DE143128C - - Google Patents
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- DE143128C DE143128C DENDAT143128D DE143128DA DE143128C DE 143128 C DE143128 C DE 143128C DE NDAT143128 D DENDAT143128 D DE NDAT143128D DE 143128D A DE143128D A DE 143128DA DE 143128 C DE143128 C DE 143128C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/18—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Ship Loading And Unloading (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung erstreckt sich auf eine Baggereinrichtung. Sie besteht in der
Hauptsache aus einer Anzahl (eine oder mehr) endloser Reihen von Baggereimern, die parallel
nebeneinander um einen Schwimmkörper von vorzugsweise rundem Querschnitt laufen, der
verstellbar am Bug eines die Bewegungsvorrichtungen für die Eimer tragenden Schiffes
angeordnet ist.
Der Schwimmkörper wird am zweckmäßigsten in Gestalt eines geschlossenen, nicht drehbaren,
wagerechten Zylinders ausgeführt, auf dessen Umfang zwei oder mehr Schienen angebracht
sind, auf denen die endlosen Reihen der mit Klappböden versehenen Baggereimer laufen.
Der Schwimmzylinder ist quer vor der Stirnseite des Schiffes gelagert und mit diesem
durch senkrecht verstellbare Führungen verbunden , so daß die Baggertiefe geregelt und
die gesamte Eimereinrichtungen außer Eingriff gehoben werden kann, wenn z.B. der Bagger
an einen anderen Ort fahren soll. Der Schwimmzylinder besitzt ferner in seinem Oberteile einen Längskanal mit einer Fördervorrichtung,
durch welche die von den Eimern gehobenen und abgeworfenen Massen aus dem Kanal auf einer Seite oder auf beiden in ein
angelegtes Schiff, auf eine zweite Fördervorrichtung
oder sonst wohin entleert werden.
Das Innere des Zylinders ist in Abteilungen geteilt, sowie mit Pumpen und Ventilen ausgestattet,
die ein Anfüllen und Entleeren der Innenräüme gestatten, wodurch die Eintaüch-
'. ■ tiefe des Zylinders entsprechend den Umständen
verändert werden kann. Der Zylinder muß eine so große Schwimmfähigkeit besitzen, daß
er die Gesamtheit oder den größeren Teil des Eimerwerkes, ihre Führungen und alle zugehörigen
Teile zu tragen vermag.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen:
. Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt durch die nach vorliegender Erfindung ausgeführte
Gesamtbaggereinrichtung;
Fig. 2 dieselbe im Grundriß nach entferntem Deck;
Fig. 3 den Bagger in Stirnansicht und in Verbindung mit einer angeschlossenen Fördervorrichtung;
Fig. 4 einen Baggereimer mit den zugehörigen und anliegenden Teilen im Querschnitt
nach Linie 4-4 der Fig. 1, 2 und 5;
Fig. 5 einen senkrechten Längsschnitt in Linie 5-5 der Fig. 2 und 4;
Fig. 6 die Anordnung zweier Fördervorrichtungen zum Abwerfen des Baggergutes
nach rechts und links;
Fig. 7 einen wagerechten Schnitt der Fig. 1
in der mit 7-7 bezeichneten Ebene, der die Mittel zur Verstellung des Baggerwerkes selbst
in bezug auf das Schiff zeigt;
Fig. 8 einen der Fig. 7 entsprechenden senkrechten Schnitt nach 8-8 der Fig. 1 und 7 und
Fig. 9 eine andere Ausführungsform der Baggereinrichtung. _
Mit A ist das Schiff bezeichnet, das die Maschinen, Kessel, Pumpen, elektrischen und
anderen in Verbindung mit dem Baggerwerk nötigen maschinellen Einrichtungen enthält
Verein deutsche^ Jngfinis'jr?»
Bszlrksversin a. ti. niederen Kun:\
und das jede geeignete Form erhalten kann. B bezeichnet den hohlen Schwimmkörper in
Gestalt eines wagerecht liegenden, geschlossenen Zylinders von so großem Durchmesser, daß er,
ins Wasser gelassen, eine genügende Schwimmkraft besitzt, das ganze Gewicht des Eimerwerkes
oder den größeren Teil dieses Gewichtes zu tragen. Dieser Zylinder ist am Vorderteile des Schiffes mit seiner Achse quer
ίο zur Längsrichtung des Schiffes angeordnet.
