DE1429347C - Zusammenlegbarer Sitz oder Liege stuhl - Google Patents
Zusammenlegbarer Sitz oder Liege stuhlInfo
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- DE1429347C DE1429347C DE1429347C DE 1429347 C DE1429347 C DE 1429347C DE 1429347 C DE1429347 C DE 1429347C
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- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
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- 235000010627 Phaseolus vulgaris Nutrition 0.000 description 1
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Description
Kräfte und zuverlässige und bequeme Feststellbarkeit io ferner ein einfaches Zusammenlegen, indem die vordes
Stuhles im Gebrauchszustand auszeichnet. deren Stützstreben etwa parallel zu sich selbst an
Die Erfindung besteht in einem zum Feststellen die Rückenlehne herangeklappt werden können, so
des Stuhles in ausgeschwenktem Zustand zwei gegenüberliegende Seiten des Lenkervierecks verbinden-
daß der zusammengelegte Stuhl ein verhältnismäßig flaches Paket bildet.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung beziehen sich auf die bügeiförmige Ausbildung der
Rückenlehne sowie der vorderen Stützstreben und auf die Anordnung teleskopärtig ausziehbarer oder
mit der Rückenlehne schwenkbar verbundener Hand-
Sitz- oder Liegestuhles dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Stuhles in ausgeschwenktem
Benutzungszustand,
F i g. 2 den Stuhl in zusammengelegtem Zustand und
F i g. 3 den Stuhl in perspektivischer Darstellung.
Das Gestell des Stuhles besteht aus einer Rückenlehne 10, die im wesentlichen aus einem U-förmig
den, teleskopartig ausgebildeten Feststellenker, der 15
mit den die beiden Seiten bildenden Lenkern derart
verbunden ist, daß er sich beim Aus- bzw. Einschwenken des Lenkervierecks verlängert bzw. verkürzt und dessen beide teleskopartig ineinander geführten Teile mindestens in einer Benutzungsstellung 20 griffe,
gegeneinander feststellbar sind. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
mit den die beiden Seiten bildenden Lenkern derart
verbunden ist, daß er sich beim Aus- bzw. Einschwenken des Lenkervierecks verlängert bzw. verkürzt und dessen beide teleskopartig ineinander geführten Teile mindestens in einer Benutzungsstellung 20 griffe,
gegeneinander feststellbar sind. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
Der Feststellenker ermöglicht auf baulich einfachste Weise eine stabile Aufnahme der an dem
Stuhl wirkenden Kräfte und verhindert zuverlässig
ein unbeabsichtigtes Zusammenklappen. Bei günsti- 25
ger Anbringungsmöglichkeit unterhalb der Sitzfläche
nimmt er keinen störenden Raum ein und läßt
eine bequeme Bedienung der Feststellvorrichtung
von der Stuhlseite her zu. Die einfache Handhabung
der Feststellvorrichtung, die es dem Sitzenden er- 30 gebogenen Rohr gebildet ist, dessen Querglied 10a laubt, die Vorrichtung schnell und sicher zu bedienen, die beiden lotrechten Abschnitte des Bügels an deswirkt sich besonders vorteilhaft aus, wenn der Stuhl sen oberem Ende miteinander verbindet, den beiden mittels Traggriffen transportiert wird. vorderen Stützstreben 11, welche ebenfalls aus einem
Stuhl wirkenden Kräfte und verhindert zuverlässig
ein unbeabsichtigtes Zusammenklappen. Bei günsti- 25
ger Anbringungsmöglichkeit unterhalb der Sitzfläche
