DE1431801C - Elektroförderbahn zum Trans port von Akten oder ahnlichem For dergut mit einer als querverschieb barer Fuhrungschienenabschnitt ausge bildeten Weiche - Google Patents

Elektroförderbahn zum Trans port von Akten oder ahnlichem For dergut mit einer als querverschieb barer Fuhrungschienenabschnitt ausge bildeten Weiche

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DE1431801C
DE1431801C DE19651431801 DE1431801A DE1431801C DE 1431801 C DE1431801 C DE 1431801C DE 19651431801 DE19651431801 DE 19651431801 DE 1431801 A DE1431801 A DE 1431801A DE 1431801 C DE1431801 C DE 1431801C
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Erich 8000 München Wesener
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Büro Patent AG, Glarus (Schweiz)
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Description

Fördereinheiten, welche auf der vorzugsweise horizontal, in bestimmten Streckenabschnitten aber auch vertikal oder geneigt verlaufenden Führungsschiene stehend an Sende- und Empfangsstationen entlang fahrbar sind, wobei seitliche Teile der Führungsschiene die Laufrollen der Fördereinheiten umgreifen und die Fahrwerke durch längs der Führungsschiene verlaufende Stromschienen mit Strom versorgt werden, und mit einem beiderseits von der übrigen Führungsschiene abgetrennten Abschnitt derselben, der wenig langer ist als eine Fördereinheit und quer zu seiner Längsachse verschiebbar ist, wobei der Antrieb für die Verschiebebewegung mittels einer durch einen Elektromotor angetriebenen Kurbelschwinge erfolgt, deren Kurbelschwingenarm in zwei um 180° versetzte Ruhelagen verschwenkbar ist, nach Zusatzpatentanmeldung P 12 59 782.9-22, wobei die Steuereinrichtung mit Kontaktorganen versehen ist, die mit Zielmarkierungen an den Fördereinheiten zusammenwirken.
Bei den bisher bekannten zielgesteuerten Fördereinrichtungen sind die mit den Zielmarkierungen an den Fördereinheiten zusammenwirkenden, mit Kontaktorganen versehenen Steuereinrichtungen in erheblichem Abstand vor der jeweils zugeordneten Weiche angeordnet, weil der Einstellvorgang der Weiche abgeschlossen sein muß, bevor die Fördereinheit die Weiche erreicht. Es ist beispielsweise eine Förderanlage, z.B. Rohrpostanlage, bekannt, bei der die Steuereinrichtung vor der Ablenkstelle (d. h. Weiche) angeordnet ist und ein Zielspeicherrelais steuert, das seinerseits den mit einem Haltekontakt versehenen Weichensteuermagnet beeinflußt (deutsche Auslegeschrift 1 106 254). Derartige zusätzliche Zielspeicherrelais stellen einen erheblichen Aufwand und Störungsmöglichkeiten dar. Zudem ist erforderlich, daß Fördereinheiten, die auf verschiedene Führungsschienen weitergeleitet werden sollen, in beachtlichem Abstand voneinander die Ablenkstelle anfahren.
Steuerungen dieser Art sind für Elektroförderbahnen der eingangs genannten Art nicht oder zumindest nur mit ganz erheblichem Mehraufwand und Nachteilen im Betrieb verwendbar. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Elektroförderbahn durch Schaffen einer für diese geeigneten und mit insbesondere durch Einsparen des Zielspeicherrelais verhältnismäßig geringem Aufwand zu erstellenden Steuerung für den quer verschiebbaren Abschnitt der Führungsschiene weiter auszugestalten.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Antriebsmotor des Kurbelschwingarmes von einem Relais (Halterelais) gesteuert wird, das in bekannter Weise durch die von den Zielmarkierungen an den Fördereinheiten betätigten Kontaktorgane eingeschaltet wird, sich selber hält und durch einen von dem Kurbelschwingenarm betätigten Unterbrecherkontakt abgeschaltet wird, wobei die von den Zielmarkierungen, d. h. den Beeinflussungsorganen an den Fördereinheiten, betätigten Kontaktorgane derart im Bereich des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes angeordnet sind, daß die Abtastung der Zielmarkierung lediglich um den Auslaufweg einer Fördereinheit vor der Stellung der Fördereinheit in der Mitte des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes erfolgt. Dadurch wird erzielt, daß die Verschiebung des quer verschiebbaren Führungsschienenabschnittes unverzüglich erfolgt, wenn die auszuschleusende Fördereinheit diesen erreicht hat, und beendet wird, wenn dieser seine vorbestimmte zweite Stellung erreicht hat. Das ermöglicht, aus einer Kolonne von eng aneinander aufgeschlossen fahrenden Fördereinheiten eine beliebige, vorbestimmte auf die zweite, versetzt angeordnete weiterführende Führungsschiene auszuschleusen, d. h. zu überführen.
Zweckmäßigerweise sind die Kontaktorgane durch in beschränktem Maße eine Lageeinstellung zulassende Mittel mit dem Basisteil der Weiche oder mit dem verschiebbaren Führungsschienenabschnitt selbst verbunden. Das ermöglicht bei der Montage der Förderbahn sehr leicht, den Ort, an dem die Kontaktorgane angeordnet sind, dem sich jeweils einstellenden, durch Versuche zu ermittelnden Auslaufweg, der Fördereinheiten anzupassen.
