DE1424799B2 - Lochkartenabtaster - Google Patents
LochkartenabtasterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Lochkartenabtaster zum spaltenweisen Abtasten von Lochkarten
mit einer Vorschubeinrichtung zum schrittweisen Vorschub der Lochkarten in ihrer Längsrichtung mit
einer feststehenden Plattform als Unterlage für die Lochkarten und mit Abtaststiften, die in einer Reihe
quer zur Bewegungsrichtung der Lochkarten angeordnet sind und während des Stillstands der Lochkarte
zwischen zwei Vorschubschritten gemeinsam zur Lochkarte hin und anschließend wieder zurückbewegt
werden.
Bei den meisten bekannten Lochkartenabtastern werden die Lochkarten kontinuierlich durch die Abtaststelle
bewegt, wobei die Lochungen durch Stahlbürsten, Sternradkontakte oder photoelektrische Einrichtungen
abgetastet werden. Der Kartenvorschub kann dabei durch Reibung zwischen Transportrollenpaaren
erfolgen, die lediglich einen Vorschub mit gleichmäßiger Geschwindigkeit gewährleisten müssen;
eine genaue Beziehung zwischen dem Antrieb der Transportrollen und den Lochspalten oder Lochzeilen
auf der Lochkarte braucht dabei nicht eingehalten zu werden.
Dagegen werden Lochstreifen, falls sie mechanisch abgetastet werden, im allgemeinen zwischen den aufeinanderfolgenden
Abtastungen schrittweise weiterbewegt, während das Abtasten im Stillstand dadurch
erfolgt, daß Abtaststifte oder Fühlhebel gegen den Lochstreifen bewegt werden. Die in diesem Fall erforderliche
genaue Zuordnung zwischen dem Schrittantrieb und den Lochreihen ist dadurch gewährleistet,
daß der Vorschub mit Hilfe eines Stiftenrades erfolgt, dessen Stifte in eine besondere Vorschublochreihe
eingreifen.
In vielen Anwendungsfällen wäre es erwünscht, einzelne Lochkarten, die von Hand eingeführt werden,
schrittweise Spalte für Spalte abzutasten und zwischen den aufeinanderfolgenden Abtastungen für
eine beliebige Zeit anzuhalten. Dies ist beispielsweise bei der automatischen Steuerung von elektrischen
Schreibmaschinen der Fall, wenn einzelne Daten jeweils bei Bedarf aus einer Lochkarte abgerufen werden
müssen. In diesem Fall muß der Lochkartenabtaster so ausgebildet sein, daß bei jedem Halt eine
Lochspalte sehr genau in der Abtaststellung steht. Die Anwendung der bei Lochstreifen üblichen Technik
ist jedoch in diesem Fall nicht möglich, weil die üblichen Lochkarten nicht mit Vorschublochreihen
versehen sind, so daß die Verwendung eines Stiftenrades für den Vorschub nicht möglich ist.
Es ist bereits ein Lochkartenabtaster zum spaltenweisen Abtasten von Lochkarten bekannt, der eine
Vorschubeinrichtung zum schrittweisen Vorschub der Lochkarten in ihrer Längsrichtung aufweist und
Abtaststifte hat, die in einer Reihe quer zur Bewegungsrichtung der Lochkarten angeordnet sind und
während des Stillstands der Lochkarte zwischen zwei Vorschubschritten gemeinsam zur Lochkarte hin
und anschließend wieder zurückbewegt werden. Dieser bekannte Lochkartenabtaster dient dem Zweck,
Lochkarten entsprechend den Lochungen einer Musterkarte zu lochen. Zu diesem Zweck werden
die zu lochende Lochkarte und die Musterkarte jeweils auf einem Kartenwagen befestigt, und diese
beiden Kartenwagen werden gemeinsam schrittweise unter den Abtaststiften bzw. den Lochstempeln hindurchgeführt.
Sobald die Musterkarte vollständig abgetastet ist, werden beide Kartenwagen wieder in
ihre Ausgangsstellung zurückbewegt, worauf eine weitere Lochkarte auf dem zweiten Kartenwagen befestigt
wird und der ganze Vorgang von neuem beginnt. Dadurch, daß der Kartenwagen mechanisch
in eindeutiger Weise mit den Abtaststiften gekoppelt ist, ist gewährleistet, daß bei jeder Unterbrechung der
Vorschubbewegung genau eine abzutastende Lochspalte unter den Abtaststiften steht. Daraus ergibt
sich jedoch ein beträchtlicher Aufwand, weil ein besonderer Kartenwagen für die abzutastende Lochkarte
und die zugehörigen Schrittschalteinrichtungen vorgesehen werden müssen. Ferner ist die Abtastgeschwindigkeit
sehr begrenzt, weil bei jedem Abtastschritt nicht nur die Lochkarte, sondern der ganze
Kartenwagen beschleunigt werden muß, dessen Masse ein Vielfaches der Masse einer Lochkarte beträgt.
