DE1432944C - Vorrichtung zur automatischen, stetigen Speisung einer stetig arbeiten den, eine Teigmasse knetenden, ausformen den und in gleiche Stucke zerteilenden Teigverarbeitungsmaschine - Google Patents
Vorrichtung zur automatischen, stetigen Speisung einer stetig arbeiten den, eine Teigmasse knetenden, ausformen den und in gleiche Stucke zerteilenden TeigverarbeitungsmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur automatischen, stetigen Speisung einer stetig arbeitenden,
eine Teigmasse knetenden, ausformenden ' und in gleiche Stücke zerteilenden Teigverarbeitungsmaschine,
welche zwischen dieser Teigverarbeitungsmaschine und einer unstetig arbeitenden, große Teigballen
liefernden Teigmisch- und Knetmaschine angeordnet ist, wobei die in der Teigverarbeitungsmaschine
anfallenden Teigreste mittels eines Teigresteförderbandes vor den Eingang der Teigverarbeitungsmaschine
zurückgeführt werden.
Bekannte Vorrichtungen der vorstehend beschriebenen Gattung (vgl. französische Patentschrift
750 141) bestehen aus einer Walzenanordnung mit Aufgabetrichter, die der Teigmisch- und Knetmaschine
nachgeschaltet sind. Die Walzenanordnung walzt den Teigballen zu einer Teigbahn aus. Der
Walzenanordnung ist eine weitere Walzenanordnung mit Aufgabetrichter nachgeschaltet, die von dem Teigresteförderband
gespeist wird. Die zweite Walzenanordnung verarbeitet die Teigreste zu einer weiteren
Teigbahn, die auf die bereits geformte, aus den großen Teigballen hergestellte Bahn aufgelegt wird. Eine
definierte Durchmischung der Teigreste mit der frisch zugeführten Teigbahn ist bei diesen Maßnahmen
kaum möglich. Insbesondere stört, daß die Stärke und der Zusammenhang der aus den Teigresten ausgeformten
Bahn im wesentlichen von dem Teigresteanfall abhängt. Beim Ausstechen oder Ausformen der
einzelnen Teigwaren in der Teigverarbeitungsmaschine aus dieser Teigbahn können Unregelmäßigkeiten
der hergestellten Teigwaren kaum vermieden werden.
Bei anderen Vorrichtungen ohne Teigresteverwertung zur automatischen, stetigen Speisung von Teigverarbeitungsmaschinen
ist es bekannt (vgl. TJSA.-Patentschrift 2 255 282 und deutsche Auslegeschrift 1 035 836 sowie USA.-Patentschrift 2 965 050 und
»o französische Patentschrift 1 131 984), der Teigmisch-
und Knetmaschine einen Extruder oder eine Walzenanordnung nachzuschalten, die den Teigballen zu
einer Teigbahn oder einem Teigstrang ausformt. Anschließend sind zumeist noch mehrere Formwerkzeuge
vorgesehen, die zur Querschnittsformung dienen. Die Teigverarbeitungsmaschine dient dann im
wesentlichen nur noch zur Zertrennung des Teigbandes oder des Teigstranges in Abschnitte gleicher
Länge. Auch hier besteht die Gefahr, daß durch Störungen in der Teigzufuhr, bei der Verformung der.
großen Teigballen Schwankungen in den anschließend durch die Teigverarbeitungsmaschine abgeteilten
Portionen auftreten. ^, · Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
as Vorrichtung der vorstehend beschriebenen Gattung
in einfachster Weise so zu gestalten, daß einerseits eine vorteilhafte Verteilung der Teigreste auf die übrige
Teigmasse erzielbar und jederzeit eine ausreichende Teigzufuhr gewährleistet ist. Die Erfindung
betrifft eine Vorrichtung zur automatischen, stetigen Speisung einer stetig arbeitenden, eine Teigmasse
knetenden, ausformenden und in gleiche Stücke zerteilenden Teigverarbeitungsmaschine, welche zwischen
dieser Teigverarbeitungsmaschine und einer unstetig arbeitenden, große Teigballen liefernden
Teigmisch- und Knetmaschine angeordnet ist, wobei die in der Teigverarbeitungsmaschine anfallenden
Teigreste mittels eines Teigresteförderbandes vor den Eingang der Teigverarbeitungsmaschine zurückgeführt
werden. Die Erfindung besteht darin, daß ein die großen Teigballen portionsweise nach und nach
dem Eingang der Teigverarbeitungsmaschine zufüh-
- rendes Portionsförderband vorgesehen ist und seine Fördergeschwindigkeit derart regelbar ist, daß die
vom Teigresteförderer zurückgeführten Teigreste ς zwischen die frischen Teigportionen einbringbar sind.