In einem Stromkreis, der einen von jeder den verschiebbaren Führungsschienenabschnitt nach einer Querverschiebung verlassenden Fördereinheit zu betätigenden Kontakt (Empfangskontakt) enthält, liegt ein Relais, das durch diesen Kontakt zur Rückbewegung des Kurbelschwingarmes eingeschaltet wird. Dadurch wird erzielt, daß der verschiebbare Führungsschienenabschnitt sofort in seine Ausgangslage zurückkehrt, wenn die durch diesen ausgeschleuste Fördereinheit den verschiebbaren Führungsschienenabschnitt verlassen hat.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß ein Kontakt des Halterrelais ein Schütz betätigt, dessen Kontakt in einem Stromkreis liegt, der über einen durch den Kurbelschwingenarm in dessen Stellung, die der Lage des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes beiEnde der Verschiebebewegung entspricht, betätigbaren Umschaltkontakt liegt und im unbetätigten Zustand des Umschaltkontaktes über den Antriebsmotor des Kurbelschwingenarmes führt, und daß dieser Umschaltkontakt in durch den Kurbelschwingenarm betätigtem Zustand die Stromschienen der weiterführenden, gegenüber der heranführenden versetzten Führungsschiene an die Spannungsquelle schaltet. Dadurch ist der Gesamtablauf der Verschiebebewegung des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes und der Rückführungsbewegung desselben mit so wenigen Schaltelementen wie möglich sicher gesteuert. In vorteilhafter Weise ist der Antriebsmotor des Kurbelschwingenarmes ein permanenterregter Motor. Das ermöglicht, den Kurbelschwingenarm durch Ausnutzen des Generatoreffektes abzubremsen, wenn der Antriebsmotor kurzgeschlossen wird.
Eine weitere vorteilhafte Weiterausgestaltung ergibt sich, wenn in dem den Kontakt des. genannten Schützes enthaltenden Stromkreis die Spule eines Umschaltrelais liegt, das einen Schaltkontakt aufweist, der in seinem einen Schaltzustand den Antriebsmotor der Kurbelschwinge kurzschließt und im anderen Schaltzustand einen Anschluß des Antriebsmotors über einen verstellbaren Widerstand an Masse legt und dadurch den Stromkreis schließt. Dadurch wird je nach Erfordernis der Kurbelschwingenarm angetrieben oder gebremst. Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung ergibt sich, wenn dieses Umschaltrelais zusätzlich noch einen weiteren Schaltkontakt aufweist, der eine Stromschiene des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes je nach Schaltzustand an den entgegengesetzten oder an den gleichen Pol wie die andere Stromschiene dieses Führungsschienenabschnittes legt.
Das ermöglicht, mittels des gleichen Relais sowohl
den Antriebsmotor der Kurbelschwinge wie auch den Antriebsmotor der jeweils auf diesem Führungsschienenabschnitt stehenden Fördereinheit je nach Betriebszustand an Spannung zu legen oder kurzzuschließen. Um auch die Stromschienen in dem unmittelbar dem verschiebbaren Führungsschienenabschnitt benachbarten Abschnitt der zu der Weiche heranführenden Führungsschiene entsprechend schalten zu können, ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung Stromschienen 6 und 7 liegen in einer weiterführenden Führungsschiene 63, die parallel liegt zu der die Stromschienen 8 und 9 enthaltenden Führungsschiene 62. Mit den Aussparungen 32 in den Stromschienen 6 und 7 ist angedeutet, daß an den Stellen dieser Aussparungen 32 die Führungsschiene Ausnehmungen 65 aufweist, durch die Fördereinheiten 64 aus der Führungsschiene herausgenommen werden können. Wenn der verschiebbare Führungsschienenab-
der Erfindung vorgesehen, daß ein Umschaltkontakt io schnitt 10 sich in der in der Zeichnung dargestellten
des genannten Schützes bei Betätigung einen vor dem verschiebbaren Führungsschienenabschnitt liegenden Stromschienenabschnitt der heranführenden Führungsschiene von der Spannungsquelle abschaltet und mit der zweiten Stromschiene kurzschließt. Hierdurch wird die Fahrt weiterer Fördereinheiten vor der Weiche unterbunden, solange der verschiebbare Führungsschienenabschnitt nicht in seiner Ausgangslage ist.
