DE143085C - - Google Patents

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DE143085C
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Reibungskupplung, die allmählich und sehr kräftig wirkt, aber von geringem Gewicht ist.
In der Zeichnung ist die neue Kupplung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt dieselbe im Längsschnitt und
Fig. 2 im Querschnitt nach Linie A-B der Fig. i.
Die auf der mitzunehmenden Welle α sitzende Kupplung besteht aus einem Kegel b, der lose auf der Welle α sitzt und auf derselben in der Längsrichtung mittels eines Hebels verschoben werden kann, der in eine mit dem Kegel ein Ganzes bildende Muffe d eingreift. Diese Muffe besitzt Klauen e, die immer mit einer anderen, gleichfalls auf der Welle α lose sitzenden Muffe f mit Klauen in Eingriff steht. Die Muffe f kann jedoch auf dieser Welle nicht verschoben werden, sie wird durch einen auf der Welle α befestigten Ring (in der Zeichnung nicht dargestellt) festgehalten. Die Muffe/ trägt ein Kegelrad g, das in ein zweites Kegelrad h eingreift. Dieses sitzt auf einem Zapfen z, der sich in einer auf der Welle α durch Keil befestigten Büchse j drehen kann. Der obere Teil des Zapfens trägt Schraubengewinde für eine Mutter k, welche in einer von einem Ansatz η der Büchse j getragenen Führung m sich verschieben kann.
Diese Mutter kann also nur eine Längsbewegung, aber keine Drehbewegung machen; sie ist durch ein Gelenk ο mit dem einen Ende einer Feder ρ verbunden, deren anderes Ende an einem Arm q befestigt ist, der an einer zur Büchse j gleichachsigen Büchse r sitzt. Der Arm q trägt außerdem eine Schraube s, die sich gegen einen Ansatz t des Stückes η legt und es ermöglicht, die Spannung der Feder ρ zu regeln. Diese Feder trägt auf ihrem Umfange Bremsklötze u aus Gußeisen oder einem anderen Stoff, die einen Druck gegen das lose auf der Welle α sitzende und vom Motor bewegte zylindrische Gehäuse ν ausüben, sobald die Feder angezogen wird. Dies Gehäuse ν ist an dem Ende n> hohlkcgelig, um sich durch Reibung mit dem-Kegel b kuppeln zu können. Das Ganze ist durch einen Deckel χ fest verschlossen.
Die Vorrichtung wirkt folgendermaßen: Bei ausgerückter Kupplung sitzen die Muffe d mit dem Kegel b, die Büchse j und alle von ihr getragenen Teile, sowie die Feder j> unbeweglich auf der Welle α. Das zylindrisch-kegelförmige Gehäuse ν w allein wird vom Motor gedreht.
Sobald nun gekuppelt werden soll, wird die Muffe d auf der Welle α verschoben, um den Kegel b mit dem Kegel n> zu kuppeln. Die Reibung zwischen den beiden Kegeln nimmt den Kegel b und infolgedessen die Klauenkupplung ef und das Rad g mit. Die Büchsej und die Welle α bleiben unbeweglich zu dem Gehäuse. Das Rad h wird von g mitgenommen und dreht sich um seine Achse; die Mutter k verschiebt sich an der Führung, wodurch die Feder gegen das Gehäuse gedrückt wird. Die Bremsklötze u reiben sich dann an dem Gehäuse v, und sobald die Reibung genügend stark ist, wird die Welle α mitgenommen.
Zwecks Entkupplung ist eine Feder \ angeordnet, welche mit dem einen Ende an einer Scheibe c der Muffe d und mit dem anderen
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an der Welle α befestigt ist und welche immer die Muffe und den Kegel b in einem zur Umdrehung entgegengesetzten Sinn zu drehen sucht, um das Entkuppeln zu bewirken. Man kann die Entkupplung auch selbsttätig erhalten, indem die Scheibe c durch einen Kegel ersetzt wird, welcher durch die Rückwärtsbewegung der Muffe d bei dem Lösen der Kupplung sich gegen einen festen Gegenkegel reibt.
ίο Um die Abnutzung und Erhitzung der Teile zu verhindern und um ein genaues Arbeiten der Vorrichtung zu erhalten, ist der aus dem Gehäuse und dem Deckel χ gebildete Raum zur Hälfte mit Öl angefüllt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Bremsbandreibungskupplung, dadurch
    gekennzeichnet, daß zum Einrücken der Kupplung eine gelenkig mit einem Ende des Bremsbandes (p) verbundene Schraubenmutter (It) radial zu der mitzunehmenden Welle (a) verschoben wird, wodurch das am anderen Ende festgehaltene Bremsband (p) gespreizt wird.
  2. 2. Ausführungsform der Bremsbandreibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einrücken der Kupplung ein lose auf der mitzunehmenden Welle (a) sitzender Kegel (b) in einen hohlen, vom zylindrischen Gehäuse (v) gebildeten Kegel (w) eingerückt wird, wodurch ein Getriebe (gh.) bewegt wird, das die Schraubenspindel für die Mutter (k) dreht.
  3. 3. Ausführungsform der Bremsbandreibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Ende des Bremsbandes (p) mit dem von der Mutter (k) getragenen durch eine Schraube (s) in Verbindung steht, durch deren· Verstellung die Spannung des Bremsbandes (p) geregelt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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