DE140109C - - Google Patents
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- DE140109C DE140109C DENDAT140109D DE140109DA DE140109C DE 140109 C DE140109 C DE 140109C DE NDAT140109 D DENDAT140109 D DE NDAT140109D DE 140109D A DE140109D A DE 140109DA DE 140109 C DE140109 C DE 140109C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B47/00—Methods of operating engines involving adding non-fuel substances or anti-knock agents to combustion air, fuel, or fuel-air mixtures of engines
- F02B47/02—Methods of operating engines involving adding non-fuel substances or anti-knock agents to combustion air, fuel, or fuel-air mixtures of engines the substances being water or steam
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine
Explosions- bezw. Verbrennungskraftmaschine, bei welcher flüssiges, sehr stark erhitztes Wasser
in den Vorderraum des Arbeitszylinders eingeführt wird und in diesem verdampft.
Bei bekannten Maschinen, bei denen im Vorderraum des Zylinders Wasserdampf als
Treibmittel wirkt, welcher bereits außerhalb des Zylinders durch Ausnutzung der Abwärmen
entstanden ist, können nur die Wärmemengen mechanische Arbeit leisten, welche durch die
Aufhebung der Dampfdichten durch Druckentlastung infolge Expansion des Dampfes frei
werden.
Bei der den Erfindungsgegenstand bildenden Maschine hingegen, bei welcher flüssiges, stark
erhitztes Wasser in den Vorderraum des Arbeitszylinders eingeführt wird, leisten nicht nur die
durch Aufhebung der im Dampfkessel noch bestehenden Dämpfdichten durch Druckentlastung
infolge Expansion des Dampfes frei werdenden Wärmemengen mechanische Arbeit, sondern es werden auch die im Zylindermantel
aufgespeicherten Wärmemengen zur Leistung mechanischer Arbeit herangezogen.
Auf der Zeichnung ist die Maschine samt Erhitzer und Gaserzeuger schematisch dargestellt.
Arbeitet die Maschine als Viertaktmaschine, so saugt der Kolben das Heizgas direkt aus
dem Gaserzeuger A an. Arbeitet hingegen die Maschine als Zweitaktmaschine, so saugt
Pumpe P1 durch Rohr R1 das Heizgas an und
drückt es in den Explosionsraum m1 der Ma-
schine M1. Gleichzeitig wird durch Pumpe P2
die erforderliche Verbrennungsluft zugeführt. Das Gas wird durch den Wasserbehälter B geleitet,
woselbst es gekühlt und von den mitgeführten Ascheteilchen gereinigt wird.
Nach erfolgter Explosion des Gasluftgemisches gelangen die Abgase durch Ventil V1 in den
Mantelraum N1 , erhitzen die Wandungen des Zylinders und treten durch den Schornstein C
ins Freie.
Durch Pumpe P3 und Rohr -R2 wird vorgewärmtes,
von Kesselstein bildenden Substanzen gereinigtes Wasser aus dem Kessel B in das
Schlangenrohr D gedrückt. In dem Schlangenrohr erfolgt die Erhitzung des darin befindlichen
Wassers bis annähernd auf 315 ° C, wobei dieses Wasser pro Liter etwa 326 W. E.
aufnimmt und unter einem Druck von etwa 110 Atm. steht.
Die Erhitzung des Wassers kann durch Verbrennung von Gas erfolgen, welches durch
Rohr R3 zugeführt wird, oder auch durch
andere direkte Beheizung. Die mit hoher Temperatur abgehenden Gase der Feuerung werden behufs Erhitzung des Niederdruckzylinders
in die Umhüllung N2 der Maschine M2 geleitet und gelangen durch den Schornstein
C ins Freie.
Das sehr stark erhitzte Wasser tritt in genau abgemessenen Mengen durch Rohr R4 und
Ventil F2 in den Vorderraum m2 des Arbeits-Zylinders
der Maschine Af1, und zwar dann,
wenn der Arbeitskolben im äußeren Totpunkte steht.
Infolge der Aufhebung des auf dem eingetretenen Wasser lastenden Druckes bei Eintritt
in den Vorderraum m.2 verdampft sofort ein
Teil des eingeführten Wassers mittels der aus dem Wasser frei werdenden Wärmemengen,
während der Rest des Wassers die von dem Arbeitskolben und den Zylinderwandungen aufgespeicherten
Wärmemengen aufbraucht, wodurch auch der Rest des Wassers verdampft und der Dampf entsprechend überhitzt wird.
Der durch das Austrittsventil austretende
Der durch das Austrittsventil austretende
ίο Dampf tritt durch Rohrleitung und Aufnehmer F
in den Niederdruckzylinder Af2, woselbst derselbe
vollständig expandiert. Von hier aus gelangt der expandierte Dampf zum Kondensator
G, das entstandene Kondenswasser wird
durch Pumpe P4 nach erfolgter Ölabscheidung
in den Wasserbehälter B zur erneuten Verwendung gedrückt.
Claims (1)
- Patent- Anspruch :Gasdampfmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß unter Druck stehendes, stark erhitztes Wasser im flüssigen Zustande in den Vorderraum des Arbeitszylinders einer Explosions- oder Verbrennungskraftmaschine eingeführt wird, in welchem dasselbe infolge Druckentlastung zum Teil verdampft und die zur vollständigen Dampfbildung und zur Überhitzung des entstandenen Dampfes erforderliche Wärme aus den Zylinderwandungen aufnimmt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE140109C true DE140109C (de) |
Family
ID=407809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT140109D Active DE140109C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE140109C (de) |
-
0
- DE DENDAT140109D patent/DE140109C/de active Active
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