Zweckmäßig ist der Aufbau so getroffen, daß ein die großen Teigballen einer Aufteilungsvorrichtung zu-
. führendes Eingangsförderband mit seinem Förderende
unter die Aufteilungsvorrichtung und über das. vordere Ende des Portionsförderbandes greift.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß die Teigreste zwischen
die bereits aufgeteilten Teigportionen aufgegeben werden, so daß eine gute Durchmischüng in der Teigverarbeitungsmaschine
sichergestellt ist. Darüber hinaus läßt sich bei einem derartigen Aufbau mit den bekannten
Mitteln der modernen Steuerungstechnik das Portionsförderband auf einfache Weise so betreiben,
daß die erforderliche Teigzufuhr für die nachgeschaltete Teigverarbeitungsmaschine unter allen Umständen
sichergestellt ist. Sollten bei dem portionsweisen Aufteilen der großen Teigballen einzelne der frischen
Teigportionen nicht die erforderliche Menge aufweisen, so kann diese unschwer durch die zugeführten
Teigreste ergänzt werden, während überschüssiger Teig als Teigrest vor der Teigverarbeitungsmaschine
wieder aufgegeben wird.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines schematischen Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine erfindungsgemäße
Vorrichtung in der Aufsicht,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Vorrichtung
in der Seitenansicht, - ; V Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 2 in der Draufsicht,'
'■'■.'' ::-.:. ■■ ["' ■' ■ ' " : ;. ' ': '■"
F i g. 4 eine Ausführungsform des in F i g. 3 angedeuteten Maschinenteils in schematischer Darstellung; ': ■■■'■■ ■ ·■·' :■■'■'■■ ■■■ ;·■■ ■■'"-. - '·'■
Wie in F i g. 1 angedeutet, besteht die Vorrichtung nach der Erfindung häuptsächlich aus einem Portionsband
4, welches im dargestellten Beispiel zwischen einer unstetig arbeitenden Teigmisch- und
Knetmaschine 1 mit großem Fassungsvermögen und einer stetig arbeitenden Teigverarbeitungsmaschine
15 angeordnet sind. Dem Portionsförderband ist eine Aufteilungsvorrichturig 3 vorgeschaltet] Ein Eingangsförderband
2 befördert die von der Teigmisch- und Knetmaschine aufgegebenen Teigballen zur Aufteilungsvorrichtung
3. Nach der Zeichnung besteht der Antrieb des Eingangsförderbandes 2 aus einem
Elektromotor 5, einem Reduktiorisgetriebe 6 und den kinematischen Übertragungsmitteln zwischen dem
Motor 5 und der Antriebswelle 7 des Eingangsförderbandes 2 über das erwähnte Reduktionsgetriebe 6.
Der Antrieb der Aufteilungsvörrichtung 3 besteht aus
einem Elektromotor 8, einem Reduktionsgetriebe 9
und den kinematischen Übertragüngsmitteln zwischen
dem Elektromotor 8 und der Antriebsachse 10 der Aufteilungsvorrichturig'3 über das Reduktionsgetriebe
9. Der Antrieb des Portionsförderbandes 4 besteht
aus einem Elektromotor11, einem Reduktionsgetriebe 12 und den kinematischen Übertragungsmitteln
zwischen .diesem Elektromotor 11 und der Antriebswelle
13 des Portionsförderbandes 4 über das Reduktiorisgetriebe 12. Ein in die stetig arbeitende
Teigverarbeitungsmaschine .15 eingebauter Sicherheitsschalter
14 steuert die Speisungsstromkreise der Elektromotoren 5,8 und 11. Dieser Schalter 14 wird
dann betätigt, sobald die Zufuhrmengen, die in die Teigverarbeitungsmaschine 15 eingeführt werden, zu
groß werden. ,-.
In der Teigmisch- und Knetmaschine 1 werden somit verhältnismäßig umfangreiche Teigballen 16 zubereitet und auf das Eingangsförderband 2 abgelegt.