Wollte man eine solche Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden Abtasten von Lochkarten verwenden,
so müßte außerdem nach jedem Abtastvorgang die Lochkarte vom Kartenwagen entfernt werden, dieser
in die Ausgangsstellung zurückbewegt werden und eine neue Lochkarte auf dem Kartenwagen befestigt
werden.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Lochkartenabtaster zum spaltenweisen
Abtasten von Lochkarten zu schaffen, bei welchem lediglich die abzutastende Lochkarte schrittweise vorwärts
bewegt wird, so daß die zu beschleunigenden Massen sehr gering sind, und bei dem ferner eine
Lochkarte nach der anderen in die Abtaststelle eingeführt werden kann, ohne daß ein Kartenwagen entleert,
zurückgeführt und neu beschickt werden kann.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Vereinigung folgender Merkmale gelöst:
a) wenigstens eine drehbar gelagerte Vorschubrolle, die durch eine Öffnung der Plattform ragt und
an der Unterseite der auf der Plattform liegenden Lochkarte anliegt;
b) eine Schrittschaltvorrichtung, welche die Vorschubrollen in den Abständen der Lochspalten
der Lochkarte entsprechenden Vorschubschritten synchron mit der Bewegung der Abtaststifte
schrittweise antreibt;
c) eine jeder Vorschubrolle auf der anderen Seite der Lochkarte gegenüberliegende Leerlaufrolle,
die an einem schwenkbar gelagerten Träger im Abstand von dessen Schwenkachse gelagert ist
und durch Federn gegen die Oberseite der auf der Plattform liegenden Lochkarte gedrückt
wird;
d) eine Handbetätigungseinrichtung für den schwenkbar gelagerten Träger zum Abheben der
Leerlaufrollen von der Oberseite der Lochkarte;
e) Anschlagglieder für die Vorderkante der Lochkarte, die mit der Handbetätigungseinrichtung
und dem schwenkbar gelagerten Träger so verbunden sind, daß sie beim Abheben der Leerlaufrollen
in die Vorschubbahn der Lochkarte bewegt werden und dann so liegen, daß die erste
Spalte der Lochkarte abtastbereit vor den Abtaststiften liegt, wenn die Vorderkante der Lochkarte
an den Anschlaggliedern anstößt.
Die Erfindung ermöglicht das spaltenweise Abtasten von Lochkarten mit einem sehr einfachen
Mechanismus ohne irgendwelche Änderungen an den Lochkarten selbst. Die Verwendung von schrittweise
angetriebenen Vorschubrollen in Verbindung mit federnd angedrückten Leerlaufrollen ermöglicht den
schonenden Vorschub der Lochkarten, ohne daß besondere Vorschublöcher erforderlich sind. Zugleich
ist sichergestellt, daß die Lochspalten bei jedem Vorschubschritt genau vor den Abtaststiften stehen. Dies
wird durch die weiteren Merkmale erreicht, daß die Leerlauf rollen von Hand zum Einführen der Lochkarte
abhebbar sind und gleichzeitig ein Anschlag so in den Weg der Karte bewegt wird, daß die Vorderkante
der Karte und damit auch die erste Lochspalte eine genau definierte Lage einnehmen.
Patentschutz wird ausschließlich für die im An- is
spruch 1 angegebene Vereinigung sämtlicher Merkmale begehrt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt
F i g. 1 eine Oberansicht des Lochkartenabtasters, F i g. 2 eine Seitenansicht des Lochkartenabtasters,
F i g. 3 eine seitliche Schnittansicht wesentlicher Teile des Lochkartenabtasters,
F i g. 3 a eine vergrößerte perspektivische Darstellung des Endabschnitts eines Abtaststiftes und
F i g. 4 bis 9 verschiedene Einzelteile des Lochkartenabtasters in verschiedenen Betriebsstellungen.
Wie insbesondere aus der Oberansicht von F i g. 1 und der Seitenansicht von F i g. 2 erkennbar ist, bildet
der Lochkartenabtaster eine geschlossene Baugruppe mit einer hinteren Tragplatte 10 und einer vorderen
Tragplatte 11, die im Abstand voneinander zusammengebaut sind. Der Abtaster wird normalerweise
mittels der hinteren Tragplatte 10 an der Seite einer Schreibmaschine angebaut, oder er bildet ein Bestandteil
einer unabhängigen motorgetriebenen Abtastanordnung. Der hier beschriebene Abtaster erhält
seine Antriebskraft über eine Kardankupplung 12 von der Schreibmaschine bzw. der Motoranordnung,
von der er einen Bestandteil bildet.
Der Abtaster enthält eine feststehende Plattform 13, die von den Tragplatten 10 und 11 getragen wird.
Entlang einer Kante der Plattform 13 ist ein Führungsteil 14 angebracht, dessen Dicke gerade etwas
größer als diejenige einer abzutastenden Lochkarte 15 ist, so daß sie ein Abstandsstück bildet, auf dem
eine Kartenrückhalteplatte 16 befestigt ist. Ein zweiter Führungsteil 17 für die gegenüberliegende Kante
der Lochkarte ist auf der Plattform 13 gegenüber dem Führungsteil 14 befestigt. Quer zu den Führungsteilen
14 und 17 ist eine Rückhalteplatte 18 im Abstand von der Plattform 13 so angebracht, daß sie die Lochkarte
15 in Berührung mit der Oberfläche der Plattform 13 an der Stelle der Abtaststifte hält, die unter
den öffnungen 19 der Rückhalteplatte 18 in einer Linie mit diesen hin- und herbeweglich gelagert sind.