Seine Verbindung mit dem Schiffe geschieht mittels eines Trägergestelles C, das, in geeigneten,
am Vorderteile des Schiffes angebrachten Führungen gleitend, je nach der Tiefe, in der
das Becherwerk arbeiten soll, in verschiedener Höhenlage eingestellt werden kann. Der
Rahmen C erhält zu diesem Zwecke Zahnstange und Rad, Schrauben oder andere
Vorrichtungen, die gestatten, ihn in verschiedenen Höhenlagen festzustellen. Die senkrechte
Verstellung selbst geschieht durch Füllung und Entleerung des Hohlzylinders B.
Um den Schwimmkörper sind kreisförmig parallele Schienen d gelegt, auf denen eine
oder mehrere parallele endlose Ketten von Eimern £\mit Hülfe der Räder/ laufen. Auf
diese Weise kann jede Eimerkette ununterbrochen um den Umfang des Schwimmkörpers
herumbewegt werden. Jeder Eimer besitzt einen um einen Bolzen e1 schwenkbaren
Boden e und eine am entgegengesetzten Ende angebrachte Klinkvorrichtung e2, welche den
Boden für gewöhnlich geschlossen hält, wie Fig. 4 und 5 zeigen.
Die auf der Vorderseite des Schwimmzylinders aufsteigenden Eimer sind mit Erde
gefüllt, und wenn sie die Oberseite erreichen, so treffen ihre Klinken e2 gegen einen festen
Anschlag e3, wodurch die Klinke jedesmal ausgelöst wird und den Fallboden e freigibt,
wie in Fig. 5 mit gestrichelten Linien angedeutet ist, so daß der Inhalt des Eimers nach
unten herausfällt.
Auf der Oberseite des Zylinders B befindet sich ein nach oben offener Längskanal G, in
dem, wie Fig. 1 und 3 erkennen läßt, ein endloser Horizontaltransport H von beliebiger
Bauart angeordnet ist, welcher das aus den Eimern fallende Baggergut aufnimmt und
seitlich aus dem Zylinder herausfördert.
Es empfiehlt sich, je zwei Eimerreihen auf ihren nebeneinander liegenden Seiten miteinander
zu vereinigen, wie Fig. 4 zeigt, so daß sie zusammen wie eine einzige Kette arbeiten,
und zwischen sie einen Ring / zu legen, der zur Aufnahme des um den Zylinder und über
geeignete Führungsrollen zur Antriebmaschine L laufenden Treibseiles K dient, wie in Fig. 1
und 2 dargestellt ist. Auf diese Weise ist für je zwei Eimerkelten ein Treibseil und für
jedes Treibseil eine besondere Antriebscheibe vorgesehen, so daß jede Eimerreihe bezw.
Doppelreihe unabhängig von den anderen angetrieben werden kann, wodurch der Vorteil
geboten ist, die Geschwindigkeit und die Baggerwirkung in den einzelnen Eimerreihen
je nach der Art des Baggerbodens, der Baggertiefe und anderen Bedingungen gemäß wechseln
zu können.
Beim Baggern laufen die Eimer in der in Fig. ι durch den Pfeil angedeuteten Richtung
um den Schwimmzylinder, wobei jeder Eimer an der untersten Stelle anfängt zu arbeiten,
nach oben gräbt und seine Ladung nach der Oberseite des Zylinders führt, wo sie auf die
Fördervorrichtung H entleert wird. Nach der Entleerung treffen die herabgeklappten Böden
der Eimer gegen eine feste Anschlagfläche de (Fig. 5), wodurch sie selbsttätig wieder geschlossen
werden.
Die Treibseile K sind um je zwei fest gelagerte Führungsrollen k und unter eine dritte
Rolle k' geführt, die am oberen Ende einer Kolbenstange (Fig. 1) sitzt, deren Kolben in
einem Zylinder sich befindet und unter dem Drucke von Dampf, Luft oder einem anderen
Druckmittel steht. Hierdurch können die Treibseile entsprechend der senkrechten Verstellung
der Baggereinrichtung bezw. des Zylinders B angezogen und nachgelassen werden, und ferner kann mittels derselben
Einrichtung irgend eine beliebige Eimerreihe stillgesetzt werden, während die anderen weiter
arbeiten.
Zur Erleichterung der senkrechten Verstellung des Zylinders B und zur Regelung
des Druckes auf die grabenden Eimer kann der untere Teil des Zylinders in zwei oder
mehr Abteilungen, V1 und bs, geteilt werden,
die mit einer innerhalb des Zylinders angeordneten Pumpvorrichtung b* und mit Wassereinlaßventilen
versehen sind. Die Art des Antriebes der Pumpen, ihre Lagerung innerhalb
des Zylinders, sowie aller Zubehör auf dem Schiffe und die Anordnung der Ventile zum
Anfüllen des Zylinders kann in beliebiger geeigneter Weise gewählt werden. Am vorteilhaftesten
ist es, sowohl die Pumpe, wie die Einlaßventile innerhalb des Zylinders anzubringen
und sie vom Schiffe aus elektrisch anzutreiben.