Die Fördergeschwindigkeit des Eingangsförderbandes 2 wird dabei zeitweilig zum Heranschaffen dieser
Teigballen 16 an die Aufteilungsvorrichtung 3 erheblich gesteigert, wobei die durch die Aufteilungsvorrichtung
3 von dem Teigballen 16 abgetrennten Teigportionen 17 auf das mit regelbarer Geschwindigkeit
sich fortbewegende Portionsförderband 4 aufgegeben werden. Diese Teigportionen 17 werden sodann eine
nach der anderen in die Teigverarbeitungsmaschine 15 eingegeben, wobei dieser Ablauf automatisch erfolgt.
Der Schalter 14 bringt dabei das Portionsförderband 4 im Falle einer übermäßigen Beschikkung
der Teigverarbeitungsmaschine unverzüglich zum Stehen und nach der Verarbeitung des Teigs
selbsttätig wieder in Gang.
Die in F i g. 1 schematisch angedeutete Anlage kann in der Praxis in unzähligen verschiedenen Formen
und Abmessungen verwirklicht werden. Eine solche Anwendung ist in den F i g. 2 und 3 dargestellt.
Wenn man die Teigmisch-und Knetmaschine 1 im Hinblick auf das Eingangsförderband 2 seitlich anordnet,
werden'die nacheinanderfolgenden Beschikkungsvorgänge
eines verhältnismäßig umfangreichen Teigballens auf das Eingangsförderband 2 wesentlich
erleichtert. ■'' ■ ' ■
. In einem praktischen Anwendungsfall konnte man bei verhältnismäßig geringer Breite von etwa 750 mm
des Eingangsförderbandes eine Teigmisch- und Knetmaschine
verwenden, die in einem Mal einen Teigballen von etwa 800 kg abgab. Für solche Mengen
hat sich das seitliche Beschicken als außerordentlich bequem und zweckmäßig erwiesen. Auch ist es bei
dieser Anordnung möglich, das Eingangsförderb4nd2
sehr nahe an der Aufteilungsvorrichturig 3, ' d.h. möglichst nahe an der restlichen, von der vorhergehenden
Ladung hoch übriggebliebenen Masse eines Teigbaileris zu beladen, die sich noch vor der
Aufteilungsvorrichtung 3 befindet. Die Teigmisch-
2b und Knetmaschine 1 kann von beliebiger bekannter
Ausführung sein, so wie sie für solche Anlagen üblich ist. Das Reduktiönsgetriebe 6 kann erwünschtenfalls
so gesteuert werden, daß die Fördergeschwindigkeit des Eingangsförderbandes 2 praktisch ohne Trägheit
as stark beschleunigt und sodann wieder auf ihren Normalwert
zurückgeführt werden kann. .
Die Aufteilungsvorrichturig 3 kann nach der Erfindung in sehr einfacher Weise gestaltet sein. Wie in
Fig. 3 dargestellt, besteht diese Vorrichtung haupt-
sächlich aus einer Antriebsachse 10, auf der eine An-•
zahl von Scheiben oder Speichenkränzen, wie bei 18, 19, 20, 21 angedeutet, aufmontiert sind. Diese
Scheiben 18,19,20,21 dringen leicht in die Teigmassen
16 ein und die Teigteile, die sich zwischen ihnen befinden, werden sodann von der Teigmasse durch
das Messer .22 abgetrennt, welches in stetiger Umdrehung zusammen mit der gesamten Aufteilungsvorrichtung
3 um die Antriebsachse 10 herumgeführt wird. Mit Hilfe des Reduktionsgetriebes 12 kann die
Umdrehungsgeschwindigkeit der Aufteilungsvorrichtung
3 nach Maßgabe der Größe der Teigballen geregelt werden, welche die Teigverarbeitungsmaschine
15 aufzunehmen vermag.