Die Plattform 13 und die Rückhalteplatte 18 sind mit sich deckenden öffnungen 20 versehen, durch die das
gebogene Ende eines Kartenfühlarms 21 ragt, der zur Betätigung eines elektrischen Schalters 22 nach
Art eines Mikroschalters schwenkbar gelagert ist. Dadurch wird der Schalter 22 in eine erste Schalterstellung
gebracht, wenn der Kartenfühlarm 21 durch eine in dem Abtaster vorhandene Lochkarte nach
unten bewegt wird, während er eine zweite Schalterstellung einnimmt, wenn sich der Kartenfühlarm 21
nach oben bewegen kann, weil keine Lochkarte in dem Abtaster vorhanden ist, oder nachdem das Ende
einer Lochkarte über den Kartenfühlarm 21 hinausgegangen ist. Diese Schalterstellungen können in
einem elektrischen Steuersystem dazu ausgenützt werden, daß der Abtastbetrieb ermöglicht wird, wenn
eine Lochkarte in dem Abtaster ist, und daß der Betrieb beim Fehlen einer Lochkarte oder nach dem
Ablesen der letzten Spalte beendet wird.
Wie später noch ausführlich erläutert wird, wird die Lochkarte durch den Abtaster in Schritten vorwärts
bewegt, die den Spaltenabständen der Lochkarte entsprechen. Der Vorschubmechanismus enthält
einander gegenüberliegende Vorschubrollen und Leerlaufrollen, von denen die in F i g. 1 sichtbaren
Leerlaufrollen 23 von einer Welle 24 getragen werden, die in den einander gegenüberliegenden Seitenschenkeln
25 und 26 eines U-förmigen Bügels gehalten ist. Der Bügel besteht aus den Seitenschenkeln
25, 26 und einem diese Seitenschenkel verbindenden Querglied 39. Er stellt den Träger für die Leerlaufrollen
dar und ist an den Enden der Seitenschenkel 25 und 26 auf einer Schwenkachse 27, die zwischen
der hinteren Tragplatte 10 und der vorderen Tragplatte 11 verläuft, schwenkbar gelagert. Die Welle 24
trägt an ihrem Außenende einen von Hand zu betätigenden Knopf 28, mit dem eine Lochkarte von Hand
vorwärts oder rückwärts durch den Abtaster bewegt werden kann. Wie noch erläutert wird, können die
Leerlaufrollen 23 von den Vorschubrollen abgehoben werden, wenn eine Lochkarte von Hand in die Abtaststellung
gebracht wird. Dieses Abheben der Leerlaufrollen erfolgt dadurch, daß der Bügel 25, 26
durch Handbetätigung eines Hebels 29 um die Schwenkachse 27 verschwenkt wird. Der Hebel 29 ist
auf einer Welle 30 befestigt, die in den Tragplatten 10 und 11 gelagert ist, und er wird von der in vollen
Linien in F i g. 2 gezeigten Abtaststellung in die in gestrichelten Linien in F i g. 2 gezeigte Lochkarteneinführungsstellung
gebracht. Wenn der Bügel 25, 26 durch den Hebel 29 bewegt wird, um die Leerlaufrollen
von den Vorschubrollen abzuheben, bewirkt er gleichzeitig den Eintritt von Anschlaggliedern 33
durch eine öffnung 32 in der Plattform 13 in der Weise, daß sie in die Bewegungsbahn der auf der
Oberfläche der Plattform 13 liegenden Lochkarte treten. Diese Anschlagglieder 33 liegen nahe den
beiden Außenkanten der Lochkarte, und sie erfassen mit ihren Enden Blattfedern, die durch Stützplatten
34 an der Rückhalteplatte 18 befestigt sind und verhindern, daß die Vorderkante der Lochkarte über
das obere Ende der Anschlagglieder 33 gezwängt wird, wenn die Lochkarte von Hand eingeschoben
wird. Die Anschlagglieder 33 erfassen die Vorderkante der Lochkarte bei der Handeinführung in den
Abtaster und gewährleisten dadurch, daß die Lochkarte in die richtige Lage gebracht wird, in der die
erste Spalte über den Abtaststiften des Abtasters liegt.
Durch die Handbetätigung des Hebels 29 aus der in vollen Linien dargestellten Abtaststellung in die
in gestrichelten Linien dargestellte Lochkarteneinführungsstellung (F i g. 2) wird ein Nocken 35 betätigt,
der an dem gegenüberliegenden Ende der Welle 30 befestigt ist. Der Nocken 35 betätigt seinerseits
einen elektrischen Schalter 36, der in einem elektrischen Steuersystem zum Stillsetzen des Abtasters
benützt werden kann, wenn sich der Hebel 29 in der Lochkarteneinführungsstellung befindet.
Die durch den Hebel 29 betätigte Anordnung, durch die die Vorschubrollen und die Leerlaufrollen
getrennt werden und die Anschlagglieder 33 zum Eingriff mit der Vorderkante einer von Hand eingeschobenen
Lochkarte gebracht werden, ist in Fig. 3, 4, 5 und 9 genauer dargestellt. Wie besonders aus F i g. 9
erkennbar ist, sind die Seitenschenkel 25 und 26 des Bügels durch ein Querglied 39 verbunden, das eine
umgebogene Kante 40 aufweist, die öffnungen 41 zur Aufnahme der hakenförmigen Enden von Federn 42
enthält, die an ihren anderen Enden an einer Welle
Querglieds 39 gehalten wird und dadurch den Hebel 29 in der Karteneinführungsstellung hält.
