DE1426257A1 - Zubehoereinrichtung fuer eine Gasturbine - Google Patents

Zubehoereinrichtung fuer eine Gasturbine

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Description

Zubehöreinrichtung für eine Gasturbine.
Die Erfindung bezieht sioh auf eine "Zubehöreinrichtung für eine Gasturbine und betrifft insbesondere eine Kombination von Startvorrichtung und Stromerzeugungsantrieb.
Gemäß der Erfindung weist die Gasturbinenzubehöreinrichtung eine mit der Gasturbine zu kuppelnde Welle, einen elektri sehen Stromerzeuger mit auf einer Rotorachse angeordnetem Rotor, eine mit dieser Rotorachse zum Zwecke ihres Antriebs kuppelbare Luftturbine und ein Getriebe auf, das mit der WeI Ie der Zubehöreinrichtung verbunden und mit der Rotorachse kuppelbar ist, um entweder den Stromerzeuger anzutreiben ode beim Startvorgang unter Vermittlung der Rotorachse durch die Luftturbine angetrieben zu werden.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist das Getriebe a Differentialgetriebe ausgebildet-,- das einerseits mit der WeI der Einrichtung und andererseits mit der Rotorachse verbünde, und mit einer Bremseinrichtung ausgestattet ist, um den drit Getriebeteil ortsfest zu halten, wenn die Hauptwelle der Ein richtung mit der Hotorachse gekuppelt werden soll. Das Getri
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kann also beispielsweise als Planetenradgetriebe ausgebildet sein mit Untersetzungsverhältnis zwischen der Rotorachse und der Hauptwelle. Das Sonnenrad des Getriebes kann beispiels weise mit der Rotorachse verbunden sein, der Ringteil des Getriebes mit der Hauptwelle und ein Planetenträger mit der Bremseinrichtung» um die Hauptwelle mit der Rotorachse zu kuppeln. Die Bremsvorrichtung kann beispielsweise mittels eines unter
Druck stehenden Arbeitsmittels steuerbar sein.
Die Luftturbine ist mit der R.otorachse zweckmässig durch eine nur in -einer Richtung wirkende" Kupplung verbunden. Die Luft turbine und die Hauptwelle können mit je einen Ende der Rotorachse verbunden sein.
Ist der Stromerzeuger als Wechselstromnaschine ausgebildet, beispielsweise als Gleichpolgenerator, der mit sehr hohen Ge schwindigkeiten umläuft, so wird seine Ausgangsleistung zweck ~- mässig einem Wandler zugeführt, so daß eine Eingangsleistung wechselnder Frequenz in eine Ausgangsleistung umgewandelt wird, die eine konstante frequenz bzw, die Frequenz lull hat. Bei einner solchen Anordnung ist es nicht notwendig, die Wechsel — strommaschine mit konstanter Geschwindigkeit anzutreiben, was den Vorteil-hat, daß die Anordnung sehr einfach aufgebaut sein kann, denn sowohl die Hauptgasturbine als auch die Hilfsluft turbine, die beide mit schwankender Geschwindigkeit umlaufen, lassen sich miteinander kuppeln unter Vermittlung eines Ge triebes mit konstantem Übersetzungsverhältnis*
Bei -einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Üb ersetziingsyerhältnisse und die Betriebseharakteristiken der Luftturbine und des Stromerzeugers so gewählt, daß die Turbine zwischenLeerlauf und maximaler Leistung arbeiten kann, wobei der Stromerzeuger die einige Einrichtung bildet, mit der die Arbeitsgeschwindigkeit der Luftturbine geregelt wird. Eine solche Anordnung bildet eine sehr einfache Vorrichtung,, mit deren Hilfe es mö'glicli ist,mit Hilfe, einer Luft turbine oder einer Gasturbine, die mit schwankender Geschwindigkeit umlaufen,einen
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elektrischen Strom zu erzeugen, der eine konstante Frequenz bzw, eine Frequenz gleich Null hat,
