DE143111C - - Google Patents

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DE143111C
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Germany
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reducing agent
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shaft
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B13/00Making spongy iron or liquid steel, by direct processes
    • C21B13/12Making spongy iron or liquid steel, by direct processes in electric furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem vorliegenden Verfahren der Gewinnung des Eisens und seiner Verbindungen im elektrischen Ofen werden Erz und Reduktionsmittel, wie bereits bekannt, getrennt in den 5 Ofen eingeführt. Hierzu dienen zwei Schächte, die an von einander abgekehrten Stellen an einen Herdofen anschließen. Die niedersinkenden Massen legen sich unmittelbar auf die Sohle des Herdofens auf, und zwar schiebt sich hierbei die aus dem Reduktionsmittel gebildete Säule unmittelbar vor das Stichloch. Gerade die Lagerung des Reduktionsmittels vor dem Stichloch ist das Kennzeichnende des Verfahrens, da hierdurch eine vollständige Re-
*5 duktion der Oxyde erzielt wird, indem das abfließende Eisen und die Schlacke gezwungen sind, vor dem Austritt aus dem Ofen eine dicke, glühende Koksschicht zu durchdringen. Eine beispielsweise Anlage zur Ausführung des vorstehend gekennzeichneten Verfahrens ist in Fig. ι im Schnitt, in Fig. 2 in Kopfansicht und in Fig. 3 im wagerechten Schnitt ersichtlich. Von den beiden in einen gemeinsamen Herdofen mündenden Schächten C C1 wird C mit den Erzen, C1 dagegen mit Koks oder einem ähnlichen Reduktionsmittel beschickt. Die in beiden Schächten nach unten sinkenden Massen werden durch die aus dem Herdofen abziehenden Gase erhitzt.
Die Gase treten entweder senkrecht nach oben in den Erzschacht C und verbrennen dort mit der aus der Düse F1 zugeführten Luft, oder sie gelangen in den im Ofengewölbe mündenden Kanal E, werden von dem Gebläsewind aus der Düse F1 angesaugt und verbrennen dann ebenfalls im Schacht C Die Gase können auch durch den Schacht C für das Reduktionsmittel strömen, welches hierbei vorgewärmt wird; sie treten dann durch den Kanal K aus und werden durch den Gebläsewind der Düse P angesaugt und in den Erzschacht C gedrückt, in welchem die Verbrennung der Gase erfolgt.
Durch Regelung der Menge und des Druckes des Windes in den Düsen F1 und P kann man zur Belebung der Schmelzung die Gase unmittelbar durch den Erzschacht C oder durch den Kanal E streichen lassen oder auch nur durch den Kanal K führen, wodurch die Vorwärmung des Erzes vermindert und die Temperatur des Reduktionsmittels vor seinem Herabsinken in den Herdofen erhöht wird.
Von den beiden Schächten C C1 kann der Schacht C für das Erz unten erweitert sein, um das Niedergehen desselben zu erleichtern. Zur Erleichterung des Aufsteigens der Gase durch die Erzschicht hindurch können im Schacht C in bestimmten Abständen Einschnürungen μ η angebracht sein, in welchen sich die Gase ansammeln können.
An der dem Erzschacht gegenüberliegenden Seite des Herdes sind zwei Stichlöcher, V1 für die Schlacke und V für das Metall vorgesehen. Durch diese Anordnung muß das gesamte Metall und die Schlacke vor ihrem Austritt aus dem Ofen die glühende Koksschicht durch-
dringen, wodurch eine vollkommene Metallreduktion gesichert wird.
Die Schmelzung der Erze durch den elektrischen Strom darf nicht schneller als die Reduktion vor sich gehen, da sonst der Herdofen überfüllt werden würde.
Der Herdofen kann außer der runden auch ovale Form erhalten.
Kommen bei dem Betriebe der beschriebenen ίο Anlage mehrere Stromkreise zur Verwendung, so dienen die Elektroden A B für den einen Strom und die Elektroden A1 B1 für den anderen Strom.

Claims (1)

  1. .Patent-Anspruch:
    Verfahren der Eisenerzeugung im elekirischen Ofen unter getrennter Zuführung y.on Erz und Reduktionsmittel und Ausnutzung der Abgase zur Vorwärmung der Beschickung, dadurch gekennzeichnet, daß das Reduktionsmittel, z. B. Koks, unmittelbar vor dem Stichloch zugeführt wird, so daß das abfließende Metall und die Schlacke vor dem Austritt eine dichte, glühende Koksschicht durchdringen müssen, zu dem Zweck, eine möglichst vollkommene Reduktion herbeizuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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