Der Abtaster enthält Abtaststifte 54, die in einer Linie liegen und hin- und herbeweglich in einem Führungsblock
55 gelagert sind, der zwischen den beiden Tragplatten 10 und 11 befestigt ist. Die nach oben
umgebogenen Enden der Anschlagglieder 33 liegen in solchem Abstand von den Abtaststiften 54, daß nach
dem Erfassen der Vorderkante einer neu eingeführten
43 verankert sind. Die Federn 42 ziehen den Bügel io Lochkarte durch die Anschlagglieder die erste Spalte
25, 26, 39 in die Stellung, in der die Leerlaufrollen 23 der Lochkarte über den Abtaststiften 54 liegt.
an der Lochkarte 15 anliegen und diese unter der Die gegenseitige Lage der Plattform 13 mit den
Kraft der Federn 42 in Berührung mit den Vorschub- zugehörigen Teilen und des Bügels 25, 26, 39 mit den
rollen 44 (F i g. 3) pressen, die den Leerlaufrollen 23 zugehörigen Teilen läßt sich genauer aus der auseingegenüberliegen
und an einer Vorschubrollenwelle 45 15 andergezogenen Darstellung von F i g. 9 erkennen,
befestigt sind. Die Seitenschenkel 25 und 26 des Bügels sind an
An der Welle 30 des Hebels 29 ist ein Betätigungs- ihren Enden mit Öffnungen 57 versehen, in denen der
glied in Form eines Nockens 48 befestigt. Dieser Bügel auf der Schwenkachse 27 schwenkbar gelagert
weist ein als Anschlag wirkendes Ende 49 auf, das ist, wie zuvor erwähnt wurde. Ein Endabschnitt 58
mit der einen Kante des Querglieds 39 zur Berührung 20 von verringertem Durchmesser an der Welle 24 wird
kommt und dadurch die Bewegung des Hebels 29 in von einer Öffnung 59 des Seitenschenkels 25 aufge-
die Abtaststellung begrenzt, sowie ein gegenüberlie- nommen. Das andere Ende der Welle 24 ragt durch
gendes Ende 50, das die nach innen umgebogene eine öffnung 60 des Seitenschenkels 26 und weist
Kante 40 des Querglieds 39 erfaßt, um die Bewegung einen abgefrästen Endabschnitt 61 auf, der von einem
des Hebels 29 in die Lochkarteneinführungsstellung 25 Langloch 62 in einer Platte 63 aufgenommen wird,
zu begrenzen. Der Nocken 48 trägt an beiden Seiten Diese Platte ist mittels Schrauben 64 an dem Seiten-Rollen
51, die frei drehbar auf einem an dem Nocken
48 befestigten Stift 52 gelagert sind. Der Hebel 29,
der Nocken 48 und die Rollen 51 bilden die Handbetätigungseinrichtung für den als Träger für die
Vorschubrollen dienenden schwenkbaren Bügel 25,
48 befestigten Stift 52 gelagert sind. Der Hebel 29,
der Nocken 48 und die Rollen 51 bilden die Handbetätigungseinrichtung für den als Träger für die
Vorschubrollen dienenden schwenkbaren Bügel 25,
26, 39.
Wie besonders aus F i g. 4 erkennbar ist, werden
die Anschlagglieder 33 von dem Querglied 39 getragen, und das nach oben umgebogene Ende der An- 35 schnitt 69 des Seitenschenkels 25 ragt. Ferner hat die schlagglieder 33 liegt unter der Oberfläche der Platt- Plattform nach unten gebogene Seitenflansche 70 mit form 13, wenn der Hebel 29 die Abtaststellung ein- öffnungen 71, in denen die Plattform 13 an ihrem nimmt, in der die Rollen 51 in geringem Abstand hinteren Ende schwenkbar auf der Schwenkachse 27 unter der Unterseite des Querglieds 39 liegen, so daß gelagert ist. Die Plattform 13 ist an der hinteren dieses unter der Kraft der Federn 42 bewegt werden 4° Tragplatte 10 durch eine Schraube befestigt, die kann, um die Leerlaufrollen 23 in Berührung mit durch eine öffnung 72 der Plattform 13 geführt ist, der Lochkarte 15 zu bringen. Durch eine Handbetä- und an der vorderen Tragplatte 11 mittels einer aus tigung des Hebels 29 in die Lochkarteneinführungs- einem Stück mit der Plattform gefertigten geschlitzten stellung wird der Nocken 48 gedreht, so daß die RoI- Halterung 73. Der Schalter 22 wird von einer Haltelen 51 die Unterseite des Querglieds 39 erfasse'n und 45 rung 74 (F ig. 3) getragen, die durch Punktschweißen diese gegen die Kraft der Federn 42 anheben. Da- an der Unterseite der Plattform 13 befestigt ist.
durch werden die Leerlaufrollen 23 von den Vor- Es sind zwölf in einer Linie liegende Abtaststifte schubrollen 44 abgehoben, und die Anschlagglieder 54 von rechteckigem Querschnitt vorhanden, und 33 werden nach oben durch die öffnung 32 der Platt- jeder weist am Ende einen verringerten rechteckigen form 13 in eine Stellung bewegt, in der sie in der Be- 5° Querschnitt auf, wie in F i g. 3 a dargestellt ist, damit wegungsbahn der auf der Plattform 13 befindlichen die üblichen rechteckigen Stanzlöcher der Lochkarten Lochkarte 15 liegen. Bei dieser Stellung der An- abgetastet werden können.
