DE141879C - - Google Patents
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- DE141879C DE141879C DENDAT141879D DE141879DA DE141879C DE 141879 C DE141879 C DE 141879C DE NDAT141879 D DENDAT141879 D DE NDAT141879D DE 141879D A DE141879D A DE 141879DA DE 141879 C DE141879 C DE 141879C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D95/00—Shoe-finishing machines
- A43D95/14—Shoe-finishing machines incorporating marking, printing, or embossing apparatus
Landscapes
- Printing Methods (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Presse, mittels welcher Schuhe an
der Innenseite vorteilhaft in der Nähe der mittleren Einschnürung rasch und leicht gestempelt
oder mit einem Warenzeichen, einem Namen oder sonstigem Zeichen versehen werden können. Die Presse kann jedoch auch
zum Stempeln oder Zeichnen irgend welcher anderen Gegenstände benutzt werden. Die
ίο neue Presse besteht im wesentlichen aus einer
auf- und abbeweglichen Stange, mit welcher das vordere Ende des eigentlichen Stempels
mittels eines Lenkers drehbar verbunden ist, während das hintere Ende des Stempels drehbar
an einem einstellbar mit der auf- und abbeweglichen Stange verbundenen Träger derart
verbunden ist, daß der Stempel bei der Abwärtsführung der Stange eine rollende Bewegung
auf dem zu stempelnden Gegenstand annimmt. Unterhalb des Stempels ist auf der Grundplatte der Maschine eine Werkstückauflage
vorgesehen, welche sich unter dem Druck des Stempels der Form und Gestalt des zu
bedruckenden Gegenstandes entsprechend einstellt. Zwischen Stempel und Auflage ist eine
Färbvorrichtung angeordnet, welche nach jedem Abwärtsgang des Stempels selbsttätig mit letzterem
in Eingriff gebracht wird, gewünschtenfalls jedoch auch abgestellt werden kann.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 die neue Presse in schaubildlicher Darstellung.
Fig. 2 und 3 zeigen den unteren Teil der Stange, sowie den Stempel mit seinem Träger
in der Endansicht bezw. im senkrechten Längsschnitt. Fig. 4, 5 und 6 veranschaulichen die
Färbvorrichtung in der Seitenansicht, in der Vorderansicht und im Grundriß.
In dem mit einer Grundplatte 2 versehenen Rahmen 1 der Maschine ist die Stange 9 in
der Hülse 4 auf- und abschiebbar gelagert. Die Stange wird jedoch durch eine in der
Hülse angeordnete Feder, sowie eine in der Stange vorgesehene Nut an einer Drehung verhindert.
Mit dem oberen Ende der Stange 9 kommt eine mit einem Griff 7 versehene, in
der Schraubenhülse 6 der Führung 3 gelagerte Schraube 5 in Eingriff. Unterhalb der Hülse 4
ist mit der Stange 9 ein auf- und niederbewegliches Querhaupt 10 mittels der Schraubenmutter
11 einstellbar verbunden. Durch eine Durchbohrung des Querhauptes 10 geht die
Stange 12 hindurch (Fig. 2 und 3), an deren unteres Ende der Stempelträger 13 bei 14 drehbar
angelenkt ist. Auf der Stange 12 ist zwischen dem unteren Ende der Stange und dem
Querhaupt 10 eine Feder 19 eingeschaltet, welche
den an seinem vorderen Ende mittels Glied 1 5 mit der Stange 9 verbundenen Stempelhalter 13
nach unten zu drücken sucht. Zur Begrenzung der Bewegung des Stempelhalters 13 dient ein
durch die Stange 12 gesteckter Stift 20. Das Querhaupt 10 ist mit einer weiteren Durchs
bohrung versehen, durch welche eine Stange 21 hindurchtritt, deren unteres Ende ebenfalls
gegen den Stempelhalter 13 anliegt. Auf der Stange 21 ist zwischen dem Halter 13 und
dem Querhaupt 10 eine Feder 22 vorgesehen, welche dazu dient, den Druck des Stempels
auf der Unterlage gleichmäßig zu gestalten. Der eigentliche Stempel 17 ist mit dem drehbaren
Stempelhalter 13 in irgend geeigneter Weise, beispielsweise, wie auf der Zeichnung
dargestellt, mittels schwalbenschwanzförmiger Führungen verbunden.
Damit das beim Abwä'rtshub der Stange 9
bezw. des Stempels 17 aufgebrachte Warenzeichen o. dgl. nicht durch ein Zurückrollen
des Stempels beim Aufwärtshub verwischt oder beschädigt wird, wird der Stempel in seiner
untersten Lage mit Hülfe einer mit einem Handgriff versehenen Stellschraube 23 eingestellt.
Das innere Ende dieser Stellschraube liegt zu diesem Zwecke gegen eine geneigte Fläche 24
der Stange 12 an (Fig. 2), so daß beim Nachlassen des Druckes der Stellschraube die
Stange 21, der Halter 13 und der Stempel 17
nicht plötzlich, sondern erst allmählich ihre ursprüngliche Lage wieder einnehmen, und
zwar wird die Stellschraube 23 zweckmäßig erst nach Anheben der Stange 9 wieder gelöst.
Die angegebene Vorrichtung mit dem Stempel 17 genügt, ein Warenzeichen oder ein
sonstiges Zeichen auf eine mehr oder weniger weiche Unterlage einzudrücken. Bei härteren
Unterlagen ist jedoch erforderlich, den Stempel mit Farbe zu versehen, um ein Zeichen auf
die Unterlage aufdrücken zu können.