Lage befindet und die Stromschienen 1,3,4 und 8 an einem Pol und die Stromschienen 2,5 und 9 am Gegenpol an Spannung liegen, fährt eine von den Stromschienen 1 und 2 herankommende Fördereinheit unbehindert durch, wenn ihre Zielmarkierungen nicht gleichzeitig alle drei Kontaktorgane 12 beeinflussen. Die Kontaktorgane 12 sind in einem Kontaktgehäuse 11 angeordnet, welches neben dem heranführenden, die Stromschienen 1,3 und 2 enthaltenden Führungs-
angeordnet sein, wobei der Abstand dieser Mitten der Auslaufverzögerungsstrecke der Fördereinheiten und den Ansprechzeiten in den elektrischen Schaltorganen entsprechend gewählt werden muß. Durch solches
Die Weiche gemäß der Erfindung ermöglicht, daß 20 schienenstrang oder neben dem verschiebbaren Fühdie weiterführende, gegenüber der heranführenden rungsschienenabschnitt 10 angeordnet ist. Sind die versetzt angeordnete Führungsschiene sowohl neben Zielmarkierungen symmetrisch oder über die ganze der von der Weiche fortführenden, mit der heranfüh- Länge einer Förderwagenseitenwand verteilbar, so renden Führungsschiene fluchtenden Führungs- muß die Mitte des Kontaktgehäuses 11 vor der Mitte schiene angeordnet sein kann und in der gleichen 25 des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes 10 Richtung von den Fördereinheiten durchfahren wird
wie diese, als auch neben der zu der Weiche heranführenden Führungsschiene angeordnet sein kann und in
entgegengesetzter Richtung wie diese von den Fördereinheiten durchfahren wird. In diesem letztgenannten 30 örtliches Vorverlegen um ein den genannten Werten Fall müssen die Stromschienen des verschiebbaren entsprechendes Maß ist es nicht erforderlich, elektri-Führungsabschnittes in den beiden Ruhelagen, die sehe Schaltungsemrichtungen vorzusehen, durch die dieser einnehmen kann, verschieden gepolt sein, um bzw. in denen das Ergebnis der Abtastung der Zielmarkierungen durch die Kontaktorgane 12 bzw. ein entsprechender Schaltbefehl gespeichert wird, bis die Fördereinheit eine geeignete Lage auf dem verschiebbaren Führungsschienenabschnitt 10 erreicht hat. Zwecks Ausschleusung einer Fördereinheit darf sich der verschiebbare Führungsschienenabschnitt 10 be-
schaltkontakt angeordnet ist, der durch ein an die 40 reits in Bewegung setzen, bevor der Förderwagen auf Stromschienen der weiterführenden Führungsschiene ihm zum Stillstand gekommen ist. Die Anbauteile,
durch die das Kontaktgehäuse 11 an die Führungsschiene oder deren verschiebbaren Abschnitt 10 ange
entgegengesetzte Fahrtrichtung der Fördereinheiten zu erzielen. Um auch das zu ermöglichen, ist gemäß einem weiteren Schritt der Erfindung vorgesehen, daß in jeder der beiden zu je einer Stromschiene des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes führenden Leitungen je ein entsprechend angeschlossener Umangeschlossenes Umkehrrelais betätigbar ist.
Besonders vorteilhaft ist, wenn, wie gemäß einer Weiterausgestaltung der Erfindung vorgesehen, die zum Steuern des Antriebes des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes dienenden Schaltmittel sowie sein Antrieb als in sich geschlossene Baueinheit an die Stromschienen der Führungsschiene angeschlossen und an die Führungsschiene angebaut ist.
baut ist, sind derart ausgestaltet, daß das Kontaktgehäuse 11 an beliebiger Stelle im Bereich des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes angebaut werden kann, so daß die günstigste Lage des Kontaktgehäuses durch Versuche ermittelt werden kann. Die Stromschiene 1 liegt am negativen Pol einer
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Er- 50 Spannungsquelle, z. B. einer Batterie. Die Stromfindungsgegenstandes dargestellt. schiene 2 liegt an Masse (Erde) 36 und über diese an
dem positiven Pol der Spannungsquelle. Von den beiden Stromschienen 1 und 2 aus wird die gesamte Schalteinrichtung mit elektrischer Energie versorgt.
F i g. 1 zeigt ein Schaltschema für den Antrieb des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes; F i g. 2 zeigt eine Draufsicht auf eine Weiche mit
einem solchen verschiebbaren Führungsschienenab- 55 Zu diesem Zweck ist über eine Hauptsicherung 24 die
schnitt; Leitung 27 an die Stromschiene 1 angeschlossen. Die
F i g. 3 und 4 zeigen perspektivische Ansichten Länge des Stromschienenabschnittes 3 entspricht der
einer Weiche, die der in F i g. 2 dargestellten ähnlich ist. Länge mehrerer hintereinanderf ahrender F'örderwa-
In dem zu der Einrichtung heranführenden Führungsschienenstrang 60 sind die Stromschienen 1 und 2 angeordnet, wobei ein Abschnitt 3 der Stromschiene 1 von dieser elektrisch getrennt ist. Die Stromschienen 8 und 9 sind in der weiterführenden Führungsschiene 62, welche geradeaus durchfahrende Fördereinheiten 64 erreichen, angeordnet. Zwischen den Stromschienen 1,3 und 2 einerseits sowie 8 und 9 andererseits liegen die Stromschienen 4 und 5 des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes 10. Die gen.
Beeinflussen die Zielmarkierungen einer Fördereinheit die Kontaktorgane 12 derart, daß alle drei Kontaktorgane 12 gleichzeitig geschlossen sind, soll diese Fördereinheit auf die Stromschienen 6,7 bzw. in die diese enthaltende Führungsschiene ausgeschleust werden.
An die Leitung 27 ist über den Schaltkontakt 38 eines Relais HR 2 die Spule 20 eines Schützes S gelegt, die andererseits an Masse 36 angeschlossen ist.
An die Leitung 27 schließt die Leitung 28 an, an die ein Kontaktanschluß eines von dem Schütz 5 geschalteten Schaltkontaktes 41 angeschlossen ist. Der zweite schaltbare Kontaktanschluß des Schaltkontaktes 41 liegt an Masse 36, während der feste Anschluß des Kontaktes 41 mit dem Stromschienenabschnitts verbunden ist. Je nachdem, ob die Spule 20 des Schützes S von Strom durchflossen ist oder nicht, ist also der Stromschienenabschnitt 3 mit der Stromschiene 2 kurzgeschlossen oder an den entgegengesetzten Pol wie diese gelegt. Ist das letztere der Fall, fährt die Fördereinheit unbeeinflußt über den Stromschienenabschnitt 3. Ist dieser jedoch gegenüber . der Stromschiene 2 kurzgeschlossen, so erhält der Antriebsmotor einer über diesen Stromschienenabschnitt fahrenden Fördereinheit keinen Strom. Ist der Antriebsmotor der Fördereinheit permanent erregt, so wird er durch das Kurzschließen durch die Generatorwirkung des Antriebsmotors gebremst.