Wurde bisher eine mit schwankender Geschwindigkeit umlaufende Gasturbine verwendet, um einen Strom konstanter Frequenz zu erzeUuen» s0 war es üblich und notwendig, ein verhältnismässig sperriges und kompliziertes Differentialgetriebe zu verwenden, um die Änderungen des Geschwindigkeitsverhältnisses zwischen der Haschine und der benötigten Umlaufsgeschwindigkeit des Stromerzeugers zu kompensieren. Da jetzt statische Gleichrichtor zur TerfügxOig stehen, ist es möglich, mit Hilfe einer leiehten und nur wenige der Abnutzung unterworfene Teile aufweisen den Anlage einen Strom hoher variabeler Frequenz in einen solchen mit konstanter niedriger Frequenz zu verwandeln. Von die ser Köglichkeit \tfird bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung Gebrauch gemacht, um eine einfach gebaute Gasturbi nenzubehÖreinrie'itung leichten Gewichtes zu schaffen, die auf cre,i verschiedene T.feise betrieben werden kann, nämlich einmal, Lim mit Hilfe einer Hilfsluftturbine die Gasturbine anzuwerfen, um weiterhin bei öcui normalen Betrieb der Gasturbine über einen '.'exten Geschwindigkeitsbereich hinweg elektrischen Strom konstanter Frequenz zu erzeugen und um schließlich elektrischen Strom konstanter Frequenz zu erzeugen, zu dem Zv;eck, des ITetz von der Hilfsturbine abzuschalten, bevor die Hauptturbine angelassen worden ist bzw. wenn die Hauptturbine versagen sollte.
Eine erhebliche bauliche Vereinfachung wird durch das Fehlen einet jeden Geschwindigkeitsregelvorrichtung erzielt? denn der Stromerzeuger bildet die einzige Vorrichtung zur Regelung der Arbeitsgeschwindigkeit der Luftturbine irährend des anfänglichen Prüf lauf es j während des iformalbe triebe s hingegen ist der Stromerzeuger Unmittelbar mit der Hauptmaschine gekuppelt, so daß sich seine Umlaufgeschwindigkeit mit derjenigen der Hauptma gckine ä&clert. ,
■' ftf! OR
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachstehenden" Beschreibung eines auf d er Zeichnung veranschaulichten iaisführungsbeispiels hervor,
Pig, 1 zeigt schematisch die wichtigsten Merkmale einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Zubehörvorrichtung, die dazu be stimmt ist, in einer Förderanlage den Startvorgang zu bewir ken und elektrischen Strom zu erzeugen.
Fig. 2 zeigt die Einrichtung nach Flg., 1 im. Mittellängsschnitt.
In Fig. 3 ist 'in Form eines Diagramms die Arbeitsweise des elek — trischen Stromerzeugers und einer ungeregelten Turbine ver anschaulicht. ■ -
Die "in Fig. 1 veranschaulichte Zubehö'reinrichtung C hesteht aus einer entsprechend der Erfindung ausgestalteten Kombination einer Startvorrichtung für eine Gasturbineniaöeoiiiine und eines elektrischen Stromerzeugers. Eine Zentripetal-Luftturbine 10 dient zum Antrieb eines elektrischen Stromerzeugers 11 einer seits und der Welle einer Hauptgasturbine E andererseits, um letztere in Betrieb zu setzen» Die Zubehöreinrichtung 0 be findet sich hinter der Hauptmaschine E und ist mit ihr achsge recht angeordnet. Eine Ausführungsform der Kombination zwischen Startvorrichtung und Stromerzeuger 0 ist in grösserem Maß — stäbe im einzelnen in Fig» 2 veranschaulicht; bei der darge stellten Ausführungsform weist die Luftturbine G ein Turbinen rad 12 mit Achse 13 auf, die in Lagern 14 ruht; diese Lager befinden sich in der hinteren Stirnwand 15 ein'es Gehäuses 16, das die gesamte Kombinationawisehen Anlaßvorrichtung und Stromerzeuger C umschließt» Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Gehäuse 10 aus einem einzigen zylindrischen Behälter, an dem die hintere Stirnwand 15 mit Hilfe von Flanschen 17 und (auf der Zeichnung nicht veranschaulichten) Bolzen befestigt ist; in ähnlicher Weise ist die vordere Stirnwand 18 mit Hilfe von Flanschen 20 und (nicht dargestellten) Bolzen am Gehäuse befestigt, Natürlich können der zylindrische Hauptteil des Ge -
8098 13/0 189 bhü. oRtü.NAL. I
häuses J.6 beispielsweise zum Zwecke der Erleichterung des Zusammenbaues aus einzelnen Abschnitten bestehen, in denen die. einzelnen Teile der Einrichtung untergebracht sind, wie bei ~ spielsweise der Stromerzeuger 11 und das noch zu beschreibende Übersetzungsgetriebe 21.
