DE140984C - - Google Patents
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- DE140984C DE140984C DENDAT140984D DE140984DA DE140984C DE 140984 C DE140984 C DE 140984C DE NDAT140984 D DENDAT140984 D DE NDAT140984D DE 140984D A DE140984D A DE 140984DA DE 140984 C DE140984 C DE 140984C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A27/00—Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
- F41A27/06—Mechanical systems
- F41A27/22—Traversing gear
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A27/00—Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
- F41A27/06—Mechanical systems
- F41A27/08—Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Metal Extraction Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Rohrträger für Geschützrohre (bezw. Wiegen) mit senkrechtem
Schildzapfen und im besonderen auf solche Rohrträger, welche eine das Geschützrohr
(bezw. die Wiege) umfassende, außen mit wagerechten Schildzapfen versehene Gabel besitzen.
Diese Rohrträger waren bisher mit einer konzentrisch zu dem senkrechten Schildzapfen
des Geschützrohres (bezw. der Wiege) verlaufenden, unterschnittenen Nut für eine
am Geschützrohr (bezw. an der Wiege) sitzende, der Nut des Rohrträ'gers entsprechend gekrümmte
Klaue versehen. Infolgedessen mußte der den senkrechten Schildzapfen tragende Geschützteil (das Geschützrohr bezw. die Wiege)
zunächst in einer von der Längsachse des Rohrträgers seitlich abweichenden Stellung von
oben in den Rohrträger eingelegt und dann um seinen Schildzapfen gedreht werden, um
seine Klaue mit der unterschnittenen Nut des Rohrträgers in Eingriff zu bringen bezw. den
den senkrechten Schildzapfen tragenden Geschützteil in seine normale Lage überzuführen.
Die durch diese Einrichtung des Rohrträgers bedingte Drehung des den senkrechten Schildzapfen
tragenden Geschützteils machte es aber erforderlich, daß die Gabel des Rohrträgers
weiter gehalten werden mußte, als zum Nehmen der Seitenrichtung des Geschützrohres nötig
ist. Infolgedessen nahm auch der die Lager für die Schildzapfen des Rohrträgers tragende
Teil der Lafette viel Raum ein. Die Erfindung bezweckt nun, eine Einrichtung zu
schaffen, welche es ermöglicht, daß der den senkrechten Schildzapfen tragende Geschützteil
unmittelbar in seine normale Lage von oben in den Rohrträger eingelegt werden kann und
daß infolgedessen die Gabel des Rohrträgers nicht weiter gehalten zu werden braucht, als
zum Nehmen der Seitenrichtung erforderlich ist.
Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß die über eine am Geschützrohr
(bezw. an der Wiege) angeordnete Klaue greifende Klaue des Rohrträgers an diesem
abnehmbar angeordnet ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in der Anwendung auf
ein Geschütz mit Rohrrücklauf dargestellt, und zwar auf ein solches, bei welchem die Wiege
mit einem senkrechten Schildzapfen in dem Rohrträger gelagert ist.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht des Rohrträgers und der in Betracht kommenden Teile
der Wiege und des Geschützrohres;
Fig. 2 ist eine Oberansicht des Rohrträgers; die über dem Rohrträger liegenden Teile der
Wiege sind in strichpunktierten Linien dargestellt;
Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe die Stellung der abnehmbaren Klaue des Rohrträgers
beim Einlegen der Wiege in den Rohrträger; einzelne Teile sind im Schnitt gezeichnet
;
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe;
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe.
Das Geschützrohr A ist in bekannter Weise mittels Klauen oder dergl. auf einer Gleitbahn
der Wiege B geführt. Die Wiege B trägt einerseits einen senkrechten Schildzapfen C,
andererseits eine zum Schildzapfen C konzen-
frisch gekrümmte Klaue D. Der senkrechte Schildzapfen C der Wiege B ist in einem
Zapfenlager E des Rohrträgers F gehalten. Unterhalb des Richtkissens f des Rohrträgers
greift in bekannter Weise die Schraubenspindel H der Höhenrichtmaschine an. Der
Rohrträger F ist an der Lagerstelle für den Schildzapfen C zu einer Gabel K ausgestaltet,
welche die Wiege mit Spiel umfaßt. Außen
ίο ist diese Gabel mit wagerechten Schildzapen L
ausgerüstet, welche in bekannter Weise in der Lafette (in der Zeichnung nicht dargestellt) gelagert
sind.
Der nach dem Bodenstück des Geschützrohres zu gelegene Teil M des Rohrträgers
nimmt in einer Aussparung den Klauenkörper N auf, welcher die über die Klaue D der Wiege
fassende Klaue η trägt und mit seitlichen Leisten n1 unter Leisten ml des Rohrträgers
greift. Der Klauenkörper N besitzt eine Aussparung 0, welche ihn in senkrechter Richtung
durchbricht und zur Aufnahme einer Mutter Q. der Seitenrichtvorrichtung dient. Die an den
Wandungen der Aussparung O anliegenden Flächen der Mutter Q. sind zylindrisch gewölbt.
