DE142882C - - Google Patents
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- DE142882C DE142882C DENDAT142882D DE142882DA DE142882C DE 142882 C DE142882 C DE 142882C DE NDAT142882 D DENDAT142882 D DE NDAT142882D DE 142882D A DE142882D A DE 142882DA DE 142882 C DE142882 C DE 142882C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H35/00—Gearings or mechanisms with other special functional features
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Die Erfindung soll das einfache und billige Ausrücken, Umsteuern und Einrücken von
Getrieben, Werkzeugmaschinen und dergl. je nach Bedarf ermöglichen.
Während bisher hierzu meistens nur Riemscheiben und Reibräder benutzt wurden, bei
ersteren platzraubende, kostspielige und die Riemen beschädigende Vorrichtungen verwendet
wurden, während die teueren Reibräder sich stark abnutzten und oft versagten, besteht das
vorliegende Getriebe ganz aus Metall, wodurch geringe Abnutzung, also billiger Betrieb bedingt
wird, nimmt sehr geringen Raum ein und gewährleistet bei leichter Bedienung eine
schnelle und sichere Umstellung.
Ein weiterer Vorzug ist der, daß nach dem Ausrücken die angetriebene Welle nebst allem
mit ihr verbundenen Triebwerk still steht, während bei Riemenbetrieb der Riemen durch
den Leerlauf abgenutzt wird und die Losscheibe eine sehr sorgfältige Lagerung und
Schmierung erfordert.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist eine Ansicht,
Fig. 2 ein Grundriß des Kurbelgetriebes,
Fig. 3 bis 7 zeigen verschiedene Einzelheiten der Umsteuervorrichtung in Ansicht,
Grundriß und Schnitt.
Auf der treibenden, stetig umlaufenden Welle α sitzen die Kurbelscheiben c c, von
deren Kurbelzapfen g aus mittels Schubstange h der in fester Führung i gleitenden Stange f
eine geradlinige, hin- und hergehende Bewegung erteilt wird.
Auf der anzutreibenden Welle b befinden sich die Kurbelscheiben dd, deren Zapfen η
mittels Gabelschubstange ο an das Kuppelstück k angelenkt ist.
Dem Zapfen η im Durchmesser gegenüber befinden sich Gegengewichte e an den Kurbelscheiben
d, um über den toten Punkt leichter hinweg zu helfen.
In dem zylindrischen Aufsatze des Kuppelstückes k wird der Kuppelbolzen q mittels des
Bundes t geführt, und durch eine starke Feder stets herabgedrückt. An seinem oberen herausragenden
Ende trägt der Bolzen zwei runde Stifte #>, ebenso an dem Bunde t zwei in
Kugeln auslaufende Stifte ν (Fig. 5 und 6). Ferner besitzt der zylindrische Aufsatz von k
zwei gegenüberliegende, rechtwinklig verlaufende Schlitze u.
In Fig. ι und 5 ist das Kuppelstück k mit
Führungsstange f gekuppelt dargestellt, also Bolzen q durch den Federdruck ganz in das
Kuppelloch / hinabgedrückt.
Soll nun entkuppelt werden (Fig. 3 und 4), so schiebt man die in fester Führung i gleitenden,
miteinander fest verbundenen Stangen ρ und r vor, bis der keilförmige, gegabelte Kopf
von ρ unter die Stifte w gelangt, dieselben auf seiner Keilneigung in die Höhe gleiten
läßt und soweit hebt, da&f im Kuppelstück k
frei gleiten kann, in welchem Augenblick der kugelförmige Kopf der Stange r den rechten
Stift ν nach vorn in den wagerechten Teil des Schlitzes u drückt, wobei gleichzeitig der linke
Stift ν dieselbe Drehung in entgegengesetzter Richtung beschreibt (Fig. 4), und so den Bolzen
q vor dem Herabgleiten sichert.
Falls nun wieder gekuppelt werden soll, hat man nur nötig, die ebenfalls in i geführte
Stange s vorzuschieben, bis sie mit ihrem kugelförmigen Kopf den linken Stift ν zurückdrückt,
so daß beide Stifte ν und damit der Kuppelbolzen q in den senkrechten Teilen der
Schlitze u durch den Federdruck herunterschnellen. Zunächst wird der Bolzen q auf
Stange f schleifen, bis er sich dem Kuppelloche / nähert und dann allmählich mittels
Nuten y (Fig. 5) in das Loch I herabgleiten.
Um das Kuppeln zu erleichtern, läßt man nach dem Entkuppeln den mit keilförmiger
Spitze versehenen Gewichtshebel χ in einen entsprechenden keilförmigen Einschnitt des
Kuppelstücks k greifen, wodurch k in der Hubmittellage sowie der Zapfen η entweder
in der höchsten oder in der tiefsten Kurbelläge festgehalten werden.