Zur selbsttätigen Aufbringung des Färbemittels ist eine mit letzterem versehene Rolle 25
in Lagern 26 von Armen 27 gelagert (Fig. 4 bis 6) und wird durch Federn 28 aufwärts
gedrückt. Die Arme 27 sind an dem Schwingarm 29 vorgesehen, welcher drehbar in dem
mit dem Rahmen der Maschine verbundenen Träger 31 gelagert und mit einem konischen
Zahnrad versehen ist. Der mittels Schraube 32 am Gestell der Maschine befestigte Rahmen 3 1
trägt weiterhin einen Zapfen 34, auf welchem ein mit dem konischen Zahnrad 33 in Eingriff
stehendes Zahnsegment 35 drehbar angeordnet ist. An das Segment 35 greift eine Stange 36
an, welche in einem mit dem Rahmen 1 der Maschine verbundenen Träger 37 geführt wird.
Mit der Stange 36 ist einstellbar ein Arm oder Anschlag 38 verbunden, gegen den bei der
Aufwärtsbewegung des Querhauptes 10 am Ende dieses Hubes die obere Kante dieses
Trägers stößt, um dadurch die Stange 36 entgegen der Wirkung der zwischen den Armen 38
und dem Träger 37 angeordneten Feder 39 nach aufwärts zu führen, und dadurch durch
die beschriebene Verbindung eine Drehung des Armes 29 mit der Rolle 25 zu bewirken und
diese Rolle unter den Stempel 17 zu bringen. Zur Abwärtsbewegung der Stange 36 in ihre
ursprüngliche Lage dient die Feder 39.
Soll beim Stempeln von weicheren Gegenständen der Stempel 17 nicht mit Farbe versehen
werden, dann wird der leicht zugänglich aufgehängte Stift 40 (Fig. 1) in ein Loch 41
gesteckt, um die Aufwärtsbewegung des Trägers 10 anzuhalten, bevor er gegen den Arm
oder Anschlag 38 trifft.
Soll ein Schuh an der Innenseite mit einem Stempel oder Warenzeichen versehen werden,
dann wird er auf die einstellbare Werkstückauflage aufgedrückt, so daß sich die Teile entsprechend
einstellen. Nach der Einstellung werden die Teile dann durch die Platte 54 und die Stellschraube 55 in ihrer Lage festgestellt.
Die Werkstückauflage nebst Feststellvorrichtung ist jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Die Stange 9 wird
darauf mittels der Schraube 5 abwärts geschraubt und der Schuh infolgedessen mittels
des Stempels 17 bedruckt bezw. gestempelt. Der auf den Schuh ausgeübte Druck wird dabei
durch die Federn 19 und 22 verteilt. Darauf wird der Stempel 17 durch Einstellung
der Schraube 23 festgestellt und sodann die Schraube 5 wieder hochgedreht, um die Stange 9
mit den übrigen Teilen zu heben. Ist der Stift 40 nicht eingestellt, dann wird die Rolle 25
unter dem Stempel 17 hergeschwungen und letzterer infolgedessen mit Farbe versehen.
Claims (5)
1. Eine Presse zum Stempeln und Bezeichnen von Lederwaren o. dgl., insbesondere
von fertigen Schuhen, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempelhalter (13)
um einen Zapfen (14) drehbar ist, welcher an einer Stange (12) unter dem Drucke
einer Feder (19) in der Bohrung (18) des Querhauptes (10) einer anderen Stange (9)
verschiebbar angeordnet ist, während ein Ende des Stempelhalters durch einen Lenker (15) mit der letztgenannten Stange (9)
verbunden ist, welche auf- und niederbeweglich, jedoch nicht drehbar in einer Hülse (4) des Maschinengestells geführt ist
und in bekannter Weise in Bewegung gesetzt wird, zu dem Zwecke, den walzenförmigen
Stempel während des Druckvorganges auf dem Arbeitsstück abzuwälzen.
2. Eine Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem
Stempelhalter (13) durch Zapfen (14) drehbar verbundene Stange (12) mit einem
Splint (20) versehen ist, welcher als Anschlag am Querhaupt (10) die Ruhestellung
des Stempelhalters begrenzt.
3. Eine Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer der unter
Federdruck (19) stehenden Stange (12) noch eine zweite unter Federdruck (22) im Querhaupt
(10) geführte Stange (21) auf den Stempelhalter drückt, zu dem Zwecke, den
Druck des Stempels auf das Werkstück gleichmäßig zu gestalten.
4· Eine Presse nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß die den Stempelhalter tragende Stange (12) mit einer schrägen
Fläche (24) versehen ist, auf welche durch ein Muttergewinde im Querhaupt (10) eine
Einstellschraube (23) niedergeschraubt werden kann, zu dem Zwecke, ein Rückwärtswälzen
des Stempels beim Wiederanheben desselben vermeiden zu können.
5. Eine Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Querhaupt
(10) beim Aufwärtsgang zur Ruhestellung gegen einen Anschlag (38) trifft, wodurch
mittels Zahnradübertragung einem eine Farbrolle (25) tragenden drehbaren Arm (29)
eine Schwingbewegung erteilt wird, zu dem Zwecke, den Stempel mit Farbe zu versehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE141879C true DE141879C (de) |
Family
ID=409467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT141879D Active DE141879C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE141879C (de) |
-
0
- DE DENDAT141879D patent/DE141879C/de active Active
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