DE143228C - - Google Patents

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DE143228C
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switch
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friction
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/06Switches operated by change of speed
    • H01H35/12Switches operated by change of speed operated by reversal of direction of movement
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/66Structural association with auxiliary electric devices influencing the characteristic of, or controlling, the machine, e.g. with impedances or switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Dynamomaschinen und Elektromotoren,
die mit wechselnder Drehrichtung laufen sollen, müssen häufig bei Umkehr der Drehrichtung die Polklemmen umgeschaltet oder die Bürsten umgestellt werden.
Zu diesem Zwecke sind selbsttätige Vorrichtungen angegeben worden, bei denen die Umstellung des Schalters oder der Bürsten dadurch erfolgt, daß bei Beginn der Bewegung der Schalter oder die Bürsten durch einen in Verbindung mit der Welle stehenden Mitnehmer in die eine Endlage geführt werden, und daß bei Erreichung höherer Geschwindigkeit dieser Mitnehmer durch die Schwungkraft so weit verstellt wird, daß er den Schalter oder die Bürsten nicht mehr beeinflußt.
Die bekannten Vorrichtungen dieser Art weisen den Nachteil auf, daß entweder der Mitnehmer ganz außer Eingriff mit dem mitzunehmenden Konstruktionsteil gebracht wird, so daß beim Wiedereinrücken heftige Stöße und sogar Brüche möglich sind, oder daß ziemlich umständliche Konstruktionen mit losen, schwierig einzustellenden Schwunggewichten verwendet werden.
Die vorliegende Erfindung gibt eine äußerst einfache Lösung der Aufgabe. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß eine gänzliche Ausrückung niemals stattfindet. Die Übertragung der Bewegung von der Welle zu dem Schalter geschieht vielmehr durch ein Reibungsband, welches bei geringer* Geschwindigkeit auf dem Mitnehmer schleift und denselben in die eine Endlage bringt, und welches bei Erreichung höherer Geschwindigkeit unter der Wirkung der Schwungkraft nur mehr oder weniger gelüftet wird, so daß eine nennenswerte Reibung nicht mehr stattfindet. Es bleibt jedoch stets in leichter Berührung mit dem Mitnehmer, so daß bei sinkender Geschwindigkeit die Einrückung ganz allmählich, ohne jeden Stoß oder Schlag, erfolgt.
Die Konstruktion bietet zugleich den Vorteil, daß die der Schwungkraft entgegenwirkende Feder leicht zugänglich angebracht werden kann, so daß sie jederzeit genau einstellbar ist.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung in einer Ausfuhrungsform dargestellt, in welcher sie zur Umschaltung der Polklemmen einer mit wechselnder Drehrichtung arbeitenden, z. B. von einer Wagenachse aus angetriebenen Dynamomaschine dient. Die Schaltung ist so eingerichtet, daß der Nutzstromkreis stets in gleicher Richtung vom Strom durchflossen wird.
Fig. ι ist eine Außenansicht des Schalters und seiner mechanischen Verbindungen,
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Ebene 2-2 der Fig. 3, in Richtung der Achse gesehen,
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Ebene 3-3 der Fig. 2.
An dem Ende der Welle E, die entweder die Ankerwelle oder irgend eine andere Welle sein kann, die bei einem eintretenden Wechsel in der Drehrichtung den Schalter beeinflussen soll, ist in irgend einer passenden Weise eine Scheibe oder Büchse K befestigt. Ein Reibungsband A, vorzugsweise aus Eisenblech herge-
stellt, ist durch den Bolzen K' an der Scheibe K befestigt und treibt unter Federdruck die Reibungsscheibe D an, durch deren Vermittelung F in Umdrehung versetzt wird. Wenn sich die Reibungsscheibe D dreht, so bewegt sie durch die Anschläge ff den Schalthebel G um ein kurzes Stück, so daß die Kontaktstreifen des Schalters X' in Berührung mit einem entsprechenden Satz von festen Kontakten
ίο gelangen. Da die Bewegung der Reibungsscheibe D und des Armes G begrenzt ist, während die Ankerwelle E umläuft, so muß das Band A auf der Reibungsscheibe D gleiten. An dem anderen Ende des Bandes A ist nun eine Schwunggewichtsanordnung B befestigt, die in irgend einer geeigneten Weise ausgeführt sein kann. Dieser Schwunsskraftreffulator B ist an der Scheibe K befestigt und wird durch deren Drehung nach außen geschleudert. Er wirkt dann der Spannung der Feder C entgegen und lüftet dadurch das Band A, welches durch die Feder C auf die Reibungsscheibe D gedrückt wird. Je größer die Geschwindigkeit ist, mit welcher die Ankerwelle umläuft, umsomehr wird demnach die Scheibe D von dem Bande A entlastet werden, und wenn die Welle ihre normale Geschwindigkeit besitzt, so wird kein wesentlicher Reibungsverlust mehr zwischen dem Band und der Scheibe bestehen. Solange die Welle ihre Drehrichtung beibehält, wird der Hebel G seine Stellung nicht ändern und die Anschläge ff werden den Schalter X' in der äußersten Stellung halten, in welcher er sich befindet, beispielsweise wie in Fig. 1 dargestellt, in seiner linken Stellung.
Wenn die Drehungsrichtung der Welle sich ändert, z. B. wenn das Fahrzeug in entgegengesetzter Richtung fährt, so wird die Feder C den Schwungskraftregulator B nach innen ziehen und dadurch die Reibung zwischen dem Band A und der Scheibe D vergrößern. Da die Welle nun in entgegengesetzter Richtung umläuft, so wird der Arm G nach rechts hinübergelegt und die Anschläge/y bringen den Schalter X1 in die entgegengesetzte Stellung. Sobald darauf die Geschwindigkeit sich wieder vergrößert, hebt der Regulator wiederum die Reibung des Bandes auf.
In der schematischen Zeichnung der elektrischen Verbindungen (Fig. 1) ist ersichtlich, g0 daß - die festen Schalterkontakte 1 und 2 den Strom direkt von der Ankerwicklung H empfangen. Die beiden beweglichen Kontaktstreifen, die in Übereinstimmung mit dem Strom, welcher ihnen zugeführt werden soll, mit Plus und Minus bezeichnet sind, sind voneinander isoliert und direkt mit dem zu speisenden Nutzstromkreis verbunden. Demgemäß wird der Strom stets so umgeschaltet werden, daß der Streifen 3 am negativen Pol und der go Streifen 4 am positiven Pol liegt, in welcher Richtung sich der Stromerzeuger auch drehen möge.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur selbsttätigen Umstellung eines Schalters bei Änderung der Drehungsrichtung einer Welle mit Hülfe eines Reibungsgetriebes, welches bei Erreichung einer bestimmten Umdrehungsgeschwindig- y0 keit unter der Wirkung der Schwungkraft außer Eingriff gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Mitnehmers für den Schalter durch ein Rei- ■ bungsband erfolgt, welches bei Beginn der Bewegung an dem Mitnehmer schleift und mit einem Ende an der Welle befestigt ist, während das andere Ende durch einen unter Federdruck stehenden Hebel zunächst gespannt, bei Erreichung einer bestimmten Umdrehungsgeschwindigkeit aber dadurch gelüftet wird, daß der entsprechende Masse besitzende Hebel unter der Wirkung der Schwungkraft ausschwingt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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