Mit dem Muttergewinde der Mutter Q. steht die Einstellspindel R der Seitenrichtvorrichtung
in Eingriff, welche in zwei zu beiden Seiten des Rohrträgers angeordneten Lagern
PP1 der Wiege JB ruht und durch Bohrungen
m2 η2 und m3 n3 des Rohrträgers F und des
Klauenkörpers JV mit Spiel hindurchtritt. Die Einstellspindel R ist durch einen Bund r und
eine auf das Ende der Spindel aufgeschraubte Mutter T gegen Verschiebung in ihren Lagern
gesichert und trägt an ihrem freien Ende ein Handrad 51.
Das Einlegen der Wiege B zwischen die Gabel K des Rohrträgers geschieht folgendermaßen:
Die Wiege wird von oben in die Gabel des Rohrträgers derart eingelegt, daß der senkrechte Schildzapfen C in das Zapfenlager
E des Rohrfrägers eingreift und daß der die Klaue D tragende Teil der Wiege auf dem
Richtkissen f des Rohrträgers aufruht. Hierauf wird die Mutter Q. der Seitenrichtvorrichtung
in die Aussparung 0 des Klauenkörpers JV eingebracht und zusammen mit demselben in
den Teil M des Rohrträgers so weit eingeschoben , daß die Klaue η über die Klaue D
der Wiege greift. Endlich wird die Einstellspindel R durch das Lager P, die Bohrungen m"
und w2 hindurchgeführt und dann so weit in
die Mutter Q. eingeschraubt, bis sie durch die Bohrungen ?i3 ma und das Lager P1 hindurchragt.
Durch Aufschrauben der Mutter T wird dann die Richtspindel gegen Verschieben in
der Achsenrichtung gesichert.
Versetzt man zwecks Einsteilens der Seitenrichtung das Handrad S und damit die Spindel
R in Umdrehung, so schraubt sich diese je nach ihrer Drehrichtung in der Mutter Q.
nach der einen oder anderen Seite und schwenkt hierbei die Wiege B entweder mittels
des am Lager P anliegenden Bundes r oder der am Lager P1 anliegenden Mutter T um
den senkrechten Schildzapfen C. Während dieser Schwenkbewegung nimmt die Achse der
Spindel R allmählich eine zur Längsrichtung des Rohrträgers geneigte Lage ein. Die Mutter
Q führt hierbei infolge der zylindrischen Gestalt ihrer an den Wänden der Aussparung O
anliegenden Begrenzungsflächen innerhalb dieser Aussparung eine geringe Drehung aus.
Claims (3)
1. Für Geschützrohre (bezw. Wiegen) mit senkrechtem Schildzapfen bestimmter
Rohrträger mit einer das Geschützrohr (bezw. die Wiege) umfassenden und außen mit wagerechten Schildzapfen versehenen
Gabel, dadurch gekennzeichnet, daß die über eine am Geschützrohr (bezw. an der Wiege) angeordnete Klaue (D) greifende
Klaue (n) des Rohrträgers (F) an diesem abnehmbar angeordnet ist, so daß der den
senkrechten Schildzapfen tragende Geschützteil unmittelbar in seine normale Lage von
oben in den Rohrträger eingelegt werden kann und daß infolgedessen die Gabel des
Rohrträgers nicht weiter gehalten zu werden braucht, als zum Nehmen der Seitenrichtung
erforderlich ist.
2. Ausführungsform des Rohrträgers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Klaue (n) tragende Klauenkörper (N) mittels unterschnittener Leisten
in den Rohiiräger eingeschoben ist. ,
3. Ausführungsform des Rohrträgers nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Klaue (n) tragende Klauenkörper (N) die Mutter (QJ der
Seitenrichtvorrichtung in sich aufnimmt und samt dieser durch die Einstellspindel (R)
in seiner Lage festgehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH26806T | 1902-10-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE140984C true DE140984C (de) |
Family
ID=4239154
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT140984D Active DE140984C (de) | 1902-10-03 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH26806A (de) |
| DE (1) | DE140984C (de) |
| FR (1) | FR324860A (de) |
-
0
- DE DENDAT140984D patent/DE140984C/de active Active
-
1902
- 1902-09-30 FR FR324860D patent/FR324860A/fr not_active Expired
- 1902-10-03 CH CH26806A patent/CH26806A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH26806A (de) | 1903-10-31 |
| FR324860A (fr) | 1903-04-11 |
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