An die Leitung 28 schließt sich eine Leitung 29 an, ao die sich in die beiden Leitungen 30 und 39 verzweigt. Die Leitung 39 endet an einem Schließkontakt 37 des Λ Halterelais HR. Der zweite Anschluß dieses Schließkontaktes 37 ist über die Leitungen 40 und 34 an die in Reihe geschalteten Kontaktorgane angeschlossen. Zwischen den Leitungen 34 und 40 ist die Spule 19 des Halterelais an den Leitungsstrang 40, 34 angeschlossen. Der zweite Anschluß der Spule 19 ist über, eine Leitung 35 mit einem Unterbrecherkontakt 17 verbunden, dessen zweiter Anschluß an Masse 36 liegt. Der Unterbrecherkontakt 17 wird mechanisch durch Berührung mit dem Kurbelschwmgenarm 14 betätigt, wobei der Kurbelschwmgenarm 14 den Unterbrecherkontakt 17 öffnet. Der Unterbrecherkontakt 17 ist so angeordnet, daß der Kurbelschwingenarm 14 ihn öffnet, kurz bevor dieser in seine in der Zeichnung dargestellte Lage zurückkehrt. Schließen alle drei' hintereinandergeschalteten Kontakte 12 gleichzeitig und ist gleichzeitig der Unterbrecherkontakt 17 geschlossen, so wird — sofern weitere später erläuterte Bedingungen erfüllt sind — die Spule 19 des Halterelais HR von Strom durchflossen und schließt dadurch den Kontakt 37, über den die Spule ■\ 19 des Halterelais weiterhin mit Strom versorgt wird, 9· auch wenn die Kontaktorgane 12 nicht mehr geschlossen sind. Dieser Stromfluß wird erst unterbrochen, wenn der Unterbrecherkontakt 17 öffnet. Die Lage des Unterbrecherkontaktes 17 ist innerhalb eines gewissen Bereiches wählbar, damit das Öffnen dieses Kontaktes stets zu einem solchen Zeitpunkt erfolgt, daß der Kurbelschwmgenarm 14 infolge der Massenträgheit gerade noch bis zu der in der Zeichnung dargestellten Lage bewegt wird, in der der von dem Kurbelschwingenarm 14 angetriebene verschiebbare Führungsschienenabschnitt 10 genau mit den die Stromschienen 1,3 und 2 sowie 8 und 9 enthaltenden Führungsschienen fluchtet. An dem freien Ende des Kurbelschwingenarmes 14 ist als Verbindungselement ein Kugellager 15 angeordnet, welches in einer in der Zeichnung gestrichelten Nut 61 des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes 10 geführt ist. Der Kurbelschwingenann 14 wird durch einen permanenterregten Elektromotor 13 angetrieben, der unterhalb des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes 10 angeordnet ist.
An die Leitung 30 ist eine Leitung angeschlossen, die über einen zu dem Umschaltrelais MR gehörenden Umschalterkontakt 47 zu der Stromschiene 4 führt. In seiner zweiten möglichen Schaltstellung verbindet der Umschaltkontakt 47 die Stromschiene 4 mit Masse 36 und schließt sie mit der Stromschiene 5 kurz. An die Leitung 30 schließt ferner die Leitung 31 an, die zu der Stromschiene 8 führt. Von dieser aus führt eine Leitung 72 zu einer Verzweigung, die einerseits zu dem Empfangskontakt 18 führt, während der andere Zweig durch die Leitung 43 gebildet ist, die sich ihrerseits verzweigt in die beiden Leitungen 44 und 50.
In unbetätigtem Zustand verbindet der Empfangskontakt 18 die Leitung 72 mit der Leitung 33, die zu den Kontaktorganen 12 führt. In betätigtem Zustand verbindet der Empfangskontakt 18 die Leitung 72 mit der Leitung 53, die an die Leitung 45 angeschlossen ist. Der Empfangskontakt 18 ist im Einlaufbereich der die Stromschienen 6 und 7 enthaltenden Führungsschiene angeordnet und wird durch über ihn hinwegfahrende Fördereinheiten durch mechanischen Druck betätigt. Durch das Verbinden der Leitungen 72 und 53 miteinander bewirkt der Empfangskontakt 18 in noch zu beschreibender Weise, daß der verschiebbare Führungsschienenabschnitt 10, nachdem eine Fördereinheit ihn in Richtung auf die die Stromschienen 6 und 7 enthaltenden Führungsschiene verlassen und dabei den Empfangskontakt 18 betätigt hat, daß der Antriebsmotor 13 den verschiebbaren Führungsschienenabschnitt 10 in seine Ausgangslage zurückfährt. Der Empfangskontakt 18 hat jedoch noch eine zweite Aufgabe. Wenn nämlich die die Stromschienen 6 und 7 enthaltende, zum Abstellen dienende Führungsschiene restlos mit abgestellten Fördereinheiten besetzt ist, betätigt der letzte von diesen den Empfangskontakt 18, und dieser unterbricht den Stromkreis, in dem die Kontaktorgane 12 liegen. Selbst dann also, wenn durch die Zielmarkierungen einer einfahrenden Fördereinheit alle drei Kontaktorgane 12 gleichzeitig geschlossen werden, kann kein Schaltvorgang ausgelöst werden, solange der Empfangskontakt 18 betätigt ist. Der Empfangskontakt 18 ist in einem auf die Länge einer Fördereinheit abgestimmten Abstand vom Anfang der die Stromschienen 6 und 7 enthaltenden Führungsschiene angeordnet, so daß eine Fördereinheit den Empfangskontakt 18 erst betätigen kann, wenn er den verschiebbaren Führungsschienenabschnitt 10 ganz verlassen hat.
