DE1429520C - Vorrichtung zum losbaren Verbinden zweier Möbelteile - Google Patents

Vorrichtung zum losbaren Verbinden zweier Möbelteile

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DE1429520C
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English (en)
Inventor
Helmut 7466 Weilstetten Franke
Original Assignee
Franke & Co KG, Metallwarenfabrik, 7466 Weilstetten
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lösbaren Verbinden zweier Möbelteile, die aus einem am einen Möbelteil befestigten Schließhakengehäuse mit einem zwischen einer Abdeckplatte und dem Gehäuseoberteil drehbar gelagerten Schließhakenblech, dessen Haken aus dem Gehäuse herausdrehbar ist und von mindestens einer von einer Seite von einem Lappen des Gehäuseoberteils gebildeten Führurxgsnase überdeckt ist, und aus einem am anderen Möbelteil befestigten Schließblech mit einer Aussparung besteht und die so ausgebildet ist, daß die Führungsnase im verriegelten Zustand zusammen mit dem Haken in die Aussparung, deren Breite nicht wesentlich größer ist als die Stärke von Führungsnase und Haken zusammen, eingeführt ist und der Haken eine Kante der Aussparung hintergreift und die Möbelteile zusammenzieht.
Die Verbindung zweier stumpf aufeinander oder auch rechtwinklig zueinander angeordneter Teile eines Möbelstückes wird besonders bei Verwendung von Teilen mit geringer Wandstärke und bei rationellen Herstellungsmethoden von an den Möbelteilen befestigten Beschlägen übernommen.
Es ist bekannt, zu diesem Zweck Möbelbeschläge zu verwenden, bei welchen eine gegenseitige Lagesicherung der beiden Beschlagteile durch das Einrasten einer am Beschlagteil vorgesehenen Rippe in eine entsprechende Längsaussparung am anderen Beschlagteil sichergestellt wird. Diese vorbekannte Arretierung ergibt eine Verbindung der Möbelteile, bei der die Teile im allgemeinen zwar formschlüssig ' verbunden sind, ein Kippen od. dgl. aber nicht ausgeschlossen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Starrheit und Kraftschlüssigkeit der Verbindung zwisehen den beiden Beschlagteilen und damit zwischen den beiden miteinander zu verbindenden Möbelteilen zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Abdeckplatte einen einen Teil der 40' Führungsnase bildenden Lappen aufweist, der den Haken von der anderen Seite überdeckt, und daß an diesem Lappen eine zum Haken gerichtete Sicke vorgesehen ist, die bei nicht herausgedrehtem Haken in die den Haken bildende Ausnehmung eingreift und so wirkend angeordnet und ausgebildet ist, daß der Abdeckplattenlappen beim Herausdrehen des Hakens durch die Sicke aus seiner Ruhelage federnd herausgebogen wird und die Führungsnase in der Aussparung einklemmt.
Die Kraftschlüssigkeit der Verbindung kann dadurch noch weiter erhöht werden, daß die das Schließhakengehäuse rückseitig abdeckende Platte an ihrem in das Schließblech eingreifenden einen Teil, die Führungsnase bildenden Lappen, eine weitere, vom Haken weg gerichtete Sicke aufweist, deren Scheitelpunkt bzw. Scheitellinie nahezu in der Ebene der Rückwandinnenfläche des Schließbleches liegt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Möbelbeschlages in schematischer Weise dargestellt.
Fig. 1 zeigt das an einem Möbelteil mittels zweier Schrauben angeschraubte Schließhakengehäuse 1 mit dem in gestrichelten Linien dargestellten Schließhaken 2, der mittels des Exzenters 3 in die Verriegelungsstellung geschwenkt werden kann. Hierbei bewirkt der in einen Schlitz 4 des Schließhakenbleches eingreifende, am Schließhakengehäuse befestigte Stift 5, daß der Schließhaken die beiden Teile des Beschlages in Richtung des Pfeils A zusammenzieht. Die an der rückwärtigen Abdeckplatte des Schließhakengehäuses . angebrachte Sicke 6 liegt in der Entriegelungsstellung des Schließhakens innerhalb der den Haken bildenden Ausnehmung.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Gehäuses mit dem Hakenblech in Richtung des Pfeils A. Die hinter der Nase des Schließhakens 2 liegende Sicke 6 der rückwärtigen Abdeckplatte ist in dieser Seitenansicht nicht zu sehen. Die rückwärtige Abdeckplatte 7 weist eine vom 'Hakenblech weg gerichtete Sicke 8 auf.
Fig. 3 zeigt eine andere Seitenansicht des Schließhakengehäuses mit dem Hakenblech, in Richtung des PfeilsB der Fig. 2 gesehen. Aus dieser Figur sind die beiden Sicken 6 und 8 deutlich zu sehen.
Fig. 4 zeigt die Ausführungsform eines Schließbleches 9, in dessen Stirnseite eine Aussparung 10 vorgesehen ist, in die die vorspringende Führungsnasc des Schließhakengehäuseoberteils zusammen mit dem Schließhaken 2 eingreifen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum lösbaren Verbinden \ zweier Möbelteile, die aus einem am einen Möbel- | teil befestigten Schließhakengehäuse mit einem j zwischen einer Abdeckplatte und dem Gehäuse- i oberteil drehbar gelagerten Schließhakenblech, | dessen Haken aus dem Gehäuse herausdrehbar ist und von mindestens einer von einer Seite von einem Lappen des Gehäuseoberteils gebildeten Führungsnase überdeckt'ist, und aus einem am anderen Möbelteil befestigten Schließblech mit einer Aussparung besteht und die so ausgebildet ist, daß die Führungsnase in verriegeltem Zustand zusammen mit dem Haken in die Aussparung, deren Breite nicht wesentlich größer ist als die Stärke von Führungsnase und Haken zusammen, eingeführt ist und der Haken eine Kante der Aus- / sparung hintergreift und die Möbelteile zusammenzieht, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (7) einen einen Teil der Führungsnase bildenden Lappen aufweist, der den Haken (2) von der anderen Seite überdeckt, und daß an diesem Lappen eine zum Haken gerichtete Sicke (6) vorgesehen ist, die bei nicht herausgedrehtem Haken (2) in die den Haken bildende Ausnehmung eingreift und so wirkend angeordnet und ausgebildet ist, daß der Abdeckplattenlappen beim Herausdrehen des Hakens durch die Sicke aus seiner Ruhelage federnd herausgebogen wird und die Führungsnase in der Aussparung (10) einklemmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Hakenblech rückseitig abdeckende Platte (7) an ihrem in das Schließblech eingreifenden, einen Teil der Führungsnasc bildenden Lappen eine weitere vom Haken weg gerichtete Sicke aufweist, deren Scheitelpunkt bzw. Scheitellinie nahezu in der Ebene der Rückwandinnenflächc des Schließbleches liegt.

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