DE143454C - - Google Patents

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DE143454C
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osmium
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/52Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01K1/54Means for absorbing or absorbing gas, or for preventing or removing efflorescence, e.g. by gettering
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/22Exhausting, degassing, filling, or cleaning vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Discharge Lamp (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 143454 KLASSE 21/.
Bei der Herstellung von Osmiumfäden aus einem Gemenge von Kohlenstoff und Osmium kann es vorkommen, daß manche Fäden kohlenstoffhaltig bleiben. Glühlampen mit solchen verunreinigten Osmiumfäden schwärzen sich vorzeitig und werden dadurch in ihrer Lebensdauer verkürzt, sind daher minderwertig. Auch bei Anwendung der üblichen Vorsichten lassen sich solche Osmiumfäden in einem großtechnischen Betriebe nicht vollständig ausschließen. Allein man kann deren angeführte Übelstände erheblich vermindern, so daß auch Lampen mit solchen verunreinigten Osmiumfäden kommerziell brauchbar werden, wenn man in die Birne bestimmte Mengen von Sauerstoff oder von anderen oxydierenden Gasen oder Gemische solcher Gase untereinander oder Gemische derselben mit anderen Gasen, z. B. Gemische von O mit N, auch Luft, bringt.
Die Gasmenge, welche zur Zeit des Abschmelzens in der Birne zu verbleiben hat, hängt von der Beschaffenheit und den Dimensionen der Fäden und der Birnen, sowie der gewählten Gasart, sowie dem Pumpverfahren ab. So wurde beispielsweise bei Lampen von 35 V. und 40 K. bei einer Ökonomie von 1 Y2W. pro Kerze, welche Osmiumfäden — hergestellt aus einem Ausgangsmaterial von Osmium und Kohlenstoff — in Glasbirnen (Thüringer Glas) von beiläufig 227,5 cm3 Volumen enthielten, bei Füllung mit reinem O ein Druck von 0,025 mm Hg nötig gefunden. Bei Füllungen mit Luft oder anderen O 2V-Gemischen war der nötige Druck 0,1 mm Hg.
Entsprechend diesen Beobachtungen muß in jedem speziellen Falle die nötige Gasmenge bezw. der nötige Druck durch Vorversuche mit Füllungen von verschiedenen Dichten ermittelt werden.
Die Füllung braucht nicht dauernd in der Birne zu bleiben, sondern kann nach kürzerer oder längerer Brenndauer teilweise oder gänzlich beseitigt werden. Insbesondere können die Lampen schon auf der Pumpe, nachdem sie nach dem in der Folge besprochenen Verfahren gepumpt und gefüllt worden sind, in Strom geschaltet werden und nach einiger Zeit bei vermindertem Druck oder evakuiert abgeschmolzen werden.
Um möglichst gleichmäßige Resultate zu erzielen, empfiehlt sich folgendes Verfahren:
Die Lampen werden unter starker Erwärmung der Birne und des Fadens gut avakuiert, indem man letzteren in Strom schaltet, um die in Birne und Fäden enthaltenen Gase zu beseitigen, namentlich auch die gut wärmeleitenden, wie Wasserstoff und Wasserdampf. Hierauf werden die Birnen nach Ausschalten des Stromes mit den gewählten Gasen bis zu einem Vielfachen der nötigen Gasmenge bezw. des nötigen Druckes gefüllt, dann längere Zeit erkalten gelassen, so daß sich Glaswand und
Faden möglichst mit dem Gase sättigen; hierauf wird auf den nötigen Druck ausgepumpt und abgeschmolzen.
Diese Füllung mit einem Vielfachen der nötigen Gasmenge ist namentlich auch bei Verwendung von Gasgemischen vorteilhaft.
Im allgemeinen ist Füllung mit Luft am zweckmäßigsten. In jenen Fällen, in welchen eine größere Gasmenge erforderlich ist, ist ίο reiner O vorzuziehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Verhütung des bei Glühlampen mit verunreinigten Osmiumfäden in der Birne auftretenden dunklen Belages, dadurch gekennzeichnet, daß man die Birne dauernd oder vorübergehend mit oxydierend wirkenden Gasen oder Gasgemischen füllt, zum Zwecke der Oxydation der dem Osmiumfaden beigemengten, vornehmlich aus Kohlenstoff bestehenden Verunreinigungen.
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DE (1) DE143454C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3809160A1 (de) * 1988-03-18 1989-09-28 Leybold Ag Infrarot-strahlungsquelle, insbesondere fuer ein mehrkanaliges gasanalysegeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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