DE140700C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE140700C DE140700C DENDAT140700D DE140700DA DE140700C DE 140700 C DE140700 C DE 140700C DE NDAT140700 D DENDAT140700 D DE NDAT140700D DE 140700D A DE140700D A DE 140700DA DE 140700 C DE140700 C DE 140700C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- string
- tape
- hand
- weight
- pin
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 5
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 4
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 2
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 2
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 238000010422 painting Methods 0.000 description 1
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 1
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/06—Necks; Fingerboards, e.g. fret boards
- G10D3/08—Fingerboards in the form of keyboards
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/16—Bows; Guides for bows; Plectra or similar playing means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
i^icA<3-i I-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVl 140700 KLASSE 51 c.
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet ein Streichinstrument, bei dem für jeden einzelnen
Ton eine besondere Saite vorgesehen ist, die dadurch zum Ertönen gebracht wird, daß sie
gegen ein bewegtes Streichband geführt wird. Bei den bisher bekannten Instrumenten dieser
Art wird die Bewegung des Streichbandes vermittels einer Antriebsmechanik hervorgerufen;
bei dem hier beschriebenen Instrumente bedarf es indessen einer solchen Mechanik nicht,
sondern das Streichband wird infolge besonderer Einrichtung unmittelbar von der Hand
des Spielenden geführt. Ferner ist dem Streichbande eine Unterlage gegeben worden, welche
es ermöglicht, daß das Band der gegen ihn geführten Saite einen festen und zugleich
elastischen Widerstand bietet, ohne in sich straffgespannt zu sein.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 den Grundriß des Instrumentes, Fig. 2 die Unterlage für das
Streichband und Fig. 3 in Seitenansicht die Aufhängung einer Saite am Stimmwirbel und
an der Taste.
Die Resonanzplatte a, welche durch die gegen ihre Unterseite geleimten Querleisten ν
am Verziehen gehindert ist, ist an ihrer oberen Fläche mit den Saiten b bezogen. Die Saiten
sind mit einem Ende an den Stimmwirbeln c mit ihrem anderen Ende an den Tasten ρ befestigt
und werden in der folgenden Weise geführt. Von ihren an der Unterseite der Tasten angeordneten Aufhängestiften r (Fig. 3)
erstrecken sich die Saiten in der verlängerten Richtung der Tasten bis zu den senkrecht in
die Resonanzplatte α eingelassenen Schränkstiften e; hinter diesen^Schränkstiftchen werden
sie aus ihrer bisherigen Richtung abgelenkt, indem sie durch die in die Stegleiste f eingelassenen
Stegstifte d in wagerechter Ebene seitlich abgeschränkt werden, wie Fig. 1 zeigt.
Durch diese Schränkung wird jede Saite am Stifte e in zwei Teile zerlegt, von denen nur
der zwischen diesem Stifte e und dem Stegstifte d schwebende Teil mittels Anstriches zum
Ertönen gelangt, während auf den anderen, zwischen dem Stifte e und dem Aufhängepunkte
r befindlichen Saitenteile vermittels der Taste ρ ein nach unten gerichteter Druck ausgeübt
und hierdurch die Saite gegen das Streichband geführt wird. Die Taste ρ ist an
einem Ende um den Stift q drehbar gelagert, so daß ihr anderes Ende, an welchem die
Saite mittels des Aufhängestiftes ν befestigt ist, sich senkt, sobald mit dem Finger auf die
Oberfläche der Taste gedrückt wird.
Vor den Stiften e ist unterhalb der Saiten in geringem Abstande von diesen und rechtwinklig
zu ihrer Längsrichtung das Streichband g angeordnet, welches unter Anwendung
der Laufrolle k und der Führungsstifte n> über eine aus dem polierten Metallbande h (Fig. 2)
bestehende Brücke geleitet wird. Das Metallband h ruht auf den Unterlagen i, und seine
Enden sind über diese Unterlagen hinweg durch Durchbrechungen der Resonanzplatte a
nach der Unterseite der letzteren geführt. Sie werden dort mittels der Kopfschraube η (Fig. 2)
und der durch einen Schlitz des Metallbandes hindurchragenden Flügelschraube 0 derartig angezogen
und befestigt, daß das Metallband h jene Spannung erhält, welche nötig ist, um
dem über ihn hinweggeführten Streichbande g
eine für den Saitenanstrich genügend feste und dabei elastische Unterlage zu bieten.
