DE143120C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE143120C DE143120C DENDAT143120D DE143120DA DE143120C DE 143120 C DE143120 C DE 143120C DE NDAT143120 D DENDAT143120 D DE NDAT143120D DE 143120D A DE143120D A DE 143120DA DE 143120 C DE143120 C DE 143120C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- short
- currents
- segments
- poles
- circuit ring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/16—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Windings For Motors And Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In dem Käfiganker für Induktionsmotoren sind bekanntlich unabhängig von der Polzahl
des Ständers sämtliche Kupferstäbe auf beiden Stirnflächen untereinander leitend verbunden.
Nun werden einerseits Induktionsmotoren mit sehr geringem Luftspalt ausgeführt, andererseits
aber besitzen gewöhnlich die Ankerstäbe einen sehr kleinen elektrischen Widerstand; die geringste
Exzentrizität des Ankers, welche sowohl durch einen Fabrikationsfehler als auch durch
eine geringe Abnutzung der Lagerschalen leicht entstehen kann, genügt also, um zwischen den
unter gleichnamigen Polen sich befindenden Stäben große schädliche Ausgleichströme zu
verursachen. '
Um diesen Nachteil größtenteils aufzuheben, ist es bei mehrpoligen Maschinen nur nötig,
jeden Kurzschlußring nicht aus einem einzigen Stück, sondern aus einzelnen voneinander isolierten
Metallsegmenten herzustellen, deren Zahl zweckmäßig der Hälfte der Polzahl des primären
Teiles gleich ist. Dementsprechend ist in den Fig. 1 bis 4 der aus zwei voneinander
isolierten Segmenten A bestehende Kurzschlußring eines mehrpoligen Induktionsmotors angedeutet,
und zwar in verschiedenen Lagen gegenüber den unbeweglich gedachten Polen.
Aus diesen Figuren ist nun leicht zu ersehen, daß in jeder Lage des Ringes die Zahl der
von einem Nordpol beeinflußten (durch ein -J-angedeuteten) und die Zahl der von einem
Südpol beeinflußten (durch ein — angedeuteten) Stäbe auf jeder Ringhälfte einander gleich ist.
Bei vollkommenem symmetrischen Aufbau des Motors und bei nicht allzu großem Widerstand
der Ringsegmente in bezug auf die Ankerstäbe heben sich also die Leiterströme paarweise
vollständig auf; die Stromverteilung auf dem Ankerumfange wird demnach auch dieselbe
wie die bei der gewöhnlichen Anordnung sein und somit werden sämtliche Stäbe gleichmäßig
und vollkommen ausgenutzt. Andererseits ist aber auch ersichtlich, daß bei irgend einer
Unsymmetrie in den in Fig. 2 und 4 gezeichneten Ankerlagen keine Ausgleichströme, in
denjenigen der Fig. 1 und 3 dagegen nur zwischen den Leitern der Südpole bezw. der
Nordpole Ausgleichströme auftreten können. Die schädlichen Ausgleichströme sind somit
auf ungefähr ein Viertel des Wertes derselben bei der gewöhnlichen Anordnung vermindert.
Bei Maschinen mit mehr als vier Polen sind die Verhältnisse noch insofern günstiger, als
bei vorliegender Anordnung Ausgleichströme überhaupt nur zwischen den Leitern von zwei
benachbarten gleichnamigen Polen entstehen können. So können z. B. bei dem Anker eines
achtpoligen Motors (Fig. 5), dessen Kurzschlußring entsprechend aus vier isolierten Teilen
besteht, zwischen den Stäben diametral gegenüberliegender Pole in keiner Ankerlage Ausgleichströme
entstehen. Gerade aber zwischen diesen sind bei einer Exzentrizität des Ankers und gewöhnlicher Anordnung die Ausgleichströme
am größten. Dagegen ist der Winkel und somit auch eine eventuelle Exzentrizität zwischen den entsprechenden Leitern von zwei
benachbarten gleichnamigen Polen bei einer
Claims (1)