die Anschlagglieder 33 von dem Querglied 39 getragen, und das nach oben umgebogene Ende der An- 35 schnitt 69 des Seitenschenkels 25 ragt. Ferner hat die schlagglieder 33 liegt unter der Oberfläche der Platt- Plattform nach unten gebogene Seitenflansche 70 mit form 13, wenn der Hebel 29 die Abtaststellung ein- öffnungen 71, in denen die Plattform 13 an ihrem nimmt, in der die Rollen 51 in geringem Abstand hinteren Ende schwenkbar auf der Schwenkachse 27 unter der Unterseite des Querglieds 39 liegen, so daß gelagert ist. Die Plattform 13 ist an der hinteren dieses unter der Kraft der Federn 42 bewegt werden 4° Tragplatte 10 durch eine Schraube befestigt, die kann, um die Leerlaufrollen 23 in Berührung mit durch eine öffnung 72 der Plattform 13 geführt ist, der Lochkarte 15 zu bringen. Durch eine Handbetä- und an der vorderen Tragplatte 11 mittels einer aus tigung des Hebels 29 in die Lochkarteneinführungs- einem Stück mit der Plattform gefertigten geschlitzten stellung wird der Nocken 48 gedreht, so daß die RoI- Halterung 73. Der Schalter 22 wird von einer Haltelen 51 die Unterseite des Querglieds 39 erfasse'n und 45 rung 74 (F ig. 3) getragen, die durch Punktschweißen diese gegen die Kraft der Federn 42 anheben. Da- an der Unterseite der Plattform 13 befestigt ist.
durch werden die Leerlaufrollen 23 von den Vor- Es sind zwölf in einer Linie liegende Abtaststifte schubrollen 44 abgehoben, und die Anschlagglieder 54 von rechteckigem Querschnitt vorhanden, und 33 werden nach oben durch die öffnung 32 der Platt- jeder weist am Ende einen verringerten rechteckigen form 13 in eine Stellung bewegt, in der sie in der Be- 5° Querschnitt auf, wie in F i g. 3 a dargestellt ist, damit wegungsbahn der auf der Plattform 13 befindlichen die üblichen rechteckigen Stanzlöcher der Lochkarten Lochkarte 15 liegen. Bei dieser Stellung der An- abgetastet werden können.
schlagglieder 33 ragen ihre Enden in Berührung mit Wie aus F i g. 2 und 3 erkennbar ist, enthält der
den zugehörigen Widerlagern in Form von Blatt- Abtaster eine Anzahl von einander gegenüberliegenfedern
53, die durch die Stützplatten 34 an der Rück- 55 den Reihen von Kontaktsätzen 77, die von Führungshalteplatte
18 befestigt sind. Die Blattfedern 53 wer- kämmen 78 getragen werden, die zwischen den Trag
schenkel 26 befestigt, wodurch die Welle 24 in fester Lage zwischen den Seitenschenkeln 25 und 26 des
Bügels gehalten wird. Die Leerlaufrollen 23 sind frei 30 drehbar auf der Welle 24 gelagert; sie werden darauf
durch Federringe 65 gehalten, die zu beiden Seiten jeder Leerlaufrolle 23 in Umfangsnuten der Welle 24
sitzen. Die Plattform 13 enthält eine längliche Öffnung 68, durch die der nach oben gebogene Endab-
den dadurch um eine geringe Strecke bewegt, so daß sich ihre Enden fest an die Enden der Anschlagglieder
33 anlegen und dadurch verhindern, daß die Vorderkante einer Lochkarte über die oberen Enden der
Anschlagglieder 33 gezwängt wird, wenn die Karte von Hand in den Abtaster eingeführt wird.
Der Stift 52 des Nockens 48 ist in bezug auf die Welle 30 so angeordnet, daß die auf das Querglied 39
platten 10 und 11 befestigt sind. Die Kontaktsätze 77 sind mit einem Hollerith-Binär-Codeumsetzer verbunden,
der eine Anzahl von Gleichrichterdioden 79 60 enthält, die von einer zwischen den Tragplatten 10
und 11 verlaufenden Platte 80 getragen werden. Jeder Kontaktsatz 77 enthält eine oder mehrere federnde
Kontaktlamellen 81, die in den einzelnen Kontaktsätzen durch Verbindungsglieder 82 aus Isoliermate-
wirkenden Federn 42 den Nocken 48 gegen den Uhr- 65 rial verbunden sind. Die innersten Kontaktlamellen
zeigersinn (in der Darstellung von F i g. 5) belasten, 81 jedes Kontaktsatzes sind durch gleichartige Verwodurch
das als Anschlag wirkende Ende 50 des
Nockens 48 in festem Eingriff mit der Kante 40 des
Nockens 48 in festem Eingriff mit der Kante 40 des
bindungsglieder 83 mit Kontakthebeln 84 verbunden, die schwenkbar auf einer Welle 85 gelagert sind, die
zwischen den Tragplatten 10 und 11 verläuft. Für jeden Kontaktsatz ist ein eigener Kontakthebel 84
vorgesehen, und die Elastizität der Kontaktlamellen 81 drückt die oberen und unteren Enden der einander
gegenüberliegenden Kontakthebel 84 nach innen aufeinander zu. In der Ruhestellung der Abtaststifte
54 werden jedoch die einander gegenüberliegenden Enden der Kontakthebel 84 gegen die
Federkraft der Kontaktlamellen 81 durch Bügel 86
auseinanderbewegt, die auf der Welle 85 drehbar io zugehörigen Abtaststiftbetätigungsarms 107 vernegelagert
sind und Bügelglieder 87 aufweisen, die sich gelt sind, unter der Kraft der federnden Kontaktin
der Querrichtung erstrecken und die oberen Enden
der Kontakthebel 84 erfassen; dadurch werden diese
Hebel am Ende jedes Abtastzyklus auseinanderbewegt, wenn ein Einschubstift 88 gewaltsam zwi- 15
sehen Rollen 89 geschoben wird, die von den oberen
Enden der Bügel 86 getragen werden.