Die Luftturbine 10 mit ihrem Turbinenrad 12 sind gleichfalls in eineäj. Q-ehäuse 22 untergebracht, dessen hintere Stirnwand 23 mit der Stirnwand 15 des Hauptgehäuses verbunden ist; einetluftzuführungsleitung 24 ist an einem ringförmigen Einlaß 25 angeschlossen, der gegebenenfalls aus mehreren durch Schweis sung miteinander verbundenen Einzelteilen zusammengesetzt sein kann. Das Turbinengehäuse 22 weist einen mittleren axial gerich teten, rohrförmigen Auslaß 26 auf, der an seinem inneren Ende in einert schürzenartigen Teil 27 ausläuft und aussen an ein Auslaßrohr 28 angeschlossen sein kann. Der schürzenförmige An satz 27 bildet einen Teil der Einlaßdüse 30 der Turbine. Um die Turbine anzutreiben, wird dem Einlaß 24 aus einer geeigneten Quelle.,, beispielsweise einem Turboverdichter, luft - auge führt. Die aus der Turbine austretende luft kann anderen Verbrauchs stellen zugeführt werden? im vorliegenden falle ist jedoch die Bauart dergestalt gewählt, daß die der Turbine zugeführte luft ihre gesamte Energie in der Turbine abgibt, so daß sie in die Atmosphäre abgeleitet wird,
/ Die Welle 15 der luftturbine 10 trägt ein Ritzel 31, das mit einem Rad 32 kämmt, welches von einem Achszapfen 33 getragen wird* der in der Stirnwand 15 von geeigneten lagern 34 getragen wird.
* Die vordere Stirnfläche des Rades 32 trägt eine nur in einer Richtung wirksame Kupplung 35» die als Keilkupplung oder als eine· andrere übliche nur in.einer Richtung wirksame Ereiluft kupplungausgebildet sein kann und die Drehung einer Rotorachse 36 bewirkt.