Vorzugsweise wird das Eingangsförderband 2, so wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, derart angeordnet, daß sein Förderende die Aufteilungsvorrichtung 3 und das vordere Ende des Portionsförderbandes 4 übergreift. Die gegenseitige Lage der benachbarten Teile der Aufteilungsvorrichtung 3, des hinteren Teils des Eingangsförderbandes 2 und des vorderen Teils des Portionsförderbandes 4 ist so angeordnet, daß diese Teile übereinandergreifen, damit die durch die Aufteilungsvorrichtung 3 von dem Teigballen 16 abgeschnittenen Teigportionen unter Mithilfe des Eingangsförderbandes 2 mit Gewißheit auf den Anfang des Portionsförderbandes 4 abgesetzt werden, womit eine außerordentlich hohe Betriebssicherheit erzielt wird. Andererseits erstreckt sich das Portionsförderband 4 bis an die Einspeisestelle der stetig arbeitenden Teigverarbeitungsmaschine 15. In der Darstellung ist diese in Form von zwei in entgegengesetzten Richtungen sich drehenden Förderrollen 23,24 eingezeichnet, zwischen denen die Teigballen 17 einer nach dem anderen eingezogen und der Formgebung unterworfen werden. Die Umdrehungsgeschwindigkeit ist soweit wie möglich der Fördergeschwindigkeit des Portionsförderbandes 4 angeglichen, damit die Teigportionen 17 in stetiger Folge in die Teigverar-
Vorzugsweise wird das Eingangsförderband 2, so wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, derart angeordnet, daß sein Förderende die Aufteilungsvorrichtung 3 und das vordere Ende des Portionsförderbandes 4 übergreift. Die gegenseitige Lage der benachbarten Teile der Aufteilungsvorrichtung 3, des hinteren Teils des Eingangsförderbandes 2 und des vorderen Teils des Portionsförderbandes 4 ist so angeordnet, daß diese Teile übereinandergreifen, damit die durch die Aufteilungsvorrichtung 3 von dem Teigballen 16 abgeschnittenen Teigportionen unter Mithilfe des Eingangsförderbandes 2 mit Gewißheit auf den Anfang des Portionsförderbandes 4 abgesetzt werden, womit eine außerordentlich hohe Betriebssicherheit erzielt wird. Andererseits erstreckt sich das Portionsförderband 4 bis an die Einspeisestelle der stetig arbeitenden Teigverarbeitungsmaschine 15. In der Darstellung ist diese in Form von zwei in entgegengesetzten Richtungen sich drehenden Förderrollen 23,24 eingezeichnet, zwischen denen die Teigballen 17 einer nach dem anderen eingezogen und der Formgebung unterworfen werden. Die Umdrehungsgeschwindigkeit ist soweit wie möglich der Fördergeschwindigkeit des Portionsförderbandes 4 angeglichen, damit die Teigportionen 17 in stetiger Folge in die Teigverar-
beitungsmaschine 15 eingespeist werden.Da jedoch der jeweils von der Teigmisch- und Knetmaschine 1
abgegebene Teigballen eine unbestimmte Form hat, werden die Teigportionen 17 im allgemeinen von ungleichem
Gewicht sein. Damit ergibt sich die Möglichkeit, daß die eingespeisten Mengen das Aufnahmevermögen
der Teigverarbeitungsmaschine 15 zeitweilig übersteigen. Wenn dieser Fall eintritt, wirkt die.
überflüssige Teigmasse auf den.Schalter 14, welcher sodann, sowie eben an Hand der schematischen Dar-Stellungen
in Fig. 1 erklärt, die Stromkreise der Elektromotoren 5, 8 und Il bzw. zum Antrieb der
beiden Förderbänder 2 und 4 und der Aufteilungs- ' vorrichtung 3 abschaltet. ■·■■.·.
-Nachdem nun die Teigverarbeitungsmaschine 15 das Übermaß an Teig aufgenommen hat, wird der
Schalter 14 wieder in seine Anfangsstellung zurückgeführt, wobei die Motorstromkreise wieder angeschaltet
werden. ,-■..;?...