An die beiden Klemmen des Antriebsmotors 13 sind die beiden Leitungen 44 und 49 angeschlossen. An die Klemme, an die die Leitung 44 geschlossen ist, ist ferner ein Umschaltkontakt 16 angeschlossen, der mechanisch von dem Kurbelschwmgenarm 14 betätigt wird und im unbetätigten Zustand die Leitung 44 mit der Leitung 45, im betätigten Zustand mit der Leitung 52 verbindet. Der Kurbelschwmgenarm 14 betätigt den Kontakt 16, wenn er diejenige Lage erreicht hat, in der der verschiebbare Führungsschienenabschnitt 10 vor der die Stromschienen 6 und 7 enthaltenden Führungsschiene liegt. Ist der Antriebsmotor 13 ein Motor, wie er für den Antrieb von Kraftwagenscheibenwischern üblich ist, so.ist der Umschaltkontakt 16 und gegebenenfalls auch der Kontakt 17 serienmäßig daran eingebaut.
Die Leitung 52 führt zu der Stromschiene 6, so daß diese an Spannung gelegt wird,.wenn der Kontakt 16 betätigt wird. Die zweite Klemme des Antriebsmotors 13 ist über die Leitung 49 mit dem Umschaltkontakt 48 des Umschaltreiais MR verbunden, der je nach Schaltzustand die Leitung 49 mit der Leitung 50 verbindet und damit den Antriebsmotor 13 kurzschließt
und somit bremst oder die Leitung 49 über einen Regelwiderstand 25 an Masse 36 legt. Durch den Regelwiderstand ist die Drehzahl des Antriebsmotors 13 einstellbar.
Die Spule 21 des den Ümschaltkontakt 48 enthaltenden Umschaltrelais MR ist einerseits über einen zu dem Schütz S gehörigen Kontakt 42 an die Leitungen 46,45 angeschlossen, andererseits über Stromschiene 2 an Masse 36 gelegt. Zwischen diese Stromschiene 2 und die Leitung 50 ist über die Leitung 51 noch die Kontroll-Lampe 23 eingeschaltet.
In der Zeichnung ist die die Stromschiene 6 und 7 enthaltende weiterführende Führungsschiene neben der die Stromschienen 8 und 9 enthaltenden weiterführenden Führungsschiene gezeichnet. Alle Führungsschienen müssen somit in der gleichen Richtung durchfahren werden.
Für den Fall, daß die die Stromschienen 6 und 7 enthaltende Führungsschiene neben der heranführenden, die Stromschienen 1,3 und 2 enthaltenden Führungsschiene angeordnet sein soll, sind noch besondere Schaltungsmittel erforderlich, die in die Zeichnung gestrichelt eingetragen sind und bewirken sollen, daß die Fahrtrichtung der Fördereinheiten auf der genannten weiterführenden Führungsschiene entgegengesetzt ist der Fahrtrichtung im heranführenden Strang der Führungsschiene.
Soll die die Stromschienen 6 und 7 enthaltende Führungsschiene in der zuletzt beschriebenen Weise angeordnet sein, werden, um die entsprechende Bewegungsrichtung der Förderwagen zu erzielen, die Anschlüsse derart vertauscht, daß die Stromschiene 7 mit den Leitungen 52 und 54 verbunden ist und die Stromschiene 6 an Masse 36 liegt. Durch einen bisher unbenutzten Anschluß wird die Spule 22 eines Umkehrrelais KR, das zwei Umschaltkontakte aufweist, zwischen Leitung 52 und Masse 36 gelegt. In der Leitung 30 mit der Stromschiene 4 verbindenden Leitung ist eine herausziehbare Steckbrücke vorgesehen, an deren Stelle der Umschaltkontakt 57 des Umkehrrelais in diese Leitung eingeschaltet werden kann. Durch diesen Umschaltkontakt wird, wenn die Spule 22 stromdurchflossen ist, die Stromschiene 4 von der Leitung 30 getrennt und an Masse gelegt.
Die Stromschiene 5 ist im Normalzustand der Einrichtung durch die Leitung 71 mit der Masse 36 verbunden. In diese Leitung 71 ist ebenfalls eine Brücke eingebaut, an deren Stelle der zweite Umschaltkontakt des Umkehrrelais KR, der Kontakt 26, eingeschaltet werden kann. In Ruhelage verbindet dieser Umschaltkontakt 26 die Stromschiene 5 mit der Masse 36, ist jedoch die Spule 22 von Strom durchflossen, so verbindet der Umschaltkontakt 26 die Stromschiene 5 mit der Leitung 52. - .
Durch diese zusätzliche Einrichtung wird bewirkt, daß in der in der Zeichnung dargestellten Lage des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes 10 die Stromschiene 4 am gleichen Pol liegt wie die Stromschienen 1, 3 und 8 und die Stromschiene 5 am gleichen Pol wie die Stromschienen 2, 5 und 9, das aber, sobald die Stromschienen 6,7 an Spannung gelegt sind, die Stromschienen 4 und 5 umgepolt sind, so daß eine auf dem verschiebbaren Führungsschienenabschnitt stehende Fördereinheit diesen in einer Fahrtrichtung, die entgegengesetzt seiner ursprünglichen Fahrtrichtung ist, verläßt. Sind die Fördereinheiten nicht mit permanenterregten, sondern mit anderen Elektromotoren versehen, bei denen durch Kurzschließen keine Bremswirkung zu erzielen ist, so genügt es, wenn der Schaltkontakt 41 ein einfacher Unterbrecher ist, der den Stromschienenabschnitt 3 von der übrigen Einrichtung elektrisch trennt.