Es ist ein wesentliches Merkmal der Einrichtung nach der Er findung, daß die Welle 36 die Haupt~bzw. Primärwelle der ge samten Stromerzeuger-Startereinrichtung ö bildet. Die Rotor achse 36, die also die Hauptwelle des Stromerzeugers 11 "bildet, trägt einen kompakten vielpoligen Rotor 37» der innerhalb eines mit ihm zusammenwirkenden Satzes von Statorlamellen 38 um läuft, die an der Innenseite des Gehäuses 16 befestigt sind. Das vordere Ende der Achse 36 trägt das Sonnenrad 31 eines PIanetenrad-bzw, Differentialgetriebes 40; dieses Getriebe weist Planetenräder 42-sowie ein innen verzahntes Ringrad-431 auf, das mit einer Welle 44 aus einem Stück besteht, bzw. mit dieser Welle verbunden ist; diese Welle steht mit der Welle der Hauptgasturbine in Verbindung und bildet je nach Betriebsweise die Blngangs-oder Ausgangswelle des Stromerzeugers, Die Welle 44 ist in Lagern 45 drehbar gelagert, welche in der vorderen Stirn wand 18 des Hauptgehäuses 16 vorgesehen sind, Die Planetenräder 42 sind mit ihren Achsen 46-in Lagern gelagert, welche von einem Träger 47 gehalten werden. Der Träger 47 weist ausser dem Lager 48 für die Rotorachse 36 auf und ist in einem zylindrischen Gehäuse 50 angeordnet, der mittels Querwänden.51 an der Innenseite des Gehäuses-16 befestigt ist bzw, mit diesem Gehäuse aus einem Stück besteht. Der Träger 47 wird im Abstand von der Wand 41 gehalten, so daß eine Kammer 52 entsteht, die zur Auf nähme eines verstellbaren Bremsgliedes 53 dient. Dieses Brems glied hat einen ringförmigen Lageransatz 54j der die Rotorachse 36 umgibt$ Führungsstifte 55 des Bremsgliedes ragen durch Öff nungen in der Wandung 51 hindurch? auf diese Führungsstifte 55 wirken Wendelfedern 56 derart*ein, daß sie bestrebt sind, die Bremse nach hinten aus ihrer wirksamen Stellung herauszuführen. Das bewegliche Bremsglied 53 kann sich also längs der Achse 36 vor und zurück verschieben und damit eine- kegeistumpfförmige Fläche mit einer am träger 47 vorgesehenen Gegenfläche in und ausser Eingriff bringen. Der Träger 47 und das Bremsglied 53 köimen als flüssigkeitsgesteuerte Kupplung verwendet werden, um die Drehbewegung der Hauptwelle '44 unter Vermittlung des Diffe. rentialplanetengetriebes 4:0 zu bewirken» Zu diesem Zweck kann
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der Kammer 52 durch eine Leitung 57 von einer (nicht darge stellten) regelbaren Quelle eine Steuerflüssigkeit zugeführt werden· Gelangt diese Steuerflüssigkeit in die Kammer 52, so wird sie das Bremsglied mit dem Träger 47 in Eingriff bringen, so daß dieser träger ortsfest gehalten wird und die Rotorachse 36 unter Vermittlung des Getriebes-40 die Hauptwelle in Umlauf setzen kann, um die Gasturbine zu starten; in diesem Falle wirkt die Achse 44 als Leistungsabgabewelle.
Für die Zwecke der Erfindung kann jede beliebige Form eines mit hoher Geschwindigkeit umlaufenden Stromerzeugers verwen «- det werden; zweckmässig ist der Stromerzeuger 11 jedoch als eine gleichpolige Induktorwechselstrommaschine ausgebildet, de ren Vlelpol-Rotor 37 aus hochfestem Stahl besteht und in einem Magnetfeld umläuft, das von den Statorlaraellen 38 gebildet wird. Die felderregung erfolgt in beliebiger bekannter Weise vermit tels eines in Fig» I schematisch angedeuteten Erreger-Reglers 60, der durch leitungen 61 mit dem Stromerzeuger verbunden ist. Der Stromerzeuger 11 ist so ausgebildet, daß er über einen weiten Geschwindigkeitsbereich hinweg arbeiten kann, \tfie nachstehend noch näher erläutert werden wird, und einen Strom der gewünsch ten Frequenz mittels eines geeigneten Wandlers 62 und eines elektrischen Filters 63 erzeugen kann, die mit dem Stromerzeuger über Leitungen 64 in Verbindung stehen»
