DE139449C - - Google Patents

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DE139449C
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Germany
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teeth
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milling
tooth
undercut
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C5/00Milling-cutters
    • B23C5/02Milling-cutters characterised by the shape of the cutter
    • B23C5/04Plain cutters, i.e. having essentially a cylindrical or tapered cutting surface of substantial length
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C2210/00Details of milling cutters
    • B23C2210/08Side or top views of the cutting edge
    • B23C2210/088Cutting edges with a wave form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Walzenfräser und bezweckt, die Leistungsfähigkeit derselben zu erhöhen.
Unter den bisher bekannt gewordenen Walzenfräsern nehmen diejenigen, welche hinterdreht und mit Spanbrechung versehen sind, in bezug auf Leistungsfähigkeit die erste Stelle ein. Trotzdem aber gestatten selbst diese Fräser nur verhältnismäßig geringe. Spanstärken und geringe
ίο Vorschubgeschwindigkeit; außerdem zeigt sich bei ihnen, wenn eine große Leistung verlangt wird, der Übelstand, daß beim Einlauf in das Werkstück die Fräserwelle sich durchbiegt und beim Auslauf wieder zurückfedert, so daß die bearbeitete Fläche nicht eben ausfällt bezw. nicht die beabsichtigte Gestalt erhält. Diese Übelstände werden der Erfindung gemäß im wesentlichen dadurch beseitigt, daß jeder der hinterdrehten, durch schräg zur Fräserachse verlaufende Nuten voneinander getrennten Fräserbalken aus einer großen Anzahl von Fräszähnen besteht, welche gegen die Fräszähne der benachbarten Fräserbalken versetzt liegen und - deren Profil demjenigen der Schneide eines Drehschrubbstahles entspricht.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein zylindrischer Walzenfräser ■ dargestellt, bei welchem die Fräszähne gewindegangartig angeordnet sind, und zwar zeigt
Fig. ι einen Teil der Abwicklung des Fräsers, Fig. 2 eine Stirnansicht desselben.
In den Mantel des zylindrischen Fräserkörpers A ist eine Reihe von steilgängigen Schrau.bennuten B eingefräst, wodurch ebenso viele Schneidbalken C gebildet werden. Letztere sind hinterdreht und in dieselben ist — mit Hülfe der Hinterdrehbank — ein Gewinde von geringer Steigung eingeschnitten, so daß jeder der Balken C in eine große Anzahl von Fräszähnen D zerlegt ist. Der Querschnitt dieser Fräszähne ist zweckmäßig dreieckig mit abgerundeter Spitze, und die Form der Zähne entspricht somit derjenigen eines Drehschrubbstahles. Die Steigung der Zähne D und der Nuten B ist mit bezug aufeinander derartig gewählt, daß ein günstiger Schnittwinkel entsteht. Der dargestellte Walzenfräser hat also eine gewisse Ähnlichkeit mit einem hinterarbeiteten Gewindebohrer ohne Führung.
Die Wirkung des beschriebenen Fräsers unterscheidet sich wesentlich von derjenigen der bisher gebräuchlichen Fräser, und zwar ist der Unterschied in der Wirkung zwischen beiden Fräserarten etwa der gleiche wie zwischen einem Schrubbstahl und einem breiten Abstechstahl. Bei den der Erfindung gemäß hergestellten Fräsern schneidet jeder einzelne Zahn einen schmalen Span ab, dessen Längsrichtung parallel zu der Arbeitsrichtung liegt, während die bisher üblichen Fräser mit Spanbrechung einen breiten Span, dessen Längsrichtung senkrecht zu der Arbeitsrichtung liegt, mit bedeutend größerem Kraftaufwande abdrücken. Im ersteren Falle werden also durch seitliches Abschneiden dünne Längsspäne, im anderen Falle aber durch Abscheeren breite Querspäne erzeugt. Infolgedessen wird durch die Erfindung, wie Versuche ergeben haben, die Leistungsfähigkeit des Fräsers ganz erheblich erhöht (ungefähr verdoppelt) und die Maschine arbeitet — im Gegensatz zu den heftigen Erschütterungen , die bei großen Leistungen mit den
bisher gebräuchlichen Fräsern auftreten — äußerst ruhig.
Für das Wesen der Erfindung ist es nicht unbedingt erforderlich, daß die einzelnen Fräs-Zähne schraubengangartig angeordnet werden, es genügt vielmehr, wenn die Zähne eines Schneidbalkens versetzt zu denjenigen der Nachbarbalken liegen.
Die der Erfindung gemäß hergestellten Fräser ίο sind zum Bearbeiten sowohl ebener als auch gekrümmter Flächen zu benutzen; auch ist die Erfindung auf profilierte Walzenfräser anwendbar.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Walzenfräser, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der hinterdrehten, durch schräg zur Fräserachse verlaufende Nuten voneinander getrennten Fräserbalken in eine ao große Anzahl von Fräszähnen zerlegt ist, deren Profil demjenigen der Schneide eines Drehschrubbstahles entspricht und daß jede der so gebildeten Zahnreihen gegen die vorhergehende um einen kleinen Bruchteil der Zahnteilung in der Richtung der Fräserachse verschoben ist, zum Zweck, bei der Bearbeitung des Werkstückes auf das in einer Zahnlücke einer Zahnreihe stehen gebliebene Material nacheinander je einen Zahn der nächstfolgenden Zahnreihen zur Wirkung kommen zu lassen, so daß dieses stehengebliebene Material allmählich unter Abtrennung schmaler Langspäne fortgeschnitten wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform des Walzenfräsers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräszähne durch Einschneiden eines hinterdrehten Gewindes von im wesentlichen dreieckiger Querschnittsform in die Fräserbalken erzeugt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058809B (de) * 1954-04-27 1959-06-04 Illinois Tool Works Fraeswerkzeug zur Metallbearbeitung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1058809B (de) * 1954-04-27 1959-06-04 Illinois Tool Works Fraeswerkzeug zur Metallbearbeitung

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