der Kontakthebel 84 erfassen; dadurch werden diese
Hebel am Ende jedes Abtastzyklus auseinanderbewegt, wenn ein Einschubstift 88 gewaltsam zwi- 15
sehen Rollen 89 geschoben wird, die von den oberen
Enden der Bügel 86 getragen werden.
Jeder Betriebszyklus des Abtasters wird dadurch eingeleitet, daß ein Elektromagnet 92 erregt wird, so
daß er seinen Anker 93 anzieht. Der Anker ist schwenkbar auf einer Welle 94 gelagert, und er betätigt
in seiner angezogenen Stellung einen Verriegelungsarm 95, der gleichfalls drehbar auf der Welle 94
gelagert ist. Der Verriegelungsarm 95 ist über eine
Feder 96 mit einem Arm 97 verbunden, der an den 25 den Kontakthebel 84 gebracht werden.
Anker 93 angeformt ist und durch eine Feder 98 Die Schrittschaltvorrichtung 112, 114, 123, 124,
Anker 93 angeformt ist und durch eine Feder 98 Die Schrittschaltvorrichtung 112, 114, 123, 124,
in eine Richtung gezogen wird, wodurch er versucht, 125 für den Lochkartenvorschub ist in F i g. 6, 7
den Anker 93 in die abgefallene Stellung zu bewegen. und 8 dargestellt. Sie enthält einen Nocken 112, der
Der Arm 97 trägt einen Nockenstößel 99, der durch auf der Welle 101 befestigt ist und mit einem Nockeneinen
auf einer Welle 101 befestigten Nocken 100 30 stößel 113 im Eingriff steht, der an einem schwenkbar
auf der Welle 43 gelagerten Arm 114 angebracht
den Einschubstift 88 (Fig. 2). Somit wird dieser Einschubstift
durch die zuvor beschriebene Bewegung des Bügelarms 102 aus dem Zwischenraum zwischen
den Rollen 89 der Bügel 86 zurückgezogen, sobald die Abtaststiftbetätigungsarme 107 einzeln in der
zuvor beschriebenen Weise bewegt worden sind. Die Bügelglieder 87 der Bügel 86 bewegen sich dann aufeinander
zu, so daß sich diejenigen Kontakthebel 84, die nun nicht durch eine Verriegelungsnase 109 des
lamellen 81 um die Welle 85 bewegen können, wodurch die zugehörigen Kontaktsätze 77 betätigt werden.
Wenn der Abtaster seinen Zyklus fortsetzt, bewegen der Nocken 104 und der Nockenstößel 105
den Bügelarm 102 gegen den Uhrzeigersinn in der Darstellung von F i g. 3. Dadurch wird der Einschubstift
88 wieder zwischen die Rollen 89 der Bügel 86 eingeführt, so daß die Bügelglieder 87 die Kontakthebel
84 auseinanderdrücken: Kurz danach erfaßt der Querbügel 106 die Oberseite der Abtaststiftbetätigungsarme
107 und zieht die Abtaststifte 54 aus der Abtaststellung zurück, wobei gleichzeitig die Verriegelungsnase
109 wieder in Verriegelungseingriff mit
betätigt wird. Diese Welle wird durch die Kardankupplung 12 (F i g. 1) motorisch angetrieben. Dadurch
wird der Anker 93 nahe dem Ende jedes Abtastzyklus gewaltsam in seine abgefallene Stellung
ist. Eine Feder 115 drückt den Nockenstößel 113 in Berührung mit dem Nocken 112, der den Arm 114
in der in F i g. 6 gezeigten Lage bis nahe zum Ende
bewegt. Wenn der Verriegelungsarm 95 durch Er- 35 des Abtastzyklus hält. Das andere Ende des Arms
regung des Elektromagnets 92 in seine Entriegelungs- 114 weist einen nach innen umgebogenen Endabstellung
gebracht wird, erlaubt er eine Drehbewegung
von zwei Bügelarmen 102 (F i g. 1 und 3) auf der
von zwei Bügelarmen 102 (F i g. 1 und 3) auf der
Welle 43 im Uhrzeigersinn (in der Darstellung von
schnitt auf, der zu diesem Zeitpunkt durch einen Verriegelungsarm 116 erfaßt ist, der bei 117 schwenkbar
an der hinteren Tragplatte 10 gelagert ist. Der Ver-
Fig. 3) unter der Kraft einer Feder 103. Die zeitlich 40 riegelungsarm 116 wird in die Verriegelungsstellung
abgestimmte Bewegung der Bügelarme 102 wird durch eine Feder 118 gedrückt, die am einen Ende
durch einzelne Nocken 104 gesteuert, die auf der am Verriegelungsarm 116 und am anderen Ende an
Welle 7.01 befestigt sind, sowie durch damit zusammenwirkende Nockenstößel 105, die drehbar auf