Gemäß der Erfindung ist eine verbesserte Kombination eines Starters und eines Stromerzeugers geschaffen, die in drei verschie denen Weisen arbeiten kann* 1. Als ein von einer Luftturbine an getriebener Stromerzeuger für anfängliche Prüfzwecke oder für den'Notbetriebj 2. als Startvorrichtung für die Hauptgasturbine und 3· als von-der Hauptgasturbine angetriebener Hauptstrom erzeuger. Diese Arbeitsweisen sollen nun näher beschrieben werden*
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Anfänglicher Prüfvorgang
Bei diesem Vorgang ist die Hauptgasturbine nicht in Betrieb, d.h. die Hauptwelle 44 läuft nicht um. Ausserdem ist das über Setzungsgetriebe 21 ausgeschaltet, da sich das bewegliche Bremsglied 53 nicht mit dem Träger 47 in Berührung befindet; es wird der Kammer 52 durch die leitung 57 kein Steuerdruck zugeführt* Beträgt die Maschinengeschwindigkeit also Nullι so wird in dem Stromerzeuger 11 elektrische Energie erzeugt und zwar ver mittels der allein durch die Turbine 10 aufgebrachten Energie. Während dieses Betriebsabsöhnittes kann der Turbine 10 Luft von einem anderen Turboverdichter zugeführt werden oder unter Druck stehende Luft wird irgendeiner anderen geeigneten äusseren Quelle entnommen. Diese Luft setzt das Turbinenrad 12 in Drehung und damit wird unter Vermittlung der Räder 31 und 32 sowie der Kupplung 35 der vielpolige Eotor 37 in Umlauf gesetzt,
Wie schon oben erwähnt, ist ein Hochfrequenzstromerzeuger mit einem statischen Frequenzwandler gekuppelt, um die gewünschte IJeistungsfrequenz zu erzeugen? es ist daher möglich, vollstän ~ lig auf eine Geschwindigkeitsregelung der Generatorturbine zu verzichten. Dies wird durch Ausnutzung der der Turbine eigenen Jeschwindigkeitsbegrenzung erreicht und ist als ein wesentliches Ierlmal der vorliegenden Erfindung anzusehen* Fig. 3 zeigt die ;harakteristische Arbeitskurve einer Turbine, wobei auf der At"* izisse die Turbinengeschwindigkeit und auf der Ordinate die Tür > inenausgangsleistung aufgetragen sind; die maximale Leistung rird an einem Punkt erreicht, der etwa in der Mitte zwischen ull und der Auslaufgeschwindigkeit liegt. Es ist möglich, eine estimmt konstruierte Turbine so zu gestalten, daß, wenn die urbine eine bestimmte Belastung zu einem Zeitpunkt erfährt, η dem sie mit einer Geschwindigkeit arbeitet, welche oberhalb er Geschwindigkeit bei maximaler Leistung liegt, die-Turbine uf diejenige Geschwindigkeit beschleunigt bzw.absinkt, bei der ie Tu'rbinenleistung der gegebenen Belastung genau entspricht,
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])»&* Auf öiü, einziger stabiler Geschwindigkeitszustand.wird für eine be'ötimmte Anzahl von Turbineneinlaß-und Auslaßbedingungen und für öiäe bestimmte Belastung erreicht j eine solche stabile Arbeitagiööliwiadigkeit ist eine Funktion der betreffenden Be ~ lasiuäg üM der lin-und Auslaßbedingungen. Bei keiner Stromer z^ugerbelsii^iJag wird die Turbine mit IPreilaufgeschwindigkeit arbeiten, ,wogegen die der maximalen leistung entsprechende Ge soliw^Migkeit nur bei höheren Belastungen erreicht wird. An de? in Big». 3 1JUt ^angenommene Belastung" ("assumed load*) be zeichnete» Stelle ist anzunehmen, daß sowohl der Einlaßdruck'als auok,4;Q3ik4u8laßdruok und die Einlaßtemperatur konstant'sind.