nimmt er keinen störenden Raum ein und läßt
eine bequeme Bedienung der Feststellvorrichtung
von der Stuhlseite her zu. Die einfache Handhabung
der Feststellvorrichtung, die es dem Sitzenden er- 30 gebogenen Rohr gebildet ist, dessen Querglied 10a laubt, die Vorrichtung schnell und sicher zu bedienen, die beiden lotrechten Abschnitte des Bügels an deswirkt sich besonders vorteilhaft aus, wenn der Stuhl sen oberem Ende miteinander verbindet, den beiden mittels Traggriffen transportiert wird. vorderen Stützstreben 11, welche ebenfalls aus einem
Durch die Ausbildung des Feststellenkers als Rohrprofil gebildet sind und durch ein unteres Quer-Teleskopstrebe
kann der nach Art eines Gelenk- 35 glied 11α ebenfalls zu einem bügeiförmigen Gebilde
Vierecks ausgebildete Sitz- oder Liegestuhl bei rascher vervollständigt sind, sowie einem oberen Paar von
Aufrichtung sicher und schnell arretiert werden, wo- Seitenstreben 12 und einem unteren Paar von Seitenbei
die am Gelenkviereck wirkenden Kräfte durch streben 13. Die Seitenstreben 12 und 13 sind durch
die Strebe in sich abgestützt werden. Gelenke 14 bzw. 15 mit der Rückenlehne 10 und
Bei einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfin- 40 durch Gelenke 16 bzw. 17 mit den vorderen Stützdung
sind zwei gegenüberliegende Seiten des Lenker- streben 11 gelenkig verbunden. An den verlängerten
Vierecks einerseits durch die gleichzeitig als hinterer unteren Enden der Rückenlehne 10 sind an Böcken
Fuß bzw. hinteres Fußpaar, ausgebildete Rücken- 18 die Rollen 19 gelagert, deren Drehachsen die
lehne und andererseits durch eine als vorderer Fuß verlängerten Achsen der Seitenstreben 13 in ver-
bzw. vorderes Fußpaar ausgebildete vordere Stütz- 45 hältnismäßig geringem Abstand kreuzen, während
strebe bzw. Stützstreben und die beiden anderen an den über die Seitenstreben 13 verhältnismäßig
weit verlängerten Enden der vorderen Stützstreben 11 an Böcken 20 Rollen 21 gelagert sind.
Zur Versteifung sind die lotrechten Abschnitte der bögeiförmigen Rückenlehne durch Querglieder
22 und 23 und die vorderen Stützstreben 11 an ihren oberen Enden in der Nähe der Gelenke 16 durch
ein Querglied 24 miteinander verbunden. Zwischen den Quergliedern 22 und 24 ist eine die Sitzfläche
Dadurch, daß Rückenlehne und vordere Stützstreben 55 und die Rückenfläche bildende, zweckmäßig ausgegleichzeitig
als Füße bzw. als Rollenträger ausge- polsterte Bespannung 25 eingehängt. Die Sitzfläche
bildet sind, können besondere Gestellglieder hierfür befindet sich hierbei etwa in Höhe der oberen Seitenerspart
werden. Gleichzeitig ist eine günstige Weiter- streben 12. Eine herunterklappbare b.ügelförmige
leitung der Belastungskräfte auf die Füße bzw. die Fußstütze 26 ist in Gelenken 27 an die unteren
Rollen gewährleistet. Die Gewichtsbelastung wirkt 60 Seitenstreben 13 angelenkt.
hierbei etwa in Richtung des aufgerichteten Parallelo- Die Rückenlehne 10, die vorderen Stützstreben 11
gramms, so daß praktisch kaum eine Kraftkomponente auftritt, welche das Gestell zusammenzuklappen
sucht. Der das Gestell in der eingestellten Lage
Seiten des Lenkervierecks durch verbindende Seitenstreben gebildet, von denen vorzugsweise die eine
in Benutzungsstellung in Höhe der Sitzfläche, die andere darunter angeordnet ist.