Ist der Antriebsmotor 13 ein Elektromotor, der nicht durch Kurzschließen gebremst werden kann, bietet es keinen Vorteil, wenn der Umschaltkontakt 48 in seiner einen Lage die Leitungen 49 und 50 miteinander verbindet; es genügt dann, daß der Kontakt
ίο 48 als Unterbrecher ausgestaltet ist, der in geschlossenem Zustand die Leitung 48 mit dem Widerstand 25 verbindet.
Um den Kurbelschwingenarm 14 exakt in seinen Ruhelagen oder zumindest einer derselben fesjzulegen, kann an diesem eine mechanische Raste angeordnet sein, beispielsweise eine federbelastete Kugel, die in dem Kurbelschwingenarm 14 nachgiebig gelagert ist und in eine entsprechende napfförmige Ausnehmung an dem die Schienen für den verschiebbaren Führungsschienenabschnitt 10 tragenden Gehäuse einrasten kann, wobei diese Ausnehmung an der bzw. diese Ausnehmungen an jeder Ruhelage angeordnet sind. Durch den Verlauf einer Kurbelschwingenbewegung ergibt jedoch eine gewisse Abweichung der Lage
as des Kurbelschwingenarmes von seiner Soll-Lage lediglich eine noch wesentlich geringere Abweichung der Lage des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes 10 von dessen Soll-Lage, so daß ein einwandfreies Überwechseln der auszuschleusenden Fördereinheiten auf jeden Fall gesichert ist.
Es ist bereits beschrieben worden, daß die die Stromschienen 6 und 7 enthaltende weiterführende Führungsschiene wahlweise entweder neben der die Stromschienen 8 und 9 enthaltenden Führungsschiene oder neben dem heranführenden, die Stromschienen 1,3 und 2 enthaltenden Führungsschienenstrang angeordnet sein kann. Es kann auch vorgesehen sein, daß gleichzeitig zwei derartige weiterführende Führungsbahnen angeordnet sind, also sowohl eine neben dem heranführenden Führungsschienenstrang als auch eine neben der die Stromschiene 8 und 9 enthaltenden Führungsschiene, wobei diese beiden weiterführenden Führungsschienen koaxial aneinander gegenüberliegen und die auszuschleusenden Förderein- heiten wahlweise auf eine dieser beiden weiterführenden Führungsschienen ausgeschleust werden. Zu diesem Zweck muß die Fördereinheit eine weitere Kennzeichnung erhalten, die auf ein entsprechendes Kontaktorgan einwirkt, welches dann je nach der Kennzeichnung entweder ein dem Umkehrrelais 22 (KR) entsprechendes Relais, welches bei Beendigung des Verschiebevorganges die Stromschienen 4 und 5 umpolt, beeinflußt oder aber im anderen Falle die Polung der Stromschienen 4,5 unverändert läßt, so daß dadurch bestimmt ist, auf welche weiterführende Führungsschiene eine Fördereinheit von dem verschiebbaren Führungsschienenabschnitt 10 ausfährt.
In der beschriebenen und in F i g. 1 dargestellten Schaltung werden bei Ablauf des Schaltvorganges nebeneinander folgende Stromkreise gebildet:
I. Bei Übereinstimmung der Zielmarkierungen am Förderwagen mit den Kontaktorganen 12 geben diese für eine kurze Zeit, beispielsweise 40 Millisekunden, gleichzeitig Kontakt. Der Strom fließt von Stromschiene 1 über Sicherung 24, Leitungen 27, 28, 29, 30, 31, 72, Empfangskontakt 18, Leitung 33, Kontaktorgane
12, Leitung 34, Spule 19, Leitung 35, Unterbrecherkontakt 17, zur Masse 36. Dadurch wird das Halterelais HR, zu dem Spule 19 ge- · hört, zum Ansprechen gebracht, wodurch folgender Stromkreis gebildet wird:
2. Durch das Schließen des Kontaktes 37 des Halterelais HR fließt der Strom von Stromschiene 1 über Sicherung 24, Leitungen 27, 28, 29, Kontakt 37, Leitung 40, Spule 19, Leitung 35, Unterbrecherkontakt 17 an Masse 36. Das Halterelais bleibt also angezogen und hält den durch einen kurzen Stromstoß geschaffenen Zustand aufrecht.
3. Durch den zweiten Kontakt 38 des Halterelais HR wird folgender Stromkreis geschlossen: Von Stromschiene über Sicherung 24, Leitung 27 und Kontakt 38 zur Spule 20 des Schützes 5 und an Masse 36. Das Schütz S enthält die beiden Kontakte 41 und 42.
4. Kontakt 41 bewirkt wie beschrieben das Kurzschließen des Stromschienenabschnittes 3.
5. Kontakt 42 schaltet, sobald die Spule 20 stromdurchflossen ist, folgenden Stromkreis: Stromschiene 1, Sicherung 24, Leitungen 27, 28, 29,
' 30, 31, 72, 43, 44, Umschaltkontakt 16, Leitungen 45, 46, Kontakt 42, Spule 21 des Umschaltrelais, Stromschiene 2 und damit Masse 36. Die beiden Kontakte 47 und 48 des Umschaltrelais werden dadurch geschaltet und schaffen dadurch folgende Stromkreise:
6. Der Stromkreis Stromschiene 1, Sicherung 24, Leitungen 27, 28, 29, 30, Kontakt 57, Kontakt 47, Stromschiene 4, von dieser über den Fördereinheitmotor, Stromschiene 5, Leitung 71, Masse 36 wird unterbrochen.