einem Verriegelungsbetätigungsglied 119 befestigt ist, das bei 120 schwenkbar an dem Verriegelungsarm
einem von jedem Bügelarm 102 getragenen Stift gela- 45 116 gelagert ist. Das Verriegelungsbetätigungsglied
gert sind. Wenn sich die Bügelarme 102 (in der Dar- 119 trägt eine Feder 121, die, wie in F i g. 7 strichpunktiert
angedeutet ist, von einem der Bügel 86 erfaßt wird, wenn die Bügel 86 durch den Einschub
stift 88 auseinandergedrückt sind. Wenn die Bügel 86
stellung von F i g. 3) im Uhrzeigersinn bewegen, gibt ein die Bügelarme 102 verbindender Querbügel 106
Abtaststiftbetätigungsarme 107 frei, von denen für
jeden Abtaststift 54 einer vorgesehen ist. Diese sind 50 sich aufeinander zu bewegen können, nachdem der
drehbar auf der Welle 43 gelagert, so daß sie sich Einschubstift 88 aus dem Zwischenraum zwischen
den Rollen 89 zurückgezogen ist, drückt eine Feder 122 das Verriegelungsbetätigungsglied 119 und den
Verriegelungsarm 116 außer Verriegelungseingriff mit
unter der Kraft einer für jeden Abtaststiftbetätigungsarm 107 vorgesehenen Feder 108 nach oben bewegen
können. Die Kraft jeder Feder 108 ist so gering, daß
ein Abtaststift 54 nur leicht an der Unterseite der 55 dem Ende des Arms 114. Dann kann der Arm 114
Lochkarte 15 anliegt, falls diese an der Stelle des Ab- durch die Feder 115 im Uhrzeigersinn (in der Darstellung
von F i g. 6) bewegt werden, und beim Weiterdrehen des Nockens 112 bewegt sich der Arm 114
in die Lage der maximalen Winkelverstellung, die in
taststiftes kein Codeloch aufweist; dagegen bewegt sich ein Abtaststift, der ein entsprechendes Codeloch
in der Lochkarte vorfindet, so weit nach oben, daß
das Ende des Abtaststiftes durch das Codeloch der 60 F i g. 8 dargestellt ist. Eine Klinke 123 ist am Ende
Lochkarte ragt. Dadurch kann sich der Abtaststift- des Arms 114 angelenkt und durch eine (nicht gezeigte)
Feder zum Eingriff mit den Zähnen eines Klinkenrads 124 gedrückt, das auf der Vorschubrollen
welle 45 befestigt ist, die auch die Vorschubrollen 44
betätigungsarm 107 jedes Abtaststiftes, dessen Ende durch ein Codeloch der Lochkarte ragt, so weit nach
oben bewegen, daß eine Verriegelungsnase 109 am
Abtaststiftbetätigungsarm 107 außer Eingriff mit dem 65 trägt. Die Klinke 123 wird, wie aus F i g. 6 und 8
oberen Ende des zugehörigen Kontakthebels 84 erkennbar ist, durch die Bewegung des Arms 114
nach oben bewegt, und sie treibt das Klinkenrad 124 an, wodurch die Vorschubrollenwelle 45 und die
kommt.
Jeder Bügelarm 102 trägt an seinem anderen Ende
109 533/293
Vorschubrollen 44 über einen Winkel gedreht werden, der dem Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Spalten der Lochkarte entspricht. Eine Raste 125, die bei 126 an der hinteren Tragplatte 10
schwenkbar gelagert und durch eine Feder 127 mit ihrer Rolle 128 in den Eingriff mit den Zähnen des
Klinkenrads 124 gedrückt ist, hält das Klinkenrad in der Stellung, in die es durch die Klinke 123 während
eines Kartenvorschubzyklus bewegt worden ist. Beim Weiterdrehen des Nockens 112 wird der Arm
114 aus der in Fig. 8 gezeigten Stellung gegen den Uhrzeigersinn in die in F i g. 6 gezeigte Stellung verschwenkt,
wodurch die Klinke 123 in die neue Lage für eine nachfolgende Verstellung des Klinkenrads
124 gebracht wird. Vor Rückkehr des Arms 114 in die in F i g. 6 gezeigte Lage sind die Bügel 86 durch
den Einschubstift 88 (F i g. 2) auseinanderbewegt worden, so daß der eine Bügel 86 erneut die Feder
121 des Verriegelungsbetätigungsglieds 119 erfaßt und über die Feder 118 den Verriegelungsarm 116
zum Verriegelungseingriff mit dem Ende des Arms 114 bringt, wenn dieser schließlich durch den Nocken
112 vollständig im Uhrzeigersinn verschwenkt ist. Dann ist der Kartenvorschubzyklus beendet, und die
nächste Spalte der Lochkarte befindet sich in der Abtaststellung von den Abtaststiften 54.