Ee Bei als Beispiel ein Stromerzeuger angenommen, der bei Ge —
.zwischen 24000 bis 60 000 Upm arbeiten kann, r. ,frequeiaaifandler 62 für konstante Ausgangsfrequenz sorgt und .zwar.vuiiatftiäiigig Von der Eingangsfrequenz, ist die Ausgangs leistung u&ato&ängig von der Eingangsgeschwindigkeit der Achse, Info'lgedeaeen kann der Stromerzeuger ohne Geschwindigkeit saus gleiöfe. betrieben werden und zum Betriebe der Turbine ist keine andere Segelvor^iohtung erforderlich ,als das übliche Druckre -
jtua 1?ig. 3 ist -zu erkennen, daß die Ausgangsleistung der Tür bl&e bei Geschwindigkeit Null gleich Null ist und ihr Maximum etwa in der EU.tt β des gesamten ßesohwindigkeitsbereiches er reicht und bei Auslaufgeschwindigkeit wieder Null wird, Bei der hier vorliegenden Anwendung sind das Übersetzungsverhältnis der Getrieberader 51 und 32 zwisohen Turbine und Stromerzeuger, ''.· die SurbinengrösBe und die Druckeinstellung am Einlaßventil so» gewählt, daß eioh die Arbeitsweise von einer jenseits der Spitzenleistung liegenden Geschwindigkeit bis zur Auslaufgesohwin - . ; . digkeit abspielt· Bei keiner Belastung wird die Turbine an oder 'nahe der Auslaufgeeohwindigkeit arbeiten; bei zunehmender Be ti , il|*tU&g dei ÖtiOmeriieugerB wird die Turbinengeschwindigkeit J linken mit sunehmender' Vergröeeerung der Turbinenausgangs *· Aue dieeem Grunde kann auf eine Geschwindigkeitere -
amiH/niRfi -10-
gelvorrichtung verzichtet werden, .
Starten der Maschine
Wenn bei dieser Arbeitsweise die Hauptgasturbine, angelassen v/erden soll, so wird die Bremse 53 in Wirkung gesetzt, indem der Kammer 52 Druckflüssigkeit zugeführt wird; auf diese Weise wird eine Bewegung des trägers 47 verhindert, Wie bei dem zuvor beschriebenen Arbeitsabschnitt wird der Turbine 10 aus geeigneter Quelle durch die leitung 24 Druckluft zugeführt, so daß die Rotorachse 36 in Umlauf gesetzt wirdj bei angezogener Bremse 43 wird vermittels des Planetenradgetriebes 40 die Hauptwelle 44 in Drehung versetzt, die nunmehr als Abgabewelle wirkt» Während dieses Arbeitsvorganges wirkt der Stromerzeuger 11 lediglich als ein Mittel zur mechanischen Kraftübertragung durch die Achse 36 und zwar von der Turbine 10 und der Kupplung 35 her über das Planetengetriebe 40 auf die Ausgangswelle und damit auf die Hauptmaschine, Sobald die Maschine gestartet worden ist, wird bei vorbestimmter Geschwindigkeit die Luftzufuhr zur Turbine unterbrochen, so daß die Turbine 10 unwirksam v/ird. Mit der sich dabei ergebenden Umkehr des Drehmomentes wird die nur in einer Richtung arbeitende'Kupplung 35 unwirksam, so daß die Turbine zur Ruhe kommen kann»
Stromerzeugung
Im normalen Betriebe einea Flugzeuges oder irgendeines anderen mit der Erfindung ausgestatteten Fahrzeugs wird die zum Betriebe des Stromerzeugers benötigte Hauptkraft von der Hauptgasturbine geliefert, die in der soeben beschriebenen Weise angelassen wird, Die Bremse 43 wird nunmehr in ihrer wirksamen Stellung gehalten, so daß die von der Maschine und der Hauptwelle 44 ab gegebene; Kraft dem Stromerzeuger. 11 zugeführt wirdj die Welle nimmt diese Kraft auf. Da die Masohinengeschwindigkeit schwan rken wird, bleibt auch die Geschwindigkeit des Stromerzeugers nioht konstant, sondern sie ändert sich in Abhängigkeit von der
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Geschwindigkeit der Hauptmaschinenwelle und zwar über den ganzen Arbeit »bereich, dieser Welle.