7. Nach Umschalten des Kontaktes 47 ist Stromschiene 4 an Masse 36 geschlossen.
8. Kontakt 48 ermöglicht folgenden Stromkreis: Stromschiene 1, Sicherung 24, Leitungen 27, 28, 29, 30, 31, 72, 43, 44, Antriebsmotor 13, Leitung 49, Kontakt 48, Widerstand 25, Masse 36.
9. Hat der Antriebsmotor 13 den Kurbelschwingenann 14 so weit geschwenkt, daß der Umschaltkontakt 16 betätigt wird, brechen durch öffnen dieses Kontaktes unter 5. beschriebene Stromkreise zusammen, d. h., das Motor-Relais MR fällt ab.
10. Das Abfallen des Motor-Relais MR bewirkt, daß Kontakt 48 die Leitungen 49 und 50 verbindet und so den Antriebsmotor kurzschließt.
11. Das Abfallen des Umschaltrelais MR bewirkt ferner, daß Kontakt 47 die Stromschiene 4 ^wieder in den unter 6. angegebenen Stromkreis schaltet.
12. Durch das Betätigen des Umschaltkontaktes 16 wird ferner folgender Stromkreis gebildet, sobald eine Fördereinheit die Stromschienen 6 und 7 erreicht: Stromschiene 1, Sicherung 24, Leitungen 27, 28, 29, 30, 31, 72, 43, 44, Umschaltkontakt 16, Leitungen 52 und 54, Stromschiene 6, Fördereinheitmotor, Stromschiene 7, Masse 36. Dieser Stromkreis soll jeweils mindestens so lange bestehen, daß eine Fördereinheit um ihre eingene Länge vorwärts fahren kann.
13. Durch das Betätigen des Empfangskontaktes 18 wird folgender Stromkreis gebildet: ^Stromschiene 1, Sicherung 24, Leitungen 27, 28, 29, 30, 31, 72, Empfangskontakt 18, Leitungen 53, 46, Kontakt 42, Spule 21, Stromschiene 2 und
_ damit Masse 36. Dadurch, daß die Spule 21 des Umschaltrelais MR vom Strom durchflossen ist, werden über die Kontakte 47 und 48 des Umschaltrelais MR neue Stromkreise aufgebaut. Das Schütz 5 hat nämlich zwei Aufgaben: Einerseits wird Stromschienenabschnitt 3 von Stromschiene 1 getrennt und mit Stromschiene 2 verbunden, andererseits wird die Spule 21 des Umschaltrelais MR durch Betätigen des Kontaktes 42 durch Schütz S unter Strom gesetzt.
14. Durch den Kontakt 48 wird der Antriebsmotor 13 wieder an Spannung gelegt über folgenden Stromkreis: Stromschiene 1, Sicherung 24, Leitungen 27, 28, 29, 30, 31, 72, 43, 44, Antriebsmotor 13, Leitung 49, Kontakt 48, Widerstand 25, Masse 36. Durch die Bewegung des Kurbelschwingenarmes 14 kann der Umschaltkontakt. 16 wieder in seine Ruhelage zurückkehren.
15. Stromschiene 1, Sicherung 24, Leitungen 27, 28, 29, 30, 31, 72, 43, 44, Umschaltkontakt 16, Leitungen 45, 46, Kontakt 42, Spule 21 des Umschaltrelais MR, Stromschiene 2, Masse 36.
Betätigt der Kurbelschwingenarm 14 den Unterbrecherkontakt 17, so fallen alle unter 2., 3., 5.", 6., 7., 8. und 9. beschriebenen Stromkreise, die der Kontakt aufrechterhalten hat, zusammen. Der Antriebsmotor 13 wird, wie unter 4. erwähnt, wieder kurzgeschlossen. Ferner werden die Stromschienen 1, 3, 4, 8 und 2, 5, 9 wieder an Spannung gelegt, wie eingangs beschrieben.
Durch die beschriebene Schaltordnung und die Steuerung in dieser wird mit der kleinstmöglichen Anzahl von Schaltelementen bzw. Baugruppen die Lösung aller gestellten Aufgaben erzielt. Jeder gewünschte Bewegungsablauf kann durch entsprechendes Verbinden der einzelnen Baugruppen erzielt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

  1. Patentansprüche:
    I. Elektroförderbahn zum Transport von Akten oder ähnlichem Fördergut mit Fördereinheiten, welche auf der vorzugsweise horizontal, in bestimmten Streckenabschnitten aber auch vertikal oder geneigt verlaufenden Führungsschiene stehend an Sende- und Empfangsstationen entlang fahrbar sind, wobei seitliche Teile der Führungsschiene die Laufrollen der Fördereinheiten umgreifen und die Fahrwerke durch längs der Führungsschiene verlaufende Stromschienen mit Strom versorgt werden, und mit einem beiderseits ,5 von der übrigen Führungsschiene abgetrennten Abschnitt derselben, der wenig langer ist als eine Fördereinheit und quer zu seiner Längsachse verschiebbar ist, wobei der Antrieb für die Verschiebebewegung mittels einer durch einen Elektromotor angetriebenen Kurbelschwinge erfolgt, deren Kurbelschwingenarm in zwei um 180° versetzte Ruhelagen verschwenkbar ist nach Patent 1 259 782, wobei die Steuereinrichtung mit Kontaktorganen versehen ist, die mit Zielmarkierungen an den Fördereinheiten zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (13) des Kurbelschwingenarms (14) von einem Relais (Halterelais 19) gesteuert wird, das in bekannter Weise durch die von den Zielmarkierungen an den Fördereinheiten betätigten Kontaktorgane (12) eingeschaltet wird, sich selber hält und durch einen von dem Kurbelschwingenarm (14) betätigten Unterbrecherkontakt (17) abgeschaltet wird, wobei die von den Zielmarkierungen betätigten Kontaktorgane (12) derart im Bereich des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes (10) angeordnet sind, daß die Abtastung der Zielmarkierungen lediglich um den Auslaufweg einer Fördereinheit vor der Stellung der Fördereinheit in der Mitte des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes erfolgt.