Das Streichband ist an einem Ende mit dem Handgriffe /, am anderen Ende mit dem Gewichte
m fest verbunden. Durch die Laufrolle k (Fig. i) wird das Streichband im rechten
Winkel seitlich abgelenkt, damit der Spielende, welcher die Finger seiner rechten Hand auf
die Tasten setzt, mit der linken Hand den
ίο Griff des Streichbandes erfassen und das Band
beliebig weit nach einer Richtung ziehen kann. Wird während dieses Ziehens auf eine Taste
gedruckt, so gleitet die Saite an ihrem Stifte e hinab gegen das an seiner Oberfläche mit Harz
bestrichene Band und wird infolge der Fortbewegung des Bandes in tönende Schwingungen
versetzt (Fig. 3). Der Zurückgang des Streichbandes in seine Ausgangsstellung geschieht
durch die Einwirkung des Zuggewichtes m.
Das Instrument wird auf die Ecke eines Tisches gelegt, derartig, daß jene Seite des Instrumentes,
an der die Laufrolle k sich befindet, voll auf der Tischplatte ruht, während
die ihr gegenüber liegende Seite ein wenig über die Tischkante hinausragt, so daß das
dort am Streichbande befestigte Gewicht m freischwebend, ohne die Tischplatte zu berühren,
auf- und niedersteigen kann. Ist nun das Gewicht durch das von Hand bewirkte Anziehen des Streichbandes hochgezogen, so
sinkt es beim Aufhören des von der Hand ausgeübten Zuges infolge seiner Schwere wieder
nach unten und bewirkt hierbei den Zurückgang des an ihm befestigten Streichbandes,
indem die Hand des Spielenden, ohne den Griff e loszulassen, dem Zuge des Gewichtes
nachgibt. Demnach wird das Streichband nach Art des Geigenbogens in hin- und hergehende
Bewegung gesetzt und eine dem Auf- und Abstriche des Geigenbogens ähnelnde Tonerzeugung
erreicht.
Anstatt des Gewichtes m läßt sich auch eine Zugfeder anbringen, welche bei dem von Hand
bewirkten Vorwärtsbewegen des Streichbandes in Spannung gebracht wird und danach das
Band wieder zurückzieht. Zur Erzielung einer in allen Phasen gleichmäßig bleibenden Bewegung
des Streichbandes ist jedoch bei dem Ausführungsbdispiele die Anwendung eines Zuggewichtes
bevorzugt worden.
Claims (2)
1. Saiteninstrument mit Streichband, dadurch gekennzeichnet, daß das Streichband
in hin- und hergehende Bewegung gesetzt wird, indem es von der Hand des Spielenden
nach einer Richtung hingezogen und durch Feder- oder Gewichtswirkung in seine Ausgangsstellung zurückgebracht wird.
2. Saiteninstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Streichband
über eine aus einem gespannten Metallband bestehende Brücke geführt wird, die ihm eine feste und zugleich elastische Unterlage
bietet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE140700C true DE140700C (de) |
Family
ID=408365
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT140700D Active DE140700C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE140700C (de) |
-
0
- DE DENDAT140700D patent/DE140700C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE140700C (de) | ||
| DE101353C (de) | ||
| DE31545C (de) | Neuerung an Pianino - Mehaniken | |
| DE207116C (de) | ||
| DE202014004775U1 (de) | Ergonomisches Saiteninstrument | |
| DE173854C (de) | ||
| DE194529C (de) | ||
| DE102020006964A1 (de) | Trainingsgerät | |
| DE266371C (de) | ||
| DE627090C (de) | Bumbass | |
| DE893611C (de) | Mechanik zum Anschlagen der Klangkoerper von Musikinstrumenten, z. B. Saiteninstrumenten, Glockenspielen od. dgl. | |
| DE519205C (de) | Bewegliche Daumenstuetze fuer Bogen fuer Streichinstrumente | |
| DE57943C (de) | Streichpianino | |
| DE202023001387U1 (de) | Plektrum mit Klettband-Fixierung | |
| DE16551C (de) | Neuerungen an Streichinstrumenten | |
| DE305815C (de) | ||
| DE127906C (de) | ||
| DE58305C (de) | Griffknopf für Bogen zu Streichinstrumenten | |
| DE252928C (de) | ||
| DE667513C (de) | Vorrichtung zur Aufrechterhaltung der Stimmung von Musikinstrumentensaiten | |
| DE190003C (de) | ||
| DE89158C (de) | ||
| DE23912C (de) | Neuerung an Zithern | |
| DE165065C (de) | ||
| DE146479C (de) |