haltestellen 4, 5, 6 sind in üblicher Weise mit Thüren 28 versahen, welche mit Strom-•schliefsern 2 zusammenwirken, von welchen j® einer arhsjedem Stockwerk oder jeder Halte-•stelle vorgesehen ist.*
Der Anlafs- und Umsteuerungsschalter 1 9(|s Motöp :'a wird durch Relais 27 und 3 ge-, steuert. Die Verbindung des Anlafs- und Umsteuerungsschalters mit dem Motor ist in der Zeichnung nicht dargestellt, da dieselbe eine an sich bekannte Ausbildung" erhalten kann. Der die Stockwerkseinstellung zur Begrenzung der Bahn der Fahrkammer bewirkende Stromregler j erhält eine ebenfalls bekannte Ausbildung und ist mit dem Motor derart verbunden, dafs er in Uebereinstimmung mit demselben läuft. Der Stromregler j besteht aus einer Trommel e, an deren Umfläche zwei Leiter in Form von Ringhälften f, g angebracht sind, die von einander durch eine Isolation h isolirt sind. Auf dem Leiter / schleift eine Bürste c, welche mit dem Elektromagneten t leitend verbunden ist, während die auf dem Leiter g schleifende Bürste d an die Wicklung des Elektromagneten zv angeschlossen ist. Die beiden Elektromagnete t und zv sind unmittelbar an den mit dem negativen Pol verbundenen Zweig der Hauptleitung durch einen Draht 20 angeschlossen. Diese Elektromagnete t und zv, welche auch durch gleichwerthige Vorrichtungen ersetzt werden können, wirken mit Schaltern u, ν zusammen, die ihrerseits die Stromkreise der Relais 27 und 3 regeln, welch
letztere den Anlais- und Umsteuerungsschalter ι des Motors α bewegen und durch einen Draht 21 mit dem positiven Zweig der Hauptleitung verbunden sind.
In Verbindung mit dem Stromregler ί sind ferner eine Reihe von Bürsten 13, 14, 15 angebracht, von welchen je eine für jedes Stockwerk oder jede Haltestelle der Fahrkammer vorgesehen ist und eine der zugehörigen Haltestelle 4 bezw. 5, 6 entsprechende Bezeichnung erhält. Jede dieser Bürsten ist an eine Leitung 7 bezw. 8, 9 angeschlossen, welche einen als Stromschliefser wirkenden Elektromagneten i enthält und nach dem Stromschlufsstück führt, das als Druckknopf 16 bezw. 17, 18 ausgebildet ist. Die an die Bürsten angeschlossenen Leitungen sind ferner durch Nebenschlufs mit Druckknöpfen oder sonst geeigneten Regelungsvorrichtungen 10 bezw. 11, 12 entsprechend der Anzahl der Stockwerke oder Haltestellen verbunden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei Stockwerke oder Haltestellen vorgesehen, es kann jedoch jede beliebige Anzahl gewählt werden. Die Druckknöpfe der Fahrkammer werden durch einen gemeinsamen Leiter 22 mit dem an den positiven Pol angeschlossenen Zweig 23 der Hauptleitung verbunden, während die Druckknöpfe 16, 17,18 durch den Leiter 24 an den mit dem positiven Pol verbundenen Zweig 22 der Hauptleitung angeschlossen sind.
Durch die Elektromagnete i werden Stromschliefser / gesteuert, die in dem Stromkreise eines Magneten k liegen, welcher seinerseits den Stromschliefser / steuert, dessen Zweck nachstehend noch näher erläutert werden soll. Der Stromkreis der Stromschliefser / und des Schaltungsmagneten k ist mit dem positiven Zweig 23 der Hauptleitung durch einen Leiter 25 verbunden. Durch das Oeffnen und . Schliefsen der Thüren 28 werden die Schalter 2 gesteuert.
Um die Fahrkammer von dem ersten Stockwerk auffahren zu lassen, ist zunächst die Thür 28 dieses Stockwerkes zu öffnen, wie in der Zeichnung dargestellt, so dafs die Schalter 2 der Station 4 in Oeffnungsstellung geführt werden, während unter der Annahme, dafs die Thüren der anderen Stockwerke geschlossen sind, die Schalter 2 dieser Stockwerke in Schlufsstellung sich befinden. Die Stromkreise der Anlais- und Umsteuerungsrelais 27 und 3 werden mithin unterbrochen, so dafs die Relais unwirksam werden und der Stromregler ί in der in der Zeichnung dargestellten Lage stillgehalten wird. Um alsdann die Fahrkammer nach dem dritten Stockwerk zu befördern, wird der Druckknopf 12 der Fahrkammer niedergedrückt, wodurch ein Stromkreis in folgender Weise gebildet wird: Von dem positiven Pol der Hauptleitung fliefst der Strom durch den Draht 22 nach dem Druckknopf 12, von diesem durch den Draht 9, Mag'net i, Bürste 15, Bürste d, Magnet w und Leitung 20 nach dem negativen Pol der Hauptleitung. Hierdurch wird der dem dritten Stockwerk entsprechende Magnet i und der Magnet w erregt. Durch die Erregung des Magneten i erfolgt Stromschluis bei j, es fliefst alsdann ein Strom von der Verbindungsstelle 23 der Leitung 25 durch den Magneten k, den Stromschliefser / und den Magneten w nach dem negativen Zweig der Hauptleitung, wodurch ein Nebenschlufs zum Druckknopf 12 der Fahrkammer geschlossen wird, so dafs es unnöthig wird, diesen Druckknopf geschlossen zu halten.
Durch die Erregung des Magneten k wird der Stromkreis bei / geöffnet und durch die Unterbrechung des die Leitung 24 einschliefsenden Stromkreises erreicht, dafs die Druckknöpfe 16 bis 18 ausgeschaltet werden und mithin die Bewegung der Fahrkammer durch Niederdrücken eines dieser Druckknöpfe nicht gestört werden kann.
Durch die Erregung des Magneten w wird Stromschluis bei ν herbeigeführt. Es ist jedoch ersichtlich, dafs das mit ν verbundene Relais 3 durch die vorstehend beschriebenen Vorgänge nicht erregt wird, da dasselbe durch die Leitung 21, welche den offenen Thürschalter 2 des Stockwerkes 4 enthält, unmittelbar mit dem positiven Pol der Hauptleitung verbunden ist. Durch das Niederdrücken des Druckknopfes 12, welcher der Haltestelle 6 zugehört, wird mithin zwar ein Theil der Regelungsstromkreise geschlossen, dagegen bleibt ein anderer Theil derselben offen. Der offen bleibende oder unwirksame Theil der Regelungsstromkreise enthält die Anlafs- und Umsteuerungsrelais 27 bezw. 3 für den Motor a, welcher mithin nicht angelassen werden kann, bevor die unwirksamen Stromkreise eingeschaltet werden und der Schalter 1 in Anlafsstellung gebracht wird. Dies erfolgt durch Schliefsen der Thür 28 des Stockwerkes 4, wodurch das Relais 3 erregt und der Schalter 1 in Anlafsstellung gebracht wird, worauf der Motor ,in der für die Aufwärtsbewegung der Fahrkammer erforderlichen Richtung anläuft. Der Motor α treibt den Stromregler α mit synchronem Gang in Richtung des Pfeiles 19, bis in bekannter Weise die Isolation h unter die Bürste 15 tritt und dadurch der Stromkreis des Stromreglers unterbrochen wird, was dann eintritt, wenn die Fahrkammer die dritte Haltestelle erreicht hat. Alsdann wird der Magnet w stromlos, wodurch der Strom bei ν unterbrochen und das Relais 3 ausgeschaltet wird, so dais der Motor stehen bleibt.
Der vorstehend beschriebene Arbeitsgang erfolgt in gleicher Weise, wenn die Fahrkammer
von einer Haltestelle nach einer anderen dadurch befördert werden soll, dafs ein Druckknopf an einer Haltestelle niedergedrückt wird. An Stelle der durch die Thüren gesteuerten Stromschliefser können auch sonst geeignete Vorrichtungen zum Anlassen des Motors und zur Beförderung der Fahrkammer an ihren Bestimmungsort verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Regelungsvorrichtung für die Bewegung von Fahrstühlen, besonders von Speiseaufzügen, bei welchen der den Fahrstuhl Bedienende die Fahrkammer nicht betritt, mit einem durch den Fahrstuhlmotor angetriebenen, zur Stockwerkseinstellung dienenden Stromvertheiler, dadurch gekennzeichnet, dafs die mit dem Stromverteiler (s) verbundenen elektromagnetischen Schalter (t, w) nicht unmittelbar den Anlafs- und Umsteuerungsschalter (ι) beeinflussen, sondern durch Vermittelung von Relais (27, 3) die bei Bedienung der Stockwerksschalter (10, 11, 12) durch die Schalter (t, w) mit dem einen Pol der Stromquelle und durch die nach den Stockwerksschaltern (10, 11, 12) zu schliefsenden Thürschalter (2) mit dem anderen Pol der Stromquelle verbunden werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT138401D Active DE138401C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE138401C true DE138401C (de)