  2. 2. Elektroförderbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktorgane (11, 12) durch in beschränktem Maße eine Lageeinstellung zulassende Mittel mit dem Basisteil der Weiche oder mit dem verschiebbaren Führungsschienenabschnitt verbunden sind.
  3. 3. Elektroförderbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (Halterelais 19) in einem Stromkreis liegt, der einen von jeder den verschiebbaren Führungsschienenabschnitt (10) nach einer Querverschiebung verlassenden Fördereinheit zu betätigenden Kontakt (Empfangskontakt 18) enthält, und daß das Relais durch diesen Kontakt zur Rückbewegung des Kurbelschwingenarmes eingeschaltet wird.
  4. 4. Elektroförderbahn nach -Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontakt (38) des Relais (Halterelais 19) ein Schütz (20) betätigt, dessen Kontakt (42) in einem Stromkreis liegt, der über einen durch den Kurbelschwingenarm (14) in dessen Stellung, die der Lage des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes (10) bei Ende der Verschiebebewegung entspricht, betätigbaren Umschaltkontakt (16) liegt und im unbetätigten Zustand des Umschaltkontaktes über den AntrirhMiicitor (t$\ des Kiirht'lsetuvinoeiiMrnn11; (H\ führt, und daß dieser Umschaltkontakt (16) in durch den Kurbelschwingenarm (14) betätigtem Zustand die Stromschienen (6,7) der weiterführenden, gegenüber der heranführenden versetzten Führungsschiene an die Spannungsquelle anschaltet.
  5. 5. Elektroförderbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (13) des Kurbelschwingenarmes (14) ein permanenterregter Motor ist.
  6. 6. Elektroförderbahn nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Antriebsmotor (13) und Masse (36) ein verstellbarer Widerstand (25) eingeschaltet ist. r#
  7. 7. Elektroförderbahn nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem den Kontakt (42) des Schützes (5,20) enthaltenden Stromkreis die Spule (21) eines Umschaltrelais (MR) liegt, das einen Schaltkontakt (48) aufweist, der in seinem einen Schaltzustand den Antriebsmotor (13) des Kurbelschwingenarmes (14) kurzschließt und in seinem anderen Schaltzustand einen Anschluß (49) des Antriebsmotors (13) über den verstellbaren Widerstand (25) an Masse (36) legt.
  8. 8. Elektroförderbahn nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltrelais (MR, 21) einen weiteren Schaltkontakt (47) aufweist, der eine Stromschiene (4) des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes (10) je nach Schaltzustand an den entgegengesetzten Pol oder an den gleichen Pol wie die andere Stromschiene (5) dieses verschiebbaren Führungsschienenabschnittes (107) legt.
  9. 9. Elektroförderbahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umschaltkontakt (41) des Schützes (5,20) bei Betätigung einen vor· dem verschiebbaren Führungsschienenabschnitt (10) liegenden Stromschienenabschnitt (3) der heranführenden Führungsschiene von der Spannungsquelle abschaltet und mit der zweiten Stromschiene (2) dieser Führungsschiene kurzschließt.
  10. 10. Elektroförderbahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die weiterführende, gegenüber der heranführenden Führungsschiene versetzte Führungsschiene neben der heranführenden Führungsschiene angeordnet ist und in entgegengesetzter Richtung wie diese durchfahren wird und daß in jeder der beiden zu je einer Stromschiene (4 bzw. 5) des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes (10) führenden Leitungen je ein Umschaltkontakt (26 bzw. 55) angeordnet ist, der durch ein an die Stromschienen (7, 6) der weiterführenden Führungsschiene angeschlossenes Umkehrrelais (KR, 22) betätigbar ist.
  11. 11. Elektroförderbahn nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Steuern des Antriebes des verschiebbaren Führungsschienenabschnittes (10) dienenden Schaltmittel sowie sein Antrieb als in sich geschlossene Baueinheit an die Stromschienen (1,2) der Führungsschiene angeschlossen und an die Führungsschiene angebaut sind.
DE19651431801 1964-03-28 1965-03-29 Elektroförderbahn zum Trans port von Akten oder ahnlichem For dergut mit einer als querverschieb barer Fuhrungschienenabschnitt ausge bildeten Weiche Expired DE1431801C (de)

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FR969134 1964-03-28
FR969134A FR1389245A (fr) 1964-03-28 1964-03-28 Installation de transport automatique du courrier dans des bâtiments
DET0028275 1965-03-29

Publications (3)

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DE1431801A1 DE1431801A1 (de) 1969-09-04
DE1431801B2 DE1431801B2 (de) 1972-10-05
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