Ferner ist ein zusätzlicher Teigresteförderer 25 ao vorgesehen. Dieser überdeckt den hinteren Teil des
Portionsförderbandes 4. Der Teigresteförderer 25 führt die in der Teigverarbeitungsmaschine 15 anfallenden
Teigreste zu der Einspeisestelle zurück. Diese Teigreste bestehen aus frischen Teigstücken,
welche auf das Portionsförderband 4 im wesentlichen zwischen die durch das Portionsförderband in die
Teigverarbeitungsmaschine 15 beförderte Teigportion 17 abgelegt we/den. Auf diese Weise ergibt sich
eine vorteilhafte Vermischung der normal eingespeirsten Teigportionen mit den bei der Herstellung anfallenden
Teigresten. ,
Eine weitere Hilfsvorrichtung, die in Ff g. 4 in
schematischer Weise angedeutet ist, besteht aus sich mitbewegenden Begrenzungswänden für das Eingangsförderband
2. Im dargestellten Beispiel bestehen diese beweglichen Begrenzungswände aus zwei
endlosen umlaufenden Bändern oder Riemen 26, 27. Diese beiden endlosen Bänder können entweder
durch die Änhaftung der auf dem Eingangsförderband 2 geförderten Teigballen selbst mitgeschleppt
oder vorzugsweise durch einen besonderen Antrieb, z.B. mittels kinematischer Übertragung durch den
Motors 5, über das Reduktionsgetriebe 6 bewegt werden. ;. : . ;* - ..· ;. , , ' : ' ■ . . '
In dieser Weise ist ein vollkommener Gleichlauf zwischen der Fortbewegung des Eingangsförderbandes
2 und der der beiden beweglichen Begrenzungswände zu jeder Zeit gesichert. Dieser Gleichlauf bewährt
sich auch während der schnellen, verhältnismäßig großen Beschleunigung bzw. Verzögerung dieser
beweglichen Teile, die nötig sind; wenn es sich darum handelt, einen neuen Teigballen 16 in kürzester
Zeit zur Aufteilungsvbrrichtung 3 zu befördern. Eine weitere Hilfsmaßnahme kann darin bestehen,
daß man zum Herbeiführen einer zeitweiligen Beschleunigung der Fördervorrichtung 2 in der Maschine
selbsttätig wirkende Mittel vorsieht. . . ..
Im dargestellten Beispiel ist eine Vorrichtung scheT
matisch angedeutet, welche, so wie aus Fig. 3 ersichtlich,
einerseits eine punktförmige_ Lichtquelle 28 und andererseits eine lichtelektrische Zelle 29 enthält,
die einander gegenüber auf beiden Seiten des Eingangsförderbandes 2 auf der Achse X-X angeordnet
sind. In bekannter Weise ist diese Photozelle 29 an den Eingang eines Verstärkers angeschlossen, der
ausgangsseitig mit einer (nicht dargesteiften) an sich bekannten automatischen Steuervorrichtung verbunden
ist, die auf das. die Geschwindigkeit des Eingangsförderbandes 2 steuernde Reduktionsgetriebe 6
einwirkt.
Die Achse X-X befindet sich in der Zone, welche man hinsichtlich der Unterbrechung der Zufuhr zur
Aufteilungsvorrichtung3,als Gefahrenzone betrachten
kann: Demzufolge wird, wenn in der Achse X-X" . kein Teigballen mehrauf-äenrEingangsförderband^*'
vorhanden ist, der durch die Lichtquelle 28 erzeugte
Lichtstrahl auf die Photozelle 29 auf treffen und darin einen Strom erzeugen, welcher nach Verstärkung die
Wirkung der Betätigungsvorrichtung des Reduktionsgetriebes 6 auslöst. Letzteres bewirkt eine Beschleunigung
der Fördergeschwindigkeit des Eirigangsförderbandes.2,
bis ein neuer Teigballen 16 die Achse X-X erreicht hat und dort den Lichtstrahl abfängt, so
daß eine stetige Zufuhr zur Aufteilungsvorrichturig 3
zu jeder Zeit gesichert ist." \
Claims (2)
1. Vorrichtung zur automatischen, stetigen Speisung einer stetig arbeitenden, eine Teigmasse
knetenden, ausformenden und in gleiche Stücke zerteilenden Teigverarbeitungsmaschine, welche
zwischen dieser Teigverarbeitungsmaschine und einer unstetig arbeitenden, große Teigballen
liefernden Teigmisch- und Knetmaschine angeordnet ist, wobei die in der Teigverarbeitungsmaschine
anfallenden Teigreste mittels eines Teigresteförderbandes vor den Eingang der Teigverarbeitungsmaschine
zurückgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein die großen Teigballen (16) portionsweise (17) nach und
nach dem Eingang der Teigverarbeitungsmaschine (15) zuführendes Portionsförderband (4)
vorgesehen ist und seine Fördergeschwindigkeit derart regelbar ist, daß die vom Teigresteförderer
(25) zurückgeführten Teigreste zwischen die frischen Teigportionen (17) einbringbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein die großen Teigballen (16)
einer Aufteilungsvorrichtung (3) zuführendes Eingangsförderband (2) mit seinem Förderende
unter die Aufteilungsvorrichtung (3) und über das vordere Ende des Portionsförderbandes (4) greift.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE41188 | 1961-12-06 | ||
| DEA0039214 | 1962-01-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1432944C true DE1432944C (de) | 1973-03-15 |
Family
ID=
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