DE142462C - - Google Patents

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DE142462C
DE142462C DENDAT142462D DE142462DA DE142462C DE 142462 C DE142462 C DE 142462C DE NDAT142462 D DENDAT142462 D DE NDAT142462D DE 142462D A DE142462D A DE 142462DA DE 142462 C DE142462 C DE 142462C
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DE
Germany
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metal base
edge
around
ring
punch
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DENDAT142462D
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Publication of DE142462C publication Critical patent/DE142462C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D49/00Sheathing or stiffening objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das bisher gebräuchliche Verfahren, oval und gewölbt gestaltete Bilder, z. B. die imitierten Emaillebilder, sowie Schilder in dieser Form herzustellen, bestand darin, daß die mit der Emaüleschicht versehenen Bilder u. dgl. direkt auf gewölbte Metallplatten gezogen und mit diesen an den Rändern umgebördelt wurden. Letzteres ist sehr schwierig und war die Umbiegung sehr selten sauber, außerdem war der
Überzug nie gleichmäßig glatt, weil ein gleichmäßiges Ziehen um die kurzen Bogen der Ovale schwer auszuführen ist. Besondere Randeinfassungen konnten bei dem bisherigen Herstellungsverfahren gleichzeitig während des Umbördelns nicht mit herumgezogen werden. Demgegenüber besteht das vorliegende Verfahren darin, daß eine glatte, flache Metallunterlage von einem Preßstempel gewölbt gedrückt wird, während schon der Rand, sowie das zu wölbende Bild fest um die Metallunterlage herumgepreßt wird. Es findet infolgedessen ein ganz gleichmäßiges Anlegen des Bildes an die sich allmählich wölbende Platte statt.
Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen eine Presse zur Ausübung des neuen* Verfahrens.
Fig. ι zeigt eine Gesamtansicht der Presse teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Presse in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 2 a einen Teil von Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 3 die Stellung der Vorrichtung beim Umfalzen der Ränder des Überzuges, Bild ο. dgl.,
Fig. 3 a einen Teil der Fig. 3 in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 4 die Stellung der Vorrichtung zum Einlegen der Metallunterlage,
Fig. 4 a einen Teil der Fig. 4 in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 5 die Stellung der Vorrichtung nach dem Umlegen des Randes,
Fig. 5 a einen Teil der Fig. 5 in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 6 die Stellung der Vorrichtung beim Hervorbringen der Wölbung,
Fig. 6 a einen Teil der Fig. 6 in vergrößertem Maßstabe.
Die Vorrichtung zur Ausübung des «vorliegenden Verfahrens besteht, wie ersichtlich, aus zwei oberen Preßköpfen α und b, welche durch zwei Spindeln c und d, die mit Handgriffen c' und d' versehen sind, bewegt werden. Der Preßvorgang vollzieht sich in einem Lager e, welches entsprechend der Form des herzustellenden Gegenstandes gewölbt ist. Dieses Lager wird von einem unter Einfluß von Federn y stehenden Ring g umschlossen. Letzterer zeigt auf seiner oberen Fläche Profilierungen, in die hinein die entsprechenden Profilierungen des Preßkopfes b greifen. Außerdem wird in diese Profilierungen ein Preßring h gesetzt (Fig. 3), welcher das Umfalzen des glatt aufgelegten Bildes i in den Rand k hinein veranlaßt. Wie aus den Fig. 2 und 2 a ersichtlich, wird zuerst der Rand k auf das Lager e
gelegt, wobei einem Verschieben des Randes durch den unter Federwirkung stehenden
v. Ring g vorgebeugt wird. Sodann wird auf den Rand k das Bild i o. dgl. gelegt, und zwar derartig, daß dasselbe von der inneren Profilierung des Ringes g gegen Verschieben gesichert ist. Hierauf wird der Preßring h in die Profilierung des Ringes g eingesetzt, der mit einem vorspringenden Rande h' das Bild
ίο fest in den winkligen Rand k hineindrückt. Um diese Pressung recht kräftig zu machen, wird die Spindel d heruntergeschraubt, wodurch sich der Preßkopf b herunterbewegt. Derselbe drückt dann den Preßring h fest in die Profilierungen des Ringes g ein, infolgedessen legt sich also der Rand des Bildes fest in den Rand k ein. Hierauf wird der Preßkopf b wieder hoch bewegt und der Preßring h herausgenommen. Nunmehr wird die Metallunterlage / auf das Lager e gelegt, und zwar genau in den Rand k hinein, in welchem sich nunmehr auch das überzuziehende Bild befindet. Jetzt wird der Preßkopf b wiederum herunterbewegt und bewirkt derselbe ein Herumlegen des Randes k, sowie des in diesem liegenden Bildrandes um die Metallunterlage /. Bei diesem Herumfalzen wird der Ring g, welcher unter dem Einfluß der Federn f steht, heruntergedrückt, während die Metallunterlage von einem unter Wirkung der Federn m stehenden Ringe η gehalten wird. Das Herumlegen des Randes wird durch eine kleine Aussparung ο des Preßkopfes b bewirkt. Letzterer hält jetzt also den Rand k sowie das umgefalzte Bild fest um die Metallunterlage, welche nunmehr durch Herunterbewegen des Preßkopfes α heruntergepreßt und somit gewölbt wird. Es zieht sich dann das Bild i bezvv. der Überzug fest über die sich allmählich wölbende Unterlagplatte, so daß ein ganz glattes Anlegen stattfindet. Es werden jetzt beide Preßköpfe wieder hochbewegt und das ovale, gewölbte Bild oder der Schild ist mit Umrandung fertiggestellt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Verfahren zur Herstellung von gewölbten Bildern, Schildern u. dgl., die aus einem Überzuge, aus einer Metallunterlage und aus einem Einfassungsrande bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug (i) nebst der Randeinfassung (k) zuerst um den Rand der flachen Metallunterlage (I) herumgepreßt und hierauf durch einen Stempel die Wölbung der bisher glatten Metallunterlage herbeigeführt wird, so daß sich der Überzug glatt auf die sich allmählich wölbende Metallunterlage auflegt.
  2. 2. Ein Presse zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einer ringförmigen Aussparung (0) versehener ringförmiger Stempel (b) das Umlegen der Randeinfassung (k) und des Randes des Überzuges (i) um den Rand der Metallunterlage (I) herbeiführt, wobei ein unter Federdruck stehender Ring (η) des Stempels (b) die Metallunterlage in dem unteren Lager (e) festhält, bis ein in dem ringförmigen Stempel (b) angeordneter zweiter Stempel (a) die Wölbung des Werkstücks vollzogen hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE142462C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4354984A (en) * 1981-08-03 1982-10-19 Baxter Travenol Laboratories, Inc. Liquid level controller for a humidifier
US5188334A (en) * 1990-11-24 1993-02-23 Horiba, Ltd. Pinch valve assembly with a storage mode

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4354984A (en) * 1981-08-03 1982-10-19 Baxter Travenol Laboratories, Inc. Liquid level controller for a humidifier
US5188334A (en) * 1990-11-24 1993-02-23 Horiba, Ltd. Pinch valve assembly with a storage mode

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