Zur fahrbaren Verwendung des Stuhles weisen in besonders vorteilhafter Weise die Rückenlehne und die
vorderen Stützstreben an ihren in Benutzungsstellung unteren Enden je ein Rollenpaar bzw. eine Rolle auf.
und die Seitenstreben 12, 13 bilden ein Lenkerviereck, dessen Gelenke 14, 15, 16, 17 etwa ein Parallelogramm
bilden. Zur Feststellung dieses Lenkervierecks
haltende, als Teleskopgestänge ausgebildete Feststeil- 65 dient ein zusätzlicher Feststellenker 28, der aus zwei
lenker wird daher verhältnismäßig gering bean- Teilen 28a und 28b besteht und dessen beide Teile
sprucht.
Die das Gewicht des Stuhles aufnehmenden Füße
teleskopartig ineinanderschiebbar sind. Die beiden Teile können einen rohrförmigen oder gleichwertigen
Querschnitt aufweisen, indem z.B. der Teil 28b
C-förniigen Querschnitt hat, während der Teil 28«
mit flachem Querschnitt in dem Teil 28 b gleitet. Der Teil 28 a ist durch ein Gelenk 29 an die Rückenlehne
10, der Teil 286 durch, ein Gelenk 30 an das Querglied
11a der vorderen Stützstreben angelenkt. Eine durch einen Handhebel 31 bedienbare Feststellvorrichtung
32, z. B. mit federndem Stecker, kann die beiden teleskopartig ineinanderschiebbaren Teile
28 a, 28 b des Feststellenkers 28 gegeneinander verriegeln.
Die unteren Seitenstreben 13 sind rohrförmig ausgebildet und nehmen ein Rohr 33 mit Traggriffen 34
auf, derart, daß das Rohr 33 mit den Traggriffen zum bequemen Tragen des Stuhles in die Lage 33', 34'
ausgezogen werden kann, wobei ein Anschlag die ausgezogene Lage begrenzen kann. Zwei hintere
Traggriffe 35 sind bei 36 an die Rückenlehne 10 angelenkt und können in Tragestellung in die in Fig. 1
dargestellte Lage herausgeschwenkt werden. Ein Anschlag 37 begrenzt die ausgeschwenkte Lage der
Traggriffe an der Rückenlehne.
In F i g. 1 und 3 ist der Stuhl in Gebrauchsstellung dargestellt. Das Lenkerviereck ist durch die Feststellvorrichtung
32 des Feststellenkers 28 festgestellt, die Fußstütze 26 ausgeschwenkt. Zum Transport des
Stuhles mit einer darauf befindlichen Person sind die hinteren Traggriffe 35 ausgeschwenkt, während die
vorderen Traggriffe 34 in die" strichpunktierte Lage 34' ausgezogen werden können.
Soll der Stuhl zusammengelegt werden, werden die vorderen Traggriffe in die Lage 34' eingeschoben
und die hinteren Traggriffe 35 in Pfeilrichtung α an die Rückenlehne 10 herangeschwenkt. Die Fußstütze
26 wird in Pfeilrichtung b nach oben geklappt. Hierauf wird die Feststellvorrichtung 32 gelöst, worauf
die Seitenstreben 12 und 13 zusammen mit den vorderen Stützstreben 11 an die Rückenlehne 10 herangeschwenkt
werden können. Die Gelenke 16 beschreiben hierbei einen Kreisbogen c, die Gelenke 17
einen Kreisbogen d. Bei dieser Schwenkbewegung verkürzt sich der Feststellenker 28, indem sich der
Teil 28 a in den Teil 28 ft in Längsrichtung hineinschiebt. Die zusammengeklappte Lage des Stuhles
ist in F i g. 2 dargestellt.
