DE139657C - - Google Patents

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DE139657C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01D46/2403Particle separators, e.g. dust precipitators, using rigid hollow filter bodies characterised by the physical shape or structure of the filtering element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01D46/42Auxiliary equipment or operation thereof
    • B01D46/4227Manipulating filters or filter elements, e.g. handles or extracting tools
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ausführung des bekannten Verfahrens, aus einem in einen Behälter tangential eingeführten Windstrome den in diesem enthaltenen Staub abzuscheiden. Bekannten Vorrichtungen gegenüber hat der Staubsammler gemäß der Erfindung den Vorteil, daß sowohl die gröberen als auch die feinsten und kleinsten Staubteilchen abgesondert werden können, so daß nur völlig reine Luft entweicht.
Um dieses zu erreichen, wird der in bekannter Weise tangential in die Staubkammer bezw. in ein zweckentsprechendes Staubablagerungsgehäuse von rundem, ovalem, elüpsenförmigem oder einem anderen Querschnitt eingeblasene Staubluftstrom durch innerhalb der Staubkammer angeordnete senkrechte Wandungen aus glatten Gazestorfen geleitet. An den langen Wandungen des Gehäuses hingleitend, nimmt der Luftstrom an lebendiger Kraft ab, und die gröberen Staubteile werden abgesondert; gleichzeitig folgt der Luftstrom dem Gesetze der Ausdehnung nach der Mittelachse hin und stößt dabei in annähernd zentripetaler Richtung gegen die mit den glatten Gazestoffen bespannten Hohlkörper. Er tritt durch die zahlreichen feinen Maschenöffnungen hindurch und zieht, vollkommen gereinigt, mit geringer Geschwindigkeit aus dem Staubsammler ab. Die ganz feinen Staubteilchen bleiben an den erwähnten Wandungen zurück, und werden, soweit sie nicht von selbst infolge der Glätte der Wandungen abfallen, in bekannter Weise durch ein Rütteln der Hohlkörper entfernt.
Die bereits bekannten, unter Anwendung der Fliehkraftwirkung arbeitenden Staubsammler mit im Innern angeordnetem Hohlkörper, z. B. nach den amerikanischen Patenten 381801 und 409425, vermögen wegen der aus groben Sieben gebildeten Wandungen ihrer kegelförmigen Innenkörper einen solchen Erfolg nicht zu zeigen, da einerseits die Kegelform die beabsichtigte Gleichförmigkeit der Wirkung bezw. die Aufrechterhaltung eines gleichen Zu-Standes der Luft in allen wagerechten Schichten ausschließt, und da andererseits die mehr oder weniger großen Maschen der Drahtsiebe die nötige Verlangsamung der Bewegung und so den Abzug einer vollständig gereinigten Luft nicht herbeizuführen vermögen.
Auf der Zeichnung sind Staubsammler verschiedener Form mit Hohlkörpern gemäß der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt im senkrechten und wagerechten Schnitt einen zylindrischen Behälter mit einem nach oben offenen Hohlkörper, welcher im wesentlichen aus einem länglichen Gerippe besteht, das mit glatten Gazestorfen bespannt ist.
Die Vorrichtungen, die in den Fig. 2 und 3 je in senkrechtem und wagerechtem Schnitt veranschaulicht sind, haben einen äußeren Behälter von ovaler bezw. ellipsenförmiger Gestalt, wodurch die Anordnung mehrerer mit glattem Gazestoff bespannter Hohlkörper ermöglicht ist. Die elliptische oder ovale Querschnittsgestalt hat den Vorzug, daß starke Windströme, infolge der Reibung an den länger ausgedehnten Wandungen, ihre lebendige Kraft größtenteils verlierend, die Ausdeh-
nung des dadurch mehr und mehr beruhigten Windstromes nach der Mittelachse hin sehr befördern. Gemäß dem Gesetze von der Fliehkraft fällt der gröbere Staub an bezw. in der Nähe der Wandungen des äußeren Behälters langsam zu Boden.
Der oder die Hohlkörper α brauchen nicht notwendig zylinderflächig begrenzt zu sein. Der erstrebte Zweck wird auch erreicht durch
ίο Hohlkörper von andersförmigem, z. B. prismatischem oder polygonalem Querschnitt; wesentlich ist jedoch die Bespannung mit glatten Gazestoffen.
Die Beobachtung hat gezeigt, daß bei so beschaffenen Staubabscheidevorrichtungen die Luft, je mehr sie sich der Mittelachse des Behälters nähert, eine Abnahme ihrer Geschwindigkeit erfährt, ja daß die letztere ganz in der Mitte beinahe gleich Null wird; die Luft dehnt sich daher mit verzögerter Bewegung in der Staubkammer nach der Mittelachse hin aus, trifft so gegen die zahlreichen feinsten Maschen der senkrechten Wandungen der Hohlkörper a und läßt, mit kleinster Geschwindigkeit in deren Innenraum einziehend, selbst die feinsten Staubteile an den glatten Gazestoffwandungen zurück, wo sie größtenteils zu Boden gleiten. Der Luftdruck ist infolge der großen Verteilung außerordentlich gering, so daß sich der größte Teil des Staubes unmittelbar niederschlagen kann. Etwa an den Hohlkörpern sitzenbleibender Staub kann in bekannter Weise durch gelegentliche Rüttelung der Hohlkörper zum Ablagern gezwungen werden. Zu diesem Zwecke können sämmtliche Hohlkörper a, welche sich in dem Staubablagerungsgehäuse befinden, mit einer Kette b verbunden werden, die mit einem an der Außenseite befindlichen Handgriffe c in Verbindung steht.
Die neue Einrichtung von mit Gazen bespannten zylindrischen oder prismatischen Hohlkörpern sichert u. a. den wichtigen Erfolg, daß in einer Staubkammer oder dem Staubablagerungsgehäuse genau diejenige Anzahl von Hohlkörpern mit Gaze von entsprechender Maschenweite untergebracht werden kann, welche dem vorhandenen Winddruck und der Windmenge der einströmenden Staubluft entspricht, so daß die letztere gereinigt ohne Gegendruck abziehen kann. Ein etwaiger Gegendruck würde durch Anordnung weiterer Hohlkörper aufgehoben werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Fliehkraft-Staubsammler mit tangentialem Lufteintritt und im Innern angeordnetem Hohlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der innerhalb des Gehäuses oder des Behälters angeordnete zylindrische, ovale oder eckige Hohlkörper α senkrechte Wandungen aus glatten Gazestoffen besitzt, durch deren zahlreiche feine Maschen der sich in nahezu zentripetaler Richtung ausdehnende Staubluftstrom gleichmäßig tritt, zum Zwecke, auch die allerfeinsten Staubteilchen aus der zu reinigenden Luft zu entfernen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3527768A1 (de) * 1985-08-02 1987-02-12 Intensiv Filter Gmbh Halteeinrichtung fuer filterschlaeuche in staubfiltern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3527768A1 (de) * 1985-08-02 1987-02-12 Intensiv Filter Gmbh Halteeinrichtung fuer filterschlaeuche in staubfiltern

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