Damit Hebel χ ohne Stoß in den keilförmigen
Einschnitt von k greift, ist dieser an beiden Seiten von schiefen Ebenen (Fig. 5)
begrenzt, wodurch die Hebelspitze je nach Bewegungsrichtung des Kuppelstückes k vor
dem Eingreifen geführt wird. " ■ '
Es ist nun aus Fig. 1 leicht zu ersehen, daß,-wenn
in der Hubmittellage beide Kurbelzapfen g und η gleichzeitig im höchsten oder
tiefsten Punkte stehen, die Welle b sich gleichlaufend mit Welle α dreht, dagegen, wenn in
der Hubmittellage gleichzeitig der eine Kurbelzapfen im höchsten, der andere im tiefsten
Punkte steht, sich Welle b entgegengesetzt wie Welle α dreht.
Ferner ist zu ersehen, daß, während Zapfen g aus seiner höchsten in die tiefste Kurbelstellung
übergeht, das Kuppelloch Z sich rechts von dem in Mittellage festgehaltenen Kuppeltsücke k
hin und her bewegt, dagegen bei seinem Übergange von der tiefsten in die höchste
Stellung sich links von dem festgehaltenen Kuppelstück k hin und her bewegt.
Daraus ergeben sich nun mit bezug auf Fig. ι und 2 folgende einfache Regeln für
k das Einrücken und Umsteuern, falls die Vorrichtung ausgerückt und Kuppelstück k in
Mittellage festgehalten ist:
a) Zapfen η sei zufällig in höchster Lage,
Einrücken: Kuppeln, sobald Kuppelloch I
Einrücken: Kuppeln, sobald Kuppelloch I
links vom Kuppelstück k sichtbar ist,
Umsteuern: Kuppeln, sobald Kuppelloch/ rechts vom Kuppelstück k sichtbar ist.
b) Zapfen η sei zufällig in tiefster Lage,
Einrücken: Kuppeln, sobald Kuppelloch /
Einrücken: Kuppeln, sobald Kuppelloch /
rechts vom Kuppelstück k sichtbar ist,
Umsteuern: Kuppeln, sobald Kuppelloch / links vom Kuppelstück k sichtbar ist.
Die Stangen _p, r und s werden von Hand
vorgeschoben, aber mittels Federdruck zurückgeschnellt (Fig. ι bis 4).
Claims (3)
1. Kurbelgetriebe zur Kraftübertragung zwischen parallelen Wellen mit Vorrichtung
zum Ausrücken, Einrücken und Umsteuern der angetriebenen Welle, dadurch gekennzeichnet,
daß die auf der stetig umlaufenden Welle (a) sitzende Kurbel (c) mittels Schubstange
(h) der in fester Führung (i) gleitenden Stange (f) eine geradlinige, hin-
und hergehende Bewegung erteilt, wobei diese mittels des Kuppelstückes (k) und
der Schubstange (0) der auf der angetriebenen Welle (b) sitzenden Kurbel (d)
entweder derart mitgeteilt wird, daß
die Welle (b) sich gleichlaufend mit der Welle (a) dreht, wenn das Kuppelstück (k)
mit Führungsstange (f) in dem Äugenblicke gekuppelt wird, wo sich beide Kurbeln gleichzeitig in höchster oder tiefster
Stellung befinden, also die Stange (f) sich im Hubmittel befindet, oder daß
die Welle (b) sich entgegengesetzt zur Welle (a) dreht, wenn das Kuppelstück (k)
mit der Führungsstange (f) in dem Augenblicke gekuppelt wird, wo sich gleichzeitig
die eine Kurbel in höchster, die ändere in tiefster Stellung, also die Stange ffJ sich
ebenfalls im Hubmittel befindet, oder ;wobei
die WeIIeYi-; nebst Kurbel (d),_ Schubstange
(o) und Kuppelstück (k) still steht, wenn die Kupplung ausgerückt wird, also
die Führungsstange (f) im Kuppelstück (k) hin- und hergleitet.
2. Ausführungsform des Kurbelgetriebes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kuppeln für das Einrücken und Umsteuern dadurch erleichtert wird, daß das Kuppelstück (k) nach dem Ausrücken
von dem Gewichtshebel (x) in der Hubmittellage festgehalten wird.
3. Ausführungsform des Kurbelgetriebes nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem feststehenden Teile (i) drei Schubstangen fp, r und s) wagerecht
geführt sind, von denen die eine (p) den im Kuppelstück (k) geführten und unter
Federdruck stehenden Kuppelbolzen (q) i°5
mittels eines gabelförmigen Keilstückes aus der Stange (f) aushebt, die andere mit (p)
fest verbundene Stange (r) den Bolzen (q) am Arme (v) dreht, und in der ausgehobenen
Stellung nach Art eines Bajonett- no Verschlusses sichert,- während die dritte
Stange (s) durch Zurückdrehen des Armes (v) den Kuppelbolzen aus dem Bajonettverschlüsse
auslöst, so daß er unter Wirkung der Feder wieder in die Stange (f) einfällt
und die Kuppelung herbeiführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE142882C true DE142882C (de) |
Family
ID=410411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT142882D Active DE142882C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE142882C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284785B (de) * | 1964-08-25 | 1968-12-05 | Commissariat Energie Atomique | Mechanische Antriebsvorrichtung |
-
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- DE DENDAT142882D patent/DE142882C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1284785B (de) * | 1964-08-25 | 1968-12-05 | Commissariat Energie Atomique | Mechanische Antriebsvorrichtung |
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