DE141086C - - Google Patents
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- DE141086C DE141086C DENDAT141086D DE141086DA DE141086C DE 141086 C DE141086 C DE 141086C DE NDAT141086 D DENDAT141086 D DE NDAT141086D DE 141086D A DE141086D A DE 141086DA DE 141086 C DE141086 C DE 141086C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/52—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
- B65G47/72—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices transferring materials in bulk from one conveyor to several conveyors, or vice versa
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
KAISERLICHES J
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Verteilungsvorrichtung an Getreidefallrohren.
Der Zweck solcher Verteilungsvorrichtungen ist, in Verbindung mit senkrechten Schüttrohren
Getreide oder dergl. behufs Einspeicherns auf die einzelnen Schüttböden zu
leiten bezw. das dort lagernde Getreide zwecks Umstechens oder Ausspeicherns von den einzelnen
Böden entnehmen zu können.
Die Verteilungsvorrichtungen bestehen gewöhnlich aus einer in einem gußeisernen Gehäuse
angeordneten, um ihre wagerechte Achse drehbaren Klappe, die nach links oder rechts
umgelegt werden kann, wodurch das Getreide entweder in das nach unten führende Schüttrohr
oder auf den tieferliegenden Speicherboden fließt. Alle die Klappen besitzen nun
den großen Nachteil, daß ihre Berührungsflächen mit den Innenwänden der Kasten niemals
so dicht hergestellt werden können, daß Getreidekörner nicht hindurch rieseln und die
verschiedenen Getreidesorten mit einander vermischt werden. Dies muß jedoch auf jeden
Fall vermieden werden. Man hat versucht, diesen Übelständen dadurch zu begegnen, daß
man die Dichtungsflächen zwischen Gehäuse und Klappe mit Streifen aus Filz, Leder oder
Gummi ausrüstet. Diese Stoffe können jedoch den spitzen und daher scharfen Getreidekörnern
nicht dauernd Widerstand leisten, so daß sie in kurzer Zeit wieder erneuert werden müssen.
Die Wartung und Instandhaltung dieser bekannten Verteilungsvorrichtung an Getreidefallrohren
ist daher zeitraubend und kostspielig.
Den geschilderten Übelständen soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden.
Die Erfindung besteht darin, daß das untere Ende eines in den Zwischenboden eines Speichers
eingesetzten trichterförmigen Behälters durch einen oben offenen, mit einer Seitenöffnung
und nach derselben abgeschrägtem Boden ausgerüsteten, um eine senkrechte Achse drehbaren Behälter umfaßt wird und letzteren
in den. Endstellungen auch seitlich abdichtet, so daß die Dichtungsflächen zwischen dem
Trichter und dem drehbaren Behälter nicht mit dem rieselnden Getreide in Berührung kommen
und das vom oberen Schüttrohre oder dem Zwischenboden kommende Getreide vollständig
entweder dem tiefer liegenden Schüttrohre oder dem nächst tiefer liegenden Zwischenboden zugeführt
wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar
stellen dar:
Fig. ι und 2 einen wagerechten Schnitt bezw. einen senkrechten Längsschnitt durch
die Verteilungsvorrichtung,
Fig. 3 und 4 einen senkrechten Längsschnitt bezw. einen wagerechten Schnitt durch die
gleiche Verteilungsvorrichtung, wobei aber die Getreidefallrohre viereckig ausgeführt sind,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Verteilungsvorrichtung und
Fig. 6 und 7 die Seitenansichten zu Fig. 2 bezw. 3.
In die Zwischenböden ^ eines Bodenspeichers
sind trichterförmige Behälter c eingesetzt. Die obere Öffnung jedes der Behälter c wird teil-
weise durch das hineinragende Schüttrohr F, im übrigen aber durch einen Zugschieber 5
(Fig. 2) oder Drehschieber D (Fig. 3) überdeckt.
Das untere Ende jedes trichterförmigen Behälters c bezw. eines in denselben eingesetzten
Ringes d wird durch einen oben offenen, mit einer Seitenöffnung und einem nach derselben
abgeschrägten Boden ausgerüsteten Behälter e umfaßt.
Der Behälter e ist auf einer durch zwei Muttern einstellbaren Schraube s drehbar gelagert.
Mit Hülfe der letzteren kann der Auslauf e im senkrechten Sinne genau eingestellt
werden, während er an den Seiten von Führungs- bezw. Dichtungsleisten / (Fig. 1 bis 4)
umfaßt wird. Der Behälter e kann auch durch einen Handgriff g beliebig gedreht bezw. eingestellt
werden (Fig. 1, 4, 6 und 7).
In der durch Fig. 1 und 2 veranschaulichten Stellung gelangt das Getreide nach Öffnen des
Schiebers S von dem Schüttboden % bezw. bei geschlossenem Schieber aus dem Fallrohr F
in die trichterförmige Kammer c. Aus derselben fließt das Getreide in das untere Fallrohr
F1. In der durch Fig. 3 und 4 veranschaulichten Stellung rieselt das Getreide aus
der Kammer c auf den nächst tiefer liegenden Schüttboden {. Hierbei kommt das rieselnde
Getreide niemals mit sich deckenden, also dicht zu haltenden Flächen in unmittelbare Berührung,
so daß dieselben auch nicht angegriffen oder zerstört werden können.
Die Verteilungsvorrichtung ist demnach als getreidedicht zu betrachten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Eine Verteilungsvorrichtung an Getreidefallrohren, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende eines in die Zwischenboden eines Speichers eingesetzten trichterförmigen Behälters (c) durch einen oben offenen, mit einer Seitenöffnung und nach derselben abgeschrägtem Boden ausgerüsteten, um eine senkrechte Achse drehbaren Behälter (e) umfaßt wird, so daß die oberen sowie die seitlichen Dichtüngsflächen zwischen dem Trichter (c) und dem Behälter (e) nicht mit dem rieselnden Getreide in Berührung kommen und das vom Schüttrohr (F) oder dem Zwischenboden fa) kommende Getreide vollständig entweder dem Schüttrohre (F1) oder dem nächst tiefer liegenden Zwischenboden fa) zugeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE141086C true DE141086C (de) |
Family
ID=408723
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT141086D Active DE141086C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE141086C (de) |
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0
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