DE140700C - - Google Patents

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DE140700C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/06Necks; Fingerboards, e.g. fret boards
    • G10D3/08Fingerboards in the form of keyboards
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

i^icA<3-i I-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVl 140700 KLASSE 51 c.
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet ein Streichinstrument, bei dem für jeden einzelnen Ton eine besondere Saite vorgesehen ist, die dadurch zum Ertönen gebracht wird, daß sie gegen ein bewegtes Streichband geführt wird. Bei den bisher bekannten Instrumenten dieser Art wird die Bewegung des Streichbandes vermittels einer Antriebsmechanik hervorgerufen; bei dem hier beschriebenen Instrumente bedarf es indessen einer solchen Mechanik nicht, sondern das Streichband wird infolge besonderer Einrichtung unmittelbar von der Hand des Spielenden geführt. Ferner ist dem Streichbande eine Unterlage gegeben worden, welche es ermöglicht, daß das Band der gegen ihn geführten Saite einen festen und zugleich elastischen Widerstand bietet, ohne in sich straffgespannt zu sein.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 den Grundriß des Instrumentes, Fig. 2 die Unterlage für das Streichband und Fig. 3 in Seitenansicht die Aufhängung einer Saite am Stimmwirbel und an der Taste.
Die Resonanzplatte a, welche durch die gegen ihre Unterseite geleimten Querleisten ν am Verziehen gehindert ist, ist an ihrer oberen Fläche mit den Saiten b bezogen. Die Saiten sind mit einem Ende an den Stimmwirbeln c mit ihrem anderen Ende an den Tasten ρ befestigt und werden in der folgenden Weise geführt. Von ihren an der Unterseite der Tasten angeordneten Aufhängestiften r (Fig. 3) erstrecken sich die Saiten in der verlängerten Richtung der Tasten bis zu den senkrecht in die Resonanzplatte α eingelassenen Schränkstiften e; hinter diesen^Schränkstiftchen werden
sie aus ihrer bisherigen Richtung abgelenkt, indem sie durch die in die Stegleiste f eingelassenen Stegstifte d in wagerechter Ebene seitlich abgeschränkt werden, wie Fig. 1 zeigt.
Durch diese Schränkung wird jede Saite am Stifte e in zwei Teile zerlegt, von denen nur der zwischen diesem Stifte e und dem Stegstifte d schwebende Teil mittels Anstriches zum Ertönen gelangt, während auf den anderen, zwischen dem Stifte e und dem Aufhängepunkte r befindlichen Saitenteile vermittels der Taste ρ ein nach unten gerichteter Druck ausgeübt und hierdurch die Saite gegen das Streichband geführt wird. Die Taste ρ ist an einem Ende um den Stift q drehbar gelagert, so daß ihr anderes Ende, an welchem die Saite mittels des Aufhängestiftes ν befestigt ist, sich senkt, sobald mit dem Finger auf die Oberfläche der Taste gedrückt wird.
Vor den Stiften e ist unterhalb der Saiten in geringem Abstande von diesen und rechtwinklig zu ihrer Längsrichtung das Streichband g angeordnet, welches unter Anwendung der Laufrolle k und der Führungsstifte n> über eine aus dem polierten Metallbande h (Fig. 2) bestehende Brücke geleitet wird. Das Metallband h ruht auf den Unterlagen i, und seine Enden sind über diese Unterlagen hinweg durch Durchbrechungen der Resonanzplatte a nach der Unterseite der letzteren geführt. Sie werden dort mittels der Kopfschraube η (Fig. 2) und der durch einen Schlitz des Metallbandes hindurchragenden Flügelschraube 0 derartig angezogen und befestigt, daß das Metallband h jene Spannung erhält, welche nötig ist, um dem über ihn hinweggeführten Streichbande g
eine für den Saitenanstrich genügend feste und dabei elastische Unterlage zu bieten.
Das Streichband ist an einem Ende mit dem Handgriffe /, am anderen Ende mit dem Gewichte m fest verbunden. Durch die Laufrolle k (Fig. i) wird das Streichband im rechten Winkel seitlich abgelenkt, damit der Spielende, welcher die Finger seiner rechten Hand auf die Tasten setzt, mit der linken Hand den
ίο Griff des Streichbandes erfassen und das Band beliebig weit nach einer Richtung ziehen kann. Wird während dieses Ziehens auf eine Taste gedruckt, so gleitet die Saite an ihrem Stifte e hinab gegen das an seiner Oberfläche mit Harz bestrichene Band und wird infolge der Fortbewegung des Bandes in tönende Schwingungen versetzt (Fig. 3). Der Zurückgang des Streichbandes in seine Ausgangsstellung geschieht durch die Einwirkung des Zuggewichtes m.
Das Instrument wird auf die Ecke eines Tisches gelegt, derartig, daß jene Seite des Instrumentes, an der die Laufrolle k sich befindet, voll auf der Tischplatte ruht, während die ihr gegenüber liegende Seite ein wenig über die Tischkante hinausragt, so daß das dort am Streichbande befestigte Gewicht m freischwebend, ohne die Tischplatte zu berühren, auf- und niedersteigen kann. Ist nun das Gewicht durch das von Hand bewirkte Anziehen des Streichbandes hochgezogen, so sinkt es beim Aufhören des von der Hand ausgeübten Zuges infolge seiner Schwere wieder nach unten und bewirkt hierbei den Zurückgang des an ihm befestigten Streichbandes, indem die Hand des Spielenden, ohne den Griff e loszulassen, dem Zuge des Gewichtes nachgibt. Demnach wird das Streichband nach Art des Geigenbogens in hin- und hergehende Bewegung gesetzt und eine dem Auf- und Abstriche des Geigenbogens ähnelnde Tonerzeugung erreicht.
Anstatt des Gewichtes m läßt sich auch eine Zugfeder anbringen, welche bei dem von Hand bewirkten Vorwärtsbewegen des Streichbandes in Spannung gebracht wird und danach das Band wieder zurückzieht. Zur Erzielung einer in allen Phasen gleichmäßig bleibenden Bewegung des Streichbandes ist jedoch bei dem Ausführungsbdispiele die Anwendung eines Zuggewichtes bevorzugt worden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Saiteninstrument mit Streichband, dadurch gekennzeichnet, daß das Streichband in hin- und hergehende Bewegung gesetzt wird, indem es von der Hand des Spielenden nach einer Richtung hingezogen und durch Feder- oder Gewichtswirkung in seine Ausgangsstellung zurückgebracht wird.
2. Saiteninstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Streichband über eine aus einem gespannten Metallband bestehende Brücke geführt wird, die ihm eine feste und zugleich elastische Unterlage bietet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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