Family

ID=406212

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT138401D Active DE138401C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE138401C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE138401C (de)
DE589082C (de) Schalteinrichtung fuer den elektromotorischen Antrieb eines Maschinenteils
DE183644C (de)
CH411644A (de) Steuereinrichtung für automatische Spinnmaschinen
DE694873C (de) Steuerung fuer elektrisch angetriebene Werkzeugmaschinen, insbesondere Fraesmaschinen
DE400787C (de) Aufzug o. dgl. mit Druckknopfsteuerung
DE907518C (de) Einrichtung zum Archivieren bzw. Magazinieren von Akten, Buechern und Gutwaren verschiedenster Art in Behaeltern
DE160942C (de)
DE374373C (de) Vielfachsteuerung fuer elektrische Bahnen mit motorisch bewegten Hauptschaltwalzen und Rueckmeldevorrichtungen
DE712807C (de) Steuerschaltung fuer die gleichmaessige Verstellung von parallel laufenden Schrittschaltwerken
DE263992C (de)
DE1014298B (de) Kopierwerk fuer die Steuerung von Hebezeugen, insbesondere Aufzugsanlagen
DE292468C (de)
DE1922859C (de) Gestellanlage mit in Reihe angeordne ten, verschiebbaren Lagergestellen
DE150547C (de)
DE105486C (de)
DE140518C (de)
DE538861C (de) Druckknopfsteuerung
DE253813C (de)
DE121111C (de)
DE600107C (de) Steuerungseinrichtung fuer Aufzuege
DE196345C (de)
DE561110C (de) Elektrische Steuereinrichtung
DE127956C (de)
DE1231165B (de) Rollgestellanlage