Claims (11)
1. Lochkartenabtaster zum spaltenweisen Abtasten von Lochkarten mit einer Vorschubeinrichtung
zum schrittweisen Vorschub der Lochkarten in ihrer Längsrichtung mit einer feststehenden
Plattform als Unterlage für die Lochkarten und mit Abtaststiften, die in einer Reihe quer zur
Bewegungsrichtung der Lochkarten angeordnet sind und während des Stillstands der Lochkarte
zwischen zwei Vorschubschritten gemeinsam zur Lochkarte hin und anschließend wieder zurückbewegt
werden, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale:
a) wenigstens eine drehbar gelagerte Vorschubrolle (44), die durch eine Öffnung (32) der
Plattform (13) ragt und an der Unterseite der auf der Plattform (13) liegenden Lochkarte
(15) anliegt;
b) eine Schrittschaltvorrichtung (112, 114, 123, 124, 125), welche die Vorschubrollen (44)
in den Abständen der Lochspalten der Lochkarte (15) entsprechenden Vorschubschritten
synchron mit der Bewegung der Abtaststifte (54) schrittweise antreibt; 5^
c) eine jeder Vorschubrolle (44) auf der anderen Seite der Lochkarte (15) gegenüberliegende
Leerlaufrolle (23), die an einem schwenkbar gelagerten Träger (25, 26, 39)
im Abstand von dessen Schwenkachse (27) gelagert ist und durch Federn (42) gegen die
Oberseite der auf der Plattform (13) liegenden Lochkarte (15) gedrückt wird;
d) eine Handbetätigungseinrichtung (29, 48, 51) für den schwenkbar gelagerten Träger (25,
26, 39) zum Abheben der Leerlaufrollen (23) von der Oberseite der Lochkarte (15);
e) Anschlagglieder (33) für die Vorderkante der Lochkarte (15), die mit der Handbetätigungseinrichtung
(29, 48, 51) und dem schwenkbar gelagerten Träger (25, 26, 39) so verbunden sind, daß sie beim Abheben
der Leerlaufrollen (23) in die Vorschubbahn der Lochkarte (15) bewegt werden und dann
so liegen, daß die erste Spalte der Lochkarte (15) abtastbereit vor den Abtaststiften (54)
liegt, wenn die Vorderkante der Lochkarte (15) an den Anschlaggliedern (33) anstößt.
2. Lochkartenabtaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Anschlagglieder
(33) seitlich nebeneinander etwa im Abstand der Breite einer Lochkarte (15) angeordnet sind.
3. Lochkartenabtaster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Anschlaggliedern
(33) gegenüber federnde Widerlager (53) so angeordnet sind, daß sie mit den Anschlaggliedern
(33) zum Eingriff kommen, wenn die Leerlaufrollen (23) von den Vorschubrollen getrennt
sind.
4. Lochkartenabtaster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlager (53)
für jedes Anschlagglied (33) aus einer fest angebrachten Blattfeder (53) bestehen, die von dem
vorstehenden Ende des Anschlaggliedes (33) erfaßt wird.
5. Lochkartenabtaster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagglieder (33) an dem schwenkbar gelagerten Träger (25, 26, 39) befestigt sind.
6. Lochkartenabtaster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der schwenkbar gelagerte Träger (25, 26, 39) federnd in die Stellung gedrückt ist, in der die
Leerlaufrollen (23) an den Vorschubrollen (44) anliegen, und daß die Handbetätigungseinrichtung
(29, 48, 51) einen Nocken (48) enthält, der an dem schwenkbar gelagerten Träger (25, 26, 39)
angreift und diesen bei ihrer Verstellung gegen die Federkraft verschwenkt.
7. Lochkartenabtaster nach Anspruch 6, dadurch . gekennzeichnet, daß der schwenkbar gelagerte
Träger aus einem U-förmigen Bügel (25, 26,39) besteht und daß der Nocken (48) mit
einer oder mehreren Rollen (51) ausgestattet ist, die so angeordnet sind, daß sie beim Verstellen
des Nockens (48) entgegen der Federkraft am Bügel (25, 26, 39) angreifen.
8. Lochkartenabtaster nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Nocken (48) drehfest auf einer drehbar gelagerten Welle (30) befestigt ist, die am einen Ende
einen von Hand betätigbaren Hebel (29) trägt.
9. Lochkartenabtaster nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelbereich der
Drehung der Welle (30) durch Anschläge (49, 50) begrenzt ist und daß die Angriffspunkte des
Nockens (48) an dem schwenkbar gelagerten Träger (25, 26, 39) in den beiden Grenzstellungen
auf verschiedenen Seiten des Totpunkts der Nockenbewegung liegen.
10. Lochkartenabtaster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
einen elektrischen Schalter (36), der von der Handbetätigungseinrichtung (29, 48, 51) so ge-
steuert wird, daß er in deren einer Stellung geöffnet und in deren anderer Stellung geschlossen
ist.
11. Lochkartenabtaster nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch
einen elektrischen Schalter (22) mit normalerweise geöffneten Kontakten, der so angeordnet
ist, daß er durch eine in dem Abtaster befindliche Lochkarte (15) bis zum Abtasten der letzten
Spalte der Lochkarte geschlosen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=25969336
Family Applications (1)
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