- mehrpoligen Maschine gering, so daß selbst die stellenweise vorhandenen Ausgleichströme nur von geringer Stärke sein können.Statt beide Kurzschlußringe zu unterteilen, kann man auch nur einen Kurzschlußring teilen und den anderen wie gewöhnlich aus einem einzigen Stück ausführen.Da die Spannung zwischen den einzelnen Stäben gering ist, so ist auch eine ganz geringeίο Isolation zwischen den einzelnen Segmenten, unter Umständen sogar die Oxydationsschicht, ausreichend.In der schweizerischen Patentschrift 2123g ist ebenfalls ein Käfiganker mit geteilten Kurzschlußringen angegeben; mit demselben ist jedoch nur eine Vereinfachung der Konstruktion beabsichtigt. Aus diesem Grunde besteht auch dort jeder Kurzschlußring unabhängig von der Polzahl nur aus zwei Segmenten, was in bezug auf eine Verminderung der Ausgleichströme lediglich für eine vierpolige Maschine zweckmäßig wäre, denn wie aus obigem folgt, muß die Segmentenzahl, wenn die Ausgleichströme möglichst klein werden sollen, im allgemeinen gleich ρ sein, wenn 1 ρ die Polzahl bedeutet; bei einer Maschine mit mehr als vier Polen· und nur zwei Segmenten für jeden Kurzschlußring würden also die Ausgleichströme nicht genügend aufgehoben sein. Außerdem sind nach der erwähnten Patentschrift die Schnittebenen beider Kurzschlußringe senkrecht zueinander; infolgedessen werden auch bei einer vierpoligen Maschine die Ausgleichströme nicht vermieden, sondern in andere Bahnen geleitet, wodurch die Verteilung der Ströme auf dem Ankerumfange eine gleichmäßige wird. Gerade aber deshalb, weil die Stromverteilung eine gleichmäßige ist, muß eine etwaige ungleichmäßige Verteilung des Feldes bestehen bleiben und die Folge davon wird ein einseitiger Zug auf den Anker und gegebenenfalls eine Verbiegung der Welle sein. Bei der vorliegenden Anordnung werden dagegen die Ausgleichströme verhindert; infolgedessen entstehen an der Stelle größerer Feldstärke auch stärkere Ströme, und umgekehrt, so daß die Verteilung des resultierenden Feldes auf dem Ankerumfange eine angenähert gleichmäßige ist.Es ist ebenfalls möglich, die Segmentenzahl größer als ρ zu machen, jedoch würde in diesem Falle die Ausnutzung der Ankerstäbe geringer sein; bei einer zweipoligen Maschine wird man indessen diesen Übelstand notwendigerweise in Kauf nehmen müssen.Die vorliegende Anordnung ist natürlich auch für die neuerdings auftretenden kompensierten Komutatorwechselstrommotoren und Generatoren verwendbar.Patent-A ν Spruch:Käfiganker für asynchrone Wechselstrommotoren und Generatoren mit einem geteilten Kurzschlußring, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Kurzschlußring entweder massiv oder mit zu den des ersteren parallelen Schnittebenen ausgeführt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE143120C true DE143120C (de) |
Family
ID=410631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT143120D Active DE143120C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE143120C (de) |
-
0
- DE DENDAT143120D patent/DE143120C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3400754A1 (de) | Elektrische rotationsmaschine mit veraenderlicher drehzahl | |
| DE2744472B1 (de) | Elektrischer Zweimotorenantrieb | |
| DE2348502A1 (de) | Elektromotor mit ausgepraegten polen und zahlreichen kurzgeschlossenen abschirmungsspulen fuer jeden pol | |
| EP1742330A1 (de) | Ständerwickelkopf, Ständerteil und Turbogenerator | |
| DE2744222C2 (de) | Wicklungsanordnung für einen elektrischen Zweimotorenantrieb | |
| DE3107654C2 (de) | Teilwicklungsschaltung zum Anfahren eines Drehstrommotors | |
| DE143120C (de) | ||
| DE2530294B2 (de) | Elektrischer Zweimotorenantrieb | |
| DE661839C (de) | Kaefiglaeufer fuer Asynchronmotoren | |
| DE202014010377U1 (de) | Elektrische Maschine | |
| DE940919C (de) | Polumschaltbarer Kleinstmotor | |
| DE102004010386A1 (de) | Drehstromasynchronmaschine | |
| DE539758C (de) | Kompensierte Asynchronmaschine | |
| EP1102386A2 (de) | Gleichstrommaschine | |
| DE192719C (de) | ||
| DE10048343C2 (de) | Elektrische Maschine | |
| DE599239C (de) | Elektrische Gleichlaufsteuerung, insbesondere fuer Elektromotoren hoher Drehzahlen, unter Verwendung von primaer- und sekundaerseitig gekuppelten Ausgleichsmaschinen | |
| DE406397C (de) | Asynchrone Induktionsmaschine mit aufgehobener Phasenverschiebung | |
| DE651722C (de) | Langsam laufender Synchronmotor | |
| DE469918C (de) | Wechselstrom-Induktionsmotor mit einem eine Kurzschlusswicklung tragenden Hilfsrotor | |
| DE582687C (de) | Gleichstrom-Wechselstrom-Doppelstrommaschine oder Umformer | |
| DE2530280B2 (de) | Elektrischer Zweimotorenantrieb | |
| DE198855C (de) | ||
| DE455158C (de) | Dynamoelektrische Maschine des Einzelmaschinen-Kaskadentyps | |
| AT46892B (de) | Dynamomaschine mit selbständigem Kommutator. |