An Stelle einer einzigen Fördervorrichtung kann man im Oberteile des Zylinders auch,
wie Fig. 6 zeigt, zwei kürzere Fördervorrichtungen anwenden, die das auf sie entleerte
Baggergut nach den beiden entgegengesetzten Seiten des Zylinders abwerfen. Das Baggergut
kann entweder in ein angelegtes Transportschiff oder auch mit Hülfe einer weiteren
Fördervorrichtung, wie N in Fig. 3, nach
einer entfernteren Stelle abgeworfen werden. Im letzteren Falle empfiehlt es sich, die Fördervorrichtung
JV derart verstellbar auf einem Prahm O anzuordnen, daß ihr Abwurfende
nach Bedarf gehoben und gesenkt werden kann.
Eine andere Ausführungsform der Baggeranordnung zeigt die Fig. 9. Hier sind die
endlosen Eimerketten der Länge nach in vertikaler Ebene um das ganze Schiff herumgeführt.
In diesem Falle kann der Zylinder B, der ebenfalls von einem senkrecht verstellbaren
Rahmen b6 getragen wird, mit kleinerem Durchmesser ausgeführt sein, und er wird bei
tiefem Baggern ganz untergetaucht. Die Eimerketten laufen dann um einen Teil des
Zylinderumfanges, steigen hiernach aufwärts, gehen über die Trommel b7 oberhalb des
Schiffes zur Trommel b8, steigen hier nach abwärts und gelangen von der Trommel b9
zum Zylinder B zurück.
Bemerkt wird noch, daß bei beiden Ausführungen die äußersten Eimerreihen zweckmäßig
über die Seitenlinien des Schiffes und über die Enden des sie tragenden Zylinders
hinausragen, so daß beim Baggern ein Kanal gegraben wird, in dem das Baggerschiff vorbewegt
werden kann.
Claims (4)
1. Ein Bagger, dadurch gekennzeichnet, daß eine beliebige Anzahl endloser Eimerketten
über einen in senkrechtem Sinne verstellbaren Tauchkörper (B) geführt wird, mit dessen Hülfe die Baggertiefe
geregelt wird.
2. Eine Ausführungsform des Baggers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tauchkörper hohl ausgeführt ist und daß seine senkrechte Verstellung durch
Einlassen oder Ablassen (Auspumpen) von Wasser geschieht.
3. Eine Ausführungsform des Baggers nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tauchkörper (B) auf seiner Oberseite mit einem Längskanal und in diesem
mit einer Fördervorrichturig zum seitlichen Abwerfen des von den Eimern in ihn entleerten
Baggergutes versehen ist.
4. Eine Ausführungsform des Baggers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Eimerketten oder je zwei nebeneinander liegende und miteinander
verbundene besonderen Antrieb erhalten, zum Zwecke, sämtliche angetriebene
Eimerketten unabhängig voneinander arbeiten zu lassen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE143128T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE143128C true DE143128C (de) |
Family
ID=5669559
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT143128D Active DE143128C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE143128C (de) |
| FR (1) | FR323827A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966110C (de) * | 1950-12-16 | 1957-07-11 | Wilhelm Ludowici Dr Ing | Bagger mit einer um mindestens drei auf einem schwenkbaren Stuetzgeruest gelagerte Umlenktrommeln herumgefuehrten Eimerkette oder einem Eimerband |
| US5049775A (en) * | 1988-09-30 | 1991-09-17 | Boston University | Integrated micromechanical piezoelectric motor |
| US5248912A (en) * | 1988-01-27 | 1993-09-28 | Stanford University | Integrated scanning tunneling microscope |
-
0
- DE DENDAT143128D patent/DE143128C/de active Active
-
1902
- 1902-08-19 FR FR323827A patent/FR323827A/fr not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966110C (de) * | 1950-12-16 | 1957-07-11 | Wilhelm Ludowici Dr Ing | Bagger mit einer um mindestens drei auf einem schwenkbaren Stuetzgeruest gelagerte Umlenktrommeln herumgefuehrten Eimerkette oder einem Eimerband |
| US5248912A (en) * | 1988-01-27 | 1993-09-28 | Stanford University | Integrated scanning tunneling microscope |
| US5049775A (en) * | 1988-09-30 | 1991-09-17 | Boston University | Integrated micromechanical piezoelectric motor |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR323827A (fr) | 1903-03-16 |
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