Claims (10)
1. Zusammenlegbarer Sitz- oder Liegestuhl, dessen Gestell — in Seitenansicht gesehen —
nach Art eines Lenkervierecks ausgebildet und zur Benutzung in ausgeschwenktem Zustand feststellbar
ist, gekennzeichnet durch einen zum Feststellen des Stuhles in ausgeschwenktem Zustand zwei gegenüberliegende Seiten des
Lenkervierecks verbindenden, teleskopartig ausgebildeten Feststellenker (28), der mit den die
beiden Seiten bildenden Lenkern derart verbunden ist, daß er sich beim Aus- bzw. Einschwenken
des Lenkervierecks verlängert bzw. verkürzt, und dessen beide teleskopartig ineinander geführten
Teile (28 a, 28 ft) mindestens in einer Benutzungsstellung gegeneinander feststellbar sind. G5
2. Sitz- oder Liegestuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenüberliegende
Seiten des Lenkervierecks einerseits durch die gleichzeitig als hinterer Fuß bzw. hinteres
Fußpaar ausgebildete Rückenlehne (10) und andererseits durch eine als vorderer Fuß bzw.
vorderes Fußpaar ausgebildete vordere Stützstrebe bzw. Stützstreben 11 und die beiden anderen
Seiten des Lenkervierecks durch verbindende Seitenstreben (12, 13) gebildet sind, von
denen vorzugsweise die eine (12) in Benutzungsstellung des Stuhles in Höhe der Sitzfläche, die
andere (13) darunter angeordnet ist.
3. Sitz- oder Liegestuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne (10)
und die vorderen Stützstreben (11) an ihren in Benutzungsstellung unteren Enden zur fahrbaren
Verwendung des Stuhles je ein Rollenpaar bzw. eine Rolle (19, 21) aufweisen.
4. Sitz- oder Liegestuhl nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Feststelllenker
(28) die Rückenlehne (10) und die vorderen Stützstreben (11) unterhalb der Sitzfläche
miteinander verbindet und durch ein auf einer Stuhlseite angeordnetes, als Handhebel (31) ausgebildetes
Bedienungsorgan in seiner Länge feststellbar ist.
5. Sitz- oder Liegestuhl nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Feststelllenker
(28) an die Rückenlehne (10) innerhalb und an die vorderen Stützstreben (11) außerhalb
des Lenkervierecks gelenkig angeschlossen ist.
6. Sitz- oder Liegestuhl nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die
Rückenlehne (10) mit den vorderen Stützstreben (11) verbindenden, zwei gegenüberliegende Seiten
des Lenkervierecks bildenden Seitenstreben (12, 13) in Benutzungsstellung des Stuhles nach
vorn schräg aufwärts gerichtet sind, so daß die Achse der hinteren Rollen (19) in der Nähe der
verlängerten unteren Seitenstrebe (13) des Lenkervierecks, die vorderen Rollen (21) in größerem
Abstand von dieser Seitenstrebe (13) des Lenkervierecks liegen, wobei der zusätzliche, zur Feststellung
des Stuhles in ausgeschwenktem Zustand dienende Lenker (28) in der Nähe der vorderen
Rollen (19) an der über das Lenkerviereck nach unten verlängerten vorderen Stützstrebe (11) angelenkt
ist.
7. Sitz- oder Liegestuhl nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rükkenlehne
(10) im wesentlichen aus einem bügeiförmig gebogenen Rohr mit einem oberen Querglied
(10a) und die vordere Stützstrebe (11) im wesentlichen aus einem bügeiförmig gebogenen
Rohr mit einem unteren Querglied (Ha) besteht.
8. Sitz- oder Liegestuhl nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch, gekennzeichnet, daß die in Benutzungsstellung
die untere Seite des Gelenkvierecks bildenden Seitenstreben (13) zur Bildung vorderer Traggrifre (34) teleskopartig verlängerbar
sind.
9. Sitz- oder Liegestuhl nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichet, daß die verlängerbaren Seitenstreben (13) aus die Rückenlehne (10) und die
vorderen Stützstreben (11) gelenkig verbindenden C-Schienen bestehen, in denen bis zu einem Anschlag
herausziehbare Rohre (33) verschiebbar geführt sind.
10. Sitz- oder Liegestuhl nach den Ansprüchen
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückenlehne (10) in an sich bekannter Weise
beiderseits je bis zu einem Anschlag (37) hochschwenkbare hintere Traggriffe (35) angelenkt
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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