DE140361C - - Google Patents

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DE140361C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/30Structural association of asynchronous induction motors with auxiliary electric devices influencing the characteristics of the motor or controlling the motor, e.g. with impedances or switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
In Fällen, wo'Induktionsmotoren mit einer Zugkraft anlaufen, welche bedeutend kleiner ist als die normale Zugkraft, z. B. bei sogen. Motor-Generatorgruppen, bei denen das Anlaufen in vollkommen unbelastetem Zustand vollzogen werden kann, findet im allgemeinen eine genügende. Verminderung des Anlaufstromes statt, wenn während des Anlassens in die Stromkreise des induzierten Systems ohne weitere Regulierung ein einziger Widerstand eingeschaltet wird, welcher sehr groß ist im Verhältnis zu dem eigentlichen Widerstand der Wicklung, und welcher ohne weitere Abstufung kurzgeschlossen wird, sobald der Motor die normale Geschwindigkeit erreicht hat.
Nach der vorliegenden Erfindung wird dieser Widerstand in Form eines oder mehrerer Reifen aus passendem Material und von passendem Querschnitt angeordnet, die in leitende Verbindung gebracht sind mit allen oder mit einer großen Zahl der aus den Nuten des induzierten Eisenkörpers an den Stirnseiten hervorragenden Kupferstäbe, welche die Wicklung des induzierten Systems bilden. ■ Die Wicklung des Läufers, welcher das induzierte System bilden soll, ist dabei in bekannter Weise mit stabförmigen Leitern und Phasenwicklung ausgeführt und mit irgend einer Kurzschlußvorrichtung versehen, durch welche aus der Stabwicklung für sich eine Zahl kurzgeschlossener Stromkreise gebildet werden können.
An den in die Nuten verlegten Stäben sind auf beiden Stirnseiten des zylindrischen Läufers in der Regel gabelförmige Verbindungsstücke befestigt, und es wird nun über die aus den Nuten hervortretenden Stabenden oder über die Gabeln ein Ring aus passendem Widerstandsmaterial gelegt, der mit allen Stäben oder in Zwischenräumen abwechselnd mit einer bestimmten Zahl der Stäbe oder Gabeln leitend verbunden wird und so die Stäbe zu einer Art Käfiganker mit sehr großem Widerstand kurzschließt. Nachdem der Motor seine normale Geschwindigkeit erreicht hat, wird mit irgend einer der bekannten Kurzschlußvorrichtungen auch die eigentliche Phasenwicklung des induzierten Systems für sich allein kurzgeschlossen. Der Widerstandsring kann auch aus Segmenten bestehen. Bei einer als Gittertrommel ausgeführten Stabwicklung kann der Ring an dem äußeren Kranz der Verbindungsgabeln befestigt werden. Auch kann der Ring zugleich als Bandage zur Befestigung der Stäbe dienen.
Fig. ι und 2 stellen eine vierpolige Stabwicklung mit den gabelförmigen Lamellen g an den Stirnseiten dar. Die Leiterstäbe s sind in 24 Nuten verlegt und auf die Außenfläche der hervorstehenden Stabenden ist der Widerstandsring r geschraubt oder genietet. Ebenso könnte der Ring auf den Stirnflächen der Stäbe oder auch der Gabeln befestigt werden, k stellt eine Kurzschlußvorrichtung der drei Phasen
der Stabwicklung dar, welche mit drei Kontakten h die offenen Phasen der Wicklung kurzschließt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anker für Wechselstrom-Induktionsmotoren mit stabförmigen Leitern und Phasenwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der wirksamen Leiter alle oder abwechselnd in einer bestimmten Anzahl durch einen Widerstandsring verbunden sind, zu dem Zweck, den Anker als Kurzschlußanker von hohem Widerstand in Betrieb zu setzen und nach Erreichung der normalen Tourenzahl durch Kurzschließen die Phasenwicklung von kleinem Widerstand zur Wirkung zu bringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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