DE1429520C - Vorrichtung zum losbaren Verbinden zweier Möbelteile - Google Patents
Vorrichtung zum losbaren Verbinden zweier MöbelteileInfo
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- DE1429520C DE1429520C DE1429520C DE 1429520 C DE1429520 C DE 1429520C DE 1429520 C DE1429520 C DE 1429520C
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- 239000011324 bead Substances 0.000 claims description 10
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lösbaren Verbinden zweier Möbelteile, die aus einem
am einen Möbelteil befestigten Schließhakengehäuse mit einem zwischen einer Abdeckplatte und dem
Gehäuseoberteil drehbar gelagerten Schließhakenblech, dessen Haken aus dem Gehäuse herausdrehbar
ist und von mindestens einer von einer Seite von einem Lappen des Gehäuseoberteils gebildeten
Führurxgsnase überdeckt ist, und aus einem am anderen Möbelteil befestigten Schließblech mit einer
Aussparung besteht und die so ausgebildet ist, daß die Führungsnase im verriegelten Zustand zusammen
mit dem Haken in die Aussparung, deren Breite nicht wesentlich größer ist als die Stärke von Führungsnase und Haken zusammen, eingeführt ist und der
Haken eine Kante der Aussparung hintergreift und die Möbelteile zusammenzieht.
Die Verbindung zweier stumpf aufeinander oder auch rechtwinklig zueinander angeordneter Teile
eines Möbelstückes wird besonders bei Verwendung von Teilen mit geringer Wandstärke und bei rationellen
Herstellungsmethoden von an den Möbelteilen befestigten Beschlägen übernommen.
Es ist bekannt, zu diesem Zweck Möbelbeschläge zu verwenden, bei welchen eine gegenseitige Lagesicherung
der beiden Beschlagteile durch das Einrasten einer am Beschlagteil vorgesehenen Rippe in
eine entsprechende Längsaussparung am anderen Beschlagteil sichergestellt wird. Diese vorbekannte
Arretierung ergibt eine Verbindung der Möbelteile, bei der die Teile im allgemeinen zwar formschlüssig
' verbunden sind, ein Kippen od. dgl. aber nicht ausgeschlossen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Starrheit und Kraftschlüssigkeit der Verbindung zwisehen
den beiden Beschlagteilen und damit zwischen den beiden miteinander zu verbindenden Möbelteilen
zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Abdeckplatte einen einen Teil der 40'
Führungsnase bildenden Lappen aufweist, der den Haken von der anderen Seite überdeckt, und daß
an diesem Lappen eine zum Haken gerichtete Sicke vorgesehen ist, die bei nicht herausgedrehtem
Haken in die den Haken bildende Ausnehmung eingreift und so wirkend angeordnet und ausgebildet ist,
daß der Abdeckplattenlappen beim Herausdrehen des Hakens durch die Sicke aus seiner Ruhelage
federnd herausgebogen wird und die Führungsnase in der Aussparung einklemmt.
Die Kraftschlüssigkeit der Verbindung kann dadurch noch weiter erhöht werden, daß die das
Schließhakengehäuse rückseitig abdeckende Platte an ihrem in das Schließblech eingreifenden einen
Teil, die Führungsnase bildenden Lappen, eine weitere, vom Haken weg gerichtete Sicke aufweist,
deren Scheitelpunkt bzw. Scheitellinie nahezu in der Ebene der Rückwandinnenfläche des Schließbleches
liegt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Möbelbeschlages in schematischer
Weise dargestellt.
Fig. 1 zeigt das an einem Möbelteil mittels zweier
Schrauben angeschraubte Schließhakengehäuse 1 mit dem in gestrichelten Linien dargestellten Schließhaken
2, der mittels des Exzenters 3 in die Verriegelungsstellung geschwenkt werden kann. Hierbei
bewirkt der in einen Schlitz 4 des Schließhakenbleches eingreifende, am Schließhakengehäuse befestigte
Stift 5, daß der Schließhaken die beiden Teile des Beschlages in Richtung des Pfeils A zusammenzieht.
Die an der rückwärtigen Abdeckplatte des Schließhakengehäuses . angebrachte Sicke 6 liegt in
der Entriegelungsstellung des Schließhakens innerhalb der den Haken bildenden Ausnehmung.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Gehäuses mit dem Hakenblech in Richtung des Pfeils A. Die hinter
der Nase des Schließhakens 2 liegende Sicke 6 der rückwärtigen Abdeckplatte ist in dieser Seitenansicht
nicht zu sehen. Die rückwärtige Abdeckplatte 7 weist eine vom 'Hakenblech weg gerichtete Sicke 8 auf.
Fig. 3 zeigt eine andere Seitenansicht des Schließhakengehäuses
mit dem Hakenblech, in Richtung des PfeilsB der Fig. 2 gesehen. Aus dieser Figur sind
die beiden Sicken 6 und 8 deutlich zu sehen.
Fig. 4 zeigt die Ausführungsform eines Schließbleches 9, in dessen Stirnseite eine Aussparung 10
vorgesehen ist, in die die vorspringende Führungsnasc
des Schließhakengehäuseoberteils zusammen mit dem Schließhaken 2 eingreifen.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum lösbaren Verbinden \
zweier Möbelteile, die aus einem am einen Möbel- | teil befestigten Schließhakengehäuse mit einem j
zwischen einer Abdeckplatte und dem Gehäuse- i oberteil drehbar gelagerten Schließhakenblech, |
dessen Haken aus dem Gehäuse herausdrehbar ist und von mindestens einer von einer Seite von
einem Lappen des Gehäuseoberteils gebildeten Führungsnase überdeckt'ist, und aus einem am
anderen Möbelteil befestigten Schließblech mit einer Aussparung besteht und die so ausgebildet
ist, daß die Führungsnase in verriegeltem Zustand zusammen mit dem Haken in die Aussparung,
deren Breite nicht wesentlich größer ist als die Stärke von Führungsnase und Haken zusammen,
eingeführt ist und der Haken eine Kante der Aus- / sparung hintergreift und die Möbelteile zusammenzieht,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (7) einen einen Teil der Führungsnase bildenden Lappen aufweist, der den
Haken (2) von der anderen Seite überdeckt, und daß an diesem Lappen eine zum Haken gerichtete
Sicke (6) vorgesehen ist, die bei nicht herausgedrehtem Haken (2) in die den Haken bildende
Ausnehmung eingreift und so wirkend angeordnet und ausgebildet ist, daß der Abdeckplattenlappen
beim Herausdrehen des Hakens durch die Sicke aus seiner Ruhelage federnd herausgebogen
wird und die Führungsnase in der Aussparung (10) einklemmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Hakenblech rückseitig
abdeckende Platte (7) an ihrem in das Schließblech eingreifenden, einen Teil der Führungsnasc
bildenden Lappen eine weitere vom Haken weg gerichtete Sicke aufweist, deren Scheitelpunkt
bzw. Scheitellinie nahezu in der Ebene der Rückwandinnenflächc
des Schließbleches liegt.
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