Der grösste feil der veränderlichen Hochfrequenzausgangsleistung des Stromerzeugers wird durch den statischen Wandler 62 hin durehgeleite,^* der mit' Gleichrichtern und Impulskipprelais (pulse triggering devices) ausgestattet ist, so daß die variabele Eingangßfrequene in die gewünschte Ausgangsleistung umgewandelt werden kann. Selbstverständlich können geeignete elektrische Torrichtungen vorgesehen sein, um jede gewünschte Ausgange leistung zu erzeugen; selbstverständlich kann die Ausgangsleistung auch aiie Gleichstrom bestehen, wenn dies gewünscht wird.
Patentansprüche ί
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Gasturbinen-Zubehöreinrichtung, bei welcher die Hauptwelle er Gasturbine mit einem elektrischen Stromerzeuger,dessen Rotor von einer Achse getragen wird, und mit einer Luftturbine kuppelbar ist, gekennzeichnet durch eine Kupplungsvorrichtung (35) sswischen !"er luftturbine (10) und der Rotorachse (36) und durch ein mit der Hauptwelle (44) verbundenes Getriebe (40), das mit der Rotoraehee cuppelbar ist, so daß entweder der Stromerzeuger (11) angetrieben )der die Hauptwelle für den Startvorgang unter Vermittlung der . lotorachse durch die luftturbine in Drehung versetzt wird.
    I0) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das retriebe als Differentialgetriebe ausgebildet ist, dessen eines rlied (43) nit der Hauptwelle, dessen anderes Glied (41) mit der :otorachse verbunden ist und dessen drittes Glied (47) mit Hilfe iner Bremsvorrichtung (53) ortsfest gehalten werden kann, damit ie Hauptwelle mit der Rotorachse gekuppelt wird,
    .) Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeich et, daß das Getriebe als Planetenradgetriebe ausgebildet ist und ine Untersetzung zwischen Rotorachse und Hauptwelle bewirkt,
    #) Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das onnenrad (41) des Getriebes mit der Rotorachse, das Ringrad mit er Hauptwelle und ein Planetenradträger (47) mit einer Bremsvor ichtung verbunden ist, um die Hauptwelle mit der Rotorachse kup ein zu können.
    ,) Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 tois 4, dadurch gekenn sichnet, daß die Bremsvorrichtung (53) mittels eines unter Druck behenden Arbeitsmittels steuerbar ist,
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    U26257
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    6#) BiÄpicir&uag naoh · einem der vorauf gegangenen Ansprüche, da ~ duroh gekennzeichnet, daß die Luftturbine (10) mit der Rotor ache© (36) äureh 'eine nur in einer Richtung wirksame Kupplung (25> kuppelbar iat·
    • ■
    7#) Binriöhtung nach einem der vor auf gegangenen Ansprüche, da durola gekennzeichnet, daB die Luftturbine und die Hauptwelle an entgegengesetzten Enden der Rotorachse an diese angeschlossen sind« ..
    8#) Slariohtung nach einem der voraufgegangenen Ansprüche, da « durch gekennzeichnet, daß der Stromerzeuger gleichpolig ausge bildet iet,
    9#) liarlohtung nach einem der voraufgegangenen Ansprüche, da gekeimzeichnet, daß der Stromerzeuger eine Wechselstromist und der von ihm erzeugte Strom einem Wandler (62) ziigefÜhrt wird, der die veränderliche Eingangsfrequenz in eine i Ausgangefrequenz bzw* in die Frequenz Null umwandelt»
    10«) Einrichtung naoh einem der voraufgegangenen Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Setriebeübersetzung und die Ar -
    der Luftturbine und des Stromerzeugers
    so gewÄhlt ©lad, daß die 03urbine zwischen ihrer laetfreien Aus -laujpgesohwindigkeit und ihrer Geschwindigkeit bei maximaler ieiatuag arbeitet, wobei der Stromerzeuger allein die Arbeite geschwindigkeit der luftturbine steuert.
    -, V
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